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Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

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Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

8 Stunden 28 Minuten her - 8 Stunden 19 Minuten her
#13617
Hallo!

Wenn in einem wissenschaftlich orientierten Forum ein Autor auftaucht, der eine eigene These sehr hartnäckig vertritt und physikalische Gegenbeweise im Gespräch verdreht oder abschwächt, läuft man als Community schnell Gefahr, in die sogenannte "Richtigsteller-Falle" zu tappen.

In solchen Situationen leitet einen oft der ehrliche Glaube, dass dem Autor nur noch das eine, perfekte Sachargument fehlt, um seinen Irrtum einzusehen. Es empfiehlt sich jedoch, innezuhalten und zu prüfen, ob man hier nicht fälschlicherweise ein rein rationales Werkzeug für ein eher psychologisches Problem nutzt. Oft wird auf der Gegenseite in diesen Momenten gar nicht mehr über Physik diskutiert. Vielmehr könnte es sich um den Schutz der eigenen Selbstwahrnehmung handeln. Je mehr fehlerfreie Fakten man dann vorbringt, desto größeren Stress löst deren Potenzial aus. Dies kann zum bekannten "Backfire-Effekt" führen, bei dem sich der Betroffene bedroht fühlt, auf sture Verteidigung schaltet, sich in immer neue Scheingründe flüchtet. Gut gemeinte Korrekturen könnten die Situation unter Umständen also eher verschlimmern und die Spirale weiter antreiben. 

Ein Blick in die Wissenschaftsgeschichte zeigt, dass es ratsam ist, solche Dynamiken frühzeitig zu erkennen, da endlose Debatten dieser Art historisch selten durch reine Logik gelöst werden konnten. Ein bekanntes negatives Beispiel bietet der französische Physiker René Blondlot, der 1903 glaubte, die sogenannten "N-Strahlen" entdeckt zu haben. Als die Fachwelt durch präzise Experimente nachwies, dass es sich um eine optische Täuschung handelte, fiel es Blondlot offenbar schwer, diesen Irrtum zu akzeptieren. Er flüchtete sich jahrelang in immer neue Hilfsargumente, etwa, dass die Strahlen nur von ganz bestimmten, sensiblen Augen gesehen werden könnten, womit er seinen Ruf ruinierte und die Fachwelt in einer zeitraubenden Schleife festhielt.

Wie wissenschaftliche Hartnäckigkeit konstruktiver aussehen kann, zeigt dagegen das Beispiel von Albert Einstein und seine Haltung zur kosmologischen Konstante in der Gravitationstheorie. Einstein hatte diese Konstante ursprünglich in seine Feldgleichungen eingeführt, um ein statisches Universum mathematisch zu ermöglichen, ganz entsprechend dem damaligen Weltbild. Als der Astronom Edwin Hubble jedoch empirisch bewies, dass sich das Universum tatsächlich ausdehnt, hielt Einstein nicht starr an seiner alten Idee fest. Er erfand keine Scheingründe, sondern korrigierte seine Formeln. Er hielt sich an die Daten der Realität. Wenn Autoren stattdessen bei Gegenbeweisen die Argumentationslinien ständig verschieben, weisen die historischen Erfahrungen darauf hin, dass man es eher mit einer Dogmatisierung zum Schutz des Egos zu tun haben könnte.

Für den Umgang mit solchen Situationen in wissenschaftlich orientierten Forum sollten man daher eine alternative Strategie in Betracht ziehen, statt sichauf endlose Diskussionen einzulassen. Folgende Schritte haben sich bewährt, um die Forenkultur und die eigenen Nerven zu schonen.

Den Fokus anpassen.
Es empfiehlt sich, den Versuch aufzugeben, ein mutmaßlich emotionales oder psychologisches Problem mit rein sachlicher Logik lösen zu wollen.

Einmalig und sachlich richtigstellen.
Man sollte die korrekte Physik vorzugsweise ein einziges Mal präzise und neutral dokumentieren. Im drängensten Fall weniger für den Autor selbst, sondern primär als Orientierung für die stille Mitleser im Forum.

