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Trockenheit 27 Feb 2021 09:12 #81206

  • Marvin.
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Ist der Mai kühl und nass, füllts dem Bauer Scheun und Fass.

Noch haben wir April. Aber bei uns hier im Südschwarzwald ist der Waldboden sehr sehr trocken. Es scheint sich abzuzeichnen, dass es wieder ein trockenes Jahr wird.
Dann zwischendurch wirds mal wieder einen Wolkenbruch geben. Aber der Grundwasserspiegel fällt.
Ich verstehe nicht ganz wie eine erhöhte Wassertemperatur der Meere nicht auch gleichzeitig mehr Wasserdampf in die Athmosphäre bringt und damit mehr Niederschläge.
Sollte doch mehr Regen geben.

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Trockenheit 27 Feb 2021 09:12 #81207

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Das Problem ist, dass wärmere Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann bevor sie gesättigt ist.
Dies kann die verstärkte Verdunstung mehr als kompensieren.

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Trockenheit 27 Feb 2021 09:12 #81208

  • gaston.
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Leider hat Marvin den Finger in der richtigen Wunde. Wassermangel wird auch in unseren Breitengraden zu einem ernsthaften Risiko. Die Wälder haben Problem ebenso wie unsere landwirtschaftlichen Flächen. Die Böden trocknen aus, verdichten, der Wind trägt fruchtbaren Mutterboden ab, und beim nächsten Regen fließt das Wasser an der Oberfläche ab statt in den Boden einzudringen und verursacht obendrein noch lokale Überschwemmungen.

Keine guten Aussichten. Aber zum Glück haben wir ja keinen vom Menschen mitverursachen Klimawandel, alles nur linksgrünversiffte Propaganda :-(

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Trockenheit 27 Feb 2021 09:13 #81209

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Gaston, Marvin,

die Klimaproblematik ist bei weitem bedrohlicher als diese Pandemie. Hab ich schon des öfteren kundgetan.

Das Virus lässt sich vielleicht besiegen.

Eine Temperaturerhöhung unserer Atmosphäre nicht!

Ich fürchte, dass die unglaublichen Mengen von Treibhausgasen, die wir in den letzten Jahrzehnten in die Atmosphäre gepustet haben, uns noch viele Jahrzehnte beschäftigen werden.

Der Unterschied zwischen Corona und Klima ist lediglich die Zeitskala und wahrscheinlich der Dezimierungsfaktor biologischen Lebens.

Thomas

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Trockenheit 07 Sep 2021 18:02 #91685

Da unterliegst Du einem Irrtum.
Höhere Temperaturen bedingen höhere Verdunstung.
Höhere Verdunstung, bedeutet mehr Regen.
Mehr Regen bedeutet Abkühlung.
Das nennt man ein sich selbst regulierendes Klimasystem.
Das funktioniert auf unserem Planeten seit ca 4 Milliarden Jahren.

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Trockenheit 08 Sep 2021 05:07 #91719

Da unterliegst Du einem Irrtum.
Höhere Temperaturen bedingen höhere Verdunstung.
Höhere Verdunstung, bedeutet mehr Regen.
Mehr Regen bedeutet Abkühlung.
Das nennt man ein sich selbst regulierendes Klimasystem.
Das funktioniert auf unserem Planeten seit ca 4 Milliarden Jahren.


Du vergisst, dass eine wärmere Luft mehr Wasserdampf aufnehmen kann. Mehr Verdunstung aufgrund höherer Temperaturen führt daher nicht notwendigerweise zu mehr Regen.
Moderatoren Beiträge kennzeichne ich grün. Alle anderen Beiträge schreibe ich als normaler User, nicht als Moderator.
Folgende Benutzer bedankten sich: Mondlicht

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Trockenheit 08 Sep 2021 07:27 #91722

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Da unterliegst Du einem Irrtum.
Höhere Temperaturen bedingen höhere Verdunstung.
Höhere Verdunstung, bedeutet mehr Regen.

Wenn das so einfach wäre. Ist es leider nicht. Durch die Erwärmung sind einige wichtige Strömungen langsamer geworden. Dadurch halten sich sowohl Regenbiete als auch Hitzewellen viel länger an einem Ort als früher. Deshalb gibt es immer mehr Überschwemmungen (dieses Jahr bei uns) und immer mehr lang anhaltende teils extreme Hitze (dieses Jahr z.B. in den USA).

