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Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
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Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
2 Wochen 5 Tage herDie Idee mit vielen Uhren auf dem Weg, die während der Reise öfter verglichen werden, hab ich von Dr. Markus Pössel übernommen, er hat das in seinem Blog mal ähnlich dargestellt. Einfacher, nicht so als Matrix wie ich, aber die Inspiration kommt für meine Grafiken von Markus.
Also ich habe dazu eine Uhrenkette aufgebaut. Damit meine ich viele synchronisierte Uhren, die vom Startort bis zum Zielort verteilt sind.
Nehmen wir konkret an, eine Rakete legt eine Strecke von 4 Lichtjahren zurück und benötigt dafür in unserem Ruhesystem 5 Jahre.
Wir stellen deshalb in unserem Ruhesystem S alle 0,8 Lichtjahre eine Uhr auf. Damit haben wir sechs Uhren: U₀ bis U₅.
Das Ganze aus dem Ruhesystem S
Wir ruhen in S, deshalb ist zunächst alles in Rot dargestellt.
Bei t₀ startet die Rakete bei x = 0.
Unsere Uhrenkette ist synchronisiert, das heißt:
Alle Uhren in S zeigen zum gleichen Zeitpunkt denselben Zeitwert an.
Schauen wir beispielsweise auf t₁ und die Uhr U₁.
Nach einem Jahr hat sich die Rakete mit ihrer Geschwindigkeit von 0,8 c bis zu unserer Uhr bei 0,8 Lichtjahren bewegt.
Alle unsere roten Uhren zeigen zu diesem Zeitpunkt 1 Jahr an.
Die Uhr in der Rakete zeigt dagegen erst 0,6 Jahre an.
Das passt zunächst genau zur Zeitdilatation:
Die Uhr in der Rakete bewegt sich relativ zu unserem Ruhesystem und die von ihr gemessene Eigenzeit vergeht zwischen diesen Ereignissen langsamer.
Nach fünf Jahren erreicht die Rakete unser Ziel bei 4 Lichtjahren.
Unsere Uhr am Zielort zeigt dann 5 Jahre an.Die Uhr in der Rakete zeigt dagegen nur 3 Jahre.
Bis hierhin könnte man also sagen:
Und genau hier entsteht der scheinbare Widerspruch.„Na klar. Die Rakete war bewegt, deshalb lief ihre Uhr langsamer. Der Astronaut ist tatsächlich nur drei Jahre älter geworden, während bei uns fünf Jahre vergangen sind.“
Jetzt schauen wir dieselbe Situation aus S' an
Der Astronaut lässt sich nun dieselbe Uhrenkette aus seinem eigenen Ruhesystem S' darstellen.
Und plötzlich sieht die Sache ganz anders aus.
Zunächst betrachten wir nur die erste Spalte U'₀, also die Uhr des Reisenden, und gehen dort von unten nach oben.
Für den Astronauten sind das seine eigenen Reisezeiten:
0 Jahre, 0,6 Jahre, 1,2 Jahre, 1,8 Jahre, 2,4 Jahre und schließlich 3 Jahre.
Bis hierhin ist alles genauso wie erwartet.
Aber jetzt kommt der entscheidende Punkt:
Die Uhren an der Strecke sind in S' nicht synchron.
Das ist keine technische Ungenauigkeit unserer Uhrenkette. Es ist genau das, was die Relativität der Gleichzeitigkeit bedeutet.
Der Astronaut sollte deshalb einmal auf die Uhr am Zielort schauen und fragen:
Dafür schauen wir in der Grafik S' auf die unterste Zeile t'₀ und ganz rechts auf U'₅.Was zeigte diese Uhr in meinem Ruhesystem gleichzeitig mit meiner eigenen Uhr beim Start an?
Dort passiert etwas Überraschendes:
Als die Uhr des Astronauten beim Start 0 Jahre anzeigt, zeigt die Uhr am Zielort bereits 3,2 Jahre an.
Die Zieluhr geht in seinem Bezugssystem also scheinbar weit voraus.
Warum?
Weil sich der Zielort in seinem Ruhesystem bewegt und die dortige Uhr deshalb nicht mit seiner Startuhr synchronisiert ist.
Der entscheidende Punkt ist:
Die fünf Jahre, die wir in S gemessen haben, beginnen für den Astronauten nicht bei einer Zieluhr, die ebenfalls 0 anzeigt.
In seinem Ruhesystem steht die Zieluhr beim Start bereits bei 3,2 Jahren.
Wenn er sie nach seinen eigenen 3 Jahren Reisezeit erreicht, zeigt sie 5 Jahre an.
Auf dieser Uhr sind aus seiner Sicht also nur 5 − 3,2 = 1,8 Jahre vergangen.
Und genau hier löst sich der scheinbare Widerspruch auf.
Was ist also wirklich passiert?
In unserem Ruhesystem S sagen wir:
Die Rakete braucht 5 Jahre.
Die Uhr des Astronauten misst dabei nur 3 Jahre.
Im Ruhesystem des Astronauten S' sagen wir:
Der Astronaut braucht 3 Jahre Eigenzeit.
Die Uhr am Zielort zeigt beim Start aber bereits 3,2 Jahre an und beim Eintreffen 5 Jahre.
Auf der Zieluhr sind während dieser Zeit deshalb nur 1,8 Jahre (Eigenzeit) vergangen.
Beide Beschreibungen sind korrekt.
Der Fehler wäre zu glauben, dass die Uhr am Zielort in beiden Bezugssystemen beim Start denselben Zeitpunkt anzeigen muss.
Genau das muss sie nicht.
Gleichzeitigkeit ist relativ.
Und damit sehen wir auch, warum die Zeitdilatation allein noch nicht die ganze Geschichte der SRT erklärt.
Wenn man nur sagt:
entsteht sehr schnell der Eindruck, dass jeder Beobachter einfach behaupten kann, die Uhr des anderen gehe langsamer – und damit hätte man einen Widerspruch.„Bewegte Uhren gehen langsamer.“
Der fehlende Baustein ist die Relativität der Gleichzeitigkeit.
Die beiden Beobachter sind sich nämlich nicht darüber einig, welche Ereignisse an verschiedenen Orten gleichzeitig mit ihrem jeweiligen „Jetzt“ stattfinden.
Genau deshalb können beide ihre jeweils andere Uhr als bewegt und zeitdilatiert betrachten, ohne dass die SRT widersprüchlich wird.
Und genau deshalb ist die Uhrenkette so interessant:
Die Uhren haben sich dabei nicht verändert.In S sind die Uhren der Kette synchron.
In S' sind dieselben Uhren nicht synchron.
Die Uhrenkette ist dieselbe. Die gemessenen Zeitabstände sind dieselben physikalischen Ereignisse – aber die Aufteilung in „gleichzeitig“ und „nicht gleichzeitig“ ist abhängig vom Bezugssystem.
Und damit sind wir wieder bei der geometrischen Vorstellung
Das ist letztlich genau das, was mit der „Rotation“ der Bezugssysteme in der Minkowski-Raumzeit gemeint ist.
S und S' sind nicht zwei verschiedene physikalische Welten.
Es sind zwei unterschiedlich orientierte Koordinatensysteme derselben Raumzeit.
Und durch diese unterschiedliche Orientierung verändern sich gleichzeitig:
- die gemessenen Zeitabstände,
- die gemessenen räumlichen Abstände,
- und vor allem die Frage, welche räumlich getrennten Ereignisse gleichzeitig sind.
Die Raumzeit selbst hat eine andere Geometrie, als unsere alltägliche euklidische Anschauung zunächst vermuten lässt.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
2 Wochen 4 Tage her - 2 Wochen 4 Tage herUnten ein sogenanntes Minkowski-Diagramm dazu.Als die Uhr des Astronauten beim Start 0 Jahre anzeigt, zeigt die Uhr am Zielort bereits 3,2 Jahre an.
[bei der Ankunft dann:]
Auf dieser Uhr sind aus seiner Sicht also nur 5 − 3,2 = 1,8 Jahre vergangen.
- Vertikal mittig ist die Zeitachse des Ruhesystems (Alpha-Omega), beschriftet in Jahren.
- Die Weltlinie des Startorts ist vertikal links, die des Zielorts (Omega) vertikal rechts.
- Es sind auch Linien der "Gleichortigkeit": Ereignisse darauf finden am selben Ort statt.
