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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 23 Jun 2022 14:23 #102835

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Professor Anton Zeilinger sagt hier in einem Interview (49:37) :
"Mich interessiert schon die Frage, aber das ist jetzt rein persönlich, ob es etwas gibt über dieses Materielle hinaus. Ob es eine Welt des Geistes gibt, wie immer man das jetzt definiert. Aber diese Meinung muss man nicht haben. Man kann durchaus auch als Quantenphysiker die Meinung haben: Hier sind die mathematischen Gleichungen, die funktionieren phantastisch, ich untersuche welche Phänomene ergibt das und wie kann ich das anwenden...
Meine persönliche Meinung ist, dass es mehr gibt als nur das Materielle. Aber, das kann ich nicht beweisen, das kann man nicht naturwissenschaftlich beweisen, das ist meine persönliche Ansicht. Viele meiner Physik-Kollegen sind nicht dieser Meinung und finden: "Da redet der Zeilinger Unsinn, wenn er so etwas sagt". Aber so sehe ich das halt."
“…and isn't faith believing all power can't be seen”
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 26 Jun 2022 18:38 #103022

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Rainer,


Ab 22:40

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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 27 Jun 2022 07:14 #103028

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Rainer,
Ab 22:40

Das ist doch genau mein Einwand zu der Animation, dass wir (bisher) keinerlei Vorstellung von den Fluktuationen haben können, genau wie Du es auch sagst.

"Welches Teilchen hättens denn gern"...


Tatsächlich handelt es sich hier zwar gar nicht um ein Vakuum, sondern um die Quarks im confinement.

Was ich auszusetzen habe, ist einfach, dass es wie das Ergebnis einer naturgetreuen Wiedergabe bekannter Parameter erscheint, was es nicht sein kann.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 27 Jun 2022 09:01 #103042

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Moin lieber Rainer,

Was ich auszusetzen habe, ist einfach, dass es wie das Ergebnis einer naturgetreuen Wiedergabe bekannter Parameter erscheint,


I know... deswegen nochmal allgemein... der Hinweis, dass die QFT an sich und grundlegend auf die Vakuumfeld Theo (ua. Statistik) aufgebaut. Die virtuellen "Energien" im Hintergrund sind unabdigbarer Teil der QM. Zudem wollte ich nochmal klar machen, das jegliche Frage nach virtueller "Dichte und Masse", sich automatisch aus der QM selbst ergibt. Entsprechend den im Versuch herangezogenen Erwartungswerten der Quark-Antiquark-Paare etc., die man darzustellen versucht, usw. Es wird eigentlich immer angegeben welche V-Teilchen in der Simu visualisiert werden... Deshalb hatte mich die Frage nach einer "virtuellen Dichte" etwas gewundert,...

Wie auch immer, versuche ich nicht dumm zu sterben.
Ich hoffe mal, dass mir dies glückt, selbst bei sich weiterhin verdichtender Hoffungslosigeit....die das älter werden mit sich bringt.

Bis später
Z.
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 27 Jun 2022 09:38 #103044

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Entsprechend den im Versuch herangezogenen Erwartungswerten der Quark-Antiquark-Paare etc., die man darzustellen versucht, usw. Es wird eigentlich immer angegeben welche V-Teilchen in der Simu visualisiert werden... Deshalb hatte mich die Frage nach einer "virtuellen Dichte" etwas gewundert,...

Ich weiss ja nicht, wie die Simulation entstanden ist, jedenfalls gibt es keinen Erwartungswert für Quark-Antiquark-Paare etc oder meinst Du die Planckdichte?

Die Masse des Nukleons beträgt ungefähr das 100-fache der 3Quarkmassen. Nun überleg mal selber, ob man in dem Gewusel zusammen mit den Gluonen noch ein reelles Quark erkennen könnte. Auf die drei Quarks kämen also ununterbrochen 300 virtuelle Quarks. Aber die Fluktuationen müssten ja auch in Elektronen etc bestehen. Und die Quarks werden auf keinen Fall so still und ruhig an ihrem Örtchen sitzen bleiben, sie müssen nicht nur wegen der UR herumflitzen (wodurch sich zwar die Anzahl der benötigten virtuellen Teilchen verringert). Jedes einzelne von ihnen füllt das confinement aus. So oder So ist diese Animation nur ein Cartoon fürs Publikum.

PS:
Ich habe allerdings die Befürchtung, dass die Massen der Quarks in den Experimenten vollkommen falsch gemessen werden, denn sie werden durch Streuexperimente innerhalb des Nukleons bestimmt. Dort haben sie jedoch ihre potentielle Energie eingebüßt, man misst also nur die gebundene Masse
M = m+V ≪ m
Selbst soweit die Masse durch die Energie bestimmt wird, die man benötigt, um ein Paar zu erzeugen, entspricht dies nur einer gebundenen Masse, denn die Pärchen sind ja immer sofort aneinander gebunden. Tatsächlich benötigt man die Hagedorn Temperatur 156,5 MeV, um das confinement zu lösen, also weit mehr als die nominal angegebenen Quarkmassen von ca 5 MeV. Dies ist etwa die Hälfte der Konstituentenmasse von ca u/3 ≈ 336 MeV.

Mit der UR = Δv·Δx·m = ℏ/2 ergibt sich dann eine typische Geschwindigkeit von
β = c·ℏ/(2·rp·156.5 MeV) ≈ 3/4 → γ ≈ 1,5
Auf die Gesamtmasse kann man so zwar auch nicht schließen, weil hier ja das Potential wieder zu berücksichtigen ist. Es ging mir hier nur um die zu erwartende Geschwindigkeit. Übrigens ist dies etwas mehr als die optimale Geschwindigkeit, (größte Reichweite), die ich bisher für virtuelle Teilchen (W und Z) angenommen habe.
β = max.(β/γ)γ = ²(max.(β/γ)) = 1/²2

Aber gerne lasse ich mich eines Besseren überzeugen .....

