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Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
22 Stunden 40 Minuten herKeine Bange, tue ich nie. Mir ging es bei der Frage genau darum, was konkret Du der ART anlastest. Und wie von mir vermutet, ist vieles eben nicht ein singuläres Problem der ART.Der Satz war von mir eher als Scherz gedacht, sorry, nicht persönlich nehmen. Aber ich dachte, dass diese von mir angeführten "Betriebsunfälle" allgemein bekannt seien und daher eine Frage in diese Richtung, naja,...Wie lange schreibe ich schon im Forum? Ich hoffe ich bin nicht dafür bekannt, Leute in Fallen zu locken..
Wie gesagt, nicht persönlich nehmen.
Danke von: Mondlicht2, Z.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
11 Stunden 26 Minuten herRainerIch will Josef ja nicht widersprechen, aber zustimmen kann ich ihm keinesfalls.aber vlt. sollten wir uns Josef hierzu mal anhören...
Ich hatte allerdings vor langer Zeit einen Versuchsaufbau mit einer rotierenden Scheibe angedacht.
Außerdem denke ich, dass man Frequenz und Wellenlänge messen kann, und c = f·λ
ich verstehe nicht genau welchen Aussagen du bzgl. Josefs Vortrag nicht zustimmen kannst.
Wahrscheinlich steh ich mal wieder auf dem Schlauch.
Apropos...
c = f * λ beweist die Konstanz von c?
GZ.
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- Rainer Raisch
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
11 Stunden 16 Minuten her - 11 Stunden 9 Minuten herEs geht dabei um Josefs Annahme oder Vermutung, dass man die Lichtgeschwindigkeit anhand ferner Sterne messen könnte, soweit ich mich an das Video erinnern kann. (muss ich mir morgen nochmal anhören)ich verstehe nicht genau welchen Aussagen du bzgl. Josefs Vortrag nicht zustimmen kannst
Für sich nicht abstrakt, aber es geht ja um Messwerte.c = f * λ beweist die Konstanz von c?
Wenn das Produkt λ·f in allen Richtungen gleich ist, und egal wie das Messgerät bewegt wird, haben wir es bewiesen.
Letzte Änderung: 11 Stunden 9 Minuten her von Rainer Raisch.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
11 Stunden 5 Minuten her
WL01
Na bestens, alle scheinen so ungefähr zufrieden...
Weiter...
Ich denke mal du stellst hier auf die Bohmsche Führungsgleichung ab?
GZ.
Na bestens, alle scheinen so ungefähr zufrieden...
Weiter...
Verifizieren ist mM. eine "geringfügig" problematische Argumentation...Auch das Handschuhproblem und damit das der "verborgenen Variablen", könnte man durch das Wissen von heute quantenmechanisch verifizieren trotz der Bellschen Ungleichung.
Ich denke mal du stellst hier auf die Bohmsche Führungsgleichung ab?
GZ.
Danke von: WL01
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
10 Stunden 55 Minuten her - 10 Stunden 54 Minuten her
Rainer
HGZ.
Wenn wir lokale Messwerte.. mit Licht aus fernen Galaxien etc. vergleichen, ist es schon ratsam die Konstante α hinzuzuziehen... So würde mM. ein Schuh draus, der c = Konstant fundiert. Ist es das was du meintest?Für sich nicht abstrakt, aber es geht ja um Messwerte.
Wenn das Produkt λ·f in allen Richtungen gleich ist, und egal wie das Messgerät bewegt wird, haben wir es bewiesen.
HGZ.
Letzte Änderung: 10 Stunden 54 Minuten her von Z..
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
5 Stunden 53 Minuten her - 5 Stunden 27 Minuten herEs geht in diese Richtung, allerdings habe ich zur Dualität von Welle und Teilchen eine eigene Theorie, die die Tsirelson-Schranke verschieben könnte. Wenn ich hier die genaue Erklärung liefern würde, würde sie hier unverständlich sein, ohne dass man die gesamte Theorie und die zugrundeliegende Überlegung kennen würde.Verifizieren ist mM. eine "geringfügig" problematische Argumentation...WL01:
Auch das Handschuhproblem und damit das der "verborgenen Variablen", könnte man durch das Wissen von heute quantenmechanisch verifizieren trotz der Bellschen Ungleichung.