- Der räumliche Abstand 4 Lj ist horizontal zwischen Alpha und Omega (x-Achse).
- Alle Horizontalen sind Linien der Gleichzeitigkeit für das Ruhesystem Alpha-Omega.
Man sieht den Raumfahrer beim Start-Ereignis (gelber Punkt) links unten:
Deutlich zu erkennen: Die blaue Linie der Gleichzeitigkeit des Raumfahrers schneidet die vertikale Line der Gleichortigkeit von Omega bei 3,2 Jahren. Es ist der Vorsprung, den die Uhr am Zielort Omega gleichzeitig aus Sicht des Raumfahrers bereits hat, wenn er sich am Startort befindet. Bis zu seiner Ankunft am Zielort fehlen dort also noch 1,8 Jahre.
An jedem Schnittpunkt von x' mit einer vertikalen Linie kann man sich eine Uhr der Uhrenkette vom Ruhesystem Alpha-Omega denken und dort direkt auf der Vertikalen ablesen welchen Vorsprung sie hat. Die Uhr auf halbem Weg zwischen Alpha und Omega z.B. hat 1,6 Jahre Vorsprung, wenn sich der Raumfahrer bei Alpha befindet.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
2 Wochen 4 Tage her - 5 Tage 14 Stunden herDer Hintergrund für diese Darstellung ist, Menschen denen für den Anfang eben ein MD zu viel ist, zu komplex, vier Achsen, gekippte Achsen, die kann man eventuell noch mit einer Uhr an einem Ort erreichen.
Ich zeige ja unten links in beiden Grafiken immer zwei Uhren, die sich an einem Ort treffen. Das ist immer der Ursprung, das Startereignis, E0, ein Punkt in der Raumzeit. Der Punkt, an dem die beiden Inertialsysteme, also Koordinatensysteme mit 0 übereinander liegen.
Hier zu sagen, schau mal Du stehst am Ort 0 m und Deine Uhr startet auch mit 0 s und der in der Rakete kommt gerade bei Dir vorbeigeflogen, sein Sitz in der Rakete ist bei seinem Ort 0 m und auch er startet seine Uhr eben mit 0 s. Dass ist das Treffen von den beiden Uhren.
Das kannst Du Kindern mit sechs Jahren so erklären, ein MD hingegen nicht wirklich.
Und wenn Du ein Kästchen erklärt hast, eben, zwei Uhren treffen sich, kann man auch unterschiedliche Koordinatenwerte für den Ort erklären. Zug oder Fahrrad, oder eben Auto.
Kinder können dann Newton verstehen, zumindest erstmal, dass alle Uhren doch schon immer gleiche Zeiten zeigen sollten.
Die Einstiegshürde zum Verstehen der beiden Grafiken ist ganz bewusst ganz niedrig gehalten. Nicht weil ich damit behaupten will, das ist für Dumme und Jene, die es ganz einfach brauchen, weil es sonst nicht geht.
Im Gegenteil, wenn mir wer was neues aus der QCD oder so erklärt, oder aus der Mathematik, dann darf es gerne möglichst einfach sein, wenn es dann passt. Einfache Erklärungen können gut verinnerlicht werden.
Und eine Kette von Uhren, die man auf seiner Reise trifft und mit der eigenen vergleicht, ist gar nicht so ungewöhnlich.
Eine interessante Anekdote, Peter Kroll von UWuL hat in einem Video mal die ZD erklärt und sich einen Schnitzer erlaubt, kommt eben vor. Er hatte die reisende Uhr in einem Zug und diese dann mit Uhren an den Gleisen verglichen und dazu dann erklärt, hier kann der Reisende ja selbst sehen, er ist bewegt, seine Uhr geht langsamer. Also das war Gedächtnisprotokoll, hab das Zitat auch noch wo.
Das ist natürlich suboptimal gewesen, er hat es in einem Folgevideo dann besser beschrieben. Aber so was kommt eben sogar bei denen mal vor, die das ganz ohne Zweifel ganz tief im Blut und richtig verstanden haben.
Auch das hat mich eben inspiriert, diese Uhrenkette aufzubauen.
Bei Markus Pössel (eben gesucht und gefunden) scilogs.spektrum.de/relativ-einfach/glei...tigkeit-ist-relativ/
schaut es so aus:
Und so:
Auch diese Grafiken hab ich mir genommen und alle Ereignisse mal berechnet, Geschwindigkeit, Orte, was man eben braucht. Und so kam ich dann zu der Uhrenkette, oder der Uhrenmatrix.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
6 Tage 23 Stunden her - 6 Tage 22 Stunden herDas war kein Schnitzer. Es ist eine Tatsache wie im Beispiel mit den 3 Uhren. Die Uhrenkette veranschaulicht genau das. Unverständlich ist es nur für Leute, die das Bild einer Symmetrie nicht mehr aus dem Kopf bekommen und deshalb Krolls Erklärung für falsch halten. Solche haben die SRT einfach nicht verstanden.Eine interessante Anekdote, Peter Kroll von UWuL hat in einem Video mal die ZD erklärt und sich einen Schnitzer erlaubt, kommt eben vor. Er hatte die reisende Uhr in einem Zug und diese dann mit Uhren an den Gleisen verglichen und dazu dann erklärt, hier kann der Reisende ja selbst sehen, er ist bewegt, seine Uhr geht langsamer.
Beispiel zum ZP mit 4 LJ Entfernung zum Umkehrpunkt bei Alpha Centauri:
Es werden zeitgleich auf der Erde und bei Alpha Centauri drei Kinder geboren, quasi Drillinge. Das ist sicher, weil die beiden auf der Erde wirklich Zwillinge sind und vom dritten bei Alpha Centauri weiß man es, weil exakt 4 Jahre später das live gesendete Video von der Geburt einer "Schwester" empfangen wird. Klar soweit?
Nun startet ein Zwilling von der Erde im Alter von 17 zu Alpha Centauri, kommt im Alter von 17+3=20 Jahren an und findet besagte "Schwester" dort im Alter von 17+5=22 Jahren vor. Klar soweit?
Damit weiß er sicher: Er ist bereits vor der geplanten Rückreise jünger als die "Schwester" bei Alpha Centauri und folglich auch jünger als sein zurückgebliebener Bruder auf der Erde. Das Video von der Ankunft wird live zurück zum Bruder auf der Erde gesendet und 4 Jahre später weiß es auch der: "Tatsächlich! Der Kerl war bei der Ankunft erst 20, ich und die "Schwester" aber schon 22." Der Reisende ändert seine Pläne und reist einfach weiter statt umzukehren. Das muss er auch nicht, denn der Beweis seiner Zeitdilatation ist bereits geliefert. Es ist eindeutig für alle.
Jetzt verstanden?
Ach ja, noch etwas: Der Reisende hat ein Geheimnis. Er hat nämlich im ersten halben Jahr seiner Reise an den Triebwerken herumgepfuscht, was zu einem Totalausfall führte. Er brauchte ein ganzes Jahr für die Reparatur und konnte erst dann wieder beschleunigen. Damit es nicht auffällt, hat er den Rest der Strecke schneller zurückgelegt als ursprünglich geplant.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
6 Tage 17 Stunden her - 5 Tage 14 Stunden herDoch es war ein Schnitzer. Und ich müsste nun genau die Stelle suchen, wo er genau was wie gesagt hat. Aber es ist falsch gewesen, so formuliert, war es eben falsch.Das war kein Schnitzer. Es ist eine Tatsache wie im Beispiel mit den 3 Uhren. Die Uhrenkette veranschaulicht genau das. Unverständlich ist es nur für Leute, die das Bild einer Symmetrie nicht mehr aus dem Kopf bekommen und deshalb Krolls Erklärung für falsch halten. Solche haben die SRT einfach nicht verstanden.Eine interessante Anekdote, Peter Kroll von UWuL hat in einem Video mal die ZD erklärt und sich einen Schnitzer erlaubt, kommt eben vor. Er hatte die reisende Uhr in einem Zug und diese dann mit Uhren an den Gleisen verglichen und dazu dann erklärt, hier kann der Reisende ja selbst sehen, er ist bewegt, seine Uhr geht langsamer.
Und so was kann mal vorkommen, wenn man nicht immer sehr konzentriert darauf achtet, wie man was genau formuliert, kann man sich mal "verhaspeln". Klar weiß er wie es richtig ist, und der Punkt ist, er korrigiert sich später in seinem Video oder einem folgenden natürlich auch. Da sagt er und zeigt, dass die Zeitdilatation natürlich wechselseitig ist.
