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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 19:06 #92946

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Wenn alles geklärt ist, wozu dann diese emsig betriebene, ständig wachsende Forschung?

Weil weder alles geklärt ist - was auch niemand behauptet, und weil mehr Erkenntnisse zu besseren Maßnahmen führen. Beispiel: Die Klimasensitivität des CO2. Der Fehlerbereich waren 3 Grad, sind jetzt 1.5 Grad. Je genauer man den Wert kennt, um so genauer kann man die Ziele von Maßnahmen definieren.

Von all der Forschung nehmen die Aktivisten nur einen verschwindend geringen Ausschnitt zur Kenntnis. Und was sie zur Kenntnis nehmen, stammt vorwiegend von Wissenschaftlern, die sich selbst als Aktivisten betrachten.

Also mehrere zehntausend Klimawissenschaftler sind Aktivisten? Das ist völliger Unsinn. Guck Dir doch mal die Studien an, und die Wissenschaftler dahinter, und die Institutionen dahinter. Über alle politischen Systeme hinweg findest Du da nur sehr, sehr wenig, was gegen den menschengemachten Klimawandel spricht. Und das kann man dann oft genug auch noch auf Fachfremde und/oder Lobbyfinanzierte zurückführen. Da sitzen die Aktivisten.


Nur mal so gefragt - bist Du "Schlumpfine" aus dem Mahag Forum? Am 12. September wurde der User "Schlumpfine" bei Mahag gesperrt, am 16. September hat sich hier der User "Schlumpfi" angemeldet.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 19:07 #92947

Wie viele Leute durch Atomkraft gestorben sind oder schwer krank geworden sind, das weiß kein Mensch.

Dann werden es wohl nicht viele gewesen sein

Reine Spekulation. Und sicher keine geeignete Grundlage für eine Risikoabschätzung für eine Energieart mit der man ziemlich einfach den halben Planrten verseuchen kann.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 19:09 #92948

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Schlumpfi schrieb:

Nichts ist ohne Risiko.
Statistisch gibt es mehr Opfer der durch ERNEUERBARE ENERGIEN, als je durch Atomkraft gestoben sind.

Also Schlumpfi, guten Tag, wieder entsteht sofort mein Eindruck, du seist ein I…….huhu!

Du solltest Quellen angeben; von der Schwierigkeit derartige Statistiken zu erheben, ganz abgesehen. Stichwort: In den Staaten gibt es Regionen mit erhöhten Sterbefällen bei Kindern durch Krebs und die Gemeinden kämpfen (bisher) vergeblich darum, dass anerkannt wird, dass ihr Lebensraum - nahe von früheren Atombombentests - die Ursache ist, zwar von Ärzten usw. unterstützt, wird es (noch) nicht von der Regierung anerkannt, wenn es um Krankenzahlungen u.ä. geht.

Atomkraft wurde durch die "Atomkraft. Nein, danke! Bewegung" erst einmal aus dem Rennen geworfen und das ist auch gut so! Hinsichtlich extremer werdenden Stürmen bis Hurrikans auch in Deutschland oder Terror sind Brüter die Jahrzehnte im Einsatz sind (sein sollen!) in einem kleinen Land speziell mehr als ein statistisches Risiko.
Zu guter Letzt, siehe Quelle, stimmt, was du sagst, zumindest ohne weitere Recherche, schlicht und ergreifend, nicht.de.statista.com/infografik/14187/todesfa...-nach-energiequelle/ 4 fossile Brennstoffe liegen vorn!

Tschüss, Mondlicht

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 19:24 #92951

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Das Krebsrisiko im Keller dürfte größer sein.

Unsinn, außer Du meidest verseuchte Waldfrüchte, dann ist das natürlich kein großes Problem.
6570 Bq/kg (Waldpilze, getrocknet ehem. DDR)
4481 Bq/kg (Hecht, Baden-Württemberg)
www.vzhh.de/sites/default/files/medien/1...nach_Tschernobyl.pdf
Und in der fraglichen Zeit habe ich Milch nur vom Bauern gekauft, der mit unbelasteter Silage gefüttert hat.

Nüsse aus Osteuropa und der Türkei können immer noch erhöhte Werte von radioaktivem Cäsium aufweisen (radioaktiver Fallout des Reaktorunfalls in Tschernobyl).
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)
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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 20:14 #92971

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Schlumpfi schrieb: Nichts ist ohne Risiko.
Statistisch gibt es mehr Opfer der durch ERNEUERBARE ENERGIEN, als je durch Atomkraft gestoben sind.

Du solltest Quellen angeben; von der Schwierigkeit derartige Statistiken zu erheben, ganz abgesehen. Stichwort: In den Staaten gibt es Regionen mit erhöhten Sterbefällen bei Kindern durch Krebs und die Gemeinden kämpfen (bisher) vergeblich darum, dass anerkannt wird, dass ihr Lebensraum - nahe von früheren Atombombentests - die Ursache ist, zwar von Ärzten usw. unterstützt, wird es (noch) nicht von der Regierung anerkannt, wenn es um Krankenzahlungen u.ä. geht.

Atomkraft wurde durch die "Atomkraft. Nein, danke! Bewegung" erst einmal aus dem Rennen geworfen und das ist auch gut so! Hinsichtlich extremer werdenden Stürmen bis Hurrikans auch in Deutschland oder Terror sind Brüter die Jahrzehnte im Einsatz sind (sein sollen!) in einem kleinen Land speziell mehr als ein statistisches Risiko.
Zu guter Letzt, siehe Quelle, stimmt, was du sagst, zumindest ohne weitere Recherche, schlicht und ergreifend, nicht.de.statista.com/infografik/14187/todesfa...-nach-energiequelle/ 4 fossile Brennstoffe liegen vorn!