Ich denke mal du stellst hier auf die Bohmsche Führungsgleichung ab?
GZ.
Letzte Änderung: 5 Stunden 27 Minuten her von WL01.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
5 Stunden 41 Minuten her - 5 Stunden 29 Minuten herIch sehe in der "Messung der LG anhand ferner Sterne" auch nicht als Beweis der Konstanz der LG, aber ich sehe im Produkt von f * λ das in jede Richtung gleich gemessen wird, auch keinen Beweis. Denn wir wissen nur dass f in alle Richtungen gleichmäßig abnimmt und λ zunimmt. Wenn diese Faktoren, also die Rotverschiebung, mit der Entfernung bzw. der Zeit (sich) ändern, oder z.B. bei Massenzunahme eine Veränderung erfahren würde, würden wir mit dieser Messmethode eine Änderung der LG nicht mitbekommen. Aber man kann natürlich auch eine generelle Konstanz von c(abs) postulieren und die lokale LG c(r) von einem "Medium" abhängig machen, das das Vakuum (so auch meine HTP) erfüllt.Es geht dabei um Josefs Annahme oder Vermutung, dass man die Lichtgeschwindigkeit anhand ferner Sterne messen könnte, soweit ich mich an das Video erinnern kann. (muss ich mir morgen nochmal anhören)ich verstehe nicht genau welchen Aussagen du bzgl. Josefs Vortrag nicht zustimmen kannstFür sich nicht abstrakt, aber es geht ja um Messwerte.c = f * λ beweist die Konstanz von c?
Wenn das Produkt λ·f in allen Richtungen gleich ist, und egal wie das Messgerät bewegt wird, haben wir es bewiesen.
PS:
Dass die lokale LG c(r) eine konstante Geschwindigkeitsschranke ist (Lorentzkonformität), ist aber klar und natürlich nicht diskutabel.
Letzte Änderung: 5 Stunden 29 Minuten her von WL01.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Stunde 12 Minuten her - 1 Stunde 4 Minuten her
Hallo Männer!
Ich antworte auf verschiedene Post von euch allen.
Insgesamt hat mich WL01 sehr neugierig gemacht wenn ich auch für den Moment den Eindruck habe, neben seinen wahren Aussagen, schießt er insgesamt zu weit über das Ziel hinaus…
1. Gaßner Video
Astronomische Beobachtungen ferner Objekte (wie Doppelsterne oder kosmologische Rotverschiebung) können die Einweg-Lichtgeschwindigkeit zwar extrem präzise eingrenzen, aber die absolute Richtungsunabhängigkeit (Isotropie) bleibt letztlich eine nicht überprüfbare, mathematische Definition.
2. Veritasium-Video
Der Kern des Videos ist genau dasselbe Paradoxon, das auch Josef Gaßner beschreibt. Es besagt: Um die Geschwindigkeit von etwas zu messen, brauchst du eine Start-Uhr (Punkt A) und eine Ziel-Uhr (Punkt
. Um zu wissen, wie lange das Licht von A nach B gebraucht hat, müssen beide Uhren exakt absolut synchron laufen. Aber um zwei entfernte Uhren perfekt zu synchronisieren, musst du ein Signal von A nach B senden (z. B. einen Funkspruch oder eben Licht).
Der Zirkelschluss: Du brauchst die Lichtgeschwindigkeit, um die Uhren zu synchronisieren – und du brauchst die synchronisierten Uhren, um die Lichtgeschwindigkeit zu messen.