Damit erstmal klar ist, um was es geht, eine Bild:
Er zeigt dann die wechselseitige Dilatation der Uhren im Video ganz deutlich und explizit:
Im Grunde erklärt es sich von selbst, aber vermutlich wird es auch mit zusätzlicher Erklärung nicht verstanden werden wollen. Oben S links zeigt er 1 Jahr auf der Erde und rechts die Uhr in der Rakete, man sieht, die geht bewegt eben dilatiert. Man sieht es wirklich, er zeigt es explizit.
Unten nun aus dem Ruhesystem der Rakete S', linke Seite 1 Jahr auf der Uhr auf der Erde, man sieht, die ist nun schräg gezeichnet, da bewegt, sie geht dilatiert. Dann rechts unten zeigt er die 1 Jahr im Raumschiff im Vergleich, man sieht den Unterschied. Der gute Peter weiß natürlich um die Symmetrie der wechselseitigen Zeitdilatation aus der SRT und natürlich erklärt er es nach dem kleinen Fauxpas seinen Zuschauern im Video ausführlich und richtig.
Und natürlich hab ich alles berechnet und die Uhrenmatrix damals sogar drübergelegt:
Ich musste die Grafiken von der Perspektive bereinigen, aber hier kann man die Uhren mit Ort und Zeit in S und S' genau sehen. Ja, man muss sich schon ein paar Sekunden damit beschäftigen. SRT ist ein wenig mehr anspruchsvoll, als die Addition von 2 und 4.
Fangen wir oben an, in rot das System S der Erde. Also ganz links, drittes Ereignis von oben, t, x, t', x' = 0. Genau da ist der Zeigefinger der linken Hand von Peter. Dann zeigt er mit der anderen Hand auf das Ereignis darüber, wir sehen, der Ort bleibt mit x = 0 Ls gleich (so wie bei Uhr A) und in rot ist genau 1 Jahr vergangen. Wir sehen dann t' in blau, eine "Uhr" die 1,67 Jahr anzeigt, nach der "Logik" von Holle und hier von Eclipse4 würde das ja bedeuten, die Uhr auf der Erde zeigt weniger an, also muss sie dilatiert gegangen sein, als im System S ruhende Uhr.
Nun Blick oben rechte Seite, Peter zeigt wieder auf das Ereignis E00 mit t, x, t', x' = 0 und dann von oben rechts zweite Zeile auf ein anderes Ereignis, hier zeigt die Uhr auf der Erde genau 1 Jahr an und die in der Rakete nun nur 0,6 Jahr. Spannend, nach Eclipse4 ist nun die Frage der Zeitdilatation nur noch davon abhängig, auf welche Uhren Peter zeigt.
Auf den drei unteren Zeilen kann man den Spaß aus S' sehen, hier finden wir das Ereignis E00 unterste Zeile, das dritte und letzte Ereignis, alles ist eben 0. Ja, ich weiß, so übereinandergelegt und wenn man die Dinge nicht kennt, nicht mal eben ganz einfach in zwei Minuten nachzuvollziehen.
Fakt ist aber:
Peter zeigt die Symmetrie eindeutig und nennt das auch so in seinem Video. Und man muss in der Grafik nur auf die Ereignisse mittig der vier Ausschnitte schauen. Oben in S vergeht 1 Jahr auf der Erde, aber 0,6 Jahr in der Rakete. Rakete bewegt, Uhr dilatiert.
Und genau darunter zeigt Peter, die Sache aus S', die Rakete ruht, Erde bewegt. Wir sehen in blau in der Rakete vergeht 1 Jahr und auf der Uhr auf der Erde nur 0,6 Jahr. Wie sollte es auch anders sein, die SRT ist hier symmetrisch! Peter zeigt das eindeutig.
So, nun für jene, die mehr verstehen wollen, wir sehen unten in blau eine Reihe mit t' = 1 Jahr. Dass sind "Uhren" links von der Rakete ruhend, bei - 0,8 Lj und bei - 1,6 Lj und sie zeigen alle t' = 1 Jahr in blau. Und sie "treffen" auf "Uhren" die in S ruhen, rote Uhren von der Erde aber an unterschiedlichen Orten. Und hier sieht man, wenn man will und fähig ist, die Uhren gehen asynchron und zeigen unterschiedliche Zeiten, die Uhr bei 1,33 Lj zeigt schon 1,67 Jahre an, und die ist gerade dort wo die Rakete ist. Weil sie vorgeht, schaut es so aus, als würde sie schneller laufen, tut sie aber nicht. Sie ist bewegt und geht dilatiert.
Das kann man erkennen, wenn man will und kann, eben wenn man sich die Uhr auf der Erde selbst anschaut, nach 1 Jahr in der Rakete sind auf der Erde nur 0,6 Jahre vergangen.
Du bist schon echt albern, ...Beispiel zum ZP mit 4 LJ Entfernung zum Umkehrpunkt bei Alpha Centauri:
Es werden zeitgleich auf der Erde und bei Alpha Centauri drei Kinder geboren, quasi Drillinge. Das ist sicher, weil die beiden auf der Erde wirklich Zwillinge sind und vom dritten bei Alpha Centauri weiß man es, weil exakt 4 Jahre später das live gesendete Video von der Geburt einer "Schwester" empfangen wird. Klar soweit?
Nun startet ein Zwilling von der Erde im Alter von 17 zu Alpha Centauri, kommt im Alter von 17 + 3 = 20 Jahren an und findet besagte "Schwester" dort im Alter von 17 + 5 = 22 Jahren vor. Klar soweit?
Nein, was Du behauptest, ist nicht was der Zwilling sicher weiß. Das ist nur was Du glaubst. Aber das ist natürlich falsch. Weil Du musst die Anzeige der Uhr auf der Erde kennen, gleichzeitig zu der Ankunft in Centauri.Damit weiß er sicher:
Er ist bereits vor der geplanten Rückreise jünger als die "Schwester" bei Alpha Centauri und folglich auch jünger als sein zurückgebliebener Bruder auf der Erde.
Und hier ist die SRT ohne Gnade, die Uhr auf der Erde zeigt weniger an, als die Uhr bei Centauri und die in der Rakete.
Also, man kann ein Video drehen und zur Erde senden, wenn man keine Ahnung hat, dann kann man es einfach eben ausrechnen. Auf dem Video wird ja nur die Uhr aus der Rakete und die Auf Centauri zu sehen sein, Rakete mit t' = 3 Jahre und Centauri mit t = 5 Jahre. Belegt nur, 5 > 3, aber ganz sicher nicht, er ist nun jünger als seine Schwester.Das Video von der Ankunft wird live zurück zum Bruder auf der Erde gesendet und 4 Jahre später weiß es auch der: "Tatsächlich! Der Kerl war bei der Ankunft erst 20, ich und die "Schwester" aber schon 22." Der Reisende ändert seine Pläne und reist einfach weiter statt umzukehren. Das muss er auch nicht, denn der Beweis seiner Zeitdilatation ist bereits geliefert. Es ist eindeutig für alle.
Jetzt verstanden?
Denn wir müssen wissen, was genau gleichzeitig mit der Ankunft nun die Uhr auf der Erde anzeigt, ...
Natürlich hab ich dazu die passende Grafik:
Wir sehen die Szene aus dem Ruhesystem S' des reisenden Zwillings. Zeile ganz unten mit t'0 die Reise beginnt. Also Spalte U'0 und dann einfach fröhlich immer ein Jahr in der Rakete in blau nach oben gehen, von 0 bis 3 Jahre. Am Ziel zeigt die Uhr auf Centauri 5 Jahre an.
Es braucht kein Video, wir sehen, ganz oben links, 2,4 Lj zurück wo nun die Erde ist und da zeigt in rot die Uhr nur 1,8 Jahre an. Das belegt, auf der Erde ist weniger Zeit vergangen, als in der Rakete (vereinfacht formuliert), die Schwester ist also jünger und nicht älter, wie Du hier falsch behauptest. Und ja, es ist Fakt, oben links ist die Erde und das Ereignis mit der Ankunft der Rakete am Ziel.
Und wenn Du ganz unten rechts beginnst, kannst Du sehen, die Uhr auf Centauri zeigt beim Start schon 3,2 Jahre an, sie geht vor. Sie ist für den in der Rakete natürlich wie die der Erde bewegt und zählt nun auch nur 1,8 Jahre hoch. Mit den 3,2 Jahren zum Startzeitpunkt erklären sich aber die 5 Jahre bei der Ankunft.