Tschüss, Mondlicht


Leider auch vieles ohne Quellenangabe so dahergesagt. Oder aus der Hüfte geschossen, nach Western Art. ;) Du bist von Atomkraftwerken in Deutschland umzingelt allein in Frankreich 56 Stück, las ich. Und das bei der Westwindlage, wir werden alle sterben! Offenbar sehen es die Nachbarn anders. Sind die alle Lebensmüde? Wohl kaum. Nicht mal Japan hat ein Problem mit der Atomkraft. Während man hier glaubt, ein Tsunami könnte auch hier Atomkraftwerke überfluten. Oder was war der konkrete Grund zum Ausstieg?
Aber nun zu Deiner Statistik. Demnach ist Atomkraft die sicherste Energieart, selbst Biomasse hatt 2000 mehr geschätzte Tote. Also das passt ja nun garnicht zu Deinen Aussagen. Ideologie schlägt Fakten?

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 20:33 #92976

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Du bist von Atomkraftwerken in Deutschland umzingelt allein in Frankreich 56 Stück, las ich. Und das bei der Westwindlage, wir werden alle sterben! Offenbar sehen es die Nachbarn anders. Sind die alle Lebensmüde? Wohl kaum. Nicht mal Japan hat ein Problem mit der Atomkraft. Während man hier glaubt, ein Tsunami könnte auch hier Atomkraftwerke überfluten. Oder was war der konkrete Grund zum Ausstieg?
Demnach ist Atomkraft die sicherste Energieart, selbst Biomasse hatt 2000 mehr geschätzte Tote. Also das passt ja nun garnicht zu Deinen Aussagen. Ideologie schlägt Fakten?[/quote]

-Und deshalb soll Deutshland nicht "aussteigen"?
-Ich war in den 80-igern noch nicht "in Sicht" - es ging um Sicherheit; die Tschernobyl Erfahrung, die asbach alten AKW, Reaktorunfälle und Unfällchen überall auf der Welt..
-Atomkraft vor Biomasse, so die Grafik.
- Biomasse hat mehr Vor- als Nachteile.
-Die Toten durch Radioaktivität sind wiegesagt "schwer zu zählen" und um Geldforderungen vorzubeugen, sind Strahlenkranke teils nicht anerkannt.
- Ich spreche für mich. Ich hoffe, du meinst keine polit. Ideologie?
- Wenn es nach mir als Laien ginge:
- ZUERST Kohle und Gas nicht mehr verwenden.
- DANN erneuerbare, speziell Sonne, langfristig gratis, Kollektoren über all bauen wo mindestens 12h Sonne.
- die Diskussion bringt nichts: du willst AKWs und ich will in meiner Nähe - schon überhaupt keine, wenn - überhaupt - weit weg, haha. bye

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 20:54 #92982

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Das Krebsrisiko im Keller dürfte größer sein.

Unsinn, außer Du meidest verseuchte Waldfrüchte, dann ist das natürlich kein großes Problem.
6570 Bq/kg (Waldpilze, getrocknet ehem. DDR)
4481 Bq/kg (Hecht, Baden-Württemberg)
www.vzhh.de/sites/default/files/medien/1...nach_Tschernobyl.pdf
Und in der fraglichen Zeit habe ich Milch nur vom Bauern gekauft, der mit unbelasteter Silage gefüttert hat.

Nüsse aus Osteuropa und der Türkei können immer noch erhöhte Werte von radioaktivem Cäsium aufweisen (radioaktiver Fallout des Reaktorunfalls in Tschernobyl).


Ja und? Was heisst das denn?
Das meiste davon dürfte jod 131 sein, die Halbwertszeit jod 131 beträgt ungefähr 8 tage.
Wenn du auch nur irgendeine Aussage treffen möchtest, dann müsstest Du die Äquivalenzdosis in Sievert angeben.
In Deutschland sind die Menschen durchschnittlich einer Dosis von 2,1 Millisievert (mSv) pro Jahr durch natürliche Strahlung ausgesetzt.
Ja Radioaktivitärt ist überall und die Menge in getrockneten Waldpilzen ist nicht schön, aber da die Trockenmasse (!) angegeben wurde etwas manipuliert.
Also ein Pilzsammler wird sich seine Pilze nicht grade trocknen. Es hat wohl aber niemand 1 kg getrocknete Waldpilze gegessen. Und gestorben wär er auch nicht dran.

Was was Du als Unsin bezeichnest (Ideologie schlägt Fakten?):
Etwa 3% der Aufenthaltsräume im Erdgeschoss von Ein- und Zweifamilienhäusern weisen eine Radon-Konzentration von mehr als 300 Becquerel pro Kubikmeter auf.

Die natürliche Radioaktivität ist stets vorhanden. Sie wird verursacht von radioaktiven Nukliden aus der Entstehungszeit irdischer Materie. Dazu gehören z. B. Kalium-40, die Uranisotope Uran-235 und Uran-238 und deren Zerfallsprodukte (z. B. Radon-222, Radium-226 oder Thorium-232). Andere Radionuklide werden ständig in den obersten Schichten der Atmosphäre durch die kosmische Strahlung neu gebildet, wie z. B. Tritium H-3 oder Kohlenstoff C-14. [1]

Die natürliche Radioaktivität in Lebensmitteln heute

Natürliche Radioaktivität (als Kalium 40 Bq/L bzw. kg)
Haselnüsse 186–272 Bq
Milch 40–60 Bq.

Wenn die Verbraucherzentrale aus o.g. Link ca. 10 Bq (Milch gesamte Bundesrepublik) angibt und die natürliche Belastung schon 40–60 Bq beträgt ist das ja kein Grund zur Panikmache.

[1] Radioaktivität in Lebensmitteln

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 21:08 #92985

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Und deshalb soll Deutshland nicht "aussteigen"?

Weil es eine sicher, grundlastfähige Technologie ist, die kein Kohlendioxid emitiert (was ja in die Klimalatastrophe führt).

Reaktorunfälle und Unfällchen überall auf der Welt

Ja ein grossteil der Unfälle im nichtradioaktiven Bereich. Könntest auch Flugzeugabstürze zählen und dürftest dann nicht mehr fliegen.