2021, Kreienkamp et al, "Rapid attribution of heavy rainfall events leading to the severe flooding in Western Europe during July 2021"

Die meisten Wissenschaftler, die sich damit beschäftigen, sind überrascht, wie schnell sich das global eingestellt hat. Sie hatten das für deutlich später vorausgesagt. Einige vermuten sogar, dass bislang unbekannte Kipppunkte überschritten wurden.

Mehr Regen bedeutet Abkühlung.

Mehr Feuchte in der Luft - die ist nicht abhängig von der Verdunstung, sondern nahezu allein von Temperatur - bedeutet mehr und andere Wolken in teils anderen Höhen. Bislang war unklar, wie sich das auswirkt, ein ewiger Kritikpunkt der Gegner des menschengemachten Klimawandels. Jetzt scheint sich leider herauszukristallisieren, dass die Effekte, die durch die menschengemachte Erwärmungen kommen bezüglich der Wolken die Erwärmung weiter verstärkt.

2021, Ceppi et al, "Observational evidence that cloud feedback amplifies global warming"
2019, Schneider et al, "Possible climate transitions from breakup of stratocumulus decks under greenhouse warming"

Falls jemand die Studie 2021, Mülmenstädt et al, "An underestimated negative cloud feedback from cloud lifetime changes" dagegen hält, die die Auswirkungen der CMIP5 zur CMIP6 Modellierung betrachtet bezüglich spezifischer nicht beachteter Wolkeneffekte - die bezieht sich meiner Meinung nach nur auf einen kleinen Teileffekt. Die Autoren selbst schreiben, dass sie mit Berücksichtigung ihrer Erkenntnisse die CMIP6 Ergebnisse CMIP5 kompatibel macht - alarmierend sind beide.

Das nennt man ein sich selbst regulierendes Klimasystem.

Da reguliert sich nichts mehr selbst. Bislang sind alle Effekte in Richtung Abkühlung entweder viel zu langsam (Sonnenaktivität, Abstand Erde-Sonne, Neigung der Erdachse) oder erweisen sich nach und nach als kontraproduktiv. Man weiß um die Rolle des Kohlendioxids in der Historie, aber da hatte es eine andere Ursache, die einerseits auch viel langsamer fortgeschritten ist, andererseits wieder zurückging. Das ist heute anders, denn der Mensch bringt das CO2 direkt ein, und immer mehr.

Eine mögliche Gegenkopplung könnten Vulkanausbrüche werden. Weniger Gewicht durch abschmelzende Gletscher lässt jetzt schon messbar Landmassen nach oben kommen, was am Ende zu katastrophalen Ausbrüchen führen kann, die dann zu erst lokalen, dann globalen Auswirkungen führen (wie z.B. bei der kleinen Eiszeit). Aber ob das eine "schöne" Regulierung ist?

Das funktioniert auf unserem Planeten seit ca 4 Milliarden Jahren.

Nein. Oder so gut, dass es Zeiträume gab, in denen der Mensch nicht hätte überleben können. Abgesehen davon, dass es in diesem Zeitraum völlig unterschiedliche Umgebungen gab allein schon z.B. durch Plattentektonik und erheblich mehr Vulkanismus, und auch sonst andere Bedingungen (z.B. andere Sonnenaktivität, andere Auswirkungen der Flora), sind bei jedem echten Klimawandel Lebewesen und Pflanzen ausgestorben.

Wenn man allerdings der Meinung ist, dass vermeidbar viele Millionen bis ... Tote, Flüchtlingsdramen in einem für uns noch völlig unvorstellbaren Ausmaß, ebensolche Hungersnöte, usw. usf. natürlich sind, kann man sich zurücklehnen.

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Letzte Änderung: von Miky.

Trockenheit 08 Sep 2021 08:38 #91727

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Da unterliegst Du einem Irrtum.
Höhere Temperaturen bedingen höhere Verdunstung.
Höhere Verdunstung, bedeutet mehr Regen.
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Das nennt man ein sich selbst regulierendes Klimasystem.
Das funktioniert auf unserem Planeten seit ca 4 Milliarden Jahren.



Du ignorierst, dass die Fläche der Wüsten auf der Erde zunimmt, von Regionen, wo es selten bis nie regnet, ganz abgesehen.

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Trockenheit 08 Sep 2021 14:30 #91767

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Du ignorierst, dass die Fläche der Wüsten auf der Erde zunimmt, von Regionen, wo es selten bis nie regnet, ganz abgesehen.