EDIT: kleinen Rechenfehler korrigiert und Text angepasst.
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 27 Jun 2022 11:52 #103059

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Lieber Rainer,
wenn ich im Moment die Zeit und vlt noch eine Professur in Quantenmechanik - QFT hätte, würde ich gerne im Detail auf deine Fragen eingehen... Mich düngt jedoch, dass nun im Grunde relativ klar dargestellt wurde in welchem Fachbereich die entsprechenden Daten zu eruieren, aufzufinden, sind.

Ich hefte noch mal ein Paper an, das mir sehr gut gefiel und aus dem vieles auch für Laien (wie mich) verständlich zu entnehmen.
Inklusive dort entsprechend dem Thema motivierten Gleichungen, mit denen du mM. was anfangen kannst, deine Fragestellungen betr.
geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/63...achim-2008-03-26.pdf

Bis später
NG
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 02 Jul 2022 07:54 #103232

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Im obigen Video sagt Josef Gaßner (ab 22 min 40 sec) hier:
"Warum messen wir dann nicht das Vakuum selber? Das ist eben das Problem, empirische Wissenschaft. Nur Vakuum, das können Sie nur messen, indem sie irgendwie wechselwirken, das heißt sie müssen irgendetwas reinschießen in dieses Vakuum und das muss wieder herauskommen und das analysieren sie dann. In irgendeiner Form müssen Sie mit dem Vakuum interagieren und in dem Augenblick ist es kein Vakuum mehr."

Ja klar, mit klassischer Physik kommt man bei der Erforschung des Quantenvakuums wahrscheinlich nicht weiter...

Aber vielleicht ermöglicht uns ja die neue Generation der Quantencomputer, die chaotischen Vorgänge im virtuellen Quantenvakuum besser zu verstehen.

www.umwelt-wissenschaft.de/forum/neues-a...film?start=90#102690

Auch Z. hatte ja bereits weiter oben geschrieben (und ähnliches hatte ich auch schon an anderer Stelle gehört bzw. gelesen):
"Klar ist, dass wir hier am Anfang einer neuen Epoche von [Quanten-]Computern stehen, die einem ermöglichen sich dem prinzipiell Unsichtbaren zu nähern. Wahrscheinlich einem "Chaos", einem verschränkten... 

www.umwelt-wissenschaft.de/forum/neues-a...film?start=90#102821
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 30 Jul 2022 07:43 #104240

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Hans-Peter Dürr erklärt im Nachgang seines Vortrages - Der "lebendige" Kosmos anhand des Chaospendels, wie man sich ein "verschränktes Chaos" bildhaft vorstellen kann hier

Eine erweiterte innovative Beschreibung zu verschränkten chaotischen Systemen wie das Chaospendel (mit einer LED am Ende des Chaospendels und Langzeitbelichtungsfotografie, um das chaotische Bewegungsmuster darzustellen) zeigt das folgende Video...

EXPERIMENT mit dem CHAOSPENDEL
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 30 Jul 2022 09:43 #104248

Professor Anton Zeilinger sagt hier in einem Interview (49:37) :
"Mich interessiert schon die Frage, aber das ist jetzt rein persönlich, ob es etwas gibt über dieses Materielle hinaus. Ob es eine Welt des Geistes gibt, wie immer man das jetzt definiert. Aber diese Meinung muss man nicht haben. Man kann durchaus auch als Quantenphysiker die Meinung haben: Hier sind die mathematischen Gleichungen, die funktionieren phantastisch, ich untersuche welche Phänomene ergibt das und wie kann ich das anwenden...
Meine persönliche Meinung ist, dass es mehr gibt als nur das Materielle. Aber, das kann ich nicht beweisen, das kann man nicht naturwissenschaftlich beweisen, das ist meine persönliche Ansicht. Viele meiner Physik-Kollegen sind nicht dieser Meinung und finden: "Da redet der Zeilinger Unsinn, wenn er so etwas sagt". Aber so sehe ich das halt."


Für mich eine der spannendsten und wichtigsten Fragen!

Daß es so eine Welt gibt, steht für mich auch außer Frage. Wir sind das beste Beispiel dafür. Ich glaube nicht daß wir Menschen dieses Geistige bzw. die Intelligenz „erfunden“ haben, sondern lediglich darauf Zugriff haben.
Ähnlich wie eventuell unsere DNS eine eigene Intelligenz besitzt.

Aber auch die unbewusste Steuerung von Abläufen in uns, spricht für eine Intelligenz auf die wir keinen Zugriff haben. Das sogenannte Unterbewusste.

Die Anpassung a la Darwin empfand ich immer als unzureichend. Der Zufall von Mutationen reicht meiner Meinung nach nicht aus um alles zu erklären. Es muss auch eine gesteuerte Anpassung geben. Dieser muss eine gewisse Intelligenz innewohnen. Und die muss irgendwoher kommen…
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 30 Jul 2022 09:55 #104250

Es muss auch eine gesteuerte Anpassung geben. Dieser muss eine gewisse Intelligenz innewohnen. Und die muss irgendwoher kommen

Diese Annahme erzeugt lediglich eine noch schwieriger zu beantwortende Frage, nämlich: Wenn eine gewisse Intelligenz von irgendwo her gekommen ist, stellt sich die Frage, wie sie dort hingekommen ist, von wo sie her gekommen ist?
.
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 30 Jul 2022 10:01 #104251

Es muss auch eine gesteuerte Anpassung geben. Dieser muss eine gewisse Intelligenz innewohnen. Und die muss irgendwoher kommen

Diese Annahme erzeugt lediglich eine noch schwieriger zu beantwortende Frage, nämlich: Wenn eine gewisse Intelligenz von irgendwo her gekommen ist, stellt sich die Frage, wie sie dort hingekommen ist, von wo sie her gekommen ist?
.



Diese Frage stellt sich doch sowieso. Selbst wenn wir davon ausgingen, daß lediglich unsere Hirnstruktur Bewusstsein und Intelligenz hervorbringt, muss man sich ja fragen wie das möglich ist.