Ja, auch Kroll zeigt genau das auch so in seinem Video:
Noch ein paar Worte am zum Ende:
Ich habe die Grafiken nicht heute oder gestern alle erstellt. Ich habe das vor ein paar Jahren mal gemacht, eben auch für mich, damit man mehr versteht, ich habe all diese Ereignisse mit Ort und Zeiten wirklich ausgerechnet. Und zum Teil eben auch zu dem Video von Peter, ich habe auch echt Spaß an der "Arbeit" gehabt, konnte meine Skills nicht nur im Bereich Physik verbessern, sondern auch bei der Bedienung von einem Grafikprogramm. Ein paar hab ich aber heute eben noch angepasst, und es gibt viel mehr, sogar Gif-Animationen.
Und ich überlege schon wirklich gründlich, bevor ich über einem Physiker mit Reputation behaupte, er habe sich da einen Fauxpas geleistet und was "falsch" formuliert. Natürlich schau ich mir das ausführlich an. Und ja, es war nun keine große Sache, wie ich hier mit Grafiken belegt habe, hat er das natürlich schon ein paar Minuten alles richtig erklärt.
Wer hier noch immer behauptet, eine Uhr alleine, die sich zwischen zwei anderen Uhren bewegt, geht absolut dilatiert, der kann einem jetzt nur noch wirklich leid tun. Natürlich ist die Zeitdilatation symmetrisch und wechselseitig, das ergibt sich schon zwingend aus dem Relativitätsprinzip.
Im anderen Thread hat das Rainer - der hier ja wohl doch schon einiges an Ahnung von Physik hat - bestätigt, und auch Dr. Joachim Schulz hat es in seinem Blog ganz sauber erklärt und belegt. Dieses sture Bestreiten der Fakten erinnert mich echt an Monty Python und die Ritter der Kokosnuss.
Nur gibt es hier so wenig ein "Unentschieden" wie auf dem Bild, die Fakten sind eindeutig. Es wäre wo "klug" sich den Tatsachen zu stellen und weniger dolle auf die ... zu hauen. Und wie gesagt, mein Ziel ist es, eine Erklärung zu finden, die auch der dann noch versteht, der etwas länger braucht und nicht jemanden zu demütigen.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
6 Tage 1 Stunde her - 6 Tage 1 Stunde herSachlich, wenn ich bitten darf!Du bist schon echt albern, ...Beispiel zum ZP mit 4 LJ Entfernung zum Umkehrpunkt bei Alpha Centauri:
Es werden zeitgleich auf der Erde und bei Alpha Centauri drei Kinder geboren, quasi Drillinge. Das ist sicher, weil die beiden auf der Erde wirklich Zwillinge sind und vom dritten bei Alpha Centauri weiß man es, weil exakt 4 Jahre später das live gesendete Video von der Geburt einer "Schwester" empfangen wird. Klar soweit?
Nun startet ein Zwilling von der Erde im Alter von 17 zu Alpha Centauri, kommt im Alter von 17 + 3 = 20 Jahren an und findet besagte "Schwester" dort im Alter von 17 + 5 = 22 Jahren vor. Klar soweit?
Alle drei sind beim Ereignis der Abreise 17 Jahre alt. Bezweifelst Du das?
Ja oder Nein reicht als Antwort. Dazu ist keine ablenkende Textwand nötig.
Die Uhr auf der Erde zeigt bei der Ankunft das gleiche an wie die bei Alpha Centauri, weil beide permanent den konstanten Abstand von 4 LJ haben, im Beispiel natürlich nur. Sie ruhen in einem Inertialsystem und laufen darin synchron. Bezweifelst du das? Ja oder Nein reicht als Antwort. Dazu ist keine ablenkende Textwand nötig.Nein, was Du behauptest, ist nicht was der Zwilling sicher weiß. Das ist nur was Du glaubst. Aber das ist natürlich falsch. Weil Du musst die Anzeige der Uhr auf der Erde kennen, gleichzeitig zu der Ankunft in Centauri.Damit weiß er sicher:
Er ist bereits vor der geplanten Rückreise jünger als die "Schwester" bei Alpha Centauri und folglich auch jünger als sein zurückgebliebener Bruder auf der Erde.
Dito. Im IS Erde-Centauri zeigt die Uhr der Erde bei der Ankunft das gleiche an wie die bei Alpha Centauri.Und hier ist die SRT ohne Gnade, die Uhr auf der Erde zeigt weniger an, als die Uhr bei Centauri und die in der Rakete.
Wenn man Ahnung hat kann man es einfach ausrechnen mit der Laufzeit von 4 Jahren des Signals zur Erde. Es erreicht den Bruder im Alter von 26 Jahren. Er kennt die konstante Entfernung, zieht die Laufzeit ab und weiß sicher, dass er 26-4 = 22 war, als es gesendet wurde, genau gleich alt wie die "Schwester" auf dem empfangenen Bild oder Video. Und natürlich beweist ihm das Video/Foto auch, dass der angereiste Bruder erst 20 war als es gesendet wurde, eindeutig jünger als er und die "Schwester" mit 22.Also, man kann ein Video drehen und zur Erde senden, wenn man keine Ahnung hat, dann kann man es einfach eben ausrechnen. Auf dem Video wird ja nur die Uhr aus der Rakete und die Auf Centauri zu sehen sein, Rakete mit t' = 3 Jahre und Centauri mit t = 5 Jahre. Belegt nur, 5 > 3, aber ganz sicher nicht, er ist nun jünger als seine Schwester.[...]Das Video von der Ankunft wird live zurück zum Bruder auf der Erde gesendet und 4 Jahre später weiß es auch der: "Tatsächlich! Der Kerl war bei der Ankunft erst 20, ich und die "Schwester" aber schon 22." [...]
Wir wissen sicher: Im IS der nicht verreisten Geschwister zeigt sie das gleiche an wie die Uhr bei Alpha Centauri. Auch ohne Rechnung ist es ganz eindeutig.Denn wir müssen wissen, was genau gleichzeitig mit der Ankunft nun die Uhr auf der Erde anzeigt, ...
Deine RdG-Rechnung im IS des Reisenden liefert dagegen kein sicheres Ergebnis, denn das hängt von der Relativgeschwindigkeit ab. Nach der Landung bei der "Schwester" z.B. ist v=0 und die Uhr auf der Erde zeigt wiederum das gleiche an wie die bei Alpha Centauri. Fliegt er aber nur vorbei und winkt rüber, dann zeigt sie aus seiner "Sicht" (wenn er sie denn instantan ablesen könnte, also rein theoretisch) weniger an, abhängig von v>0. Weil er bekanntlich unterwegs am Antrieb herumgepfuscht hat, ist v im Moment der Passage gar nicht bekannt. Also kannst du die Anzeige der Erd-Uhr aus seiner "Sicht" nicht eindeutig angeben.
"Etwas länger" ist in deinem Fall wohl ewig und drei Tage.Und wie gesagt, mein Ziel ist es, eine Erklärung zu finden, die auch der dann noch versteht, der etwas länger braucht [...]
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
6 Tage 49 Minuten her - 5 Tage 23 Stunden herDa irrst Du Dich, zumindest klingt "sie" so.Fliegt er aber nur vorbei und winkt rüber, dann zeigt sie aus seiner "Sicht" (wenn er sie denn instantan ablesen könnte, also rein theoretisch) weniger an, abhängig von v>0.
Der Vorbeiflug und das Ablesen sind ein Ereignis, das von der Relativgeschwindigkeit unabhängig immer die selbe Uhrzeit liefert, denn es findet am selben Ort statt. Die Uhr geht zwar langsamer aber die Uhrzeit ist dieselbe. Das verstehst Du auch sofort, weil die Uhr auf der Erde aus seiner Sicht dann nicht dieselbe Uhrzeit anzeigt. Aber vlt hast Du genau das sagen wollen, "sie" könnte sich auch auf die Erde bezogen haben.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
6 Tage 45 Minuten her - 6 Tage 43 Minuten herDas hast du falsch verstanden. Die Rede ist von der fernen Uhr auf der Erde im Moment der Passage bei Alpha Centauri, also nicht am selben Ort.Da irrst Du Dich. Der Vorbeiflug und das Ablesen sind ein Ereignis, das von der Relativgeschwindigkeit unabhängig die selbe Uhrzeit liefert, denn es findet am selben Ort statt.Fliegt er aber nur vorbei und winkt rüber, dann zeigt sie aus seiner "Sicht" (wenn er sie denn instantan ablesen könnte, also rein theoretisch) weniger an, abhängig von v>0.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
5 Tage 17 Stunden herJa, also ich habe das auch so verstanden, also das die Aussage hier richtig ist. Ich freue mich ja wirklich, wenn es mal passt und schreibe es gerne noch mal explizit.Das hast du falsch verstanden. Die Rede ist von der fernen Uhr auf der Erde im Moment der Passage bei Alpha Centauri, also nicht am selben Ort.
