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Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Woche 3 Stunden her - 1 Woche 3 Stunden herHi RainerDas ist nur eine Frage der Dimensionalität der beteiligten Größen. Schreib doch einfach:Wie erzeugst du aus diesem Term die Einheit einer Ladung
α = e²/ εº
εº ist dann 3.51767294182255e-36 C²
Dein Vorschlag, die Feinstrukturkonstante über α = e² / ε₀ zu definieren und für ε₀ den Wert 3,51767294 · 10⁻³⁶ C² einzusetzen, führt mathematisch zwar auf den korrekten Wert von α ≈ 1/137. Bzgl. Dimension und Strukturüberprüfung zeigt sich jedoch, dass die Lichtgeschwindigkeit c dadurch nicht eliminiert, sondern lediglich implizit gebunden wird. Führt man nun eine numerische Dekonstruktion dieses vorgeschlagenen Wertes durch, wird die zugrundeliegende Identität sichtbar.
Der Wert ergibt sich exakt aus dem Produkt der bekannten fundamentalen Naturkonstanten im SI-System
ε₀ (vorgeschlagen) = 4π · ε₀(SI) · ℏ · c
Setzt man die exakten Standardwerte ein... 4π · ε₀(SI) ≈ 1,11265 · 10⁻¹₀ C² / (J · m)ℏ ≈ 1,05457 · 10⁻³⁴ J · sc = 299.792.458 m / s und multipliziert diese drei physikalischen Größen, resultiert exakt dein Wert "3,51767294 · 10⁻³⁶ C²"
Das Zusammenfassen von Konstanten zu einem einzigen numerischen Vorfaktor ist zwar ein in der theoretischen Physik üblicher Formalismus (vergleichbar mit dem Rechnen in Natürlichen Einheiten)..... physikalisch und strukturell wurden das Plancksche Wirkungsquantum ℏ und die Lichtgeschwindigkeit c dabei jedoch nicht aus der Theorie entfernt, sondern lediglich in einer neuen, zusammengesetzten Konstanten absorbiert.
Da die kinematische Grenzgeschwindigkeit c = 299.792.458 m / s ein mathematischer Teiler dieser Zahl ist, würde jede hypothetische Änderung der LG den numerischen Wert dieses modifizierten ε₀ augenblicklich verändern. Die Kopplung an die Dynamik der Raumzeit bleibt also dennoch vollständig erhalten.
Bis später
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
1 Woche 1 Stunde her - 1 Woche 27 Minuten herHahahahaIch hatte übersehen, dass die LET von einer realen Kontraktion der Eigenlängen ausgeht.
Ich sehe gerade, dass ja jeder Beobachter auch gemäß LET IMMER lokal c misst. Wenn wir nun wissen wollen, wie groß das wahre c° wirklich ist, also im ruhenden Äther, dann lassen wir einen hypothetischen Beobachter, der im Äther ruht, c messen. Und was wird er messen? Genauso wie jeder andere Beobachter wird er messen c° = c. Das heißt JEDER Beobachter misst IMMER, das wahre c° wie im ruhenden Äther.
Und das ist ja auch der Grundsatz der ART: lokal ist immer c = c°.
Es ist völlig egal, dass der lokale Wert in globalen Units nur c' = σ·c° ist.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
6 Tage 16 Stunden her - 6 Tage 14 Stunden herZum ersten Teil hattest du ja schon eine Antwort.
Was da noch fehlte war.... bzgl. deiner Vorgabe eines wie du es nennst "Feldlinienmengenquant"
Ich schrieb:
Wenn darin kein Bezug zu einer Geschwindigkeit steckt, wie begründest du physikalisch das Sekundenquadrat ([/ s²]) im Nenner der Energie-Ausbreitung...
Du antwortest:
Energie breitet sich nicht aus. Auch die Feldlinien(dichte) gibt es gar nicht, sie sind nur ein Hilfskonstrukt in 3D und symbolisieren die Kopplung.
Energie breitet sich nicht aus und ein Feldlinienmengenquant existiert nicht.