Ich bin Naturalist. Wenn Intelligenz und Bewusstsein in der Natur möglich sind, müssen sie ihren Platz hierin haben. Wir sind das lebende Beispiel dafür, daß es möglich ist.

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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 30 Jul 2022 10:35 #104256

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Ja, es ist häufig so, dass sich Grundprinzipien, die im Mikrokosmos zu finden sind, sich auch im Makrokosmos wiederspiegeln.

Eine Frage, die mich schon lange beschäftigt...

Das menschliche Gehirn enthält etwa 86 Milliarden Nervenzellen, welche über flexible Verbindungen, die Synapsen, miteinander verbunden sind und über den Austausch von Neurotransmittern miteinander kommunizieren. Das menschliche Gehirn mit seinen etwa 86 Milliarden Nervenzellen bildet ein komplexes dynamisches und flexibles Netzwerk, das es uns erlaubt zu fühlen, zu denken und zu handeln.

Könnte ein vergleichbar flexibles Netzwerk im subatomaren Bereich des Mikrokosmos auch durch chaotische Verschränkung virtueller Quanten entstanden sein, welches in Komplexität und Intelligenz den menschlichen Verstand bei weitem übertrifft?
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 30 Jul 2022 10:48 #104258

Ja, es ist häufig so, dass sich Grundprinzipien, die im Mikrokosmos zu finden sind, sich auch im Makrokosmos wiederspiegeln.

Eine Frage, die mich schon lange beschäftigt...

Das menschliche Gehirn enthält etwa 86 Milliarden Nervenzellen, welche über flexible Verbindungen, die Synapsen, miteinander verbunden sind und über den Austausch von Neurotransmittern miteinander kommunizieren. Das menschliche Gehirn mit seinen etwa 86 Milliarden Nervenzellen bildet ein komplexes dynamisches und flexibles Netzwerk, das es uns erlaubt zu fühlen, zu denken und zu handeln.

Könnte ein vergleichbar flexibles Netzwerk im subatomaren Bereich des Mikrokosmos auch durch chaotische Verschränkung virtueller Quanten entstanden sein, welches in Komplexität und Intelligenz den menschlichen Verstand bei weitem übertrifft?


Ein klares Ja von mir! Möglich wärs. Aber hier sind wir natürlich im Reich der Spekulationen…

Ohne Bewusstsein, macht alles existierende keinen Sinn für mich. Wir sind sicher nicht die einzigen Wesen mit Bewusstsein. Damit meine ich nicht lediglich mögliche Aliens.

Sieht man sich die großen Strukturen des Universums an, so kommen diese Strukturen den menschlichen Synapsen im Gehirn erschreckend nah.

Ob das Universum ein Bewusstsein hat, weiß ich natürlich nicht. Aber die Natur bietet dafür die Möglichkeit…
Wir Menschen haben es zumindest geschafft bewusst zu werden.

Auch eine interessante Sichtweise, Schrödinger Zitat: "Bewusstsein gibt es seiner Natur nach nur in der Einzahl. Ich möchte sagen: die Gesamtzahl aller »Bewusstheiten« ist immer bloß »eins«." - Geist und Materie, Zsolnay Verlag, Wien 1986, 4. Kap., S. 90, ISBN 3-552-03810-8
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 30 Jul 2022 17:04 #104284

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Für mich eine der spannendsten und wichtigsten Fragen!

Daß es so eine Welt gibt, steht für mich auch außer Frage. Wir sind das beste Beispiel dafür. Ich glaube nicht daß wir Menschen dieses Geistige bzw. die Intelligenz „erfunden“ haben, sondern lediglich darauf Zugriff haben.

und

"Bewusstsein gibt es seiner Natur nach nur in der Einzahl. Ich möchte sagen: die Gesamtzahl aller »Bewusstheiten« ist immer bloß »eins«."

Nun es gibt ja die Theorie, dass unsere Synapsen, bzw. das darin befindliche Netzwerk nur rudimentäre Funktionen ermöglichen, also maximal ein untergeordneter Pufferspeicher mit Auswertungsfunktion, und dieses Netzwerk eigentlich nur ein sehr leistungsstarkes Funkgerät wäre.
Wir und auch alle Lebewesen könnten dadurch einen Zugriff auf die "wahre Intelligenz" erreichen. Wie diese aussieht, ist jedoch reine Spekulation, Ich persönlich sehe sie als gigantischer universumsweiter Quantencomputer. Und je "besser" unser Gehirn entwickelt ist, desto besser können wir auf diese Intelligenz zugreifen.
MfG
WL01
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 30 Jul 2022 17:31 #104287

Und je "besser" unser Gehirn entwickelt ist, desto besser könne wir auf diese Intelligenz zugreifen.

Das halte ich für sehr wahrscheinlich. Umgekehrt müsste es dann genauso sein. Je mehr unser Hirn entwickelt ist, desto mehr können wir an diese Intelligenz senden. Das würde bedeuten, dass die globale Intelligenz die Summe aller gesendeten Einzelintelligenzen ist. Das heißt also: Unsere Intelligenz hängt von der Summe aller Intelligenzen ab und davon, wie viel wir von dieser Summer empfangen. Das ist ungefähr so wie beim Stromnetz. Die Summe im Netz setzt sich zusammen aus allen, die Strom senden und der empfangene Strom hängt von dieser Gesamtsumme ab und wie viel wir in der Lage sind, davon zu empfangen.
.
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 30 Jul 2022 18:30 #104288

wI01 schrieb:

Wir und auch alle Lebewesen könnten dadurch einen Zugriff auf die "wahre Intelligenz" erreichen. Wie diese aussieht, ist jedoch reine Spekulation, Ich persönlich sehe sie als gigantischer universumsweiter Quantencomputer. Und je "besser" unser Gehirn entwickelt ist, desto besser könne wir auf diese Intelligenz zugreifen.


Quasi wie ein Empfangsgerät was Information aufnimmt, abspeichert, verarbeitet und koordinieren kann (ähnlich wie ein Fernsehapparat, oder
Radio) aber doch noch unendlich viel komplexer. Das Gehirn loggt sich quasi ein in das "große Internet der Wirklichkeit" und spiegelt einen Teil
von ihm.

