DAS Forum für Enthusiasten

DVM "Dynamisches Vakuum Model" phänomenologischer Ansatz

  • Z.
  • Z.s Avatar Autor
  • Offline
  • Forum Geselle
  • Forum Geselle
  • Beiträge: 400
  • Thanks: 92

DVM "Dynamisches Vakuum Model" phänomenologischer Ansatz

1 Woche 23 Stunden her - 6 Tage 15 Stunden her
#13815
Moin

ich habe heute etwas Zeit gehabt und eine PDF generiert, die ich hier zu Einsicht verlinke.

Kurz zum Inhalt:
Der folgende Entwurf skizziert ein phänomenologisches Toy-Model (DVM). Es untersucht hypothetische Schnittstellen zwischen variabler Lichtgeschwindigkeit (VSL), bimetrischen Raumzeit-Strukturen und einer informationstheoretisch motivierten Kosmologie. Das Modell beansprucht nicht, das etablierte Standardmodell der Kosmologie dogmatisch zu ersetzen, sondern dient als mathematisches Gedankenexperiment, um alternative Mechanismen zur Vermeidung kosmologischer Singularitäten und informationeller Verluste auf einer sachlichen Ebene zur Diskussion zu stellen.

Es ist explizit zu betonen, dass der vorliegende Entwurf den Charakter einer phänomenologischen Vorarbeit besitzt. Das primäre Ziel des DVM besteht wie angedeutet darin, neue informationstheoretische und feldtheoretische Lösungsansätze zur Diskussion zu stellen, ohne im aktuellen Stadium einen Anspruch auf eine erschöpfende mathematische Ausarbeitung aller Details zu erheben. Eventuell zukünftige Erweiterungen dieses Modells werden sich insbesondere mit der expliziten Ableitung der effektiven Barriere V_eff aus einer fundamentalen Lagrange-Dichte, der detaillierten Untersuchung von Kopplungskonflikten des ψ-Feldes im kosmologischen Spätstadium sowie der Vereinbarkeit der isentropischen Horizont-Transkription mit den strikten holografischen Bekenstein-Grenzen befassen müssen.

Hier der Link:
pdftolink.app/view/035f9f39-1acf-49f3-8e20-b775438dc982

GZ.

PS
Das fehlende s in der Überschrift muss ich noch nachtragen....
Danke fürs Ändern des Titels.
Letzte Änderung: 6 Tage 15 Stunden her von Z..
Danke von: Mondlicht2, gwandt, WL01

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • WL01
  • WL01s Avatar
  • Offline
  • Forum Fortgeschrittener
  • Forum Fortgeschrittener
  • Beiträge: 156
  • Thanks: 13

Re: DVM "Dynamisches Vakuum Model" phänomenologischer Ansatz

5 Tage 4 Stunden her - 3 Tage 2 Stunden her
#13869
Danke für diese Überlegungen.
Ich verfolge mit meiner eigenen Theorie grundsätzlich die selben Überlegungen. Der einzige Unterschied, ich sehe in dieser Theorie ein dynamisches laufendes System, das bis zum heutigen Tage anhält, Du hingegen ein System, das sich vom Urknall bis zum Ende der Inflationphase situiert hatte, einen Art Ersatz der Inflation. 
Allerdings, soweit ich es verstanden habe (nur kurz angelesen), vertritts Du einen VSL-Standpunkt, der auch im heutigen Universum seine Gültigkeit hat, gleichzeitig vetritts Du aber auch die RT. Das führt m.A. jedoch zu Widersprüchen. Laut RT ist Licht in allen Richtungen und Orten isotrop und überall gleich. Ebenso wären dann noch Zeitdilatation und Längenkontraktion im vollen Umfang gültig, was bei einer VSL nicht notwendig wäre.
Auch ein Problem ist die Definition der Feinstrukturkonstante Alpha. Sie darf eine maximale Abweichung von 10^-17 bis 10^-18 aufweisen, sonst kommt man beispielsweise mit der Stabilität der Frequenzverhältnisse (Präzessionsmessungen) diverser Atomuhren in Konflikt. Sicherlich, und das ist auch im Paper angeführt, würden sich bei einer VSL auch die Faktoren h(quer) und Epsylon ändern, da diese auch von c abhängig sind. Genau diese Anpassungen müsste man noch definieren (da bin ich in meiner eigenen Theorie gerade dran - jetzt rein spekulativ: Der Drift könnte sich gegenüber dem frühen Universum geändert haben - Hinweis: relativ schnelle Entwicklung von Galaxien und SLs in der Frühphase).