Was von beidem ist wohl korrekt?
Du hast selbstredend recht, dass Feldlinien nur ein Modell sind, kontextuell scheitert die Aussage jedoch an der Konsequenz, dass die zugrunde liegenden Felder real sind (zB. Eichbosonen). So gesehen ist ein Photon auch kein Hilfskonstrukt (sozusagen eine symbolische Kopplung), es transportiert messbare Energie. (irgendwie hab ich gerad ein Poynting - Déjà-vu, hahaha).
Wenn man Feldlinien verwirft, sollte man dennoch in der Sprache der QFT argumentieren, welche die Aussage "Energie breitet sich nicht aus“ ziemlich drastisch widerlegen würde. Aber du schreibst ja dazu... (umschrieben...deine Anschauungen/Modelle) Von daher ist es natürlich schwer, bis unmöglich, hier überhaupt voranzukommen. Seis drum.
Zu Teil 2
Zunächst...Also aus einer Veränderung von c ergibt sich nicht eine Änderung der Kopplungskonstante sondern (nach meinem Modell) eine Änderung der Kopplung, DENN es gibt keinen Grund für eine Änderung der Kopplungskonstante. Die Kopplungskonstante α ist eine Eigenschaft der Eichbosonen, ähnlich wie h für die Energie des Lichtes. Sie sind sonst von nichts abhängig, zumindest ist sowas nicht bekannt. α ist wie ℏ eine Naturkonstante NEBEN c.
α (und αg) ist die Proportionalitätskonstante zwischen der Planckwelt und Natureinheiten wie e.
ve₁ = α·c
e = ²α·qP
me = ²αg·mP
a₀ = mP/(²αg·α)
Eh = ²αg·α²EP
(schau mal drüber bitte, die 2te Notation von unten... da passt ein a₀ = 𝓁𝒫.... vlt. besser rein?..)
Dann, soweit meine doch recht schwerfällige Auffassungsgabe erlaubt, scheint mir das Ganze ansonsten recht Widerspruchfrei. Danke.
Trotzdem mM. "alle" obigen Gleichungen korrekt, kommen wir nochmal kurz zu ersten. Die welche der Aussage "dass c nichts mit a zu tun hätte" mM. diametral entgegensteht (um 360 ° sozusagen) Wenn α und c völlig unabhängig voneinander sein sollen, müsste man das Fundament der ersten Gleichung, ähnlich wie das des WT7, in die Luft jagen
Man kann die physikalisch korrekte Gleichung v_e₁ = α · c zwar notieren, jedoch nicht gleichzeitig postulieren, dass die Faktoren unabhängig voneinander sind (da sie über die atomare Dynamik/Kinematik gekoppelt) Jede theoretische Änderung der Feinstrukturkonstante α bei konstantem c bewirkt somit eine Änderung des energetischen Zustands und der Impulsskala des Elektrons im Atom. In der relativistischen QM (Dirac-Gleichung) ist α das Maß dafür, wie nahe das Elektron im Grundzustand der universellen Grenzgeschwindigkeit c kommt... Umgestellt lautet die Gleichung α = v_e₁ / c. Damit ist α per Definition das direkte Verhältnis der Elektronengeschwindigkeit zur LG.
Im Grunde scheint es, nach reiflicher Besprechung und Aufarbeitung, mM. jedoch nicht gerade Zielführend da noch weiter dran rum zu basteln.
