DAS Forum für Enthusiasten
Zwischen „Magischen Zahlen“ und „Energieverbrauch ohne Bewegung"
Zwischen „Magischen Zahlen“ und „Energieverbrauch ohne Bewegung"
3 Tage 14 Stunden her - 3 Tage 14 Stunden her
Jeder darf mitreden auch wenn der Beitrag an RR gerichtet ist.
Rainer, ich öffne diesen neuen Faden, um eine fundamentale Inkonsistenz zu klären, die sich aus unseren parallelen Diskussionen zu den „Magischen Zahlen für FCC und HCP Kristallgittern“ und dem „Energieverbrauch ohne Bewegung“ ergibt.
In der Diskussion um die Kristallgitter weigertest du dich, das energetische Minimum einer Geometrie (die FCC-Struktur) als physikalische Verifizierung anzuerkennen, solange keine externe Messung vorliegt. Du behandelst die Geometrie dort als bloße „Plausibilität“ ohne inhärente energetische Zwangsläufigkeit.
Im krassen Gegensatz dazu behauptest du beim FIDO-Szenario (Energieverbrauch ohne Bewegung), dass eine rein geometrische Koordinate im Gravitationsfeld eine reale physikalische Leistung von Megawatts (P > 0) erfordert. Hier ist die Geometrie für dich plötzlich so real, dass sie Energie „verbraucht“.
Daraus ergibt sich ein massives Problem, das du auflösen musst:
Wenn du an der realen Halteleistung von Megawatts festhältst, beschreibst du damit zwangsläufig eine Wechselwirkung mit der Struktur des Raumes selbst. Ein Energieverbrauch ohne kinetische Änderung impliziert einen Widerstand. Gestehst du dem Raum hier eine substanzielle Eigenschaft zu, die über eine rein mathematische Metrik hinausgeht? Denn wenn der FIDO Megawatts „verbrennt“, um seine Position in der Geometrie zu halten, dann ist diese Geometrie nicht leer, sondern verhält sich wie ein energetisches Medium – ein Konzept, das wir historisch als Äther kennen würden.
Oder ist deine Megawatt-Rechnung am Ende doch nur ein mathematisches Artefakt ohne physikalische Realität, weil du – wie bei den Clustern – die Thermodynamik der Geometrie unterschätzt?
Rainer, ich öffne diesen neuen Faden, um eine fundamentale Inkonsistenz zu klären, die sich aus unseren parallelen Diskussionen zu den „Magischen Zahlen für FCC und HCP Kristallgittern“ und dem „Energieverbrauch ohne Bewegung“ ergibt.
In der Diskussion um die Kristallgitter weigertest du dich, das energetische Minimum einer Geometrie (die FCC-Struktur) als physikalische Verifizierung anzuerkennen, solange keine externe Messung vorliegt. Du behandelst die Geometrie dort als bloße „Plausibilität“ ohne inhärente energetische Zwangsläufigkeit.
Im krassen Gegensatz dazu behauptest du beim FIDO-Szenario (Energieverbrauch ohne Bewegung), dass eine rein geometrische Koordinate im Gravitationsfeld eine reale physikalische Leistung von Megawatts (P > 0) erfordert. Hier ist die Geometrie für dich plötzlich so real, dass sie Energie „verbraucht“.
Daraus ergibt sich ein massives Problem, das du auflösen musst:
- Die energetische Kopplung: Wenn ein stationärer Körper (FIDO) real Energie verbraucht, ohne Arbeit (W = F * s) zu verrichten, muss diese Energie dissipiert werden. In jedem physikalischen System (wie dem von dir zitierten Schiff im Fluss) geschieht dies durch Reibung an einem Medium.
- Geometrie vs. Realität: Wenn du sagst, „Geometrie ist keine Energie“ (bei den Clustern), wie kann dann eine „Geometrie des Raumes“ (beim FIDO) einen realen Energieumsatz generieren?
Wenn du an der realen Halteleistung von Megawatts festhältst, beschreibst du damit zwangsläufig eine Wechselwirkung mit der Struktur des Raumes selbst. Ein Energieverbrauch ohne kinetische Änderung impliziert einen Widerstand. Gestehst du dem Raum hier eine substanzielle Eigenschaft zu, die über eine rein mathematische Metrik hinausgeht? Denn wenn der FIDO Megawatts „verbrennt“, um seine Position in der Geometrie zu halten, dann ist diese Geometrie nicht leer, sondern verhält sich wie ein energetisches Medium – ein Konzept, das wir historisch als Äther kennen würden.
Oder ist deine Megawatt-Rechnung am Ende doch nur ein mathematisches Artefakt ohne physikalische Realität, weil du – wie bei den Clustern – die Thermodynamik der Geometrie unterschätzt?
NULLIUS IN VERBA
"Zu nah an der Wahrheit
Zu nah am Leben
Zu penetrant um
Ignoriert zu werden" Böhse Onkelz 1996
"Gedankenexperimente beginnen bei mir grundsätzlich im leeren Raum." Ich! Hier, am 18.05.2024
"Zu nah an der Wahrheit
Zu nah am Leben
Zu penetrant um
Ignoriert zu werden" Böhse Onkelz 1996
"Gedankenexperimente beginnen bei mir grundsätzlich im leeren Raum." Ich! Hier, am 18.05.2024
Letzte Änderung: 3 Tage 14 Stunden her von FabsOtX.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Rainer Raisch
-
- Offline
- Moderator
-
- Beiträge: 3081
- Thanks: 514
Re: Zwischen „Magischen Zahlen“ und „Energieverbrauch ohne Bewegung"
6 Stunden 2 Minuten her - 5 Stunden 48 Minuten herJetzt verstehe ich zumindest Deinen Gedanken.real Energie verbraucht, ohne Arbeit (W = F * s) zu verrichten,
Tatsächlich war ja dieses "kleine" Paradoxon der Grund meines Threads.