Atomkraft vor Biomasse, so die Grafik.

falsch, Atom 107, Biomasse über 2000 Tote

Biomasse hat mehr Vor- als Nachteile

Wenn nur die Methanemissionen nicht wären, die sind ja 4x schlimmer

Strahlenkranke teils nicht anerkannt

Du meinst sicherlich keine Strahlenkranke. Krebserkrankte wohl eher. Und da gibt es ja diverse Ursachen. Eine Ursache ist das Alter!

ZUERST Kohle und Gas nicht mehr verwenden,DANN erneuerbare, speziell Sonne, langfristig gratis, Kollektoren über all bauen wo mindestens 12h Sonne


In der Wüste? Und Nachts kommt der Strom aus der Steckdose. Eine Speichertechnologie gibt es nicht und ist auch nicht in Sicht.

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 21:27 #92988

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Das meiste davon dürfte

Die aufgeführten Werte betrafen ausschließlich Caesium

die Menge in getrockneten Waldpilzen ist nicht schön, aber da die Trockenmasse (!) angegeben wurde etwas manipuliert.
Also ein Pilzsammler wird sich seine Pilze nicht grade trocknen. Es hat wohl aber niemand 1 kg getrocknete Waldpilze gegessen. Und gestorben wär er auch nicht dran.

Das wird wohl der handelsübliche Zustand größerer Mengen sein, jedenfalls ist es eine objektivierte Mengenangabe. Wenn ich Pilze sammle, hatte ich sicherlich mehr als 5-10 kg ungetrocknet an einem Tag und dies dann überwiegend tiefgefroren. Aber seit Tschernobyl war ich maximal noch 10 Mal beim Sammeln, eher an einer Hand abzuzählen.

Milch 40–60 Bq.

Achso Kalium, ja das schon.
Milch, Milcherzeugnisse sowie landwirtschaftlich erzeugte Lebensmittel tierischer und pflanzlicher Herkunft aus Bayern enthalten weniger als 1 Bq/L beziehungsweise Bq/kg Radiocäsium.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Klimawandel - generell - Studien 22 Sep 2021 22:28 #92995

Schlumpfi schrieb:

Ja ein grossteil der Unfälle im nichtradioaktiven Bereich. Könntest auch Flugzeugabstürze zählen und dürftest dann nicht mehr fliegen.

Das Problemchen ist halt, ein Supergau (es gab bereits zwei) reicht, um riesige Landstriche auf Jahre so zu verseuchen, dass in unserer eng besiedelten Gegend wohl Millionen umgesiedelt werden müssten.
Hätte damals in Fukushima der Wind nicht so günstig aufs Meer geweht, Japan wäre nicht mehr das Land, welches es heute ist.
Die haben heute noch zig tausenden Kubikmeter verseuchtem Kühlwasser, wo sie nicht wissen wohin. Dort soll nun ein Gestz her, dass sie es im Ozean verkappen können.
Nur, ich möchte nicht zufällig einen Fisch auf dem teller bekommen, dessen Schwarm zufällig durch dieses Wasser geschwommen sind, denn bei Plutoniumrückständen, können schon geringste Mengen gefährlich werden.

Interessanter Link dazu.
www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/fukushim...werden-30476570.html

Ein anderes Problem, welches ich zur Zeit für fast unlösbar ansehe. Wohin mit den für Jahrtausenden hoch radioaktiven Abfällen?
Es geht nicht nur um Brennstäbe, sonder auch um riesige Mengen radioaktiven Schrott´s ( zB. Reaktorkerne usw.) vom Rückbau bzw. Abriss veralteter Atomkraftwerke.

Eine sehr stabile politische Lage und hohes Verantwortungsbewusstsein auf viele tausend Jahre in die Zukunft vorauszusetzen, halte ich für sehr gewagt. Denn genau das ist die Grundlage, um nicht die Kontrolle über den Verbleib von wahrscheinlich vielen Millionen Tonnen hoch gefährlichem Schrotts zu verlieren.
Dazu dieser Link, denn es gibt radioaktive Abfälle, bei denen die Halbwertzeit nicht nur ein paar Tage ist.
www.kernenergie.ch/de/faq-detail-821.html


Aber, letztendlich ist das Kind sowieso schon in Brunnen gefallen. Um dieses Problem im Griff zu behalten, sind nach jetzigem Stand hunderte zukünftiger Generationen in die Pflicht genommen, ohne das sie eine Wahl haben.
Wir können über diese, anderen aufgezwungene Zukunftslast, eigentlich nur noch klugschei..... !
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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 05:25 #93010

Ist aber eigentlich ganz einfach, je mehr AKW, destso wahrscheinlicher der Supergau. Und, je extremer die Bedingungen für den Betrieb, destso wahrscheinlicher der Supergau.

Einfach ist lediglich, mit solchen Argumenten Panik zu verbreiten und damit eine der sichersten Technologien für Energieerzeugung zu verteufeln und deren Ausbau zu verhindern.

Eigentlich bräuchte man doch nur einmal bei einer Versicherung nachzufragen, ob die so ein Ding versichert. Wenn ja eh nichts ernsthaftes passieren kann, dann sollte das doch leicht möglich sein.

Klar. Für genau so etwas sind Versicherungen ja da.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 06:54 #93017

Ist aber eigentlich ganz einfach, je mehr AKW, destso wahrscheinlicher der Supergau. Und, je extremer die Bedingungen für den Betrieb, destso wahrscheinlicher der Supergau.

Einfach ist lediglich, mit solchen Argumenten Panik zu verbreiten und damit eine der sichersten Technologien für Energieerzeugung zu verteufeln und deren Ausbau zu verhindern.


Kaum jemand wird der Einschätzung widersprechen, dass AKW (in diesem Fall Kernspaltungsanlagen) zu einer der sichersten Technologien für Energieerzeugung zu rechnen sind. In Punkto Sicherheit liegen vor der Kernspaltung eigentlich nur Windräder, Solarpaneele, Verbrennung fossiler Stoffe und Muskelkraft. Dann kommen auch schon direkt die AKW.

Gut, dahinter kommt nicht mehr viel im Ranking, zumindest fällt mir gerade nicht viel ein.