Die Konsequenz: Jedes physikalische Experiment auf der Erde misst zwangsläufig immer nur die Zwei-Wege-Geschwindigkeit (Licht fliegt hin, spiegelt sich, und kommt zurück zur selben Uhr). Wenn das Licht in die eine Richtung unendlich schnell wäre und in die Rückrichtung nur halb so schnell wie „c“, würde jedes Experiment exakt dasselbe Ergebnis anzeigen.
3. Die Formel c = f x Lambda ist kein Beweis
Das Produkt aus Frequenz und Wellenlänge liefert in diesem Kontext keinen Beweis für die Konstanz der Einweg-Lichtgeschwindigkeit. Wenn sich die Lichtgeschwindigkeit richtungsabhängig ändern würde, würden sich die Wellenlängen und Frequenzen entfernter Galaxien mathematisch so verzerren, dass wir den Unterschied von der Erde aus gar nicht bemerken könnten. Die Zeitdilatation verzerre die Frequenz exakt komplementär zur Richtungsänderung der Geschwindigkeit.
Die kosmologische Rotverschiebung:
Da sich die Rotverschiebung mit der Distanz und der Zeit ändert (Expansion des Raumes), ist sie als „unabhängiges“ Instrument zur Messung der Einweg-Lichtgeschwindigkeit ungeeignet.
Das „Medium“ im Vakuum (Ihre HTP):
WL01's Hypothese, die lokale Lichtgeschwindigkeit von den physikalischen Eigenschaften eines den Raum erfüllenden Quantenvakuums abhängig zu machen, ist hochgradig kompatibel mit der modernen Quantenfeldtheorie. Das Vakuum ist nicht leer, sondern ein dynamisches System (Vakuumfluktuationen, Higgs-Feld). Ändern sich die Eigenschaften dieses Raumes (z.B. durch extreme Gravitation), ändert sich die lokale Ausbreitung.
4. Ist „c“ nun „WIRKLICH“ eine Naturkonstante?
Das Michelson-Morley-Experiment beweist zwar die Konstanz der Zwei-Wege-Lichtgeschwindigkeit, kann das Rätsel der Einweg-Lichtgeschwindigkeit aber nicht lösen.
Vor Einstein dachten Physiker wie Hendrik Lorentz oder Henri Poincaré, dass das Licht sich relativ zu einem starren „Äther“ bewegt – in diesem Sinne war die gemessene Lichtgeschwindigkeit für einen bewegten Beobachter variabel. Einstein vollbrachte 1905 ein revolutionäres Novum: Er erhob die Konstanz von „c“ in allen Inertialsystemen einfach zu einem Postulat.
Ist es also nur ein mathematischer Trick? Jein.
5. Aufgrund der Videos ist laienhaft gesagt mein Fazit:
Die Einweg-Lichtgeschwindigkeit ist eine Definition (Konvention):
Dass Licht in jede einzelne Richtung exakt gleich schnell ist, ist eine Festlegung Einsteins („Einstein-Synchronisation“). Sie wurde gewählt, weil sie die Physik maximal einfach und symmetrisch macht. Man kann sie empirisch nicht beweisen, aber sie widerspricht keinem Experiment.
Die Zwei-Wege-Lichtgeschwindigkeit ist eine fundamentale Naturkonstante:
Die gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit für den Rundweg (Hin und Zurück) im Vakuum ist mit absoluter physikalischer Sicherheit für jeden Beobachter immer exakt gleich (299.792.458m/s)*. Sie ist so real, dass die Menschheit im Jahr 1983 die physikalische Einheit des Meters offiziell darüber definiert hat.
Was „c“ wirklich ist:
In der modernen Physik ist „c“ gar nicht primär die „Geschwindigkeit von Licht“. Es ist die maximale Signal- und Kausalitätsgeschwindigkeit des Universums. Auch masselose Gluonen (Starke Kernkraft) oder Gravitationswellen bewegen sich exakt mit „c“, d.h. was mir wichtig erscheint: „Information“ (Informatik/QM) kann sich nicht schneller als „c“* bewegen.
Ich antworte auf verschiedene Post von euch allen.