Konsequent Distanz wahren. 
Nach Richtigstellung sollte man idealerweise auf keine weiteren Ausflüchte, Scheinargumente oder Provokationen mehr eingehen.

Die Perspektive wechseln. 
Der bewusste Ausstieg aus dann gegebenen Endlosschleifen sollte nicht als intellektuelles Einknicken oder Aufgeben verstanden werden, sondern als sinnvoller Selbstschutz der Community.

Welche positiven Resultate durch ein prinzipiell wissenschaftliches Herangehen erzielt werden können..
Erhalt der Diskussionsqualität.
Threads werden nicht mehr durch hunderte Beiträge voller redundanter Scheingefechte blockiert. Das Niveau bleibt hoch, weil der Fokus schnell wieder auf nachweisbare Fakten und produktiven Austausch gelenkt wird.
Die Zeit nicht aus dem Fenster schmeißen.
Versierte Mitglieder verschwenden ihre Energie und Freizeit nicht mehr in frustrierenden Endlosschleifen. Deren Energie bleibt für spannende, konstruktive Projekte und Fragen von F-Kollegen erhalten, die einen physikalisch basierten Beitrag leisten, oder einfach etwas dazu lernen wollen.
Schutzfunktion für stille Mitleser.
Durch die einmalige, saubere und unaufgeregte Dokumentation der echten Physik bietet man Mitlersern einen fundierten Mehrwert. Das Forum behält seinen Ruf als verlässliche, seriöse Wissensquelle, anstatt als Schauplatz für persönliche Grabenkämpfe wahrgenommen zu werden.

Deeskalation statt Zensur. 
Man löscht keine abweichenden Meinungen und oder sperrt einen User voreilig. Man entzieht dem Konflikt lediglich die emotionale Nahrung. Das ist die fairste und professionellste Form der Diskussion, da sie die freie Meinungsäußerung wahrt, jedoch destruktiven Dynamiken den Boden entzieht.

Stärkung der wissenschaftlich orientierten Community.
Fundiertes, an der Wissenschaft interessiertes Auftreten, sich gegenseitig daran erinnernd, Fakten-Sackgassen zu verlassen, stärkt die gemeinsame Linie und macht ein Forum langfristig resistenter gegen Trolling und Dogmatismus.

Fazit
Am Ende geht es in einer lebendigen Forengemeinschaft nicht darum, Recht um jeden Preis zu erzwingen, sondern den Raum für echten, sachlichen Wissensaustausch zu schützen. Ein respektvoller Umgang mit wissenschaftlichen Fakten erfordert zumindest die Reife, zu erkennen, wann eine sachliche Debatte endet und eine psychologische Endlosschleife beginnt. Indem man sturen Autoren die Bühne entzieht und stattdessen einmalig fundierte Fakten für die Allgemeinheit hinterlässt, bewahrt  man die Forenkultur vor destruktiven Dynamiken. Wahre Größe zeigt sich in der Wissenschaft wie auch im Netz nicht im endlosen Überzeugen-Wollen, sondern im klugen und rechtzeitigen Setzen von Grenzen zum Schutz des gemeinsamen Klimas.

Gerne dazu bereit obigen Senf zu diskutieren....

GZ.
Letzte Änderung: 8 Stunden 19 Minuten her von Z..
Danke von: Rainer Raisch, Eclipse4

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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

6 Stunden 33 Minuten her
#13620
Vielmehr könnte es sich um den Schutz der eigenen Selbstwahrnehmung handeln. Je mehr fehlerfreie Fakten man dann vorbringt, desto größeren Stress löst deren Potenzial aus. Dies kann zum bekannten "Backfire-Effekt" führen, bei dem sich der Betroffene bedroht fühlt, auf sture Verteidigung schaltet, sich in immer neue Scheingründe flüchtet.
Ja durchaus. Es kann passieren, dass man sich zu sehr mit einer eigenen These oder Theorie identifiziert und jedes Gegenargument dann als Angriff auf die eigene Person interpretiert. Man meint sich verteidigen zu müssen, statt Gegenargumente objektiv zu prüfen. Die Möglichkeit, dass eine mit viel Zeitaufwand entwickelte eigene Theorie sich als falsch erweisen könnte, wird gar nicht mehr in Betracht gezogen, wenn man überzeugt ist, dass sie schon irgendwie richtig ist. Dann werden ad hoc einfach Ausflüchte und Scheingründe vorgebracht.