( "Sicherheit" bezieht sich hier - Ausgangspunkt war der GAU - natürlich auf die Folgen von Unfällen im Produktionsbetrieb, es ging hier nicht um eine umfassende Umweltschadensbilanz oder Verfügbarkeit).
"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen den Vorhang zu und alle Fragen offen." (Bertolt Brecht 1898 - 1956, deutscher Dramatiker)
"Alle Modelle sind falsch, aber mit manchen kann man ganz gut rechnen" (frei nach George Box 1919-2013, britischer Statistiker)
"Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit Erklärungen. Menschen hören immer nur das, was sie hören wollen" (Paulo Coelho, 1947 - , brasilianischer Schriftsteller)
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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 08:40 #93026

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Kaum jemand wird der Einschätzung widersprechen, dass AKW (in diesem Fall Kernspaltungsanlagen) zu einer der sichersten Technologien für Energieerzeugung zu rechnen sind. In Punkto Sicherheit liegen vor der Kernspaltung eigentlich nur Windräder, Solarpaneele, Verbrennung fossiler Stoffe und Muskelkraft. Dann kommen auch schon direkt die AKW.


Hinzuzufügen ist, das die umweltgerechte Entsorgung von Winrädern derzeit nicht geklärt ist. Weder für die zahlreichen Betonfundamente noch für die Rotorblätter aus GFK.
Es ist zu vermuten, das die Betonfundamente einfach im Boden gelasen werden. Industrieanlagen in Wälder zu bauen hat ja nichts mehr mit "Naturschutz" zu tun und es ist ziemlich doppelzüngig, auf der einen Seite Wälder für Windkraft abzuholzen und gleichzeitig im Hambacher Forst demonstrieren zu gehen.
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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 09:04 #93028

Ist aber eigentlich ganz einfach, je mehr AKW, destso wahrscheinlicher der Supergau. Und, je extremer die Bedingungen für den Betrieb, destso wahrscheinlicher der Supergau.

Einfach ist lediglich, mit solchen Argumenten Panik zu verbreiten und damit eine der sichersten Technologien für Energieerzeugung zu verteufeln und deren Ausbau zu verhindern.

Der Zusammenhang ist in der Statistik trivial. Und es macht sicher keinen Sinn, den dem Verbraucher zu verschweigen oder zu verdrehen, nur damit einige Leute russisch Roulette mit dem Planeten spielen können.

Und zahlen muss immer der Verbraucher. Unabhängig davon wo es dann passiert:

Auf Becquerel-Jagd
Für verstrahltes Wildschweinfleisch erhalten Jäger Entschädigungen. Die Zahlungen erreichen in Deutschland Rekordhöhe
www.zeit.de/2010/46/U-Strahlende-Wildschweine 11. November 2010

Die Rechnung kann man nicht einmal an Putin schicken. Aber man kann sich ja einmal ausmalen was passiert, wenn so etwas bei uns passieren würde.

Und die Probleme dauern über Jahrzehnte an:

33 Jahre ist die Katastrophe in Tschernobyl bereits her, doch noch immer sind die Auswirkungen des Reaktorunfalls hierzulande messbar. In manchen Regionen Süddeutschlands ist jedes fünfte Wildschwein radioaktiv belastet. Ihr Fleisch darf nicht verkauft werden.
www.deutschlandfunkkultur.de/33-jahre-na...am:article_id=447114

Das sind die Fakten. Ich kann mir so etwas nicht schön reden.
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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 09:22 #93030

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Copernicus-Bericht: Weltmeere in schlechter Verfassung
In seinem fünften Bericht zum Zustand der Weltmeere liefert das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus ein ernüchterndes Fazit. Die Ozeane würden sich rasch und tief greifend verändern.

Die Weltmeere verändern sich rasch und tief greifend. Kurzum: Durch den Eingriff des Menschen geht es ihnen immer schlechter. Zu diesem Fazit kommt der fünfte Bericht des Copernicus-Meeresumweltüberwachungsdienstes, den 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Auftrag der Europäischen Kommission jährlich zusammenstellen.

Der Report befasst sich mit der physikalischen Verfassung der Meere, also Temperatur, Salzgehalt und Meeresspiegel. Zudem haben die Forscher den biochemischen Zustand untersucht, wozu der Sauerstoffgehalt und der Grad der Versauerung zählen. Ebenso wurde der Zustand der Eisflächen geprüft. Das Fazit: Die Erwärmung der Weltmeere und das schmelzende Landeis führen zu einem Anstieg des Meeresspiegels – im Mittelmeerraum um 2,5 Millimeter pro Jahr und weltweit bis zu 3,1 Millimeter. Als Beispiel für die drohenden Folgen wird im Bericht die Überflutung Venedigs im November 2019 genannt, als der Wasserstand auf bis zu 1,89 Meter anstieg. Die Erwärmung der Ozeane habe zudem zur Folge, dass Meeresbewohner in kühlere Gewässer abwandern oder die Bestände von Arten schrumpfen.
Um wie viel ist das arktische Eis geschrumpft?
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Überdies, etwa in der Nordsee auf extreme Schwankungen auf Grund von Hitze- und Kältewellen zurück. Als davon betroffene Arten werden im Bericht die Seezunge, der Europäische Hummer, Seebarsch und Taschenkrebse genannt.
»Klimawandel, Umweltverschmutzung und Übernutzung haben eine nie dagewesene Belastung für den Ozean verursacht«, sagt Karina von Schuckmann, Vorsitzende des Ocean State Reports in einer Mitteilung zum Bericht.

Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union. Sein Ziel ist es, auf Grundlage von Satellitenbeobachtungen und Messungen auf der Erde den Zustand von Land, Meeren und Atmosphäre oder den Klimawandel und seine Folgen zu überwachen. (kas)
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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 09:24 #93031

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Hätte damals in Fukushima der Wind nicht so günstig aufs Meer geweht, Japan wäre nicht mehr das Land, welches es heute ist.