Mir gefallen solche Vorstellungen. Hat bisschen was von der Akasha Chronik (dem Weltgedächtnisses, oder Buch des Lebens).
Geht zwar bisschen in die Richtung der Esoterik, aber scheiß egal weil auch dort liegt (aus meiner Sicht) ein Körnchen Wahrheit drin und man
sollte nicht so hochnäsig sein dort alles als Spinnerei abzutun.

LG
Einszweidrei, im Sauseschritt ! Läuft die Zeit; wir laufen mit (Wilhelm Busch)
Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind (Albert Einstein)




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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 30 Jul 2022 21:41 #104293

wI01 schrieb:

Wir und auch alle Lebewesen könnten dadurch einen Zugriff auf die "wahre Intelligenz" erreichen. Wie diese aussieht, ist jedoch reine Spekulation, Ich persönlich sehe sie als gigantischer universumsweiter Quantencomputer. Und je "besser" unser Gehirn entwickelt ist, desto besser könne wir auf diese Intelligenz zugreifen.


Quasi wie ein Empfangsgerät was Information aufnimmt, abspeichert, verarbeitet und koordinieren kann (ähnlich wie ein Fernsehapparat, oder
Radio) aber doch noch unendlich viel komplexer. Das Gehirn loggt sich quasi ein in das "große Internet der Wirklichkeit" und spiegelt einen Teil
von ihm.

Mir gefallen solche Vorstellungen. Hat bisschen was von der Akasha Chronik (dem Weltgedächtnisses, oder Buch des Lebens).
Geht zwar bisschen in die Richtung der Esoterik, aber scheiß egal weil auch dort liegt (aus meiner Sicht) ein Körnchen Wahrheit drin und man
sollte nicht so hochnäsig sein dort alles als Spinnerei abzutun.

LG


Wie das funktioniert, dazu habe ich keine konkrete Vorstellung. Möglich könnte vieles sein. Und man sollte nicht alles als reine Esoterik abtun.

Das Internet könnte man als kollektives Wissen der Menschheit ansehen. Mit Hilfsmitteln haben wir darauf Zugriff. Das würde ja so ähnlich wie oben angenommen funktionieren.
Ein Forum könnte man auch als eine kollektive Intelligenz der Einzelmitglieder betrachten… Gerade bei Fragen, deren Antwort nicht bekannt ist. Ansonsten wäre es nur Wissen.

Interessant ist die Frage ob die Entwicklung des Internets eine „natürliche“ Konsequenz war. Oder reiner Zufall.
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 30 Jul 2022 21:48 #104294

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Interessant ist die Frage ob die Entwicklung des Internets eine „natürliche“ Konsequenz war. Oder reiner Zufall.

Vor dem Internet gab es bereits Direktverbindungen mittels tragbarem akustischem Modem über den Telefonhörer (300 Baud also 300 Zeichen pro Sekunde), zB für free domain Software, und dann mittels eingebautem Modem und Dialer mit direkter Vebindung zum Telefonnetz. Hin zum Internet ist da kein allzu großer Schritt. Das Internet war ja zuerst auch nichts anderes als ein Itranet. Auch BTX habe ich noch genutzt, um die Seiten der Telekom aufzurufen, insbesondere die Kontoführung bei der Bank ging nicht anders, ganz ohne Grafik ... ähnlich wie Bildschirmtext am TV. Der große Schritt waren die Browser, natürlich neben der kostenlosen Nutzung des Verbundes. Nur die Telefonverbindung kostete etwas, und zwar weniger als ein Telefonat.
Im August 1995 veröffentlichte Microsoft die erste Version seines Internet Explorers,
Die erste Webseite hat Tim Berners-Lee ins Netz gestellt. Sie lief auf einem Server im Cern. Die erste Webseite in den USA lag auf einem Computer der Stanford Universität. 1993 gab es bereits unglaubliche 130 Internet-Seiten
BTX wurde in Österreich im Juni 1982 eingeführt, in der Bundesrepublik Deutschland ab dem 1. September 1983 bundesweit.


So sah das BTX damals aus, da gab es dann schon Farbe
www.internetworld.de/payment/mobile-paym...schland-2605099.html
Am 12. November 1980 konnten erstmals Bankgeschäfte elektronisch von Zuhause aus erledigt werden. Basis dafür war das neu eingeführte Bildschirmtext-System (Btx), das sich damals noch im Testbetrieb befand.
Erst drei Jahre später, im März 1983, wurde Btx offiziell eingeführt und die Bundespost bot die erforderlichen Geräte dafür an

Ich habe es erst später 1987 und zuerst nur für die Kontoauszüge genutzt, um diese dann halbautomatisch zu buchen. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich die Daten aus dem Fenster in eine Datei bekommen habe, vermutlich eine Pipe (Umleitung der Ausgabe) im Blindflug mit automatisiertem Aufruf des DOS Fensters.
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Warum die Allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik nicht vereinheitlicht werden können
 Auszug aus einem Closer to Truth Interview von Robert Lawrence Kuhn mit Prof. Freeman Dyson

Robert Lawrence Kuhn:
"Freeman, die allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik  sind die zwei grundlegendsten Theorien, die am besten erklären, was unsere Welt ist, einerseits das Universum im großen Maßstab (ART), andererseits die Mikrostruktur im subatomaren Bereich (QM). Und alle sagen mir, dass wir diese beiden fundamentalen Theorien integrieren müssen, um der Realität und allem einen Sinn zu geben und jeder versucht das. Ist das wirklich notwendig?"
 