Insgesamt hat mich WL01 sehr neugierig gemacht wenn ich auch für den Moment den Eindruck habe, neben seinen wahren Aussagen, schießt er insgesamt zu weit über das Ziel hinaus…
1. Gaßner Video
Astronomische Beobachtungen ferner Objekte (wie Doppelsterne oder kosmologische Rotverschiebung) können die Einweg-Lichtgeschwindigkeit zwar extrem präzise eingrenzen, aber die absolute Richtungsunabhängigkeit (Isotropie) bleibt letztlich eine nicht überprüfbare, mathematische Definition.
2. Veritasium-Video
Der Kern des Videos ist genau dasselbe Paradoxon, das auch Josef Gaßner beschreibt. Es besagt: Um die Geschwindigkeit von etwas zu messen, brauchst du eine Start-Uhr (Punkt A) und eine Ziel-Uhr (Punkt
. Um zu wissen, wie lange das Licht von A nach B gebraucht hat, müssen beide Uhren exakt absolut synchron laufen. Aber um zwei entfernte Uhren perfekt zu synchronisieren, musst du ein Signal von A nach B senden (z. B. einen Funkspruch oder eben Licht).Der Zirkelschluss: Du brauchst die Lichtgeschwindigkeit, um die Uhren zu synchronisieren – und du brauchst die synchronisierten Uhren, um die Lichtgeschwindigkeit zu messen.
Die Konsequenz: Jedes physikalische Experiment auf der Erde misst zwangsläufig immer nur die Zwei-Wege-Geschwindigkeit (Licht fliegt hin, spiegelt sich, und kommt zurück zur selben Uhr). Wenn das Licht in die eine Richtung unendlich schnell wäre und in die Rückrichtung nur halb so schnell wie „c“, würde jedes Experiment exakt dasselbe Ergebnis anzeigen.
3. Die Formel c = f x Lambda ist kein Beweis
Das Produkt aus Frequenz und Wellenlänge liefert in diesem Kontext keinen Beweis für die Konstanz der Einweg-Lichtgeschwindigkeit. Wenn sich die Lichtgeschwindigkeit richtungsabhängig ändern würde, würden sich die Wellenlängen und Frequenzen entfernter Galaxien mathematisch so verzerren, dass wir den Unterschied von der Erde aus gar nicht bemerken könnten. Die Zeitdilatation verzerre die Frequenz exakt komplementär zur Richtungsänderung der Geschwindigkeit.
Die kosmologische Rotverschiebung:
Da sich die Rotverschiebung mit der Distanz und der Zeit ändert (Expansion des Raumes), ist sie als „unabhängiges“ Instrument zur Messung der Einweg-Lichtgeschwindigkeit ungeeignet.
Das „Medium“ im Vakuum (Ihre HTP):
WL01's Hypothese, die lokale Lichtgeschwindigkeit von den physikalischen Eigenschaften eines den Raum erfüllenden Quantenvakuums abhängig zu machen, ist hochgradig kompatibel mit der modernen Quantenfeldtheorie. Das Vakuum ist nicht leer, sondern ein dynamisches System (Vakuumfluktuationen, Higgs-Feld). Ändern sich die Eigenschaften dieses Raumes (z.B. durch extreme Gravitation), ändert sich die lokale Ausbreitung.
4. Ist „c“ nun „WIRKLICH“ eine Naturkonstante?
Das Michelson-Morley-Experiment beweist zwar die Konstanz der Zwei-Wege-Lichtgeschwindigkeit, kann das Rätsel der Einweg-Lichtgeschwindigkeit aber nicht lösen.
Vor Einstein dachten Physiker wie Hendrik Lorentz oder Henri Poincaré, dass das Licht sich relativ zu einem starren „Äther“ bewegt – in diesem Sinne war die gemessene Lichtgeschwindigkeit für einen bewegten Beobachter variabel. Einstein vollbrachte 1905 ein revolutionäres Novum: Er erhob die Konstanz von „c“ in allen Inertialsystemen einfach zu einem Postulat.