Reine Spekulation. Im Gegensatz zu Tschernobyl waren alle Reaktoren bereits heruntergefahren, da das Erdbeben zuvor registriert wurde. Weltweit sind 2016 insgesamt 442 Atomkraftwerke in Betrieb. Allein in China sind 10 Anlagen in Bau. Joe Biden setzt im Kampf gegen den Klimawandel auch auf Atomkraft. Daneben Atom U-Boote und Atom-Schiffe. Diese Technik wurde weiter entwickelt und wer sagt, er möchte keine Atomkraft und aus allem aussteigt muss darlegen, woher der Strom denn kommen soll.
Deutschland ist das einzige Industrieland, das diesen Weg nicht geht, hat den höchsten Strompreis und bildet sich ein, andere Länder würden da folgen.

Die haben heute noch zig tausenden Kubikmeter verseuchtem Kühlwasser, wo sie nicht wissen wohin.


Es im Meer einzuleiten ist gar nicht die schlechteste Idee. Das Wasser wurde gereinigt und enthält laut Tepco, dem Betreiber der Anlage, nur noch Tritium. Tritium ist ein Wasserstoff-Isotop, also eine Variante von Wasserstoff. Obwohl es radioaktiv ist, ist seine Gefährlichkeit nicht mit der von anderen Strahlen wie Strontium-90 oder Cäsium-137 zu vergleichen.

Ein anderes Problem, welches ich zur Zeit für fast unlösbar ansehe. Wohin mit den für Jahrtausenden hoch radioaktiven Abfällen?

China und die USA lagern abgebrannte Brennelemente bislang in regionalen Zwischenlagern. Keine schlechte Idee, man kommt ja später immer noch heran.

Um dieses Problem im Griff zu behalten, sind nach jetzigem Stand hunderte zukünftiger Generationen in die Pflicht genommen, ohne das sie eine Wahl haben.


Tja das ist mit andern Sachen genau so. Wenn ich beispielsweise die Staatsverschuldung hochtreibe, was glaubst Du, wer wird da in die Pflicht genommen? Ist das keine Zukunftslast?

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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 09:30 #93035

Kaum jemand wird der Einschätzung widersprechen, dass AKW (in diesem Fall Kernspaltungsanlagen) zu einer der sichersten Technologien für Energieerzeugung zu rechnen sind. In Punkto Sicherheit liegen vor der Kernspaltung eigentlich nur Windräder, Solarpaneele, Verbrennung fossiler Stoffe und Muskelkraft. Dann kommen auch schon direkt die AKW.
Gut, dahinter kommt nicht mehr viel im Ranking, zumindest fällt mir gerade nicht viel ein.

Netter Versuch. Informieren Sie sich einfach mal über die Zahl der Toten durch alles was mit Kohle zu tun hat. PS: Ich sehe gerade, eine Statistik zum Vergleich wurde ja schon gepostet, de.statista.com/infografik/14187/todesfa...-nach-energiequelle/

( "Sicherheit" bezieht sich hier - Ausgangspunkt war der GAU - natürlich auf die Folgen von Unfällen im Produktionsbetrieb, es ging hier nicht um eine umfassende Umweltschadensbilanz oder Verfügbarkeit).

Zu einer solchen Einschränkung sehe ich keinen Grund.
Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/.

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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 09:54 #93038

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Copernicus-Bericht: Weltmeere in schlechter Verfassung
Klimawandel, Umweltverschmutzung und Übernutzung haben eine nie dagewesene Belastung für den Ozean verursacht«, sagt Karina von Schuckmann, Vorsitzende des Ocean State Reports in einer Mitteilung zum Bericht.


Maximal fünf Prozent der Menschheit verfügt über einen Wohlstand, von dem aus gesehen ein bisschen Verzicht im Tausch gegen das gute Gefühl, zur Rettung des Planeten beizutragen, als gutes Geschäft erscheint. Die anderen 95 Prozent sind ärmer und größtenteils sehr, sehr viel ärmer als der durchschnittliche deutsche Grünenwähler. 82 Prozent der Weltbevölkerung lebt in Ländern, in denen das Durchschnittseinkommen bei unter 30 Dollar pro Tag liegt (gerechnet in sogenannten internationalen Dollars, die der Kaufkraft entsprechen, die ein Dollar in den USA hat). Mindestens 95 Prozent der Menschen auf diesem Planeten sind nicht der Meinung, dass Energie, Wohnen, Reisen, Essen und so weiter für ihr Gefühl zu billig sind und dringend teurer werden sollten. Sie sind aus guten Gründen vom Gegenteil überzeugt.

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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 10:02 #93040

je mehr AKW, destso wahrscheinlicher der Supergau. [...]
Der Zusammenhang ist in der Statistik trivial. Und es macht sicher keinen Sinn, den dem Verbraucher zu verschweigen oder zu verdrehen, nur damit einige Leute russisch Roulette mit dem Planeten spielen können.


So ist es. Ein Hauptgewinn im Zahlenlotto ist für den einzelnen extrem unwahrscheinlich. Trotzdem gibt es immer wieder Hauptgewinner. Die Masse macht's. In der Schweiz und in Österreich zieht man übrigens nicht 6 aus 49, sondern nur 6 aus 45. Warum wohl? Damit die Chancen besser sind für die viel kleinere Bevölkerungszahl. Mit 6 aus 49 würde dort kaum jemals einer gewinnen und es würde zu sehr auffallen, dass man keine Chance hat.

Man stelle jedem sein kleines, "extrem sicheres" AKW in den Garten und die Erde wäre mit Sicherheit bald unbewohnbar. Der Zufall ist da gnadenlos.

Das sind die Fakten. Ich kann mir so etwas nicht schön reden.

Full ACK.

China und die USA lagern abgebrannte Brennelemente bislang in regionalen Zwischenlagern. Keine schlechte Idee, man kommt ja später immer noch heran.


Das wird auch nötig sein, so 250'000 Jahre lang. :whistle:

Um dieses Problem im Griff zu behalten, sind nach jetzigem Stand hunderte zukünftiger Generationen in die Pflicht genommen, ohne das sie eine Wahl haben.