Aber die Grünfläche der Erde nimmt zu.
Accurate Global Greening
China and India lead in greening of the world through land-use management

Nur, das hat seine Grenzen und wird sich bezogen auf die Wirkung wahrscheinlich ins Gegenteil verkehren.
Earth Stopped Getting Greener 20 Years Ago
Forest carbon sink neutralized by pervasive growth-lifespan trade-offs

Trotz beobachteter Zunahme der Wüstenfläche: Die Sahara beispielsweise wird kleiner.
Die Wüste grünt - Max-Planck-Gesellschaft

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Trockenheit 08 Sep 2021 15:36 #91773

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Du ignorierst, dass die Fläche der Wüsten auf der Erde zunimmt, von Regionen, wo es selten bis nie regnet, ganz abgesehen.

Aber die Grünfläche der Erde nimmt zu.
Accurate Global Greening
China and India lead in greening of the world through land-use management

Nur, das hat seine Grenzen und wird sich bezogen auf die Wirkung wahrscheinlich ins Gegenteil verkehren.
Earth Stopped Getting Greener 20 Years Ago
Forest carbon sink neutralized by pervasive growth-lifespan trade-offs

Trotz beobachteter Zunahme der Wüstenfläche: Die Sahara beispielsweise wird kleiner.
Die Wüste grünt - Max-Planck-Gesellschaft



Hi Miky!

Danke.
Ich bin kein Experte und ich habe keine Lust tiefer zu recherchieren. Die beiden Meinungsfronten: Klimaerwärmung seit Ende der letzten Eiszeit vor ca. 18 000 Jahren mit enormer Zunahme seit Industrialisierung und kleiner Zwischeneiszeit vs. ist-nicht-so!, werden sich durch die "Diskussion" wie beim Skat mit entsprechenden Trümpfen stechen, ich steige lieber aus.
Mal sehen, wie es in 50 jahren aussieht...
Ein kalter Sommer zählt nicht.
Auch wenn uns in den nächsten 100 Jahren eine 2. Zwischeneiszeit blühen sollte, dürfte die Gesamttendenz davon unberührt bleiben, mittel und langfristig.
LG, Mondlicht

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Trockenheit 08 Sep 2021 16:42 #91778

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Die beiden Meinungsfronten ...

... werden sich leider nicht auflösen durch Bringen von Argumenten, gleich wie gut oder schlecht die sind. Dennoch hilft nur Aufklärung, wie sie beispielsweise Harald Lesch seit Jahren ausgezeichnet gut zum Thema macht. Die in der Blase holt man damit nicht raus. Aber man erreicht andere, die sich dafür interessieren.

Was die Rolle des CO2 und anderer Treibhausgase ist bezüglich der Mehr-Energie auf der Erdoberfläche, wird seit Jahren auf unterschiedliche Arten gemessen. Z.B. auch mit Satelliten:
Observational Evidence of Increasing Global Radiative Forcing

Viel komplexer ist es, auszurechnen, wieviel Temperaturerhöhung das ausmacht.
An Assessment of Earth's Climate Sensitivity Using Multiple Lines of Evidence

Da setzen dann Kritiker an, die sagen, gib doch mal die Formel dafür an. Wie, kannst Du nicht? Ach, die Rückkopplungen sind zu komplex? Damit willst Du Alarm schlagen? Ha Ha. Dass sich inzwischen die Fehlergrenzen der Klimasensitivität gehälftelt haben (2.5 - 4 Grad) und die untere Grenze sich mit immer besseren Berechnungen immer weiter nach oben geschoben hat, interessiert dann nicht.

Ein kalter Sommer zählt nicht.

Bislang war es so, dass es ein paar Jahre lang kühler wurde, dann ein paar mehr Jahre wärmer. Falls Du den diesjährigen Sommer meinst, global ist der eh nicht kalt. Es ist der wärmste Juli in den NOAA Wetterdaten und der drittwärmste August in den Copernicus Wetterdaten (NOAA Info dazu ist noch nicht raus, kommt meist um den 14. herum). In den Copernicus Daten für Europa ist es der wärmste Sommer überhaupt seit Aufzeichnung.
Copernicus: Warmest summer for Europe by small margin; August globally joint third warmest on record

Auch wenn uns in den nächsten 100 Jahren eine 2. Zwischeneiszeit blühen sollte

Eiszeiten und Warmzeiten etc. werden fast immer nur durch äußere Einflüsse getriggert, denn die Eigenenergie der Einflüsse allein reicht im Normalfall nicht zum Umschwung. Das bedeutet leider, dass die nächste Abkühlung ausbleibt, denn die menschengemachte Erwärmung ist schon viel stärker als die Trigger zur Abkühlung, die deshalb nichts mehr ausrichten können. Eigentlich können nur noch größere Katastrophen wie riesige Vulkanausbrüche oder ein einschlagender großer Meteorit eine Abkühlung auslösen. Oder der Mensch, wenn er richtig viel tut. Danach sieht es derzeit leider nicht wirklich aus.