Wir sind was diesen Teil der Fakten angeht, zumindest da dann schon mal einig. Nun müssen wir nur noch klären, das das System des Reisenden nicht weniger wert ist, und die Ergebnisse von ihm weniger sicher.
Also das hier:
Denn es ist egal, aus welchem System man es beschreibt, beide sind gleichwertig. Keines ist bevorzugt, man kann diese böse RdG-Rechnung in jedem System machen.Deine RdG-Rechnung im IS des Reisenden liefert dagegen kein sicheres Ergebnis, denn das hängt von der Relativgeschwindigkeit ab.
Zu sagen, das System von S wo Erde und Centauri ruhen, dass ist ausgezeichnet, da gibt es eben diese tollen coolen und wirklich sicheren Ergebnisse und nur dort, in S' ist das aber nicht so klart und cool, widerspricht nun mal eben dem Relativitätsprinzip.
Dennoch denke ich, es hat gedauert, aber es war nicht vergebens, eventuell kommen wir doch noch mal wirklich richtig zusammen. Würde mich ja freuen. Die SRT hat einiges zu bieten, wo man sich mit beschäftigen kann, gerade wenn es dann um Beschleunigung geht.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
5 Tage 16 Stunden herDu bezweifelst es also nicht, "da zeigen alle Uhren 17 Jahre". Aber dann bezweifelst es doch, also ein klares JAIN, na toll.In S, auf der Erde ist das richtig, da zeigen alle Uhren 17 Jahre. Ist ja nun nicht so, als ob wir das nicht seit Wochen durchkauen. Aber in S' für den in der Rakete ist es eben nicht so, er sagt ganz richtig, seine Schwester auf Centauri ist mit 20,2 Jahren nun mal 3,2 Jahre älter als er und sein Bruder auf der Erde.Alle drei sind beim Ereignis der Abreise 17 Jahre alt. Bezweifelst Du das? Ja oder Nein reicht als Antwort. Dazu ist keine ablenkende Textwand nötig.
Das kommt wohl von der instantanen Beschleunigung von 0 auf 0,8 c. Eine Picosekunde vorher stimmt es noch, aber dann altert die "Schwester" sofort um 3,2 Jahre, nur weil du zum Geschehen noch dazu dichtest, dass die Beschleunigung instantan zu erfolgen hat. Das ist nicht Teil der Szene. Du liegst damit falsch.
Denn die Höchstgeschwindigkeit ist nicht zwingend 0,8 c und wird nicht zwingend instantan erreicht. Trotzdem ist die "Schwester" bei seiner Ankunft zwingend 22 und er 2 Jahre jünger. Das steht fest. Es ist nämlich im Beispiel vorausgesetzt, im Unterschied zur frei erfundenen instantanen Beschleunigung.
Teste wen du willst. Ich bin hier fertig.Aber testen wir mal, ob es wirklich nun sitzt, kann der Reisende nun feststellen, dass er wirklich langsamer gealtert ist, als der auf der Erde? Also wenn er bei Centauri vorbeikommt? Kann man hier schon eine absolute Aussage machen, oder muss man doch erst die Uhr wieder zur Erde bringen damit man auch wirklich zwei Eigenzeiten direkt vergleicht?
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
5 Tage 16 Stunden her - 5 Tage 16 Stunden herMit den Drillingen hast Eclipse4 das ursprüngliche Problem nicht beseitigt, sondern nur an den Anfang verschoben.
Drillinge werden nicht gleichzeitig an drei verschiedenen Orten geboren. Es gibt ein gemeinsames Geburtsereignis an einem Ort. Wenn einer der Drillinge später auf Centauri lebt, muss er von diesem Geburtsort dorthin gelangen. Seine Weltlinie führt also von der gemeinsamen Geburt nach Centauri.
Wenn er dann sagt: "Bei der Abreise sind alle drei 17 Jahre alt", musst er zunächst festlegen, welches Ereignis auf Centauri bei dieser Aussage gemeint ist. Das Ereignis "Erde: C startet mit 17" und das Ereignis "Centauri-Zwilling: 17" sind räumlich getrennte Ereignisse. Ob sie gleichzeitig sind, hängt vom Bezugssystem ab.
Genau diese Relativität der Gleichzeitigkeit wollte Eclipse4 mit den Drillingen offenbar vermeiden – hast sie aber damit nur in die Vorgeschichte eingebaut.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
5 Tage 15 Stunden her - 5 Tage 15 Stunden herMitlesen wäre hilfreich gewesen: Es sind keine echten Drillinge und nur zwei Geburtsorte. Echte Zwillinge auf der Erde und das dritte Kind (absichtlich "Schwester" in Anführungszeichen gesetzt) wird gleichzeitig bei Alpha Centauri geboren. Es muss nicht erst hinreisen. Die Gleichzeitigkeit der beiden Geburten ist ablesbar von den beiden Uhren an den Geburtsorten, die Teil einer synchronisierten Uhrenkette zwischen Erde und Centauri sind, siehe Thread-Titel.Drillinge werden nicht gleichzeitig an drei verschiedenen Orten geboren. [...] Wenn einer der Drillinge später auf Centauri lebt, muss er von diesem Geburtsort dorthin gelangen.
Mit der Kette ist ein Inertialsystem gegeben, in dem der Reisende Zwilling bewegt ist, so dass seine Uhr bei der Ankunft ggü. den beiden anderen zeitlich nachgeht, und zwar eindeutig. So die Aussage der SRT:
wikipedia schrieb: Die Zeitdilatation gemäß der speziellen Relativitätstheorie besagt, dass wenn eine Uhr C zwischen zwei synchronisierten, in einem Labor ruhenden Uhren A und B bewegt wird, sie gegenüber den beiden Uhren zeitlich nachgeht.
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- Rainer Raisch
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
5 Tage 14 Stunden her - 5 Tage 14 Stunden herBitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
4 Tage 19 Stunden her - 4 Tage 19 Stunden herUnfug, unterlasse bitte endlich solche Unterstellungen. Ich muss keine Tatsachen verdrehen.Zum allgemeinen Verständnis: neP versucht wieder die Tatsachen zu verdrehen.
Oh, da hat der böse Poet nur was übersehen. Ich nehme eben Worte wie definiert, wenn da "Drillinge" steht, dann sind das eben welche, so als Tatsache. Es ist schon sehr befremdlich, von Drillingen zu sprechen, wenn es keine sind, da soll eben was impliziert werden, was ja keine Tatsache ist. Also Du hast es hier - nennen wir es - missverständlich formuliert gehabt und ich bin beim Begriff "Drilling" hängengeblieben weil "Schwester" und ein dritter Drilling, der keiner ist, aber so genannt wird, ist doch alles Käse.Mitlesen wäre hilfreich gewesen:Drillinge werden nicht gleichzeitig an drei verschiedenen Orten geboren. [...] Wenn einer der Drillinge später auf Centauri lebt, muss er von diesem Geburtsort dorthin gelangen.
Es sind keine echten Drillinge und nur zwei Geburtsorte. Echte Zwillinge auf der Erde und das dritte Kind (absichtlich "Schwester" in Anführungszeichen gesetzt) wird gleichzeitig bei Alpha Centauri geboren. Es muss nicht erst hinreisen.
Der Punkt ist, Du baust immer mehr ein, um die klare Sicht auf die Fakten, eben die Tatsachen zu vernebeln.
Das zeigt nur die Gleichzeitigkeit der Uhren in S. Du musst so ein unnötiges Konstrukt aufbauen, für so eine kleine Tatsache. Es reicht zu sagen, wir haben in S zwei ruhende Uhren bei x = 0 und x = 4 Lj.Die Gleichzeitigkeit der beiden Geburten ist ablesbar von den beiden Uhren an den Geburtsorten, die Teil einer synchronisierten Uhrenkette zwischen Erde und Centauri sind, siehe Thread-Titel.