Ist es also nur ein mathematischer Trick? Jein.
5. Aufgrund der Videos ist laienhaft gesagt mein Fazit:
Die Einweg-Lichtgeschwindigkeit ist eine Definition (Konvention):
Dass Licht in jede einzelne Richtung exakt gleich schnell ist, ist eine Festlegung Einsteins („Einstein-Synchronisation“). Sie wurde gewählt, weil sie die Physik maximal einfach und symmetrisch macht. Man kann sie empirisch nicht beweisen, aber sie widerspricht keinem Experiment.
Die Zwei-Wege-Lichtgeschwindigkeit ist eine fundamentale Naturkonstante:
Die gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit für den Rundweg (Hin und Zurück) im Vakuum ist mit absoluter physikalischer Sicherheit für jeden Beobachter immer exakt gleich (299.792.458m/s)*. Sie ist so real, dass die Menschheit im Jahr 1983 die physikalische Einheit des Meters offiziell darüber definiert hat.
Was „c“ wirklich ist:
In der modernen Physik ist „c“ gar nicht primär die „Geschwindigkeit von Licht“. Es ist die maximale Signal- und Kausalitätsgeschwindigkeit des Universums. Auch masselose Gluonen (Starke Kernkraft) oder Gravitationswellen bewegen sich exakt mit „c“, d.h. was mir wichtig erscheint: „Information“ (Informatik/QM) kann sich nicht schneller als „c“* bewegen.
Letzte Änderung: 1 Stunde 4 Minuten her von Mondlicht2.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
34 Minuten her - 32 Minuten herWL01Ich sehe in der "Messung der LG anhand ferner Sterne" auch nicht als Beweis der Konstanz der LG, aber ich sehe im Produkt von f * λ das in jede Richtung gleich gemessen wird, auch keinen Beweis. Denn wir wissen nur dass f in alle Richtungen gleichmäßig abnimmt und λ zunimmt. Wenn diese Faktoren, also die Rotverschiebung, mit der Entfernung bzw. der Zeit (sich) ändern, oder z.B. bei Massenzunahme eine Veränderung erfahren würde, würden wir mit dieser Messmethode eine Änderung der LG nicht mitbekommen. Aber man kann natürlich auch eine generelle Konstanz von c(abs) postulieren und die lokale LG c(r) von einem "Medium" abhängig machen, das das Vakuum (so auch meine HTP) erfüllt.Es geht dabei um Josefs Annahme oder Vermutung, dass man die Lichtgeschwindigkeit anhand ferner Sterne messen könnte, soweit ich mich an das Video erinnern kann. (muss ich mir morgen nochmal anhören)ich verstehe nicht genau welchen Aussagen du bzgl. Josefs Vortrag nicht zustimmen kannstFür sich nicht abstrakt, aber es geht ja um Messwerte.c = f * λ beweist die Konstanz von c?
Wenn das Produkt λ·f in allen Richtungen gleich ist, und egal wie das Messgerät bewegt wird, haben wir es bewiesen.
PS:
Dass die lokale LG c(r) eine konstante Geschwindigkeitsschranke ist (Lorentzkonformität), ist aber klar und natürlich nicht diskutabel.
Du schreibst, eine unbemerkte Änderung von c sei möglich, da sich eine zeitliche Änderung oder eine Massenzunahme hinter dem synchronen Wechselspiel von f und λ verstecken könnte. Um solcher art Schlüsse zu vermeiden, hatte ich oben "vorsichtshalber" α angeführt, was die rein kinematische Betrachtung von Wellenlänge und Frequenz sozusagen ergänzt.
α verknüpft c mathematisch mit der Quanten- und Atomphysik. α = e² / (4 * π * ε₀ * ℏ * c)
Eine zeitliche Varianz von c würde das elektromagnetische Kopplungsvermögen modifizieren und die atomaren Energieniveaus verschieben was, eben gerade nicht der Fall...
GZ.
Letzte Änderung: 32 Minuten her von Z..
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