Tatsächlich hatte ich dies allerdings längst in Form des Raumnflusses aufgelöst, auch wenn dies "künstliche" klingt.
Nur nochmal zur Erinnerung: Wir sprechen hier nicht von einem FIDO, der durch andere Kräfte gehalten wird. Es geht also nur ums Vakuum. Und auch Fliehkräfte im Freien Fall kommen nicht zur Hilfe, also sprechen wir wirklich von stationär in Bezug auf das Gravizentrum.muss diese Energie dissipiert werden
DASS der FIDO Arbeit aufwenden muss, um seine Position zu halten, ist Dir aber hoffentlich klar. Und dass diese Arbeit nicht intern ablöuft, sondern Außenwirkung haben muss, ich wohl auch klar, sonst könnt er es sich ja gleich sparen. Die "Dissipation" ist also kein Problem, das dürfte doch wohl klar sein. JEDES Triebwerk dissipiert Energie, oder meinst Du es gäbe andere Triebwerke?
Ich spreche von der Metrik des Raumes (konservatives Kraftfeld), unter Struktur versteht man üblich etwas anderes. Auch von der globalen Krümmung des Raumes spreche ich hier nicht. Eine andere "Struktur" hat der Raum nicht.Wechselwirkung mit der Struktur des Raumes
Eine Wechselwirkung mit dem Raum gibt es hingegen in keinem Fall, von der Raumkrümmung abgesehen, die auch auf das krümmende Objekt zurückwirkt.
Ein FIDO kann nur dann seine Position halten, wenn der von ihm abgegebene Impuls die auf ihn wirkende Gravitationsbeschleunigung ausgleicht. Und genau das habe ich berechnet. Deine "Dissipation" ist natürlich das A&O jedes Triebwerks, das natürlich nur dazu dient, derartigen Impuls zu erzeugen, von Propellern oder Schrauben abgesehen, die ein äußeres Medium benützen, oder gar Antriebsräder auf einem festen Medium.
Letzte Änderung: 5 Stunden 48 Minuten her von Rainer Raisch.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Re: Zwischen „Magischen Zahlen“ und „Energieverbrauch ohne Bewegung"
5 Stunden 45 Minuten herRainer Raisch schrieb: Die "Dissipation" ist also kein Problem, das dürfte doch wohl klar sein. JEDES Triebwerk dissipiert Energie
Rainer, genau hier verwechselst du die Konstruktionstechnik mit der Grundlagenphysik. Was du hier betreibst, ist ein klassisches Verfahren aus dem Maschinenbau. Man nutzt solche Formeln als erste Einschätzung, um Maschinen oder Triebwerke grob zu dimensionieren. Es ist ein pragmatischer Ansatz, um eine Vorstellung von der benötigten Leistung zu bekommen, bevor man in die exakte (und weitaus komplexere) Berechnung einsteigt.
In der Konstruktionstechnik ist das legitim, aber es hat wenig mit der physikalischen Realität der Raumzeit zu tun:
Ursache vs. Hilfsrechnung: Ein Triebwerk dissipiert Energie aufgrund seiner inneren Prozesse (Verbrennung, Rückstoß). Deine Formel P = g * v_R behauptet aber, dass diese Leistung eine direkte Folge der Raummetrik sei.
Der Realitätscheck: Wenn deine Formel ein Naturgesetz wäre, müsste sie für jedes stationäre Objekt gelten. Ein 1-kg-Stein auf dem Boden müsste demnach permanent 110 kW an Leistung dissipieren. Dass ein Triebwerk glüht, liegt am Treibstoff, nicht am "Raumfluss". Der Stein hingegen verbraucht keinen Treibstoff und glüht nicht. Er verrichtet physikalisch exakt Null Arbeit ($W = F \cdot s = 0$).
Wer eine ingenieurstechnische Faustformel zur Dimensionierung von Maschinen nimmt und sie zur fundamentalen Ursache der Gravitation erklärt, begeht einen Kategorienfehler. Eine Hilfsrechnung zur Triebwerksauslegung erklärt nicht, warum ein Stein auf der Erde liegt. Solange du nicht erklären kannst, wo die 110.000 Watt beim Stein bleiben, ist deine Formel nichts weiter als eine mathematische Krücke ohne physikalisches Fundament.
NULLIUS IN VERBA
"Zu nah an der Wahrheit
Zu nah am Leben
Zu penetrant um
Ignoriert zu werden" Böhse Onkelz 1996
"Gedankenexperimente beginnen bei mir grundsätzlich im leeren Raum." Ich! Hier, am 18.05.2024
"Zu nah an der Wahrheit
Zu nah am Leben
Zu penetrant um
Ignoriert zu werden" Böhse Onkelz 1996
"Gedankenexperimente beginnen bei mir grundsätzlich im leeren Raum." Ich! Hier, am 18.05.2024
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Infos
Copyright © 2026 Umwelt-Wissenschaft. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
Entwicklung und Design: It Prisma