Das ist natürlich tragisch. Besser man behält stets eine gewisse Distanz auch zu den eignen Thesen in dem Bewusstsein, dass sie jederzeit durch empirische Fakten zu Fall gebracht werden können. Man kann es auch positiv sehen: Wenn man weiß was alles falsch ist, dann muss die Wahrheit in dem liegen, was noch übrig ist. So kommt man der Wahrheit immer näher.
Friedrich Nietzsche schrieb:
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.
Danke von: Z.

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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

5 Stunden 31 Minuten her
#13624
Wie wissenschaftliche Hartnäckigkeit konstruktiver aussehen kann, zeigt dagegen das Beispiel von Albert Einstein und seine Haltung zur kosmologischen Konstante in der Gravitationstheorie. Einstein hatte diese Konstante ursprünglich in seine Feldgleichungen eingeführt, um ein statisches Universum mathematisch zu ermöglichen, ganz entsprechend dem damaligen Weltbild. Als der Astronom Edwin Hubble jedoch empirisch bewies, dass sich das Universum tatsächlich ausdehnt, hielt Einstein nicht starr an seiner alten Idee fest. Er erfand keine Scheingründe, sondern korrigierte seine Formeln. Er hielt sich an die Daten der Realität.
Paradoxerweise hat gerade diese kosmologische Konstante seit der Entdeckung der beschleunigten Ausdehnung des Universums ein bemerkenswertes Comeback gefeiert.
Danke von: Z.

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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

5 Stunden 26 Minuten her - 5 Stunden 16 Minuten her
#13626
Eclipse

Mit allzu menschlicher "Wahrheit" hat die Physik nichts am Hut..

In der Physik geht es nicht um absolute, ewige Wahrheiten, sondern um Modelle, Messungen und Wahrscheinlichkeiten. Die Physik sucht keine philosophische Wahrheit, sondern überprüfbare und widerlegbare Theorien. Wer sich gegen das messbar Beweisbare ausspricht und stattdessen auf eine absolute "Wahrheit" pocht, meint damit meist menschliche, subjektive Wahrheiten (wie Glauben, Werte oder Gefühle), aber keine physikalisch beweisbaren Fakten.

Nietzsche im korrekten Kontext zitiert...
Hoch die Physik! Und höher noch Das, was uns zu ihr zwingt, unsere Redlichkeit!
Die fröhliche Wissenschaft, Viertes Buch, Aphorismus 335
Z.
 
Letzte Änderung: 5 Stunden 16 Minuten her von Z..

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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

5 Stunden 4 Minuten her
#13628
Eclipse

Mit allzu menschlicher "Wahrheit" hat die Physik nichts am Hut.
Ich meinte Wahrheit im Sinn empirisch überprüfbarer Aussagen. Einsteins ursprünglich statisches Universum war in diesem Sinne nur Überzeugung, keine Wahrheit. Es hat sich später als unwahr herausgestellt. Kein Problem, denn mit der kosmologischen Konstanten ist eine Stellschraube eingebaut, mit der er die Überzeugung einfach über Bord werfen so der Wahrheit näher kommen konnte. Heute gilt die Expansion als wahr, von absoluter Wahrheit kann trotzdem nicht die Rede sein. Das ist klar.