Aber sonst, Danke fürs Teilen!
Letzte Änderung: 3 Tage 2 Stunden her von WL01.
Danke von: Z.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Z.
  • Z.s Avatar Autor
  • Offline
  • Forum Geselle
  • Forum Geselle
  • Beiträge: 400
  • Thanks: 92

Re: DVM "Dynamisches Vakuum Model" phänomenologischer Ansatz

1 Tag 21 Stunden her
#13907
Hi WL01

zunächst nur kurz...

Wir hatten es ja schon andern Orts, btr. der gegebenen VSL Interpretationen. 
Das ureigentliche und folgend überarbeitete VSL Modell widerspricht der RT nicht.
Allerdings, soweit ich es verstanden habe (nur kurz angelesen), vertritts Du einen VSL-Standpunkt, der auch im heutigen Universum seine Gültigkeit hat, gleichzeitig vetritts Du aber auch die RT. Das führt m.A. jedoch zu Widersprüchen.



In (meinem) mathematisch inkludierten VSL-Modell geschieht das exakt im selben Moment... sprich,
die Lichtgeschwindigkeit im VSL wird genau dann konstant c, wenn die Allgemeine Relativitätstheorie einsetzt.
10⁻⁴³ bis 10⁻³⁶ Sekunden:... Die VSL endet und RT setzt ein.

Für mich ist es extrem wichtig nicht gegen die RT zu verstossen... Alles andere halte ich für Sinnlos.
Entweder im Rahmen der RT, oder mit RT kompatiblen Erweiterungen, bis die QM einsetzt.

GZ.
 

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Z.
  • Z.s Avatar Autor
  • Offline
  • Forum Geselle
  • Forum Geselle
  • Beiträge: 400
  • Thanks: 92

Re: DVM "Dynamisches Vakuum Model" phänomenologischer Ansatz

1 Tag 3 Stunden her - 1 Tag 3 Stunden her
#13937
Hi WL01

bin nun fast wieder Einsatzbereit....
Nur noch dazusagend.....
Ich hatte mir dein VSL Argument inkl. die von dir dann später in Zusammenhang mit VSL genannte der Helix-Spin-Theorie, bereits angesehen.

A. VSL will und soll nach UK (Zeiten drüber) kein veränderliches c postulieren.
Man hat das später zwar versucht, aber das ist selbstredend an einer Menge dabei mitgeschleifter Probleme gescheitert.

B. Da noch zusätzl. die HST einzuführen, möglicher Weise um solcher Art Probleme zu umschiffen, bringt nur noch mehr Probleme mit sich. Wie auch immer. VSL funzt nur bis Einstein einsetzt. 

Butter bei die Fische...
Moderne Hochpräzisionsexperimente bestätigen die LG im Vakuum.... als eine absolut unveränderliche Fundamentalkonstante, da selbst bei extremen Genauigkeiten von 10e-18 keine Abweichungen messbar sind. Ums zeitlich zu verdeutlichen, Licht das 13.8 Mrd.Jahre zu uns unterwegs war.... hätte... hat dem gemäß eine maximale Abweichung von 0,43 Sek. 

GZ.
Letzte Änderung: 1 Tag 3 Stunden her von Z..

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • WL01
  • WL01s Avatar
  • Offline
  • Forum Fortgeschrittener
  • Forum Fortgeschrittener
  • Beiträge: 156
  • Thanks: 13

Re: DVM "Dynamisches Vakuum Model" phänomenologischer Ansatz

4 Stunden 39 Minuten her - 4 Stunden 34 Minuten her
#13972
Moderne Hochpräzisionsexperimente bestätigen die LG im Vakuum.... als eine absolut unveränderliche Fundamentalkonstante, da selbst bei extremen Genauigkeiten von 10e-18 keine Abweichungen messbar sind. Ums zeitlich zu verdeutlichen, Licht das 13.8 Mrd.Jahre zu uns unterwegs war.... hätte... hat dem gemäß eine maximale Abweichung von 0,43 Sek. 
 
Nunja, die hochpräzisen Atomuhren Messungen bedeuten ja nur, dass das lokale c am gemessenen Ort sich in den letzten 60 Jahren nicht wesentlich verändert hat. Sprich auf anderen Orten verändert sich c ja auch nach der RT, abhängig von Masse und Geschwindigkeit (Zeitdilatation und Längenkontraktion). In meiner Theorie ersetze ich die beiden Komponenten durch ein eigenes Medium bzw. interpretiere die Beobachtungen anders. Ebenso kann sich die Änderungsrate der LG vorher anders ergeben haben. Und ja, der Gap zwischen 0,34 Sekunden und 3,4 x 10^17 Sekunden ist zugegeben.schon recht groß.