HGZ.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
6 Tage 14 Stunden her - 6 Tage 14 Stunden herDas schon. Was ich mit den modellhaften Feldlinien in 3D meine, ist, dass von einer Verdünnung mit der Oberfläche ausgegangen wird. Die Feldlinien sind ja nicht das Potentialfeld der Eichbosonen, sondern sie stehen für Kraftlinien. Die Beschleunigungsfelder entstehen aber erst durch den Gradienten des Eichbosonenfeldes. Sie verdünnen sich sozusagen nur zufällig mit der Oberfläche, weil die Stärke des Eichbsonenfeldes mit 1/r abfällt und ∇(1/r) = 1/r².dass die zugrunde liegenden Felder real sind
Das Photon (em.Welle) und auch die GW transportieren Energie, es handelt sich um reelle Teilchen. Die Eichbosonen der WW (Photon, Graviton) sind aber virtuelle Teilchen, sie transportieren weder Energie noch Impuls sondern nur Information, sie formen oder bilden die Raumzeitkrümmung. Virtuelle Teilchen kann man nicht messen, ihre Wellenfunktion kann nicht "zusammenbrechen". Sie existieren bzw wirken daher über die gesamte Wellenfront "unverdünnt". Aber gemäß UR werden sie mit der Entfernung schwächer, eben genau mit 1/r. Nicht ihre Dichte (mit 1/r²) sondern ihre Frequenz der Feldanregung (mit 1/r) nimmt ab.es transportiert messbare Energie
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
6 Tage 8 Stunden herbin ein paar Tage unterwegs.
Gern später.
Herzliche Grüße
Z.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
6 Tage 7 Stunden her - 6 Tage 7 Stunden herHi RainerDas ist nur eine Frage der Dimensionalität der beteiligten Größen. Schreib doch einfach:Wie erzeugst du aus diesem Term die Einheit einer Ladung
α = e²/ εº
εº ist dann 3.51767294182255e-36 C²
Dein Vorschlag, die Feinstrukturkonstante über α = e² / ε₀ zu definieren und für ε₀ den Wert 3,51767294 · 10⁻³⁶ C² einzusetzen, führt mathematisch zwar auf den korrekten Wert von α ≈ 1/137. Bzgl. Dimension und Strukturüberprüfung zeigt sich jedoch, dass die Lichtgeschwindigkeit c dadurch nicht eliminiert, sondern lediglich implizit gebunden wird. Führt man nun eine numerische Dekonstruktion dieses vorgeschlagenen Wertes durch, wird die zugrundeliegende Identität sichtbar.
Der Wert ergibt sich exakt aus dem Produkt der bekannten fundamentalen Naturkonstanten im SI-System
ε₀ (vorgeschlagen) = 4π · ε₀(SI) · ℏ · c
Setzt man die exakten Standardwerte ein... 4π · ε₀(SI) ≈ 1,11265 · 10⁻¹₀ C² / (J · m)ℏ ≈ 1,05457 · 10⁻³⁴ J · sc = 299.792.458 m / s und multipliziert diese drei physikalischen Größen, resultiert exakt dein Wert "3,51767294 · 10⁻³⁶ C²"
Das Zusammenfassen von Konstanten zu einem einzigen numerischen Vorfaktor ist zwar ein in der theoretischen Physik üblicher Formalismus (vergleichbar mit dem Rechnen in Natürlichen Einheiten)..... physikalisch und strukturell wurden das Plancksche Wirkungsquantum ℏ und die Lichtgeschwindigkeit c dabei jedoch nicht aus der Theorie entfernt, sondern lediglich in einer neuen, zusammengesetzten Konstanten absorbiert.
Da die kinematische Grenzgeschwindigkeit c = 299.792.458 m / s ein mathematischer Teiler dieser Zahl ist, würde jede hypothetische Änderung der LG den numerischen Wert dieses modifizierten ε₀ augenblicklich verändern. Die Kopplung an die Dynamik der Raumzeit bleibt also dennoch vollständig erhalten.
Bis später
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Wenn ich das ganze richtig verstehe, sagst du damit nichts anderes als das, wenn von der kinematische Grenzgeschwindigkeit c = 299.792.458 m / s gesprochen wird, der Zusatz "im Medium" nicht vernachlässigt werden darf.