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Trockenheit 08 Sep 2021 17:45 #91781

Ich habe ein paar physikalische Tatsachen geschildert.
Ich habe dazu keine Meinung geäußert.
Es steht jedem frei sich darüber eine Meinung zu bilden.

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Trockenheit 08 Sep 2021 18:19 #91784

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Die beiden Meinungsfronten ...

... werden sich leider nicht auflösen durch Bringen von Argumenten, gleich wie gut oder schlecht die sind. Dennoch hilft nur Aufklärung, wie sie beispielsweise Harald Lesch seit Jahren ausgezeichnet gut zum Thema macht. Die in der Blase holt man damit nicht raus. Aber man erreicht andere, die sich dafür interessieren.

Was die Rolle des CO2 und anderer Treibhausgase ist bezüglich der Mehr-Energie auf der Erdoberfläche, wird seit Jahren auf unterschiedliche Arten gemessen. Z.B. auch mit Satelliten:
Observational Evidence of Increasing Global Radiative Forcing

Viel komplexer ist es, auszurechnen, wieviel Temperaturerhöhung das ausmacht.
An Assessment of Earth's Climate Sensitivity Using Multiple Lines of Evidence

Da setzen dann Kritiker an, die sagen, gib doch mal die Formel dafür an. Wie, kannst Du nicht? Ach, die Rückkopplungen sind zu komplex? Damit willst Du Alarm schlagen? Ha Ha. Dass sich inzwischen die Fehlergrenzen der Klimasensitivität gehälftelt haben (2.5 - 4 Grad) und die untere Grenze sich mit immer besseren Berechnungen immer weiter nach oben geschoben hat, interessiert dann nicht.

Ein kalter Sommer zählt nicht.

Bislang war es so, dass es ein paar Jahre lang kühler wurde, dann ein paar mehr Jahre wärmer. Falls Du den diesjährigen Sommer meinst, global ist der eh nicht kalt. Es ist der wärmste Juli in den NOAA Wetterdaten und der drittwärmste August in den Copernicus Wetterdaten (NOAA Info dazu ist noch nicht raus, kommt meist um den 14. herum). In den Copernicus Daten für Europa ist es der wärmste Sommer überhaupt seit Aufzeichnung.
Copernicus: Warmest summer for Europe by small margin; August globally joint third warmest on record

Auch wenn uns in den nächsten 100 Jahren eine 2. Zwischeneiszeit blühen sollte

Eiszeiten und Warmzeiten etc. werden fast immer nur durch äußere Einflüsse getriggert, denn die Eigenenergie der Einflüsse allein reicht im Normalfall nicht zum Umschwung. Das bedeutet leider, dass die nächste Abkühlung ausbleibt, denn die menschengemachte Erwärmung ist schon viel stärker als die Trigger zur Abkühlung, die deshalb nichts mehr ausrichten können. Eigentlich können nur noch größere Katastrophen wie riesige Vulkanausbrüche oder ein einschlagender großer Meteorit eine Abkühlung auslösen. Oder der Mensch, wenn er richtig viel tut. Danach sieht es derzeit leider nicht wirklich aus.


Hallo Miky!

Vielen Dank, sehr gut recherchiert und kommentiert!
Ja, ich meinte diesen Sommer, und wie du siehst, habe ich wegen der relativen Kälte in Berlin, völlig ausgeblendet, dass es anderswo überdurchschnittlich warm war. Die eigene Erfahrung zählt, ich hatte gar nicht weiter nachgedacht, hatte nur im Auge, dass ich die Winterklamotten dieses Jahr nicht wegpackte und keine Sommerschlafdecke nutzte etc.
Freundliche Grüße, Mondlicht

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Trockenheit 08 Sep 2021 19:46 #91793

Was ignoriere ich, wenn ich ein paar physikalische Vorgänge beschreibe?

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Trockenheit 09 Sep 2021 05:00 #91810

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Was ignoriere ich, wenn ich ein paar physikalische Vorgänge beschreibe?

Du ignorierst, dass es nicht so ist, wie Du behauptest und nicht belegt hast.