Prof. Freeman Dyson:
"Ich glaube nicht, aber natürlich bin ich da wie immer in der Minderheit. Die Welt hat zwei unterschiedliche Aspekte, das ist die Welt der Physik, und ich meine, dass diese beiden Theorien nicht vereinheitlicht werden sollten. In gewisser Weise mag ich ein Universum, das vielfältiger und subtiler ist, als alles zusammenzufügen. Die klassische Welt ist das, was wir über die Vergangenheit wissen, all unser Wissen der Vergangenheit basiert im wesentlichen auf klassischer Physik, das heißt, wir kennen Fakten, wir wissen zum Beispiel, dass die Erde aus einer Staubwolke kondensiert ist und wir wissen, dass sich die Kontinente verschoben haben und wir wissen, dass ein bestimmtes Uranatom gestern um neun Uhr tatsächlich zerfallen ist, das sind Tatsachen.
Andererseits haben wir die Quantenmechanik, die Aussagen über die Zukunft macht und es uns ermöglicht, Wahrscheinlichkeiten zu berechnen. Wann nämlich genau dieses Uranatom zerfallen wird, können Sie unmöglich sagen, aber sie können die Wahrscheinlichkeit berechnen, dass es eine Wahrscheinlichkeit von eins zu einer Million gibt, dass es bis Ende nächster Woche zerfallen ist. Also, das ist was die Quantenmechanik leisten kann, es geht um die Zukunft, es geht um Wahrscheinlichkeiten. Also, warum sollten Sie versuchen, diese beiden Theorien zu vereinen? Müssen Sie wirklich nicht und in der Tat Niels Bohr, einer der Gründerväter der Quantenmechanik glaubte daran, die allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik getrennt zu halten. Ich folge eigentlich nur Niels Bohr, der immer geglaubt hat, dass es eine klassische Welt gibt und die Messgeräte immer klassisch sind. Alles, was man mit Sicherheit sagen kann, basiert auf klassischer Physik. Daneben gibt es die Quantenwelt, die nicht direkt beobachtbar ist, aber da ist, und alles, was man damit machen kann, ist sie zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten zu verwenden. Ich halte nichts für falsch daran. Natürlich hat es eine Konsequenz, wenn man sich die allgemeine Relativitätstheorie ansieht, denn die allgemeine Relativitätstheorie ist eine klassische Theorie. Sie besagt, wie sich das Universum im großen Maßstab verhält, es ist eine Theorie der Gravitation, Raum und Zeit, es ist eine geometrische Theorie, und sie war und bleibt bis heute enorm erfolgreich. Die allgemeine Relativitätstheorie ist irgendwie die schönste Theorie, die wir haben in dem Sinne, dass sie präzise, genial und dennoch einfach in ihren Grundlagen ist. Und in gewisser Weise würden Sie es verderben, wenn man die beiden Theorien zusammenbringt. Ich sehe wirklich nicht, warum man dies tun sollte. Also würde ich vorschlagen, lassen wir die Gravitationstheorie, die Theorie von Einstein, als Teil der klassischen Welt und versuchen nicht, diese mit der Quantenmechanik zusammenzubringen..."


Robert Lawrence Kuhn:
"Gut, wir haben die vier fundamentalen Wechselwirkungen. Zuerst wurde Elektrizität und Magnetismus vereint und dann haben sie die schwache Wechselwirkung mit dieser vereint, und dann die starke Wechselwirkung, und die einzige Ausnahme von der Vereinheitlichung ist die Gravitation. Warum sollte die Gravitation hier eine Ausnahme sein, um auf einer bestimmten Energieebene nicht doch vereint werden zu können?"

Prof. Freeman Dyson:
"Es könnte analog sein wie mit der Temperatur. Ich meine die Temperatur ist eine klassische Größe, die sie messen können und Sie können über Temperatur sprechen, aber Sie können die Temperatur nicht quantifizieren, es gibt keine Möglichkeit. So etwas wie ein "Tempon" gibt es ja nicht und dasselbe könnte auch für die Gravitation gelten."

Robert Lawrence Kuhn:
"Nun, das ist sehr interessant, denn das würde bedeuten, dass die Quantifizierbarkeit der Gravitation durch sog. Gravitonen eine Fiktion wäre?"

Prof. Freeman Dyson:
"Ja, das meine ich. Es ist eine Fiktion in dem Sinne, dass Sie Gravitonen zwar mathematisch studieren können, aber Sie können Gravitonen niemals in der realen Welt studieren. Ich kann mir kein Gedankenexperiment vorstellen, das sagen könnte, ob Gravitonen tatsächlich existieren oder nicht. Ich meine wir können eine Vielzahl von Gravitonen kohärent betrachten, weil sie dann zu einem klassischen Feld werden, aber es könnte auch ein klassisches Feld ohne Gravitonen geben."

Robert Lawrence Kuhn:
"Also ihre Weltanschauung ist vollkommen damit vereinbar, dass die Gravitation niemals in die Quantentheorie integriert wird?"

Prof. Freeman Dyson:
"Richtig, das scheint mir überaus plausibel und es gibt keine Beweise dagegen, soweit ich es übersehen kann..."

Robert Lawrence Kuhn:
"Da gibt es auch die Argumentation, dass die Gravitation soviel schwächer ist als der Elektromagnetismus, etwa um den Faktor 1039. Es besteht also ein enormer Unterschied, der die Gravitation und den Elektromagnetismus in verschiedene Messkategorien einordnet."

Prof. Freeman Dyson:
"Ja richtig, wenn Sie sich den LIGO Gravitationswellendetektor ansehen, finden Sie heraus, was der Schwellenwert für die schwächste Gravitationswelle ist, die tatsächlich gemessen werden könnte. Die Antwort lautet: Es sind 1037 Gravitonen, also sie müssten den LIGO-Apparat um den Faktor 1037 verbessern, um ein einzelnes Graviton nachzuweisen. Und ich habe berechnet, dass dies prinzipiell unmöglich ist und angenommen man könnte einen solchen Apparat doch bauen, um ein einzelnes Graviton zu messen, würde es tatsächlich in ein schwarze Loch kollabieren, was eine Form der Natur ist zu sagen, dass Sie das nicht tun können."

Robert Lawrence Kuhn:
"Also, Sie haben kein Unbehagen dabei, dass die beiden Theorien, die allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik, dauerhaft in einer final abgeschlossenen Physik, nicht vereinheitlicht werden?"