"Zu nah an der Wahrheit
Zu nah am Leben
Zu penetrant um
Ignoriert zu werden" Böhse Onkelz 1996
"Gedankenexperimente beginnen bei mir grundsätzlich im leeren Raum." Ich! Hier, am 18.05.2024
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
6 Tage 5 Stunden her - 6 Tage 5 Stunden herIm Grunde muss nur folgendes Verhältnis gelten:Setzt man die exakten Standardwerte ein... 4π · ε₀(SI) ≈ 1,11265 · 10⁻¹₀ C² / (J · m)ℏ ≈ 1,05457 · 10⁻³⁴ J · sc = 299.792.458 m / s und multipliziert diese drei physikalischen Größen, resultiert exakt dein Wert "3,51767294 · 10⁻³⁶ C²"
Das Zusammenfassen von Konstanten zu einem einzigen numerischen Vorfaktor ist zwar ein in der theoretischen Physik üblicher Formalismus (vergleichbar mit dem Rechnen in Natürlichen Einheiten)..... physikalisch und strukturell wurden das Plancksche Wirkungsquantum ℏ und die Lichtgeschwindigkeit c dabei jedoch nicht aus der Theorie entfernt, sondern lediglich in einer neuen, zusammengesetzten Konstanten absorbiert.
Da die kinematische Grenzgeschwindigkeit c = 299.792.458 m / s ein mathematischer Teiler dieser Zahl ist, würde jede hypothetische Änderung der LG den numerischen Wert dieses modifizierten ε₀ augenblicklich verändern. Die Kopplung an die Dynamik der Raumzeit bleibt also dennoch vollständig erhalten.
,
da die Feinstrukturkonstante α nachweislich auch auf großen Distanzen gleich bleibt.
Aber alle drei Faktoren könnten sich mit einer variablen Lichtgeschwindigkeit ändern, denn auch h wird in den Versuchen (z.B. Kibble-Waage, Photoeffekt mit LEDs, Photonen-Rückstoßes an kalten Atomen) über einen lichtgeschwindigkeitsabhängigen bzw. frequenzabhängigen) Wert bestimmt.
Zur Festlegung der einzelnen Werte könnte somit gelten:
oder auch
(p > 1 Spezielle quantenmechanische Konstruktion)
KI:
p stammt aus einem speziellen theoretischen Ansatz, der versucht, die Lichtgeschwindigkeit c direkt in die Struktur der Quantenmechanik einzubauen.Bedeutung von pWarum p>1 ?
- p ist ein freier positiver Exponent (mit der Bedingung p>1).
- Λ ist eine positive Konstante, die nicht von c abhängt.
Der klassische Grenzfall der Quantenmechanik soll wiederhergestellt werden, wenn die Lichtgeschwindigkeit gegen Unendlich geht (c→∞). Dann muss ℏ→0 gehen. Mit einem Exponenten p>1 ist das sichergestellt und stärker als bei p=1.Physikalische Idee hinter dem AnsatzDie Autoren gehen davon aus, dass in der Quantenmechanik ℏ selbst von c abhängig ist. Dadurch:
- bleibt die Unschärferelation mit der Kausalitätsstruktur verknüpft,
- entsteht bei positionsabhängigem c (z. B. in einem Gravitationsfeld) eine positionsabhängige Planck-Konstante,
- erhält man im Grenzfall c→∞ automatisch das klassische Verhalten.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
6 Tage 5 Stunden herBitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
6 Tage 4 Stunden herDas ist nach dem Standardmodell, insbesonders mit RT-Kompatibilität natürlich völlig korrekt.Bis jetzt gibt es keinerlei experimentelle Hinweise auf eine variable Lichtgeschwindigkeit.
Es ging im Post lediglich was ist eine Konstante und wie und vorallem von was sind diese eventuell abhängig.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
5 Tage 20 Stunden her - 5 Tage 20 Stunden herHallo Claus und Rainer!Claus schrieb: Bis jetzt gibt es keinerlei experimentelle Hinweise auf eine variable Lichtgeschwindigkeit.
-
Mondlicht2 schrieb: Deine KI hat also vollkommen recht: Die Symmetrie des Messergebnisses ist unerschütterlich bewiesen. Aber sie zeigt eben die Zwei-Wege-Symmetrie.