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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

4 Stunden 28 Minuten her - 4 Stunden 19 Minuten her
#13630
Einsteins ursprünglich statisches Universum war in diesem Sinne nur Überzeugung, keine Wahrheit.
Das ist zwar richtig, aber ein bisschen schief, denn die Feldgleichungen sind fundamental und nicht die Beschreibung eines realen Systems.

Die Einfügung von Λ war hingegen die Ergänzung um eine Integrationskonstante, auch wenn Einstein dachte, damit das statische Universum begründen zu können.

Die Annahme, dass Λ == 0, war hingegen wieder eine voreilige Annahme, zwar im Hinblick auf die historische Entwicklung verständlich.

Davon abgesehen ist noch gar nicht klar, ob der heute gemessene/beobachtete Wert denn nicht doch einfach eine zusätzliche (veränderliche) Komponente wie zB K=1/R² ist, also GAR nichts in der Struktur der Feldgleichungen verloren hat.
Letzte Änderung: 4 Stunden 19 Minuten her von Rainer Raisch.

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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

2 Stunden 48 Minuten her
#13632
Hi Clauss
Die historische und physikalische Betrachtung von Albert Einsteins berühmtester Fehlannahme zeigt, dass nicht die mathematische Konstante an sich, sondern die historisch-dogmatischen Beweggründe für ihre Einführung der eigentliche Irrtum waren.

Als Einstein 1915 seine Allgemeine Relativitätstheorie formulierte, boten die mathematischen Feldgleichungen bereits Raum für ein dynamisches Universum, das sich entweder ausdehnt oder zusammenzieht. Da Einstein jedoch tief in dem damals vorherrschenden, historisch gewachsenen Dogma eines ewigen, statischen Kosmos verwurzelt war, ignorierte er diese inhärente Dynamik. Um den gravitativen Kollaps der Materie theoretisch zu verhindern und den Zustand des Stillstands künstlich zu erzwingen, fügte er seinen eleganten Gleichungen im Jahr 1917 die kosmologische Konstante als eine Art abstoßende Gegenkraft hinzu.

Seine Selbstkritik richtete sich also keineswegs gegen die Einführung eines neuen mathematischen Parameters an sich, welcher physikalisch absolut zulässig war, sondern gegen die Tatsache, dass er sich von den damals herrschenden historischen Vorstellungen blenden ließ. Er manipulierte seine Gleichungen nachträglich mit diesem künstlichen Faktor, nur um ein vorgefasstes, fehlerhaftes Weltbild zu retten. Diese Entscheidung stellte sich als Fehleinschätzung heraus.

Zum einen bewies der Physiker Alexander Friedmann 1922 mathematisch, dass Einsteins statisches Universum selbst mit der Konstante extrem instabil war und beim kleinsten Ungleichgewicht kollabieren oder expandieren musste. Zum anderen lieferte der Astronom Edwin Hubble 1929 den beobachtenden Beweis, dass sich weit entfernte Galaxien tatsächlich von uns wegbewegen – das Universum expandierte also real. Wie der Physiker George Gamow später in seiner Autobiografie dokumentierte, bezeichnete Einstein die Einführung dieses Korrekturfaktors im persönlichen Gespräch bitterlich als die größte „Eselei“ seines Lebens.

Seine Reue galt dabei der Tatsache, dass er wider sein eigenes physikalisches Gespür gehandelt, sich historischen Dogmen gebeugt und so die Chance verpasst hatte, die Expansion des Kosmos rein theoretisch vorherzusagen. Paradoxerweise feierte diese Konstante in der modernen Astrophysik ab 1998 ein bemerkenswertes Comeback: Sie wird heute als mathematisches Maß für die Dunkle Energie genutzt, welche die beschleunigte Ausdehnung des Universums antreibt.
Beste Grüße
Z.