Prof. Freeman Dyson:
"Ja absolut, das meine ich. Und tatsächlich denke ich, dass dies ein sehr viel interessanteres Universum ist, wenn es diese beiden voneinander getrennte Teile hat."


“…and isn't faith believing all power can't be seen”
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 31 Jul 2022 08:01 #104297

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Warum die Allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik nicht vereinheitlicht werden können
 Auszug aus einem Closer to Truth Interview von Robert Lawrence Kuhn mit Prof. Freeman Dyson
Robert Lawrence Kuhn:
"Also ihre Weltanschauung ist vollkommen damit vereinbar, dass die Gravitation niemals in die Quantentheorie integriert wird?"
Robert Lawrence Kuhn:
"Also, Sie haben kein Unbehagen dabei, dass die beiden Theorien, die allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik, dauerhaft in einer final abgeschlossenen Physik, nicht vereinheitlicht werden?"
Prof. Freeman Dyson:
"Ja absolut, das meine ich. Und tatsächlich denke ich, dass dies ein sehr viel interessanteres Universum ist, wenn es diese beiden voneinander getrennte Teile hat."[/color]

Nun da bin ich eher der Ansicht, dass sich diese Bereiche sehr wohl vereinheitlichen lassen könnten, vielleicht nicht heute, aber in einigen Jahrzehnten, wenn wir mehr Erfahrungswerte über unseren "zentralen Quantencomputer" gesammelt haben.

Denn wie man aus der Wissenschaftsgeschichte weiß, stehen Erkenntnissen zumeist Dogmen entgegen.
Bei der Quantenphysik das Dogma, dass es nur mit Wahrscheinlichkeiten und Wellen Lösungen gibt.
Und auf Seiten der ART. dass die Lichtgeschwindigkeit immer konstant sein muss.
Dabei gibt es zahlreiche Ansätze, die diese Dogmen aufbrechen könnten.
Im Grunde geht es immer um den Zusammenhang von Weg, Geschwindigkeit und Zeit und ihr Verhältnis zueinander.
Angefangen von den Grundsätzen der Entropie, über die Mehrdimensionalität (und damit der Wegabkürzung) der Stringtheorien, der Möglichkeit der Existenz von Microwarpholes, Bohmsche Mechanik, bis hin zur Existenz von "überlichtschnellen Partikeln", auch die Existenz eines Kosmischen Feldes (vielleicht das Higgsfeld) das entweder stabil, oder aber sich lokal ändert, könnte zu dieser Überlegung eine Lösung beitragen.

Ich will damit nicht sagen, dass die Formeln beider Theorien falsch sind, aber beispielsweise wird als Zeichen der "Wahrscheinlichkeiten" der imaginäre Anteil des Formelkonstruktes angesehen. Man könnte dies aber eben auch als Beweis der Existenz von überlichtschnellen Teilchen, oder aber der Abkürzung von Wegen, oder der lokalen Änderung der LG, oder des Zeitablaufes ansehen. Somit kommt es nur dann zur Auflösung der Dogmen, wenn man die Interpretation dieser Formeln ändert und sich von bisherigen Interpretationsergbnissen trennt.

So und nun werden alle Dogmatiker über mich herfallen und sagen, dass es so nicht geht,.... ;-)
MfG
WL01
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 31 Jul 2022 09:10 #104298

Hallo UN du hattest zitiert:

Robert Lawrence Kuhn:
"Also, Sie haben kein Unbehagen dabei, dass die beiden Theorien, die allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik, dauerhaft in einer final abgeschlossenen Physik, nicht vereinheitlicht werden?"

Prof. Freeman Dyson:
"Ja absolut, das meine ich. Und tatsächlich denke ich, dass dies ein sehr viel interessanteres Universum ist, wenn es diese beiden voneinander getrennte Teile hat."


Ich finde das aber irgendwie unbefriedigend weil beide Theorien (RT und Quantenphysik) sich teilweise widersprechen. Z.B.
gibt es in der Quantenphysik Nichtlokalitäten wo quantenmechanische Effekte instant und ohne Zeit-Verzögerung passieren.
Das geht ja laut RT nicht und ich finde das ist ein großer Widerspruch.

Da gibt es z.B. die Quantenteleportation:
Der Quantenzustand eines Teilchens an einem Ort wird auf ein Teilchen an einem anderen Ort übertragen wobei der Zustand
(die Information) des Ursprungsteilchens bei der Übertragung vernichtet wird und das andere Teilchen dieses annimmt. Man
überträgt nicht die Materie sondern die Information, die ein Objekt trägt von einem Ort zum anderen. Diese Information verschwindet
sozusagen an einem Ort und wird am anderen Ort instant rekonstruiert. Das widerspricht aber der Relativitätstheorie nach der
Information nicht schneller als mit LG übertragen werden kann.

Auch um den Urknall und schwarze Löcher besser zu verstehen brauchen wir eine Vereinheitlichung. Rechnen wir die RT zeitlich
zurück bis auf den Urknall so gelangen wir auf ein Volumen r=0 (unendlich dicht, unendlich heiß) und die Gleichungen der ART
brechen zusammen (dort gelten dann die Gesetzte der Quantenphysik). Wo soll da aber genau die Schnittstelle zwischen den Theorien sein?
Ab wann gilt die Eine nicht mehr und dafür die Andere?

Ich denke wir müssen die Widersprüche und Unstimmigkeiten zw. Quantenphysik und RT überwinden um so zu einem einheitlichen
Weltbild zu kommen. Zu sagen: Och, nur weil wir gerade keine Lösung haben dass die beiden Theorien zusammenpassen lassen
wir es doch einfach weil das Universum mit 2 getrennten Teilen sowieso viel interessanter ist, hihi....
Naja, mir als Laie reicht das irgendwie net, irgendeine Lösung muss es geben denn alles gehört zusammen und das
Universum ist nicht getrennt in 2 Teile.