Tja das ist mit andern Sachen genau so. Wenn ich beispielsweise die Staatsverschuldung hochtreibe, was glaubst Du, wer wird da in die Pflicht genommen? Ist das keine Zukunftslast?


Solche dummen Argumente hört man leider immer, nach der Logik "dort wird Mist gebaut, also kann man hier ja auch Mist bauen." Soviel zum logischen Denken seitens "Krone der Schöpfung".
Und Schulden kann man auch tilgen mit einem Federstrich, mit einem fiesen Trick oder einem Krieg :evil:. Radioaktivität nicht. Schon von daher ist der Vergleich ganz unsinnig. Schulden sind ja nichts Physikalisches.

Es [verseuchtes Wasser] im Meer einzuleiten ist gar nicht die schlechteste Idee. Das Wasser wurde gereinigt und enthält laut Tepco, dem Betreiber der Anlage, nur noch Tritium.


Nur noch Tritium, sehr glaubhaft. Und klar, das verträgt sich sicher gut mit dem ganzen Mikroplastik, das da schon im Meer rumtreibt. Wer braucht schon Fische im oder aus dem Meer? Meine kommen kommen aus dem Kühlregal, das reicht doch.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 10:58 #93043

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Man stelle jedem sein kleines, "extrem sicheres" AKW in den Garten und die Erde wäre mit Sicherheit bald unbewohnbar. Der Zufall ist da gnadenlos.

Wer keine Argumente hat, versucht es mit Polemik.

Solche dummen Argumente hört man leider immer, nach der Logik "dort wird Mist gebaut, also kann man hier ja auch Mist bauen." Soviel zum logischen Denken seitens "Krone der Schöpfung".
Und Schulden kann man auch tilgen mit einem Federstrich, mit einem fiesen Trick oder einem Krieg :evil:. Radioaktivität nicht. Schon von daher ist der Vergleich ganz unsinnig. Schulden sind ja nichts Physikalisches.


Schulden mit einem Federstrich tilgen sagst du zu recht, kann zu Krieg führen. Na wenn die Menschen sowieso sterben, dann ist es doch egal woran.
Das hatten wir bereits in der Weltwirtschaftskrise.

Es [verseuchtes Wasser] im Meer einzuleiten ist gar nicht die schlechteste Idee. Das Wasser wurde gereinigt und enthält laut Tepco, dem Betreiber der Anlage, nur noch Tritium.

Nur noch Tritium, sehr glaubhaft. Und klar, das verträgt sich sicher gut mit dem ganzen Mikroplastik, das da schon im Meer rumtreibt. Wer braucht schon Fische im oder aus dem Meer? Meine kommen kommen aus dem Kühlregal, das reicht doch.


Na und der Strom kommt für Dich aus der Steckdose, das Geld aus dem Schlitz am Bankomat. Dann braucht du Dir ja keine Sorgen mehr machen.

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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 10:59 #93044

Wenn ich beispielsweise die Staatsverschuldung hochtreibe, was glaubst Du, wer wird da in die Pflicht genommen? Ist das keine Zukunftslast?

Nein, die Schuldenlast bei Staatsverschuldung ist nur eine Umverteilung unter denen, die heute schon leben. Von den Steuerzahlern zu den Besitzern der Schuldscheine. Wenn der Staat sich einfach für bankrott erklärt und alle Zinszahlungen einstellt, geht dadurch erstmal nichts kaputt außer ein paar Vermögen und der Fähigkeit des Staates, weiter auf dem freien Markt Käufer für Schuldscheine zu finden.
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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 11:12 #93047

Man stelle jedem sein kleines, "extrem sicheres" AKW in den Garten und die Erde wäre mit Sicherheit bald unbewohnbar. Der Zufall ist da gnadenlos.

Nein, die Menschheit wäre pleite bevor da überhaupt das erste in Betrieb geht, so kleine AKWs lohnen sich nämlich überhaupt nicht. Sie gehen immer von einem Supergau aus weil es im vorigen Jahrtausend mal einen gegeben hat. Ob eine Wiederholung dessen, was damals passierte, technisch überhaupt möglich wäre heute scheint Sie gar nicht zu kümmern.

China und die USA lagern abgebrannte Brennelemente bislang in regionalen Zwischenlagern. Keine schlechte Idee, man kommt ja später immer noch heran.

Das wird auch nötig sein, so 250'000 Jahre lang. :whistle:

Nein. Alte Brennelemente sind schon heute geeignetes Rohmaterial für Schnelle Brüter.

Nur noch Tritium, sehr glaubhaft. Und klar, das verträgt sich sicher gut mit dem ganzen Mikroplastik, das da schon im Meer rumtreibt. Wer braucht schon Fische im oder aus dem Meer? Meine kommen kommen aus dem Kühlregal, das reicht doch.

Was genau sollte daran unglaubhaft sein? Tritium ist ja einfach nur eine Variante von Wasser, die aus Wasser rauszufiltern ist natürlich extrem schwer. Ansonsten ist die Menge gering, und halbiert sich alle zwölf Jahre, also nun wirklich keine Basis für Panikmache.
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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 11:23 #93049

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Wenn ich beispielsweise die Staatsverschuldung hochtreibe, was glaubst Du, wer wird da in die Pflicht genommen? Ist das keine Zukunftslast?

Nein, die Schuldenlast bei Staatsverschuldung ist nur eine Umverteilung unter denen, die heute schon leben. Von den Steuerzahlern zu den Besitzern der Schuldscheine. Wenn der Staat sich einfach für bankrott erklärt und alle Zinszahlungen einstellt, geht dadurch erstmal nichts kaputt außer ein paar Vermögen und der Fähigkeit des Staates, weiter auf dem freien Markt Käufer für Schuldscheine zu finden.