Rainer schrieb: Das hatte ich befürchtet. Ich hatte ein Experiment vorgeschlagen wo es nicht so war, er meinte, das wäre dasselbe.
Aber wie ich mich schließlich erinnerte, steht und fällt alles mit der realen Kontraktion der Eigenlängen.
Es könnte, was die drei unten aufgeführten Videos betrifft /oder meinen Aussagen, ein Missverständnis vorliegen. –
Was Veritasium anbelangt – bitte keine Rückschlüsse NUR aufgrund des Titels ziehen.
- Ist Licht in allen Richtungen gleich schnell? • Aristoteles zur Stringtheorie (99) | Josef M. Gaßner
- Lichtgeschwindigkeit kann man doch messen (one-way) • vAzS (102) | Josef M. Gaßner (mit "Falsch" überschrieben)
- Why No One Has Measured The Speed Of Light Veritasium
Es geht um folgendes:
Theorie: Ist die Lichtgeschwindigkeit in der Struktur unseres Universums konstant? -
Ja, absolut (sonst gäbe es keine Kausalität).
Messung: Können wir die Einweg-Lichtgeschwindigkeit isoliert messen, ohne vorher eine theoretische Annahme (Konvention) zu treffen? -
Nein, das ist unmöglich 11:20
Die beiden Videos ergänzen sich perfekt und zeigen genau das Spannungsfeld, das ich in der Forendiskussion mit Rainer erlebt habe – Herr Gaßner beleuchtet das Problem aus zwei unterschiedlichen physikalischen Blickwinkeln:
1. Das erste Video (Das fundamentale/relativistische Postulat)
2. Das zweite Video (beide sind von 2024) Das messtechnische/operationelle Dilemma)
-
Ich lese dein Post erst jetzt, Rainer,
danke für den Einwurf mit der Längen- und Eigenkontraktion. Das trifft den Kern der Sache eigentlich perfekt.
Genau diese Lorentz-Kontraktion und die Zeitdilatation sorgen ja (mathematisch) dafür, dass jede theoretische Richtungs-Asymmetrie bei einer Einweg-Messung im Labor perfekt maskiert wird. Die Messgeräte verformen sich sozusagen exakt so, dass am Ende immer die symmetrische Zwei-Wege-Lichtgeschwindigkeit gemessen wird.
Genau das meinte ich mit der epistemischen Grenze und der Kopplung an das quantenmechanische Gefüge (wie über \(\alpha \)): Das System schützt seine Symmetrie selbst, weshalb wir eine reine Einweg-Geschwindigkeit niemals isoliert von den Messapparaten nachweisen können. In der Praxis messen wir eben immer den Rundweg.
Schönes Wochenende euch beiden und alle die mitmachen sind auch gemeint!
Mondlicht
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
5 Tage 6 Stunden her - 4 Tage 9 Stunden herFakt ist, dass wir durch die Festlegung, dass c absolut und überall isotrop konstant ist, keine Einwegmessung durchführen können. Letzendlich ist nur der Lorentzfaktor (c+c=c) nachweislich. Das Problem ist, dass alle Faktoren, die zu einer Überprüfung der Konstanz der LG (überall im Universum gleich groß) führen könnten mit einem Zirkelschluss wieder von der LG abhängig sind.Claus schrieb: Bis jetzt gibt es keinerlei experimentelle Hinweise auf eine variable Lichtgeschwindigkeit.
-
Mondlicht2 schrieb: Deine KI hat also vollkommen recht: Die Symmetrie des Messergebnisses ist unerschütterlich bewiesen. Aber sie zeigt eben die Zwei-Wege-Symmetrie.
danke für den Einwurf mit der Längen- und Eigenkontraktion. Das trifft den Kern der Sache eigentlich perfekt.