Und ja, durch diese deine Theorie kannst Du zumindestens eine Baustelle der Kosmologie (Inflation) beseitigen.
Letzte Änderung: 4 Stunden 34 Minuten her von WL01.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Z.
  • Z.s Avatar Autor
  • Offline
  • Forum Geselle
  • Forum Geselle
  • Beiträge: 400
  • Thanks: 92

Re: DVM "Dynamisches Vakuum Model" phänomenologischer Ansatz

1 Stunde 32 Minuten her - 52 Minuten her
#13980
Moin WL01
Und ja, der Gap zwischen 0,34 Sekunden und 3,4 x 10^17 Sekunden ist zugegeben. schon recht groß.
Sorry, aber ich versteh den Zusammenhang "Gap" nicht.
Ich beschreibs nochmal wies vorher von mir gemeint war..
Zunächst allgemein: 13.8 Mrd LJ = 4.3549488 10e¹⁷ Sek.

Ein zu "erwartender" Laufzeitunterschied, selbst wenn wir einen Unsicherheitsfaktor von 10e-18 annehmen würden, beträgt dann auf der gesamten Strecke quer durch´s Universum nur 0.43 Sek. Sprich sozusagen fürs Lokale....Nada. 

Bei dem von dir genannten, ich interpretier´s mal als "Unsicherheitsfaktor" ??....  "3,4 x 10^17 Sek"
Läge ein Unsicherheitsfaktor von 3.4 10e-17 an, der mit 14.81 Sek. resultiert. Mal ganz abgesehen davon, dass beides das Fundament der RT ins Wanken bringen würde, wäre sowas längst aufgefallen.....mM.

Die Annahme, c würde sich RT gemäß ändern, habe ich vlt auch nicht verstanden!? 
Dass c variiere, apropos.... Zeitdilatation und Längenkontraktion, wäre physikalisch nicht zutreffend. Die Relativitätstheorie postuliert c als Lorentz-invariante Naturkonstante. Zeitdilatation und Längenkontraktion sind dementsprechend die direkte Konsequenz aus dieser Konstanz. Raum und Zeit transformieren sich, siehe Lorentz-Transformation dynamisch so, dass das lokale Verhältnis von Weg zu Zeit Δ𝑠 ∕ Δ𝑡 für Lichtquanten in jedem IS strikt invariant ist und den Wert c beibehält. (Δ𝑠 ∕ Δ𝑡=c)


Nochmal kurz zu VSL..
Und ja, durch diese deine Theorie kannst Du zumindestens eine Baustelle der Kosmologie (Inflation) beseitigen.
Darum geht es mir weniger. Eher um die diesen Umstand verursachenden Metriken, die herkömmlich + die VSL Metrik. Die statt Raumdehnung ein Anfangs variables c ermöglichen, welches das U durchmischt und so für thermisches Gleichgewicht sorgt. Wobei die Kopplung der VSL-Metrik c(t) an die Feldgleichungen, die Energie-Erhaltung lokal modifiziert und dem folgende Dynamik das Universum automatisch in eine flache Geometrie überführt.

1. Die bisher alleinig gegebene Gravitations-Metrik g_μν stellt sicher, dass die klassische Struktur der Allgemeinen Relativitätstheorie lokal unberührt bleibt. Da die Raumzeit-Geometrie und die Ausbreitung der Schwerkraft an ein konstantes Limit c_g gebunden sind, kollabieren die Einstein-Feldgleichungen nicht. Dies verhindert, dass die Raumzeit selbst instabil wird oder ihre mathematische Konsistenz verliert.

Das mM. schöne und eloquente +, die Erweiterung....
2. Die VSL Materie-Metrik _μν die als effektive Geometrie für alle nicht-gravitativen (s. Grundkräfte) Felder fungiert. Indem sie ein extrem hohes, zeitabhängiges c(t) definiert.. (das zunächst nur Anfangs maßgeblich und erst wieder innerhalb SL gebraucht)... , erweitert sie den lokalen Lichtkegel der Materie. Quantenfelder und Photonen können dadurch Distanzen überwinden, die für die Gravitations-Metrik g_μν kausal getrennt wären. Und genau diese Metrik _μν wird in meinen Überlegungen später dringenst gebraucht, wenn es ums " virtuelle Tunneln" zurück ins QV geht...

Lang genug geworden....
GZ.
Letzte Änderung: 52 Minuten her von Z..

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.