Bevor die Moderation einschreitet, weil "off Topic", noch ein wenig wirtschaftliches Grundwissen : Das Stück Papier das Du aus dem Bankomat ziehst ist nur soviel Wert, wie der Händler, den Du damit bezahlen möchtest, dem Wert vertraut. Wenn das Vertrauen hin ist, weil der Staat zuviel Papier gedruckt hat oder die Kredite nicht bedient, wird Dir der Händler das bedruckte Papier nicht mehr abnehmen wollen. Du kannst damit vielleicht noch den Hintern abwischen. Das ist keine Umverteilung. Das ist dann nichts mehr. Massenarbeitslosigkeit, Wirtschaftskrise, Hunger, etc.

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Letzte Änderung: von Schlumpfi.

Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 11:50 #93054

Man stelle jedem sein kleines, "extrem sicheres" AKW in den Garten und die Erde wäre mit Sicherheit bald unbewohnbar. Der Zufall ist da gnadenlos.

Nein, die Menschheit wäre pleite bevor da überhaupt das erste in Betrieb geht, so kleine AKWs lohnen sich nämlich überhaupt nicht. Sie gehen immer von einem Supergau aus weil es im vorigen Jahrtausend mal einen gegeben hat. Ob eine Wiederholung dessen, was damals passierte, technisch überhaupt möglich wäre heute scheint Sie gar nicht zu kümmern.

Sie untertreiben. Es gab zwei Supergaus in den letzten 36 Jahren und sogar noch mehr, wenn man die Reaktoren in Fukushima einzeln zählt. Jeder dieser GAUs hat viele Quadratkilometer gutes Land für mindestens einige Jahrzehnte unbrauchbar gemacht. Und nein, ob genau das gleiche Szenario wie in jedem Einzelfall technisch möglich wäre, das interessiert für das Beispiel wirklich nicht. Man findet im Nachhinein immer einen Grund, warum es passiert ist, obwohl es unwahrscheinlich war. Was nützt das?

Mir geht es im Beispiel um's Prinzip und v.a. darum, dass Wahrscheinlichkeiten von Laien immer völlig falsch eingeschätzt werden, siehe Zahlenlotto-Beispiel. Dort ist das Unwahrscheinliche erwünscht und beim GAU halt nicht. Trotzdem tritt beides mehr oder weniger regelmäßig ein. Dafür sorgt die Mathematik bzw. der Zufall, ganz egal was im Einzelfall der genaue Grund war.

Und pleite oder nicht pleite ist für das Beispiel auch völlig irrelevant. Geld ist keine physikalische Größe, eine reine Erfindung des Menschen und völlig unnötig für das Leben auf dem Planeten. Fragen Sie mal einen Baum ob er pleite ist oder ob es sich für ihn überhaupt finanziell lohnt, permanent viel Wasser aus der Erde viele Meter hoch zu ziehen. Der wird sich jedenfalls nicht die Mühe machen Ihnen zu antworten, u.a. weil Geld für ihn völlig irrelevant ist.
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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 13:09 #93089

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Steinzeit-Astronom schrieb:
Man stelle jedem sein kleines, "extrem sicheres" AKW in den Garten und die Erde wäre mit Sicherheit bald unbewohnbar. Der Zufall ist da gnadenlos.
Schmelzer schrieb:
Sie gehen immer von einem Supergau aus weil es im vorigen Jahrtausend mal einen gegeben hat. Ob eine Wiederholung dessen, was damals passierte, technisch überhaupt möglich wäre heute scheint Sie gar nicht zu kümmern.
Steinzeit-Astronom schrieb:
Sie untertreiben.


Hier scheint sich kein Kompromiss anzubahnen.
Ich will nur darauf hinweisen, dass wir, auch China, klar, weltweit, erst einmal die kohleverbrennung stoppen müssen.
Mir hat Brooder's Argumentation sehr gut gefallen!
Stichwort Radioaktive Abfälle. Da hatte ich vorhin nicht einmal daran gedacht.
umwelt-wissenschaft.de/forum/neues-aus-d...udien?start=90#92995

Schönen Nachmittag, Mondlicht

PS
Man muss auch daran denken, dass die Erde jetzt schon "zu klein ist", durch die Erhöhung der Meeresspiegel geht Land verloren und falls WAS ICH NICHT GLAUBE die Prognose stimmt, wir sind bald 11 Mrd. ...

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Letzte Änderung: von Mondlicht.

Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 13:10 #93090

Es gab zwei Supergaus in den letzten 36 Jahren und sogar noch mehr, wenn man die Reaktoren in Fukushima einzeln zählt.

Wofür es allerdings keinen guten Grund gibt, schließlich war es ein und dieselbe Verkettung von Erdbeeben, Tsunami und schwerem menschlichen Versagen der dazu geführt hat.

Jeder dieser GAUs hat viele Quadratkilometer gutes Land für mindestens einige Jahrzehnte unbrauchbar gemacht.

Wenn das das Erwähnenswerteste daran war, ist das geschenkt. BTW, die gesperrte Zone um Tschernobyl herum dient hervorragend als Naturschutzgebiet. Dies hat sogar interessante Ergebnisse was die Anpassungsfähigkeit betrifft gebracht. Die Tiere, die ständig dort leben, haben sich angepasst. Die Zugvögel, die nur eine gewisse Zeit dort leben, nicht. Es dürfte sich dabei um einen generellen Mechanismus handeln, bei Polumkehr ist ja auch alles viel mehr kosmischer Strahlung ausgesetzt, Tierarten, die sowas nicht abkönnen und dabei aussterben, dürfte es daher kaum geben.

Und nein, ob genau das gleiche Szenario wie in jedem Einzelfall technisch möglich wäre, das interessiert für das Beispiel wirklich nicht.

Die Frage ist ja auch nicht nach genau dem gleichen Szenario, sondern ob ein GAU dieser Art in modernen Anlagen überhaupt möglich ist.

Man findet im Nachhinein immer einen Grund, warum es passiert ist, obwohl es unwahrscheinlich war. Was nützt das?