Genau diese Lorentz-Kontraktion und die Zeitdilatation sorgen ja (mathematisch) dafür, dass jede theoretische Richtungs-Asymmetrie bei einer Einweg-Messung im Labor perfekt maskiert wird. Die Messgeräte verformen sich sozusagen exakt so, dass am Ende immer die symmetrische Zwei-Wege-Lichtgeschwindigkeit gemessen wird.In der Praxis messen wir eben immer den Rundweg.
Also sowohl die Messung der Entfernung, die Zeitmessung selbst, als auch die Festlegung des Plancksches Wirkungsquantum (h) als auch die elektrische Feldkonstante (ε(0) ) die zur Bestimmung der Feinstrukturkonstanten (α) führen.
Jeder Versuch c oder eine Veränderung davon zu messen muss also scheitern, weil alle Faktoren auf c basieren.
Allerdings sind die Längenkontraktion und die Zeitdilatation nur deshalb geschaffen worden, um eine Konstanz und eine rein geometrische RT erklären zu können. Bei einer variablen LG wären diese Verbiegungen nicht notwendig. Wobei ich diese "Relativität der Lichtgeschwindigkeit" in meiner Theorie nicht als Varibilität des Lichtes sehe, sondern als lokale Änderung des Higgs-(Tachyonen-Flux)-Mediums.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
5 Tage 3 Stunden her - 5 Tage 3 Stunden herGenau das Gegenteil ist der Fall.Bei einer variablen LG wären diese Verbiegungen nicht notwendig
Gemäß LET wird sogar verlangt, dass sich die Längen real kontrahieren, dass man es aber nicht spürt oder messen kann, weil alles zugleich kontrahiert.
Die LET unterscheidet sich von der SRT nur in dem einen einzigen Punkt, dass sie behauptet, es gäbe ein ausgezeichnetes objektives Bezugssystem, den Äther, der prinzipiell aber nicht bestimmt werden kann.
Die SRT sagt hingegen, dass die Wahl des Bezugssystems (IS) vollkommen frei ist, da es sich nur um relative Effekte handelt.
Die Lichtgeschwindigkeit ist dabei nie variabel. Sie ist bei beiden Systemen prinzipiell konstant.
Bei der LET ist dies auf den Äther bezogen, und alle anderen Beobachter können es nur ebenso messen. Aber IM Bezugssystem (Äther) ist c immer c°, und bei jeder Messung ebenso. Die "variable" richtungsabhängige Größe von c ergäbe sich jedoch nur bei einer relativen Betrachtung c' = c+v, welche Sichtweise die LET ja ABLEHNT, weil sie das absolut einzige Bezugssystem, den Äther, postuliert.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
5 Tage 1 Stunde her - 5 Tage 1 Stunde herMit deinem ersten Absatz, WL01, bin ich absolut einverstanden, aber nicht mehr ab dem Satz „Allerdings sind die Längenkontraktion und die Zeitdilatation nur deshalb geschaffen worden...“ Du behauptest, diese Effekte seien nur künstliche „Verbiegungen“, um Einsteins Theorie zu retten, und bringst dann deine eigene Privattheorie ins Spiel („Higgs-(Tachyonen-Flux)-Medium“). Da schrillen meine Alarmglocken, deine Formulierung ist absurd und respektlos und stimmt einfach nicht(!) – ich bin zwar keine Physikerin aber inzwischen sehr gut mit dem Thema vertraut. Du musst dich wirklich nicht, über salopp gesagt, ein bißchen Ironie an deiner Darlegung, die haltlos und veraltet ist, echauffieren oder beschweren. (S. 3)
Frappiert bin ich (mal wieder) über die absolut brillanten und historisch exakten Ausführungen von Rainer und kann ihm in allen Punkten NUR zustimmen: LET ist der historische Vorläufer der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) - Hendrik Lorentz nahm damals an, es gäbe einen absoluten Raum (den Äther). Um zu erklären, warum man die Bewegung durch diesen Äther nicht messen kann (Michelson-Morley-Experiment), postulierte Lorentz, dass sich Körper tatsächlich, physisch im Ätherwind stauchen.