Prof. Thomas Boller (Hochenergie-Astrophysiker Max Plank Institut) erklärt hier in dem Video so ein bisschen warum es sinnvoll
ist eine Vereinheitlichung zwischen Gravitationstheorie und Quantenphysik zu finden:



Alles Liebe :)
Einszweidrei, im Sauseschritt ! Läuft die Zeit; wir laufen mit (Wilhelm Busch)
Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind (Albert Einstein)




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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 31 Jul 2022 10:59 #104301

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Sonni1967 schrieb in Kommentar #104298:

Ich denke wir müssen die Widersprüche und Unstimmigkeiten zw. Quantenphysik und RT überwinden, um so zu einem einheitlichen Weltbild zu kommen.

...die besten Wissenschaftler der Welt haben schon seit Jahrzehnten probiert, die Allgemeine Relativitätstheorie mit der Quantenmechanik zu vereinheitlichen, bisher leider ohne Erfolg. :( 

Sonni1967 schrieb in Kommentar #104298:

Zu sagen: Och, nur weil wir gerade keine Lösung haben, dass die beiden Theorien zusammenpassen lassen wir es doch einfach weil das Universum mit 2 getrennten Teilen sowieso viel interessanter ist, hihi...

Prof. Dyson hat die Inkompatibilität der ART mit der QM ausführlich im obigen Video mit der Nicht-Quantifizierbarkeit der Gravitation begründet und Prof. Maldacena von Robert Lawrence Kuhn direkt gefragt, was das konkrete Problem sei, wenn versucht wird, die Allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik zu vereinheitlichen, weist auf das Auftreten von Unendlichkeiten hin, die sich in den quantenmechanischen Gleichungen ergeben hier
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 31 Jul 2022 11:17 #104304

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Prof. Dyson hat die Inkompatibilität der ART mit der QM ausführlich im obigen Video mit der Nicht-Quantifizierbarkeit der Gravitation begründet und Prof. Maldacena von Robert Lawrence Kuhn direkt gefragt, was das konkrete Problem sei, wenn versucht wird, die Allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik zu vereinheitlichen, weist auf das Auftreten von Unendlichkeiten hin, die sich in den quantenmechanischen Gleichungen ergeben.

Richtig, eine Sache der Interpretation und Dogmatisierung des Formelwerkes. Solange man Quantenmechanik mit Wellen und Wahrscheinlichkeiten gleichsetzt und nicht den Grund des imaginären Teiles erkennt, bzw. die Interpretation der Gravitation als Potentialkräfte und "Gravitronen" belässt, wird immer eine "Unendlichkeit" in beiden Systemen herauskommen. Aber vielleicht ist gerade die in beiden Systemen errechnete "Unendlichkeit" ein "verbindender Faktor"?
MfG
WL01

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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 31 Jul 2022 12:12 #104309

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Man darf getrost annehmen, dass sich Prof. Dyson und Prof. Maldacena (und ihre Forschungsteams) bestens mit den Schwierigkeiten auskennen, die sich ergeben, wenn man versucht die ART mit der QM zu vereinheitlichen und Bescheid wissen, was geht und was nicht. Prof. Maldacena sprach in diesem Kontext von Naivität.

@WL01:
Wenn du einen vermeintlichen "verbindenden Faktor" zwischen ART und QM ausfindig gemacht zu haben glaubst, gratuliere ich schon einmal und empfehle, deine Erkenntnisse und unterstützenden Berechnungen unverzüglich bei Nature Physics einzureichen (und setze mich bitte auf die Gästeliste, wenn du deine Preise entgegen nimmst, damit ich mit dir darauf antossen kann).
;)
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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 31 Jul 2022 12:21 #104310

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Nun da bin ich eher der Ansicht, dass sich diese Bereiche sehr wohl vereinheitlichen lassen könnten,

Man muss da zunächst unterscheiden, was man unter "vereinheitlichen" verstehen will. Eine allgemeine Formel, die alles beschreibt, ist dafür nicht nötig. Das wäre, wie wenn man in die Gravitation auch die Reibung, Elektrostatik und was weiß ich nicht alles hineinformulieren wollte.

Was hingegen fehlt, ist eine Beschreibung, wo die Quantenwelt auf starke Gravitation zusammentrifft. Und sofern dies physikalisch existiert, muss es dafür natürlich auch eine Beschreibung geben. Das praktische Problem dabei ist, dass dies experimentell unzugänglich ist, und daher im Prinzip jeder ein anderes Modell zusammenphantasieren kann. (solange es konsistent bleibt)

Beschränkt man sich auf (grundsätzlich) bekannte Zusammenhänge, dann muss man wohl abwarten, bis über die starke Kraft mehr bekannt ist. Bisher kann man nur sagen, dass es so aussieht, als ob sie mit kleinerem Abstand gegen unendliche Abstoßung tendiert. Das zweite Problem ist die Zeit bei rs. Doch scheint die Zeit in der Quantenwelt nicht diese große Bedeutung zu haben. Das sind die beiden Probleme und ihre mögliche Lösung, die ich sehe. Das Problem der Lorentzinvarianz halte ich hingegen für ein Scheinproblem.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 31 Jul 2022 15:57 #104319

Wir haben etliche Phänomene die wir nicht erklären können. Sowohl in der ART, Unendlichkeiten, Singularitäten. Als auch (fast alle) Quantenphänomene.
Schrödingers Wahrscheinlichkeitswellen und Feynmans QED beschreiben Teilaspekte sehr gut. Sie sind aber eben nur Beschreibungen von Teilaspekten, aber keine Erklärungen/Lösungen.
Das sagen sie übrigens selber. Schrödinger sieht die QM als inkomplett an. Einstein übrigens auch, scheinbar auch Dirac.
Und Feynmans Aussage ( Mitbegründer der QED) ist, er glaube mit Sicherheit sagen zu können, daß niemand die QM verstanden habe. (Sinngemäß)

Ein neues Beispiel habe ich in dem Video von Sonni erfahren. In der Makrowelt: je größer eine Masse ist, umso größer ist das Objekt .
In der QM: je kleiner ein Teilchen ist, desto größer ist seine Masse.