Auswertung nützt eine Menge, weswegen man diese auch bei jedem Flugzeugunglück durchführt. Obwohl man im Prinzip darauf bestehen könnte, dass Flugzeuge auch bei Totalausfall der Triebwerke fähig sein müssten, als Segelflieger zu landen, besteht man darauf nicht und nimmt halt ab und zu vermeidbare Flugzeugunglücke in Kauf. Die Zahl der Todesopfer hält sich halt in akzeptablen Grenzen.

Mir geht es im Beispiel um's Prinzip

Tja, genau das ist halt das Problem was ich mit Ihrer Argumentation habe. Es geht Ihnen ums Prinzip, nicht um die realen Gefahren.

Und pleite oder nicht pleite ist für das Beispiel auch völlig irrelevant.

Doch. Wenn wegen Pleite sowieso gar nicht erst gebaut werden kann was Sie für gefährlich halten, dann wars das für Ihr Beispiel.
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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 13:35 #93097

Schlumpfi schrieb

Reine Spekulation. Im Gegensatz zu Tschernobyl waren alle Reaktoren bereits heruntergefahren

Es im Meer einzuleiten ist gar nicht die schlechteste Idee

China und die USA lagern abgebrannte Brennelemente bislang in regionalen Zwischenlagern. Keine schlechte Idee, man kommt ja später immer noch heran.

Tja das ist mit andern Sachen genau so. Wenn ich beispielsweise die Staatsverschuldung hochtreibe, was glaubst Du, wer wird da in die Pflicht genommen? Ist das keine Zukunftslast?


Nun ja, genau das war gemeint, alls ich meinem letzten beiden Sätzen Beitrag #92995 schrieb.

Um dieses Problem im Griff zu behalten, sind nach jetzigem Stand hunderte zukünftiger Generationen in die Pflicht genommen, ohne das sie eine Wahl haben.
Wir können über diese, anderen aufgezwungene Zukunftslast, eigentlich nur noch klugschei..... !

Es geht um Zeiträume beim hochverstrahlten Atommüll, da ist der Zeitraum vom Bau der Pyramiden bis heute eigentlich nur eine kleine Etappe.
Es geht eher um Zeiträume, wie von der letzten Eiszeit bis heute.
Meinst du wirklich es gibt in 20000 Tausend Jahren noch Länder wie China oder USA .
Na wenn ja, dann träume ruhig weiter.

Und, diese sehr langen Zeiträume muss sichergestellt sein, dass man weiß, wo sich die die Millionen von Tonnen hochverstrahltem Atomschrott ( den von heute und den noch viel größeren Mengen der in Zukunft aus den vielen hundert Atomkraftwerken die noch arbeiten werden anfällt) befindet.
Wer mit hier erklären will, das Wissen um den Verbleib ist die nächsten tausend Jahre gesichert, der spinnt!

Ich war früher ein Befürworter der Atomenergie. Vor den Supergaus wurde ständig über die totale Sicherheit der Atomenergie gepredigt. Ein Supergau wäre höchstens ca. alle 100000 Jahre möglich. Ich argumentierte sogar, " meinetwegen könnte man mir ein AKW vor die Haustür bauen ".
Nachdem nun in meiner Lebenszeit, breits zwei verherrende Atomunfälle passierten, verlasse ich mich halt nicht mehr auf die Predigten der sogenannten Spezialisten in Sachen Atomenergie.

Ich halte mich nun wieder aus dieser Diskussion raus.
Hab halt keine Lust hier Schallplatte zu spielen und mich ständig wiederholen zu müssen.
Gruß Brooder
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Letzte Änderung: von Brooder.

Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 13:42 #93100

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Brooder schrieb:
Um dieses Problem im Griff zu behalten, sind nach jetzigem Stand hunderte zukünftiger Generationen in die Pflicht genommen, ohne das sie eine Wahl haben.

Auch dein 2. Text ist überzeugend. Ich freue mich besonders weil du an die folgenden Generationen denkst, die nicht gefragt wurden!
Und es klingt natürlich ganz anders: " in meiner Lebenszeit, breits zwei verherrende Atomunfälle passierten" als "1Unfall im letzten Jahrtausend" - klingt so als ob man aus der Statistik der letzten 1000 Jahre zitiert...
Danke, Brooder, schönen Nachmittag!!!
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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 14:34 #93110

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Es gab vorher schon GAUs:

GB-Windscale=Sellafield:
1957 kam es in einem der Reaktoren zu einem Brand des Reaktorkerns, der als INES 5 ("ernster Unfall") eingestuft wurde. Dieser setzte eine Wolke mit erheblichen Mengen radioaktiven Materials frei, die sich über Großbritannien und über das europäische Festland verteilte.
de.wikipedia.org/wiki/Windscale-Brand#Ve...lls_vom_Oktober_1957

USA-Harrisburg
Am 28. März 1979 erschüttert die Nachricht vom Größten Anzunehmenden Unfall (GAU) die Öffentlichkeit. Im US-amerikanischen Atomkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg/Pennsylvania ist es zu einer Teil-Kernschmelze gekommen. Block 2 des AKW schrammt nur knapp an einem Super-GAU vorbei. Der Meiler ist bis heute nicht betretbar.
de.wikipedia.org/wiki/Reaktorunfall_im_K...Island#Unfallhergang

Kyschtym/Majak, UdSSR 1957
Insgesamt wurde durch den Unfall nach Angaben der Produktionsfirma Majak und der Behörden Materie mit einer Radioaktivität von 400 PBq (4 · 1017 Bq) über eine Fläche von etwa 20.000 km² verteilt. Der Unfall ist damit hinsichtlich der Radioaktivität des freigesetzten Materials vergleichbar mit der Katastrophe von Tschernobyl.
de.wikipedia.org/wiki/Kyschtym-Unfall#Unfallgeschehen

Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen
de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unf%C3%A...ntechnischen_Anlagen
www.planet-wissen.de/technik/atomkraft/d...le-weltweit-100.html
www.atomunfall.de/atomunfaelle-1945-1949.shtml mit weiteren Links bis heute
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)
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Klimawandel - generell - Studien 23 Sep 2021 17:11 #93137

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:silly: Der war gut :lol: Ich hoffe das war kein Anfall von Größenwahn

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