Rainer sagt völlig richtig: Die Längenkontraktion wurde nicht „erfunden, um Einstein zu retten“, sondern sie war bei Lorentz eine reale, mechanische Eigenschaft von Materie im Äther. Einstein hat den Äther dann einfach gestrichen und gesagt: Es ist keine mechanische Stauchung durch einen Wind, sondern eine rein geometrische Eigenschaft der Raumzeit.
Das heißt, weder bei Lorentz noch bei Einstein ist die Lichtgeschwindigkeit variabel. Sie ist immer konstant. Mit einer winzigen Einschränkung, nicht mit „One way c“ aber darum ging es ausführlich genug in den Videos und damit sind wir ja durch.
Schönes Wochenende,
Mondlicht
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
5 Tage 1 Stunde her - 5 Tage 1 Stunde herDoch, das ist ja das witzige, gerade in der LET ist c in jede Richtung identisch. Zwar "nur" im Bezugssystem des Äthers, aber der Äther ist dort das einzige valide Bezugssystem, er wird ja gerade dadurch definiert, auch wenn es prinzipiell unmessbar ist.Mit einer winzigen Einschränkung, nicht mit „One way c“
Der ganze Äther BERUHT ja auf der Isotropie, Homogenität und Konstanz von c.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
4 Tage 10 Stunden her - 4 Tage 4 Stunden herStimmt nicht, das ist eben der Trugschluss der LET. Die LET lehnt "c' = c+v" eben nicht ab, sondern begründet dadurch erst die Zeitdilatation und die Längenkontraktion!Genau das Gegenteil ist der Fall.Bei einer variablen LG wären diese Verbiegungen nicht notwendig
Gemäß LET wird sogar verlangt, dass sich die Längen real kontrahieren, dass man es aber nicht spürt oder messen kann, weil alles zugleich kontrahiert.
Die LET unterscheidet sich von der SRT nur in dem einen einzigen Punkt, dass sie behauptet, es gäbe ein ausgezeichnetes objektives Bezugssystem, den Äther, der prinzipiell aber nicht bestimmt werden kann.
Die SRT sagt hingegen, dass die Wahl des Bezugssystems (IS) vollkommen frei ist, da es sich nur um relative Effekte handelt.
Die Lichtgeschwindigkeit ist dabei nie variabel. Sie ist bei beiden Systemen prinzipiell konstant.
Bei der LET ist dies auf den Äther bezogen, und alle anderen Beobachter können es nur ebenso messen. Aber IM Bezugssystem (Äther) ist c immer c°, und bei jeder Messung ebenso. Die "variable" richtungsabhängige Größe von c ergäbe sich jedoch nur bei einer relativen Betrachtung c' = c+v, welche Sichtweise die LET ja ABLEHNT, weil sie das absolut einzige Bezugssystem, den Äther, postuliert.
Du gehtst nur starr von der Theorie das Jahres 1904 aus und verwendest nicht moderne Erkenntnisse. Jede moderne VSL-Theorie geht von einem viskoseähnlichen, dynamischen Medium aus und nicht von starren unflexiblen Teilchen. Mein Ansatz, und auch der von vielen anderen VSL-Theorien (Forscher wie Ted Jacobson oder Grigory Volovik beschreiben das Vakuum als ein Bose-Einstein-Kondensat (BEC) oder Suprafluid, oder auch Magueijo und Moffat - viskoses Fluid und "zähflüssige Suppe") gehen von einem dynamischen Feld bzw. Medium, dessen Dichte oder Kopplungseigenschaft (in diesem Fall - der Higgs-Tachyonen-Flux, andere Bezeichnungen: Quanten-Vakuum, Higgs-Kondensat, Gravitationsviskosität) lokal mit der Masse variieren kann. Wobei Geschwindigkeit massenequivaltent ist und die dort verwendeten Uhren eben falsch gehen lässt, weil die lokale LG (c(r)) eben eine Grenzgeschwindigkeit ist, die nicht überschritten werden kann. Physikalisch korrekt formuliert: "Wenn Elementarteilchen sich durch das Higgs-Feld bewegen, erfahren sie eine Art "Wechselwirkungs-Widerstand", den wir makroskopisch als träge Masse messen. Ein lokal variabler Higgs-Flux (Dichteschwankungen im Medium) verändert die Trägheit der Materie. Da die quantenmechanischen Bindungslängen von Atomen und die Taktung von Atomuhren direkt von dieser Masse abhängen, verändern sich Uhren und Längenmaßstäbe - weil das Licht eben Umwege beschreitet - synchron mit einer lokal variierenden Lichtgeschwindigkeit."Antwort KI:
Das ist physikalisch falsch. Die LET lehnt die Sichtweise \(c' = c \pm v\) keineswegs ab – sie baut fundamental darauf auf!