Ja und? Wo hab ich das bestritten? Wenn Du das richtig verstehen würdest, und hättest, hätten wir uns Seiten an Beiträgen sparen können.Mit der Kette ist ein Inertialsystem gegeben, in dem der Reisende Zwilling bewegt ist, so dass seine Uhr bei der Ankunft ggü. den beiden anderen zeitlich nachgeht, und zwar eindeutig.
So die Aussage der SRT:wikipedia schrieb: Die Zeitdilatation gemäß der speziellen Relativitätstheorie besagt, dass wenn eine Uhr C zwischen zwei synchronisierten, in einem Labor ruhenden Uhren A und B bewegt wird, sie gegenüber den beiden Uhren zeitlich nachgeht.
Aber Du hast es nicht richtig verstanden gehabt:
Ist C nicht bloß eine Uhr, sondern ein Mensch mit Uhr, dann stellt der bei B ganz eindeutig an der Differenz der Uhrzeiten fest, dass er die langsamere Uhr hat, dass er wie beim Zwillingsparadoxon der Jüngere ist, sogar ohne dass er umkehren oder anhalten muss.
Leider hängst Du da einfach fest:
Und ich kenne den Kontext und Deinen "Versuch" durch die selektierte Betrachtung einer vollständig physikalisch symmetrischen Szene, eine absolute asymmetrische Zeitdilatation, bei zwei ausschließlich zueinander bewegten Systemen S und S' (ja S' gibt es, lese es auf Wikipedia nach), zu konstruieren. Welche Du dann mit der wirklich absoluten asymmetrische Zeitdilatation durch Gravitation "gleichsetzten" willst. Du hältst das auch noch für eine ganz große Sache, die Du bisher noch nirgendwo anders gelesen hast, was Dich natürlich etwas stolz macht und Du darum explizit "Applaus" erwartest.Damit weiß er sicher:
Er ist bereits vor der geplanten Rückreise jünger als die "Schwester" bei Alpha Centauri und folglich auch jünger als sein zurückgebliebener Bruder auf der Erde.
Damit der böse Poet nicht wieder unterstellt bekommt, er würde Tatsachen verdrehen, muss er sie noch mal zeigen:
Bei den 3 Uhren ist mir diese Tatsache sehr wichtig, nämlich dass C als einzelne Uhr lokal ihre eigene Zeitdilatation eindeutig feststellt, ...
Ich muss keine Tatsachen verdrehen und ich könnte hier noch viel mehr an falschen Behauptungen von Dir zitieren. Das die letzte Behauptung falsch ist, hat sogar Z. inzwischen - wohl schweren Herzens (aber wer weiß) schon eingeräumt. Und Du sprichst hier ja explizit von Eigenzeit, das ist im Grunde schon an zwei Punkten falsch. Du vergleichst - wenn man es richtig macht - nicht die Eigenzeiten von A oder B mit der von C. Du vergleichst eine Koordinatenzeitdifferenz die Du zwischen A und B in S errechnet hast, mit der Eigenzeit von C.So stellt auch C eindeutig fest, dass ihre Eigenzeit ggü. A und B dilatiert ist.
Ganz deutlich:
Ich habe nie die Aussage von Wikipedia bestritten, im Gegenteil, habe ich eine gleichbedeutende Aussage von Wikipedia in meine Grafik übernommen.
Zurück zur Uhrenkette, konkret die Uhrenmatrix:
Für den dem da was unklar ist, jedes Quadrat ist ein eindeutiges unbestreitbares Ereignis mit Koordinatenwerten in S und S' dargestellt. Ganz unten der Vorbeiflug der Rakete an der Erde, wir sehen in rot hier immer die Koordinatenwerte in S und in blau die aus S'. Unterste Zeile das vierte Quadrat von links, ist das konkrete Ereignis (ich nenne es immer E00) wo die Erde bei x = 0 ist, die Rakete bei x' = 0 und Uhr auf der Erde t = 0 und auch die Uhr im Raumschiff t' = 0 anzeigt.
Jedes Quadrat zeigt also immer genau einen Punkt mit Koordinatenwerten in S und S'. Und wir sehen hier die Szene aus S' was die Gleichzeitigkeit angeht. Das bedeutet nur, alle Uhren in einer Zeile zeigen gleiche Zeitwerte in blau.
Ganz wichtig, jedes Quadrat ist wirklich eindeutig, absolut, kein Zwilling und kein Drilling und auch kein pseudo Drilling wird die hier gezeigten Koordinatenwerte bestreiten, wenn er die RdG und die SRT richtig verstanden hat. Ich habe sogar gezeigt, dass man diese Grafik hier so über das was Peter Kroll in seinem Video an der Tafel zeigt, legen kann.
Für den Reisenden bewegt sich die Erde nach links oben weg und Centauri kommt von links unten entgegen. Er selbst ruht in seine System, seine "Weltlinie" ist also einfach gerade von unten nach oben. Erde und Centauri bewegen sich diagonal von unten nach oben rechts. Und wir sehen hier, beim Treffen Rakete mit Erde am Ort bei Centauri (ganz unten und ganz rechts) die Uhr in S' zeigt 0, klar, gleichzeitig zu E00 bei der Erde dort ein Ereignis. Ganz unten rechts haben wir 2,4 Lj, ist der Abstand von der Rakete nach Centauri, durch die Lorentzkontraktion von dem Ruheabstand 4 Lj auf 2,4 Lj kontrahiert. In rot sehen auch noch was die Uhr auf Centauri anzeigt, sie geht 3,2 Jahre vor.
Die Zeile ganz oben, nach 3 Jahren fliegt die Rakete an Centauri vorbei. Wir sehen nur genau den Zeitpunkt, wo die Rakete am Ort Centauri ist. Die Uhr in der Rakete zeigt 3 Jahre an, die Uhr auf Centauri zeigt 5 Jahre an. Das belegt nun eben aber nicht, dass die Uhr auf Centauri für den Reisenden in der Rakete jetzt 5 Jahre Eigenzeit hochgezählt an, in der Zeit wo seine Uhr nur 3 Jahre Eigenzeit gezählt hat. Man kann eindeutig erkennen, die Uhr zeigte gleichzeitig bei E00 eben schon 3,2 Jahre an und hat nun nur noch 1,8 Jahre bis 5 Jahre dazugezählt, sie ging in S' als dort bewegte Uhr dilatiert.
Noch genauer kann man es ganz oben links erkennen, das Quadrat zeigt das gleichzeitige Ereignis zum Treffen von Rakete und Centauri. Hier sehen wir die 1,8 Jahre direkt auf der Uhr der Erde.
Bedeutet wirklich, für den Reisenden zeigt die Uhr auf der Erde beim Treffen mit Centauri nur 1,8 Jahre an und eben nicht 5 Jahre. Der Zwilling dort wäre also junger, als er selbst. Für ihn in der Rakete sind 3 Jahre vergangen, auf der Erde nur 1,8 Jahre.
Und ganz deutlich, die Gleichzeitigkeit ist relativ, wir sehen sie hier aus S' und darum zeigen alle Uhren aus S unterschiedliche Zeiten, wo die aus S' immer gleiche Zeiten zeigen.
Natürlich stimmt ein in S ruhender Beobachter auf Centauri an seiner Uhr nicht bei der Gleichzeitigkeit von Ereignissen mit dem aus S' in der Rakete überein. Der sagt, also "jetzt" genau gleichzeitig bei der Erde, zeigt die Uhr dort auch 5 Jahre an, so wie meine eben hier. Und auch das ist richtig.
Aber wenn er Ahnung hat, bestätigt er auch das Ereignis ganz oben links, was wir hier sehen. ganz deutlich, der in der Rakete und der auf Centauri und auch der auf der Erde sind sich über alle Werte hier in der Grafik einig.
Sie haben aber eine unterschiedliche Ebene der Gleichzeitigkeit, Ereignisse die in S' gleichzeitig sind, sind es eben nicht in S umgekehrt.
Ganz deutlich 2.0:
Was ich zeige sind Fakten, klar kann ich mich auch mal wie Peter verhaspeln, was überlesen, mich irren oder wirklich was falsch verstanden haben und behaupten. Dann kann man das sachlich klären. Und keiner kommt auf die Welt und kann Physik und versteht die RdG. Muss man lernen, dauert. Sich zu irren ist keine große Sache, so lernt man, man nimmt was an, versucht es, geht nicht, also muss es anders sein, neuer Versuch.