Allein bei Betrachtung dieses Phänomens wird doch offensichtlich, daß sich die beiden Theorien widersprechen.

Ich erkenne einfach keinen möglichen Weg das zusammenzubekommen.

Im Übrigen wollen wir ( also Dyson, Bohr, UN?, ich u.A.) die beiden Welten ja nicht zwanghaft trennen, sie sind es ja bereits.
Es ist umgekehrt so, daß krampfhaft versucht wird diese beiden Welten zu vereinen.

Was wenn Einstein, Schrödinger und co. Recht haben? Die QM ist unvollständig, solange wir ihr keine eigenen Variablen zugestehen.

Haben bei dieser Vorstellung nicht alle recht am Ende? Die pragmatische herangehensweise von Bohr und Heisenberg, die die QM lediglich konsequent beschrieben haben, als auch Schrödinger und co. dass sie inkomplett ist.

Auch die Singularitäten der ART wären als Grenze zwischen diesen beiden Welten erklärbar.
Die ART verliert lediglich ihre Gültigkeit ab dem EH eines SLs. Ab der Grenze gelten die Regeln der QM.

Wenn man mit zusätzlichen Annahmen, unerklärliche Dinge, erklärbar machen kann, dann gehe ich diesen Weg gerne.

QM und ART sind derzeit getrennt. Und ich bin der Meinung wir sollten es erstmal auch dabei belassen und zusätzliche Annahmen für die QM machen.
Die „Incompleteness“ der QM komplettieren. Das würde am Ende allen großen Physikern am ehesten gerecht werden.

Mit dieser Lösung, behielten alle recht…

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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 31 Jul 2022 16:54 #104321

QM und ART sind derzeit getrennt. Und ich bin der Meinung wir sollten es erstmal auch dabei belassen

Wer ist wir? Du und die anderen Nobelpreis-Kandidaten? Ich finde, man sollte die Forscher machen lassen. Wer sich auskennt und Chancen sieht, der kann es doch gerne versuchen. Die Zeit wird es wohl richten. Manchmal reicht ein experimenteller Zufallsfund auf einem Nebenschauplatz oder ein genialer Einfall wie das Relativitätsprinzip und es entwickelt sich ein ungeahnt mächtiges Werkzeug, das die Vereinigung von QM und ART quasi als Abfallprodukt liefert cool). Wenn nicht, dann halt nicht. Fußball ist eh wichtiger :whistle:.
Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 31 Jul 2022 16:57 #104322

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Allein bei Betrachtung dieses Phänomens wird doch offensichtlich, daß sich die beiden Theorien widersprechen.

Nein, gar nicht. Du vergleichst ja unterschiedliche Elementarteilchen. Das wäre wie Gold mit Helium vergleichen. Nimmst Du hingegen viele gleiche Elementarteilchen, ist es wie wenn Du viel Helium nimmst, die Summe ist je größer desto schwerer. Auch ähnliche Atome sind kleiner je schwerer, weil die größere Kernladung kleinere Orbits verursacht.

Es gibt Festkörper, die beim Erwärmen größer werden und umgekehrt.

Deine Betrachtung ist sehr einseitig und vergleicht nichts Vergleichbares.
Vorsicht, ich schreibe vereinfacht ohne Wurzelzeichen ³x=³√x , wenig Klammern 1/4r²π=1/(4r²π) , statt Vektorpfeil v¹=v⃗ Funktionen bzw Argumente kennzeichne ich mit einem Punkt f.(x)=f(x)

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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 31 Jul 2022 16:57 #104323

Roger Penrose geht von einer Inkonsistenz aus.



Und folgendes Video:



Inkompatibilitäts Beispiele:

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Die große Einstein-Bohr Debatte [Historischer Dokumentarfilm] 31 Jul 2022 17:16 #104324

QM und ART sind derzeit getrennt. Und ich bin der Meinung wir sollten es erstmal auch dabei belassen

Wer ist wir? Du und die anderen Nobelpreis-Kandidaten? Ich finde, man sollte die Forscher machen lassen. Wer sich auskennt und Chancen sieht, der kann es doch gerne versuchen. Die Zeit wird es wohl richten. Manchmal reicht ein experimenteller Zufallsfund auf einem Nebenschauplatz oder ein genialer Einfall wie das Relativitätsprinzip und es entwickelt sich ein ungeahnt mächtiges Werkzeug, das die Vereinigung von QM und ART quasi als Abfallprodukt liefert cool). Wenn nicht, dann halt nicht. Fußball ist eh wichtiger :whistle:.


Ich lasse die Forscher ja machen. Und ich glaube ihren Erkenntnissen.

Solange es keine konsistente Erklärung gibt, ist es meiner Ansicht nach erlaubt nach eigenen Lösungen zu suchen. So funktioniert für mich Wissenschaft.

Irgendwann kommt einer daher, der eine gute Lösung bietet.

Mit „wir“ meine ich alle die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen.
Es gibt doch nicht viele Möglichkeiten an die Problematik heranzugehen. Entweder du versuchst die beiden Theorien zu vereinen oder du lässt sie getrennt.

Die Vereinigung ist das höhere Ziel und wurde deshalb die letzten 100 Jahre versucht.

Warum versuchen wir nicht auch mal die andere Möglichkeit? Lassen wir die QM und die ART mal getrennt und schauen was dabei herauskommt…
Die Vorteile einer Trennung liegen darin, daß du die QM nicht zwingend mit der Raumzeit beschreiben musst.

Du hast dann ganz andere Möglichkeiten die Phänomene zu erklären. Du bist nicht mehr an die ART und deren Prämissen gebunden.

Ich habe ja eine mögliche Lösung genannt. Eine andere Lösung könnte die symmetrische Zeit aus gepostetem Experiment sein.
So eine Denkweise ist doch unvereinbar mit der ART. Hier gibt es nur eine Zeit und die ist asymmetrisch.
Ist es deswegen verboten so ein Experiment zu machen? Weil es der ART widerspricht?

Wie ich sagte, ART und QM sind ja derzeit faktisch getrennt.

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