ClausS hat Dir geschrieben, dass mehr Verdunstung nicht automatisch mehr Niederschlag bedeutet, weil ein wärmere Atmosphäre mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Das stimmt. Mondlicht hat Dir geschrieben, dass sich Wüsten und Gegenden mit weniger Niederschlag ausbreiten. Das stimmt. Aber bei einfach nur mehr Niederschlag überall nicht hätte sein dürfen. Ich habe Dir geschrieben, was noch alles zu beachten ist und das zeigt in Richtung sich verstärkende Erwärmung am Boden durch mehr Feuchtigkeit in der und durch eine wärmere Atmosphäre - nicht Abkühlung, wie Du geschrieben hast. Wie auch in Richtung immer ungleichmäßigerer Verteilung von Regen. Du bist auf all das überhaupt nicht eingegangen.

Man hätte auch noch einfacher antworten können: Mehr Verdunstung bedeutet mehr Wasserdampf. Wasserdampf ist das stärkste Treibhaus-"Gas". Ist aber, wie in meiner Antwort geschrieben, nicht alles, weil unterschiedliche Wolkenarten mit unterschiedlichen Wirkungen zu berücksichtigen sind.

Hier eine ganz aktuelle Studie, die die Regenverteilung in Europa örtlich und auch zeitlich untersucht hat, und die Folgen beschreibt:
Hot Spots and Climate Trends of Meteorological Droughts in Europe - Assessing the Percent of Normal Index in a Single-Model Initial-Condition Large Ensemble
Fazit: Im Winter werden die Regenmengen zunehmen, im Sommer werden sie abnehmen. Die Wahrscheinlichkeit von Dürren steigt. Extrem wird es im Mittelmeerraum und Frankreich, und in den Alpen. Nur in Skandinavien wird es nicht so schlimm.

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Trockenheit 09 Sep 2021 08:24 #91822

Du bist zwar immer sehr schnell um Katastrophenszenarien für unserem schönen blauen Planeten zu erstellen. Das ist Dein gutes Recht. Mein gutes Recht ist es, das was Du schreibst zu ignorieren.
Mir ist nur ein Fehler in deinem Text aufgefallen. Wasserdampf entsteht nur, wenn man Wasser auf über 100° erhitzt. Wenn Du behauptest Wasserdampf sei in der Atmosphäre, dann zeigst Du elementare Wissenslücken in der Physik.

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Trockenheit 09 Sep 2021 08:43 #91824

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Du bist zwar immer sehr schnell um Katastrophenszenarien für unserem schönen blauen Planeten zu erstellen. Das ist Dein gutes Recht. Mein gutes Recht ist es, das was Du schreibst zu ignorieren.
Mir ist nur ein Fehler in deinem Text aufgefallen. Wasserdampf entsteht nur, wenn man Wasser auf über 100° erhitzt. Wenn Du behauptest Wasserdampf sei in der Atmosphäre, dann zeigst Du elementare Wissenslücken in der Physik.


Sag mal, ist nicht dein Ernst oder?

In der Erdatmosphäre liegt Wasserstoff hauptsächlich als gasförmiges Wasser (Wasserdampf) vor. Wie viel Wasserdampf eine Volumeneinheit Luft enthält, hängt neben dem Vorhandensein von Wasser von der Lufttemperatur ab. ... Die Häufigkeit von molekularem Wasserstoff in der Atmosphäre beträgt nur 0,55 ppm.

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Trockenheit 09 Sep 2021 08:57 #91825

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Mein gutes Recht ist es, das was Du schreibst zu ignorieren.

Das ist Dein gutes Recht. Du bleibst dann halt unglaubwürdig.

Wasserdampf entsteht nur, wenn man Wasser auf über 100° erhitzt. Wenn Du behauptest Wasserdampf sei in der Atmosphäre, dann zeigst Du elementare Wissenslücken in der Physik.

Das ist beides falsch. Daraus kann man leider nur den Schluss ziehen, dass Du selbst zwar von Verdunstung geschrieben hast, aber gar nicht weißt, was da passiert.

Verdunstung (einfach)

Als Verdunstung bezeichnet man den Übergang von Wasser vom flüssigen in den gasförmigen Zustand bei Temperaturen unter dem Siedepunkt.


Wasserdampf

In Technik und Naturwissenschaft ist Wasserdampf die Bezeichnung für Wasser im gasförmigen Aggregatzustand. Dieser ist unsichtbar wie Luft, wird aber nicht als Wassergas bezeichnet, da dieser Begriff eine andere Bedeutung hat. ... In der Erdatmosphäre vorhandener Wasserdampf ist mit um 36 % bis zu 70 % Anteil die Hauptquelle der atmosphärischen Gegenstrahlung und Träger des „natürlichen“ Treibhauseffektes. ... Eine steigende Durchschnittstemperatur der Erde führt zu einem steigenden mittleren Wasserdampfgehalt der Atmosphäre.[

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Trockenheit 22 Sep 2021 07:13 #92797

Höhere Temperaturen bedingen höhere Verdunstung.
Höhere Verdunstung, bedeutet mehr Regen.