Die RdG nicht vollumfänglich richtig verstanden zu haben, ist kein persönlicher Makel, das belegt doch nicht, dass wer "blöde" ist. Ich habe auch Dinge mal nicht vollumfänglich richtig verstanden und natürlich gibt es davon immer noch welche, wenn nun wer kommt und mir aufzeigt, wo ich mich irre, dann bin ich dankbar, ich freue mich, ich komme im Verständnis weiter.
Ich gehe den doch nicht auf persönlicher Ebene an, beharre stur auf meinem falschen Verständnis und fasse seine Erklärung als persönlichen Angriff auf, so wie als wenn er gesagt hätte, ich sei dämlich. Ich sage, cool, so hab ich das bisher gar nicht gesehen, nicht verstanden gehabt, das macht vieles echt klarer.
Warum das hier mit einigen so ein Problem ist, keine Ahnung, aber an mir alleine liegt es ganz sicher nicht.
Bevor ich hier auch nur einen Satz dazu geschrieben hatte, hat die KI von Z. das Problem schon auf den Punkt gebracht gehabt:
Kann man so ja nachlesen, auch den Bezug, den Kontext, der ist ja wichtig. Und genau da sind wir gelandet, das Zwillingsparadoxon wird fehlinterpretiert. Es wird versucht die Symmetrie der SRT mit der RdG zu ignorieren, zu leugnen, inzwischen darf der Reisende (Uhr C) nicht mal mehr ein eigenes Ruhesystem S' haben.Diese Symmetrie ist das Fundament der Speziellen Relativitätstheorie. Ignoriert man sie, landet man sofort bei Widersprüchen (wie einer Fehlinterpretation des Zwillingsparadoxons).
Mein Vorschlag ist ja weiterhin, den Irrtum erkennen, dazulernen, weitergehen.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
4 Tage 17 Stunden herTja, solange du das nicht erkennst und dazulernst...Mein Vorschlag ist ja weiterhin, den Irrtum erkennen, dazulernen, weitergehen.
... also die Invarianz und Absolutheit der Koinzidenzen nicht, kommst du leider kein Stück weiter.Ist C nicht bloß eine Uhr, sondern ein Mensch mit Uhr, dann stellt der bei B ganz eindeutig an der Differenz der Uhrzeiten fest, dass er die langsamere Uhr hat, dass er wie beim Zwillingsparadoxon der Jüngere ist, sogar ohne dass er umkehren oder anhalten muss.
Dass alle Beobachter einig sind aber C eine Ausnahme sein soll, ist einfach nur Unsinn.
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- nocheinPoet
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
4 Tage 16 Stunden herIch erkenne das recht klar. Und hier aktuell zur SRT und der RdG und dem Thema, was sollte ich dazulernen, was Du glaubst zu wissen?Tja, solange du das nicht erkennst und dazulernst...Mein Vorschlag ist ja weiterhin, den Irrtum erkennen, dazulernen, weitergehen.
Das ist auch wieder Dein Irrtum, weiterhin, nur bringst Du noch ein neues Wort mit ins Spiel, dass Du dann auch wieder nicht richtig verstanden hast. Gut, schreibst ja selbst, ist noch neu für Dich, hast Du gerade erst bei Z. aufgeschnappt.... also die Invarianz und Absolutheit der Koinzidenzen nicht, kommst du leider kein Stück weiter.Ist C nicht bloß eine Uhr, sondern ein Mensch mit Uhr, dann stellt der bei B ganz eindeutig an der Differenz der Uhrzeiten fest, dass er die langsamere Uhr hat, dass er wie beim Zwillingsparadoxon der Jüngere ist, sogar ohne dass er umkehren oder anhalten muss.
Ich erkläre es Dir gerne noch mal hier im Thread:
Uhr A (ruhend in S) trifft Uhr C (ruhend in S'), und S und S' sind zueinander bewegt. A zeigt t = 0 und C zeigt t' = 0. Das ist eine Koinzidenz, physikalisch. Aber sind das aber auch zwei getrennte einzelne Ereignisse in der Raumzeit? Denn das ist doch nur ein einziger Punkt in der Raumzeit. Also ein Ereignis und nicht zwei.
Im Rahmen der Relativitätstheorie ist das Zusammentreffen der beiden Uhren am selben Ort zur selben Zeit ist ein einziges Ereignis in der Raumzeit (ein einzelner Punkt im vierdimensionalen Raumzeit-Kontinuum). Dass nun irgendwo in Textbüchern zur Relativitätstheorie von einer "Koinzidenz von Ereignissen" gesprochen wird, liegt an der sprachlichen Trennung der beiden beteiligten Messsysteme.
Ich schlüssle es genauer physikalisch auf:
Ein Punkt in der Raumzeit, aber zwei Beschreibungen. Ein physikalisches Ereignis ist definiert durch einen eindeutigen Punkt (x, y, z, t) bzw. (x', y', z', t'). Da sich die Uhren A und C genau in diesem Moment berühren, teilen sie sich diesen Punkt.
Es handelt sich um ein einziges physikalisches Phänomen, aber wir betrachten es aus zwei Perspektiven:
- Ereignis-Beschreibung 1 (System S) → Die Uhr A befindet sich bei x = 0 und zeigt die Zeit t = 0.
- Ereignis-Beschreibung 2 (System S') → Die Uhr C befindet sich bei x' = 0 und zeigt die Zeit t' = 0.
Kurz zur Lokalität, in der Relativitätstheorie sind nur lokale Koinzidenzen absolut invariant. Das bedeutet, wenn Uhr A und Uhr C am selben Ort zur selben Zeit zusammentreffen, dann stimmen Beobachter in allen Inertialsystemen darin überein, dass dieses Treffen stattfindet und dass die Uhren in diesem Moment jeweils 0 anzeigen.
Im Gegensatz zur Gleichzeitigkeit auf Distanz, wenn zwei Ereignisse an verschiedenen Orten stattfinden, ist ihre Gleichzeitigkeit relativ (abhängig vom Bewegungszustand des Beobachters). Die lokale Koinzidenz (Treffen an einem Punkt) hingegen ist absolut.
Das Fazit:
Es sind keine zwei getrennten Ereignisse in der Raumzeit, sondern ein einziges Ereignis, bei dem zwei Weltlinien (die Pfade von Uhr A und Uhr C durch die Raumzeit) sich exakt kreuzen.
Passt also alles.
Alle Beobachter sind die in A und B? Man braucht keinen, es geht nur um die Gleichzeitigkeit von zwei Ereignissen in S und da zeigen Uhren A und B immer gleichzeitig gleiche Werte.Dass alle Beobachter einig sind aber C eine Ausnahme sein soll, ist einfach nur Unsinn.
Und natürlich sieht das jeder Beobachter der zur Uhr C ruht, also in S' anders.
Du verwechselst weiterhin konsequent die Koordinatenwerte von einem Ereignis und die Gleichzeitigkeit von zwei Ereignissen.
Über die Werte, die Koordinatenwerte sind sich alle einig, A, B und C. Das ist ein Punkt in der Raumzeit, dass sind die Werte, natürlich sind sich da alle einig.
Es geht um die Gleichzeitigkeit und Du sagst nun, weil sich A und B darüber einig sind, dass ihre Uhren gleichzeitig gleiche Zeitwerte zeigen, also zum Beispiel hier eben 5 Jahre, muss das nun auch der Beobachter C so akzeptieren, auch für den muss das gleichzeitig sein.
Wenn er die Uhr B abliest mit t = 5 Jahren, dann muss er eben einsehen, dass gleichzeitig auch für ihn die Uhr auf der Erde nun t = 5 Jahre anzeigt.
Und genau das was Du so glaubst ist falsch. Seine Gleichzeitigkeit von Ereignissen ist anders, für ihn sind diese beiden Ereignisse nicht gleichzeitig, für ihn dauert das wirklich noch 3,2 Jahre auf der Erde, bis dort die Uhr A t = 5 Jahre zeigt. Mag für den einen oder anderen nur schwer verständlich sein, mag komisch klingen, ist aber so.
