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Projekt "Aqua-Continuum": Der globale Masterplan gegen den Wasserkollaps

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Projekt "Aqua-Continuum": Der globale Masterplan gegen den Wasserkollaps

5 Tage 17 Stunden her - 5 Tage 9 Stunden her
#13901
Wer ist dabei?
(Machbarkeitsstudie)
Verfasser: Eine Stimme im Netz (Initiator des Aufrufs)
Status: Offener Mitmach-Aufruf & Ehrenamtliche Vorarbeit (Phase 1)

Bürgerinnen und Bürger, Ingenieure, Techniker, Denker, lasst uns jegliche Illusionen ablegen. Es gibt hier kein milliardenschweres Ingenieurbüro im Rücken, keinen staatlichen Auftraggeber, kein großes Unternehmen und keine versteckte Hinterzimmer-Organisation, die diesen Plan in Auftrag gegeben hat. Es gibt nur diesen Aufruf im Netz – und die Menschen, die darauf reagieren. Sehen wir der Realität ins Auge:

Das, was hier skizziert wird, ist auf den ersten Blick vollkommen absurd. Es ist astronomisch teuer, technologisch an der Grenze des Machbaren und würde unter normalen marktwirtschaftlichen, trägen Bedingungen niemals auch nur die erste Hürde einer politischen Machbarkeitsstudie überstehen. Es würde in Schubladen verstauben, während die Grundwasserpegel sinken und die Dürren weiterbrennen. Dass dieser Aufruf im Raum steht, hat nur einen einzigen Grund: Niemand sonst tut es. 

Wenn wir – die freien Ingenieure, Techniker, Planer und Fachleute dieses Planeten – uns nicht jetzt in kompletter ehrenamtlicher Vorarbeit vernetzen und das unumstößliche Fundament gießen, wird es zu spät sein. Niemand bezahlt uns dafür. Wir machen das, weil es getan werden muss. Und genau deshalb suchen wir dich. Das Szenario & Das Gedankenexperiment Wir verlassen heute endgültig den Pfad der kleinen, wirkungslosen Flickarbeiten. Unsere Prämisse für dieses globale Jahrhundertprojekt lautet:
Jedes Land mit einem Meereszugang errichtet eine gigantische, zentral gesteuerte Hochleistungs-Meerwasserentsalzungsanlage. Von dort aus wird das gewonnene Süßwasser über ein massives, länderübergreifendes Pumping- und Röhrensystem hunderte Kilometer tief in das trockene Binnenland transportiert, um Grundwasserspiegel zu stabilisieren, Flusssysteme zu speisen und Dürregebiete in fertile Zonen zu transformieren.
Die eisernen Regeln unseres Projekts (Keine Verhandlungen!)Damit dieses Megaprojekt nicht an der Realität scheitert oder zum Selbstbedienungsladen verkommt, gelten von Sekunde eins an drei unverrückbare Axiome:
  1. Die Industrie baut mit und zahlt drauf!Die Bevölkerung und die Lebensmittelproduktion erhalten Wasser zu normalen, sozial verträglichen Preisen. Die Großindustrie (Chemie, Rechenzentren, verarbeitendes Gewerbe etc.) darf dieses Netz ebenfalls nutzen, wird aber massiv zur Kasse gebeten. Sie zahlen den absoluten Höchsttarif. Genau diese Industrie-Einnahmen sind unser primärer Finanzierungsmotor, um den Bau und Betrieb des Netzes zu stemmen. Wer billiges Wasser will, muss auf das neue Netz und den Premium-Preis setzen – das lokale Grundwasser wird streng geschützt, bleibt absolut tabu und wird für die Wirtschaft gesperrt.
  2. Die Politik zum Jagen tragen:Kein Parlament und keine Regierung dieser Welt würde dieses Projekt freiwillig anstoßen – dafür sind die Legislaturperioden zu kurz. Wir liefern den Regierungen lückenlose, unumstößliche Blaupausen und fertige Gesetzestexte, bei denen Politiker gar nicht mehr anders können, als zuzustimmen, ohne den Staatskollaps zu verantworten.
  3. Unsere ehrenamtliche Vorarbeit als einziger Funke Hoffnung:Da es keine Firma gibt, die das steuert, sind wir es, die dieses Kollektiv erst bilden müssen. Wir sind das freie Korrektiv für eine planlose Politik und einen kurzsichtigen Markt.
Werde Teil des Teams: Unsere fünf ArbeitsgruppenHier gibt es keine Chefetage, die dir Aufgaben zuteilt. Es gibt nur das offene Forum und die Reaktionen darauf. Wenn du dieses Projekt mittragen willst, melde dich hier in den Antworten, nimm deinen Platz in einem der folgenden Fachbereiche ein und bring deine Expertise ein:
  • Säule 1: Energie & CO₂-Falle (Wie betreiben wir die Pumpen und Entsalzungsanlagen gegen geodätische Höhen, ohne das Klima zu ruinieren?)
  • Säule 2: Marine Ökologie (Wie verhindern wir toxische Todeszonen an den Küsten durch gigantische Mengen hochkonzentrierter Salzlake/Brine?)
  • Säule 3: Geotechnik & Pipeline-Infrastruktur (Welche Materialien, Druckkaskaden und Schutzmechanismen überstehen Tausende Kilometer Dauereinsatz?)
  • Säule 4: Recht, Politik & Industrie-Finanzierung (Wie sieht die exakte Preiskalkulation für Konzerne aus und wie zwingen wir die Politik zur Umsetzung?)
  • Säule 5: Binnenland-Hydrologie (Wie verhindern wir Sekundärversalzung im Zielgebiet und steuern die Mikroklimata nachhaltig?)
Der Thread ist hiermit eröffnet. Es gibt keinen Konzern, kein Büro – es gibt nur diesen Aufruf und die Reaktionen darauf.Wer bist du, und welchen Baustein nimmst du dir als Erster vor?
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"Zu nah an der Wahrheit
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Ignoriert zu werden" Böhse Onkelz 1996