Du vergisst, dass eine wärmere Luft mehr Wasserdampf aufnehmen kann. Mehr Verdunstung aufgrund höherer Temperaturen führt daher nicht notwendigerweise zu mehr Regen.


Doch. Schließlich ist egal ob da mehr Wasserdampf aufgenommen werden kann. Wenn die Verdunstung zunimmt, aber der Regen nicht, muss ja das verdunstete Wasser irgendwo hin, und auch wenn die wärmere Luft ein besserer Wasserdampfspeicher ist, ist er irgendwann voll. Was verdunstet, muss also auch wieder runterregnen. Oder sich irgendwie anders, beispielsweise als Tau, absetzen, was ja auch gut ist.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

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Letzte Änderung: von Schmelzer.

Trockenheit 22 Sep 2021 08:02 #92809

Aber die Grünfläche der Erde nimmt zu.
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Nur, das hat seine Grenzen und wird sich bezogen auf die Wirkung wahrscheinlich ins Gegenteil verkehren.
Earth Stopped Getting Greener 20 Years Ago

Und daraus will man was langfristig folgern? Nicht überzeugend.

Wenn es langfristig Erwärmung gibt, wird es langfristig mehr Verdunstung geben, und damit im Mittel auch mehr Niederschlag. Im Durchschnitt natürlich nur, wenn sich beispielsweise auf 80% mehr Niederschlag zeigt aber auf 20% weniger, so wird unter den 20% immer noch genug sein wo der Verlust so kritisch ist, dass dort die Reste der Vegetation eingehen und sich lokal die Wüste ausbreitet. Die Grünen werden also ohne Zweifel Stellen finden, über die sie berichten können.

Ob es in den letzten Jahren überhaupt eine Temperaturerhöhung gab oder nicht streiten sich ja manche immer noch rum. In so einer Situation ist natürlich auch nicht zu erwarten, dass die Niederschläge wie vorausgesagt steigen - die steigen ja schließlich weil die Temperatur steigt, nicht aufgrund von davon unabhängigen Mechanismen. Also wird das Anwachsen des Niederschlags auch Pause machen wenn die Erwärmung Pause macht. Wenn es aber langfristig doch eine Erwärmung gibt, dann werden auch die Niederschläge steigen. Wenn nicht, dann eben nicht, dann gibt es aber sowieso kein Klimawandel-Problem.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

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Trockenheit 22 Sep 2021 08:12 #92812

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Du ignorierst, dass die Fläche der Wüsten auf der Erde zunimmt, von Regionen, wo es selten bis nie regnet, ganz abgesehen.


Die Erde wird grüner. Das zeigen Satellitenbilder eindeutig. Etwa auf einem Viertel bis zur Hälfte der bewachsenen Gebiete der Erde hat sich die Vergrünung breit gemacht. Die Zunahme an grüner Biomasse entspricht einem neuen grünen Kontinent, doppelt so groß wie die USA. Etwa 70 Prozent ist auf die gesteigerte Photosynthese durch CO2 zurückzuführen. Geholfen hat natürlich auch die Erwärmung um 1 Grad Celsius seit 1850. Und diese Erwärmung hat zusätzlich die Feuchtigkeit in der Luft erhöht. Die Ernteerträge sind gestiegen, nicht nur, aber vor allen Dingen auch wegen des „Klimakillers“ CO2.
Von der vorindustriellen Zeit bis heute hat sich die Photosyntheseleistung der meisten Pflanzen um 65 Prozent gesteigert. Bei einem weiteren Anstieg des CO2 in der Luft von den heutigen 410 ppm auf 600 ppm legen die Pflanzen noch einmal 35 Prozent zu. Manche Gewächshausbesitzer machen sich das zunutze, indem sie die Treibhäuser auf 600 ppm CO2 anreichern, um damit eine entsprechend bessere Nahrungsmittelausbeute von mehr als einem Drittel zu erreichen.

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Trockenheit 22 Sep 2021 14:50 #92886

Wenn es langfristig Erwärmung gibt, wird es langfristig mehr Verdunstung geben, und damit im Mittel auch mehr Niederschlag.


Ja und nein. Bei einer Erwärmung wird es mehr Verdunstung geben, wärmere Luft wird aber auch mehr Wasserdampf aufnehmen können. Daher kann es trotz mehr Verdunstung weniger regnen.
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Trockenheit 22 Sep 2021 15:34 #92895

Wenn es langfristig Erwärmung gibt, wird es langfristig mehr Verdunstung geben, und damit im Mittel auch mehr Niederschlag.