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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

2 Stunden 38 Minuten her - 2 Stunden 34 Minuten her
#13633
Eclipse

Mit allzu menschlicher "Wahrheit" hat die Physik nichts am Hut.
Ich meinte Wahrheit im Sinn empirisch überprüfbarer Aussagen. Einsteins ursprünglich statisches Universum war in diesem Sinne nur Überzeugung, keine Wahrheit. Es hat sich später als unwahr herausgestellt. Kein Problem, denn mit der kosmologischen Konstanten ist eine Stellschraube eingebaut, mit der er die Überzeugung einfach über Bord werfen so der Wahrheit näher kommen konnte. Heute gilt die Expansion als wahr, von absoluter Wahrheit kann trotzdem nicht die Rede sein. Das ist klar.
Eclipse

nur kurz.

Absolute Wahrheit existiert nicht.
Physikalische Modelle sind Beschreibungen der Realität, nicht die Realität selbst.

Kein endgültiges Urteil.
Eine Theorie kann nie absolut bewiesen, sondern nur empirisch widerlegt (falsifiziert) werden.

Nützlichkeit von "Fehlern".
Auch überholte Modelle, wie Newton oder Einsteins statisches Universum, waren zunächst mathematisch konsistent und logische Zwischenschritte bis...

Zuletzt.
Einsteins "Eselei" war einzig der allgemeinen "Wahrheit" eines statischen Unis zu viel Beachtung zuteil werden zu lassen.


GZ.
 
Letzte Änderung: 2 Stunden 34 Minuten her von Z..

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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

2 Stunden her
#13635
Eclipse
nur kurz. [...]
Das weiß ich doch alles. Warum meinst du es mir erklären zu müssen? Ist wirklich nicht nötig.

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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

1 Stunde 45 Minuten her - 1 Stunde 32 Minuten her
#13638
Eclipse du hast ua. geschrieben:
Es hat sich später als unwahr herausgestellt.
Damit inkludierst du den Wahrheitsbegriff schon wieder....in die Argumentation.
In der Wissenschaft spricht man jedoch eher von überholt, widerlegt oder ungültig als von unwahr, da das Modell auf logischen Gleichungen basierte. Wahrheit im Sinne von... ist ja nett, scheint aber nicht wirklich zu funktionieren...

Meine Reaktion ist daher mehr als verständlich.
Warum dus dann gleich persönlich nimmst??
Wie oder was ich dir zutrauen würde??...
Das ist hier die Frage, die nur du dir beantworten kannst.
Wie auch immer..

GZ.
Letzte Änderung: 1 Stunde 32 Minuten her von Z..

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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

1 Stunde 20 Minuten her - 38 Minuten her
#13640
Eclipse du hast ua. geschrieben:
Es hat sich später als unwahr herausgestellt.
Damit inkludierst du den Wahrheitsbegriff schon wieder....in die Argumentation.
Nachdem ich vorher erklärt hatte wie er gemeint ist und um das zu untermauern. Nicht verstanden?
Darf man denn nur von Wahrheit sprechen, wenn man sie als absolut auffasst?
Warum dus dann gleich persönlich nimmst??
Ich nehme es nicht persönlich. Weise dich nur darauf hin, dass mir diese Dinge bekannt sind, zumal dein Post an mich gerichtet war. Nicht dass du noch mehr deiner wertvollen Zeit verschwendest um speziell mir so etwas mitzuteilen. Das meine ich nicht irgendwie ironisch. Zeit ist das wertvollste, was wir haben. Auch deine ist zweifellos wertvoll. Für andere Mitleser mag es schon hilfreich sein. Mir hat es jetzt nicht geholfen, aber egal.
Letzte Änderung: 38 Minuten her von Eclipse4.

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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?

48 Minuten her - 28 Minuten her
#13641
Alles gut. Alter spielt sowieso eine untergeordnete Rolle.
Weder dein Alter noch deine Ausbildung ist aus m. Sicht maßgebend, sondern das was geschrieben wird.
Ich erinnere andererseits, dass alleinig mein vc (obwohl im Kontext unverkennbar) scheinbar Grund genug es gleich mehrmals auf´s Tapet zu bringen.
Ergo....

Lassen wirs gut sein und halten uns möglichst ans Eingemachte.
Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.

Z.
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