"Gedankenexperimente beginnen bei mir grundsätzlich im leeren Raum." Ich! Hier, am 18.05.2024 ;)
Letzte Änderung: 5 Tage 9 Stunden her von FabsOtX.

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Re: Projekt "Aqua-Continuum": Der globale Masterplan gegen den Wasserkollaps

3 Tage 16 Stunden her - 3 Tage 15 Stunden her
#13933
Wenn Lebensräume zunehmend austrocknen, wäre es statt extrem aufwendiger, besser gesagt utopischer Bewässerung überall nicht wesentlich einfacher, dass sich Menschen und Landwirtschaft dort hin bewegen, wo es genügend Süßwasser gibt? Man ist doch nicht an einem Ort festgenagelt.

Noch gibt es große Gebiete auf dem Planeten, wo nur wenige Menschen leben und Landwirtschaft bisher kaum möglich war, zum Beispiel wegen Vergletscherung und Permafrost. Das wird sich mit dem Klimawandel ändern. Pflanzen freuen sich mit zunehmend mehr C02 in der Atmosphäre, denn sie leben davon. Natürlich auch von Grund- und Oberflächenwasser, aber das verschwindet nicht gleichmäßig auf der gesamten Landfläche der Erde. 

Den status quo unbedingt erhalten zu wollen ist m.E. ein hoffnungsloses Unterfangen. "Wir" (die Menschheit) haben es bereits vermasselt. Wenn wir mit viel aufwendiger Technik noch etwas reißen wollen (mit Betonung auf wollen), dann am ehesten mit weltweit weniger CO2-Emission. Schließlich haben wir das Problem mit viel CO2-Emission geschaffen, also ist es wohl das klügste, jetzt mit weniger Emission dagegen zu arbeiten statt nur mit extremem Aufwand an der Symptomen herum zu doktern.
Letzte Änderung: 3 Tage 15 Stunden her von Eclipse4.

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Re: Projekt "Aqua-Continuum": Der globale Masterplan gegen den Wasserkollaps

3 Tage 10 Stunden her
#13942
Wenn Lebensräume zunehmend austrocknen, wäre es statt extrem aufwendiger, besser gesagt utopischer Bewässerung überall nicht wesentlich einfacher, dass sich Menschen und Landwirtschaft dort hin bewegen, wo es genügend Süßwasser gibt? Man ist doch nicht an einem Ort festgenagelt.

 
Ich denke, wir werden global um das Thema Bewässerung nicht rumkommen. Man wir prüfen müssen, wo am Bewässerung sinnvoll einsetzen kann und wo nicht. man wird endlich anfangen müssen, Wüsten großflächig zur Solarstrom Gewinnung zu nutzen.

Dabei dürfen wir die Industrie aber nicht als Feind sehen. Ohne Industrie kein modernes Leben, keine Medizin.