Ja und nein. Bei einer Erwärmung wird es mehr Verdunstung geben, wärmere Luft wird aber auch mehr Wasserdampf aufnehmen können. Daher kann es trotz mehr Verdunstung weniger regnen.

Irgendwann kommt das Zeug schon wieder runter. Wenn die gut gesättigte Luft kälter wird, dann wird die Feuchtigkeit wieder frei und kommt dann immer öfter auf einen Schlag runter. Hinzu kommt dann noch, dass solche Luftmassen sich klimabedingt immer langsamer weiterbewegen. So wie kürzlich in NRW und in Rheinland-Pfalz.

Wachstumsfördernd ist so etwas weder in bewohnten noch in unbewohnten Gebieten, zumal zwischen den Regenperioden immer längere Trockenperioden sind.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Trockenheit 22 Sep 2021 16:08 #92902

Irgendwann kommt das Zeug schon wieder runter. Wenn die gut gesättigte Luft kälter wird, dann wird die Feuchtigkeit wieder frei und kommt dann immer öfter auf einen Schlag runter. Hinzu kommt dann noch, dass solche Luftmassen sich klimabedingt immer langsamer weiterbewegen. So wie kürzlich in NRW und in Rheinland-Pfalz.

Wachstumsfördernd ist so etwas weder in bewohnten noch in unbewohnten Gebieten, zumal zwischen den Regenperioden immer längere Trockenperioden sind.


Mehr Verdunstung bedeutet nun einmal dass ständig mehr Wasser in die Atmosphäre kommt. Egal wie viel dort gespeichert werden kann, irgendwann ist ein Gleichgewicht da und alles was neu reinkommt kommt auch wieder raus.

Regen ist natürlich wachstumsfördernd. Klar wäre gleichmäß verteilter regelmäßiger Regen angenehmer. Aber die Technologien um diese Probleme zu lösen sind uralt. Das Niltal wurde jährlich einmal heftig überschwemmt, Regen gab es hingegen faktisch nicht. Und trotzdem hatten die noch genug Zeit und Reichtum um Pyramiden zu bauen.
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Trockenheit 22 Sep 2021 16:25 #92906

Wir haben hier keinen Nil. Und dass Regen nur in maßen wachstumsfördernd ist, das hat man bei uns längst gelernt.


Ernte in Niederbayern "verhagelt"
...
Die Lage sei regional sehr unterschiedlich. Während der Landwirt hier in Ruhstorf von einer richtig guten Ernte ausgehen könne, sei bei dem Bauern zwei Kilometer weiter alles zerstört. Die Landwirtschaft werde sich künftig noch mehr auf extreme Wettersituationen einstellen müssen. Das Credo des BBV: landwirtschaftliche Flächen gegen alle Gefahren versichern.
www.br.de/nachrichten/bayern/ernte-in-ni...rn-verhagelt,ScTQysa

Wer im Endeffekt die Versicherung zahlen muss, das dürfte wohl auch klar sein.

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Letzte Änderung: von Pferdefuss.

Trockenheit 22 Sep 2021 16:35 #92907

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Wir haben hier keinen Nil. Und dass Regen nur in maßen wachstumsfördernd ist, das hat man bei uns längst gelernt.


Kommt auf die Pfanzen an. Reis benötigt sehr viel Wasser ;)

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Letzte Änderung: von Schlumpfi.

Trockenheit 22 Sep 2021 16:49 #92910

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Leider hat Marvin den Finger in der richtigen Wunde. Wassermangel wird auch in unseren Breitengraden zu einem ernsthaften Risiko. Die Wälder haben Problem ebenso wie unsere landwirtschaftlichen Flächen. Die Böden trocknen aus, verdichten, der Wind trägt fruchtbaren Mutterboden ab, und beim nächsten Regen fließt das Wasser an der Oberfläche ab statt in den Boden einzudringen und verursacht obendrein noch lokale Überschwemmungen.
Keine guten Aussichten. Aber zum Glück haben wir ja keinen vom Menschen mitverursachen Klimawandel, alles nur linksgrünversiffte Propaganda :-(


Tja, Zeit Resumee zu ziehen. Wassermangel hatten wir wohl nicht, die Talsperren sind schon im Frühjahr randvoll gewesen und teilweise übergelaufen.
Aber: Wenn es regnet ist es Klimakatastrophe und wenn es nicht regnet auch. Das haben wir ja gelernt. Man kann das Wetter ja so herrlich instrumentarisieren.
Jetzt warte ich noch bis der Vulkanausbruch la palma irgendetwas mit Kimawandel wird. Oder Erdbeben. Da ist bestimmt noch Luft drinn, oder?