Für den Beobachter auf Uhr C gilt, die Uhr zeigt gleichzeitig mit der Uhr A auf der Erde nur 1,8 Jahre an. Das ist auch so trivial, weil es ergibt sich so klar aus der SRT. Die für den Beobachter in C bewegte Uhr A auf der Erde geht dilatiert. Natürlich tut sie das, sie ist für ihn bewegt. Also zählt seine Uhr eben 3 Jahre und alle zu ihm bewegten Uhren im Beispiel eben 3 / γ an Jahren. Und das sind nun eben nur 1,8 Jahre.
Jetzt zu behaupten, ja aber der Beobachter C sieht doch, Uhr B zeigt 5 Jahre an, seine nur 3 Jahre, also muss ihm doch klar sein, seine Uhr ging dilatiert, und das absolut. Die auf der Erde ging auch für ihn schneller, auch für ihn muss die dort nun 5 Jahre anzeigen.
Das ist falsch, egal was Du da auch immer nun noch an Story drumherum häkelst.
Ja, C stimmt zu, es gibt ein Ereignis, bei der Erde wo die Uhr 5 Jahre anzeigt. Für C liegt das in ferner Zukunft, er muss weiterfliegen bis seine eigene Uhr 8,333 Jahre anzeigt, dann zeigt die Uhr auf der Erde für ihn gleichzeitig 5 Jahre an. Für die Beobachter auf der Erde und Centauri ist C nun dann aber 11,1111 Lj weit entfernt. Aber das ist in Prosa müßig und man kann sich schnell mal vertun. Darum hab ich das ja alles berechnet und in Grafiken gepackt. Da kann man erstmal alle Ereignisse die einen interessieren in S betrachten und dann auch in S'.
Also ich sage weiterhin, Deine Aussage hier ist falsch:
Das habe ich mehrfach belegt, Du kannst mir keinen Fehler aufzeigen. Und ganz wichtig, keiner stimmt Dir da bei dieser Aussage zu. Im Gegenteil, schon bevor ich Dir widersprochen habe, gab es hier Widerspruch dazu.Ist C nicht bloß eine Uhr, sondern ein Mensch mit Uhr, dann stellt der bei B ganz eindeutig an der Differenz der Uhrzeiten fest, dass er die langsamere Uhr hat, dass er wie beim Zwillingsparadoxon der Jüngere ist, sogar ohne dass er umkehren oder anhalten muss.
Deine Behauptung ist so was von falsch, sie führt die Symmetrie der SRT ad absurdum.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
4 Tage 15 Stunden her - 4 Tage 15 Stunden herDas ist über vier Wochen her, lange bevor ich was dazu geschrieben habe. Ich konnte es ja erst nicht wirklich glauben, was da versucht wird, nachdem mir es klar war, hab ich auch erklärt und gezeigt, wo hier was nicht "vollumfänglich" richtig verstanden wurde. Nach Deiner "Erklärung" und Antwort dazu, ging Rainer eventuell ein paar Tage in den Tempel meditieren, es kam jedenfalls erstmal nichts, Z. und seine KI haben aber weiter für das Licht gekämpft, ich werde es nicht zitieren, kann ja jeder nachlesen.Du wählst also das Bezugssystem A und B. Und was willst Du damit beweisen?Eine dritte Uhr C ist zwischen diesen bewegt. Das Ergebnis ist eindeutig: C geht ggü. A und B zeitlich nach, Punkt.
Die Zeit von C vergeht gegenüber A und B langsamer und die Zeit von A und B geht gegenüber C langsamer, war es das, worauf Du hinaus wolltest, Fragezeichen?
Und was soll das mit der Gravitation der ART zu tun haben?
Nun ganz in Ruhe, wurde noch mal vorsichtig, aber deutlich "angesprochen":
Offenbar gab es den Verdacht, dass man das noch mal ganz deutlich anbringen könnte. Vermutlich im Glauben, dass es nicht allen so wirklich klar war, sie es sein sollte.JEDE EINZELNE Uhr A und B geht aber aus Sicht C langsamer.
Z, kämpft mit KI einen aussichtslosen Kampf wie ich aktuell, aber hält sich über Wasser, dann kommt:
Ich bezweifle hier mal, dass Rainer hier dieser Aussage zu wirklich zustimmt. Nur weil er schweigt. Nun ja, es geht dann lange weiter, nicht wirklich freundlich und immer sachlich, lange bevor ich aufgetaucht bin.Mein 3-Uhren-Beispiel zeigt genau, dass die Uhr C zwischen den beiden Ablese-Ereignissen absolut weniger Zeit zählt ...
Dass Rainer inzwischen nichts mehr am 3-Uhren-Beispiel auszusetzen hat werte ich übrigens als Zustimmung. Es ist eben sachlich richtig. Das hat Rainer zweifellos erkannt: ...
Wird dem hier nun zugestimmt, im IS von Uhr C finden am selben Ort (bei C) zwei Ereignisse zu verschiedenen Zeiten statt?
- Uhr C trifft Uhr A
- Uhr C trifft Uhr B
Oder ist das so wie es da steht nun falsch?
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
4 Tage 15 Stunden herSchon wieder.... Gemeldet.Z, kämpft mit KI einen aussichtslosen Kampf wie ich aktuell, aber hält sich über Wasser, dann kommt:
Z.
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
4 Tage 15 Stunden her - 4 Tage 27 Minuten herEben, du kommst kein Stück weiter. Ist alles längst geklärt.Das ist über vier Wochen her
Ach schon wieder... Vielen Dank auch.Ich erkläre es Dir gerne noch mal hier im Thread:
Ab jetzt bitte 3 mal täglich zu den Mahlzeiten, nicht dass noch der Stoff ausgeht, den man aus deiner Sicht lesen könnte, wenn man denn wollte. Aber nicht unter 20.000 Zeichen pro Post, versteht sich, damit man etwas zum Scrollen hat. Wir sind ja nicht zum Vergnügen im Forum.
Nein, das sage ich so nicht!Es geht um die Gleichzeitigkeit und Du sagst nun, weil sich A und B darüber einig sind, dass ihre Uhren gleichzeitig gleiche Zeitwerte zeigen, also zum Beispiel hier eben 5 Jahre, muss das nun auch der Beobachter C so akzeptieren, auch für den muss das gleichzeitig sein.
Du willst nur nicht verstehen was ich sage. Du hast den Text zu deiner Frage "Oder ist das so wie es da steht nun falsch?" nicht korrekt von hier zitiert und wichtige Teile weggelassen. Ich unterstelle dir volle Absicht.
Das Entscheidende ist: Der Beobachter C stellt nicht durch Messung fest, dass A und B in ihrem IS synchron laufen, sondern er weiß es von vorne herein. Das ist Voraussetzung im ganzen Beispiel mit den 3 Uhren. Du willst es offenbar nicht sehen und mir unbedingt falsche Aussagen unterstellen. Sehr durchschaubar.
So redest du auch von einem "Schnitzer" bei Peter Kroll mit der Uhrenkette, weil er er diese Voraussetzung nicht von Anfang an deutlich betont hat. Er ging zunächst einfach davon aus, dass es dem Publikum ohnehin klar ist. Ewig darauf herumzureiten und "falsch, falsch, falsch!" zu rufen ist in meinen Augen kleinlich und kindisch.
Und wie man hier deutlich sieht nützt es auch nichts wenn man sich den "Schnitzer" nicht erlaubt und die Voraussetzung dazu sagt. Du ignorierst sie halsstarrig, entfernst sie aus Zitaten und erklärst unnötig und ungefragt 1000 mal ausführlich, dass es falsch wird, wenn man etwas anderes voraussetzt, was ohnehin jeder weiß und von niemandem je bestritten wurde.
Gute Besserung
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Re: Die Uhrenkette – und warum die Zeitdilatation allein nicht reicht
3 Tage 20 Stunden herWas schon wieder? Hast Du Dir mal angesehen, was Du Dir so mir gegenüber erlaubst? Die Aussage da, die Du zitierst hast, ist meine freie Meinung und doch in gar keiner Weise ein persönlicher Angriff. Wenn ich Euren Disput (eine Debatte schaut anders aus) dort durchlese und wie Du versuchst hast es zu erklären, dann ist das für mich schon ein verbaler Kampf. Also ernsthaft, wo genau siehst Du in meiner Aussage nun ein Problem, was Du melden musst?Schon wieder.... Gemeldet.Z, kämpft mit KI einen aussichtslosen Kampf wie ich aktuell, aber hält sich über Wasser, dann kommt:
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