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Re: Projekt "Aqua-Continuum": Der globale Masterplan gegen den Wasserkollaps

3 Tage 7 Stunden her
#13951
... Dabei dürfen wir die Industrie aber nicht als Feind sehen. Ohne Industrie kein modernes Leben, keine Medizin.

Ich sehe die Industrie nicht als feind, Sie wird zur Kasse gebeten weil sie in meinen Augen ausschließlich Luxusgüter produziert.
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Re: Projekt "Aqua-Continuum": Der globale Masterplan gegen den Wasserkollaps

3 Tage 7 Stunden her
#13952
Wenn Lebensräume zunehmend austrocknen, wäre es statt extrem aufwendiger, besser gesagt utopischer Bewässerung überall nicht wesentlich einfacher, dass sich Menschen und Landwirtschaft dort hin bewegen, wo es genügend Süßwasser gibt? Man ist doch nicht an einem Ort festgenagelt.

Noch gibt es große Gebiete auf dem Planeten, wo nur wenige Menschen leben und Landwirtschaft bisher kaum möglich war, zum Beispiel wegen Vergletscherung und Permafrost. Das wird sich mit dem Klimawandel ändern. Pflanzen freuen sich mit zunehmend mehr C02 in der Atmosphäre, denn sie leben davon. Natürlich auch von Grund- und Oberflächenwasser, aber das verschwindet nicht gleichmäßig auf der gesamten Landfläche der Erde. 

Den status quo unbedingt erhalten zu wollen ist m.E. ein hoffnungsloses Unterfangen. "Wir" (die Menschheit) haben es bereits vermasselt. Wenn wir mit viel aufwendiger Technik noch etwas reißen wollen (mit Betonung auf wollen), dann am ehesten mit weltweit weniger CO2-Emission. Schließlich haben wir das Problem mit viel CO2-Emission geschaffen, also ist es wohl das klügste, jetzt mit weniger Emission dagegen zu arbeiten statt nur mit extremem Aufwand an der Symptomen herum zu doktern.

Was den Umzug angeht. Ist euch bewusst das alle Menschen dieser Welt sitzend (1 m^2) auf Korsika platz hätten, Stehend (0,25 m^2) würden alle Menschen der Weld auf die Fläche von Berlin passen oder von Malle.

Dieses Wasserprojekt soll nicht die andern Projekte ersetzen, CO2 Minderung und Abbau ist immer noch prio.
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Re: Projekt "Aqua-Continuum": Der globale Masterplan gegen den Wasserkollaps

3 Tage 5 Stunden her
#13954
... Dabei dürfen wir die Industrie aber nicht als Feind sehen. Ohne Industrie kein modernes Leben, keine Medizin.

Ich sehe die Industrie nicht als feind, Sie wird zur Kasse gebeten weil sie in meinen Augen ausschließlich Luxusgüter produziert.
Wenn du Dinge wie Waschmaschinen, Autos oder Computer als Luxusgüter siehst und entsprechend mit Abgaben belegst, dann bricht unser ganzes Staatsgefüge weg. 

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Re: Projekt "Aqua-Continuum": Der globale Masterplan gegen den Wasserkollaps

3 Tage 4 Stunden her
#13955
... Dabei dürfen wir die Industrie aber nicht als Feind sehen. Ohne Industrie kein modernes Leben, keine Medizin.

Ich sehe die Industrie nicht als feind, Sie wird zur Kasse gebeten weil sie in meinen Augen ausschließlich Luxusgüter produziert.
Wenn du Dinge wie Waschmaschinen, Autos oder Computer als Luxusgüter siehst und entsprechend mit Abgaben belegst, dann bricht unser ganzes Staatsgefüge weg. 

Die frage ist kann die Erde alle Menschen versorgen, wenn alle auf unseren Standard angehoben werden, oder müssen wir Einbuße hinnehmen um alle anzugleichen?

Es würde nicht zusammen brechen wenn überall die selben regeln gleichzeitig in kraft treten würden. Soll die Industrie mit Abwanderung drohen, anders wo würde sie genau das selbe zahlen müssen.
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Re: Projekt "Aqua-Continuum": Der globale Masterplan gegen den Wasserkollaps

2 Tage 17 Stunden her
#13970
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Re: Projekt "Aqua-Continuum": Der globale Masterplan gegen den Wasserkollaps

2 Tage 9 Stunden her
#13988
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Re: Projekt "Aqua-Continuum": Der globale Masterplan gegen den Wasserkollaps

1 Tag 5 Stunden her - 13 Stunden 6 Minuten her
#14036
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