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Letzte Änderung: von Schlumpfi.

Trockenheit 22 Sep 2021 19:01 #92944

Wir leben auf einem Planeten, dessen Oberfläche zu 73% mit Wasser bedeckt ist. Wasser ist keine endliche Ressource, wie Erdöl oder Gas. Die Wassermenge auf dem Planeten unterliegt einem ständigen Kreislauf. Alles Wasser das über Verdunstung über den Ozeanen aufsteigt, und irgendwann über Wolken wieder abregnet, kehrt immer wieder in die Ozeane zurück.

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Trockenheit 22 Sep 2021 19:27 #92953

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Wir leben auf einem Planeten, dessen Oberfläche zu 73% mit Wasser bedeckt ist. Wasser ist keine endliche Ressource, wie Erdöl oder Gas. Die Wassermenge auf dem Planeten unterliegt einem ständigen Kreislauf. Alles Wasser das über Verdunstung über den Ozeanen aufsteigt, und irgendwann über Wolken wieder abregnet, kehrt immer wieder in die Ozeane zurück.


Vielleicht verstehe ich dich falsch, Timelord. Natürlich, der beschriebene Kreislauf ist völlig korrekt, lokal, und, möglich, dass Salzwasser nicht endlich ist (langfristig wage ich das zu bezweifeln aber ich bin kein Experte)
Zu leugnen, dass viele Millionen Menschen kein Zugang zu Trinkwasser haben, so weit wolltest du sicher nicht gehen, aber darüber hinaus, leben viele Millionen Menschen in Regionen, wo sie ausschließlich von Marke Dings Trinkwasser kaufen oder Kilometerweit laufen müssen; durch chinesische Staudammbauten in Indien, die die Energie für sich wollen (und zwar ausschließlich) verliert Indien nicht nur seine noch reichen Trinkwasserressourcen aber du weiß worauf ich hinauswill? Nicht die armen Länder nutzen ihre Ressourcen, sondern andere. Das könnte bzw. wird, zum Thema zurück, mit Perspektive Zukunft, auch für Indien eines Tages „eng“. Vielleicht wirst du dann nicht mehr leben, ich kenne dich nicht, aber vielleicht ich oder unsere (ungeborenen in meinem Fall) Kinder…

Natürlich kann man mit Know How und Geld, Meerwasser entsalzen. Wird in Israel glaube ich gemacht, um der Wüste Land abzuringen.
Das hat für potenziell Milliarden der ärmsten Menschen keinen Effekt und nicht nur ich „unke“, dass es in x Jahren so wie heute wegen Öl, Kriege wegen Wasser geben wird - „ökonomische“ Kriege und Zwänge gibt es schon heute, und allgemein, Ressourcen, werden immer knapper.


Tschüß, Mondlicht

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Trockenheit 23 Sep 2021 06:50 #93016

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Aber die Grünfläche der Erde nimmt zu.
Accurate Global Greening
China and India lead in greening of the world through land-use management

Nur, das hat seine Grenzen und wird sich bezogen auf die Wirkung wahrscheinlich ins Gegenteil verkehren.
Earth Stopped Getting Greener 20 Years Ago

Und daraus will man was langfristig folgern?

Dass es es nicht so einfach ist, wie es sich einige machen. Dass "CO2 + Temperatur = mehr Begrünung = gut gegen Klimawandel" keine belastbare Aussage ist.

Wenn es langfristig Erwärmung gibt, wird es langfristig mehr Verdunstung geben, und damit im Mittel auch mehr Niederschlag. Im Durchschnitt natürlich nur, wenn sich beispielsweise auf 80% mehr Niederschlag zeigt aber auf 20% weniger, so wird unter den 20% immer noch genug sein wo der Verlust so kritisch ist, dass dort die Reste der Vegetation eingehen und sich lokal die Wüste ausbreitet. Die Grünen werden also ohne Zweifel Stellen finden, über die sie berichten können.

Das hat nichts mit den Grünen zu tun, sondern mit Fachleuten, die sich damit beschäftigen. Menschengemachter Klimawandel = mehr Extremwetter. Das Wasser kommt nicht mehr dann und da herunter, wo man es benötigt.

Ob es in den letzten Jahren überhaupt eine Temperaturerhöhung gab oder nicht streiten sich ja manche immer noch rum.

Die Fachleute auf dem Gebiet streiten nicht darüber. Die messen das.

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