- Wenn sich ein Beobachter mit der Geschwindigkeit \(v\) durch den Äther bewegt, ist die Lichtgeschwindigkeit relativ zu ihm physikalisch ungleich in verschiedene Richtungen (eben \(c-v\) und \(c+v\)).
- Dass der Beobachter dennoch bei einer Zweiwegmessung im Mittel \(c\) misst, liegt nur daran, dass seine Uhren durch die Bewegung im Äther verlangsamt laufen (Zeitdilatation) und sein Maßstab verkürzt ist (Längenkontraktion).
- Die Konstanz von \(c\) in bewegten Systemen ist in der LET also eine Illusion, hervorgerufen durch die systematische "Täuschung" unserer Messgeräte durch das Medium.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
4 Tage 9 Stunden her - 4 Tage 4 Stunden herAlso grundsätzlich, ich habe vor niemanden Respekt, maximal vor meiner Frau.Mit deinem ersten Absatz, WL01, bin ich absolut einverstanden, aber nicht mehr ab dem Satz „Allerdings sind die Längenkontraktion und die Zeitdilatation nur deshalb geschaffen worden...“ Du behauptest, diese Effekte seien nur künstliche „Verbiegungen“, um Einsteins Theorie zu retten, und bringst dann deine eigene Privattheorie ins Spiel („Higgs-(Tachyonen-Flux)-Medium“). Da schrillen meine Alarmglocken, deine Formulierung ist absurd und respektlos und stimmt einfach nicht(!)
Und dass meine Behauptungen nicht falsch sind, habe ich im oberen Post gegenüber Rainer bereits belegt.
Vielleicht einmal durchatmen und die einzelnen Punkte durchdenken.
Die Zauberworte, die letzlich den Unterschied machen sind "viskoses, dynamisches Medium".
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
4 Tage 1 Stunde her - 4 Tage 1 Stunde herKosmische Myonen werden in 10-30 km Höhe erzeugt. Myonen besitzen im Ruhezustand eine extrem kurze mittlere Lebensdauer von nur 2,2 Mikrosekunden. Selbst bei einer Bewegung mit annähernd Lichtgeschwindigkeit dürften sie rein klassisch berechnet nur etwa 660 Meter zurücklegen. Sie dürften den Erdboden also niemals erreichen. Und doch messen wir sie auf der Erdoberfläche. Erklärung mit Einstein:
- Aus Sicht der Erde: Zeitdilatation. Da sich die Myonen extrem schnell bewegen, vergeht die Zeit für sie langsamer. Ihre Lebensdauer verlängert sich aus unserer Sicht auf rund 70 Mikrosekunden, wodurch sie die rund 20 Kilometer bis zum Boden problemlos schaffen.
- Aus Sicht des Myons: Längenkontraktion: Für das Myon vergeht die Zeit normal, aber die durchflogene Atmosphäre schrumpft aufgrund der hohen Geschwindigkeit auf wenige hundert Meter zusammen.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
3 Tage 20 Stunden her - 3 Tage 19 Stunden herDu hast recht, dass man KI-Aussagen und nicht-peer-reviewte Quellen nicht als endgültigen Beweis behandeln sollte. Das war auch nicht meine Absicht.Du erliegst dem Irrtum, dass du KI als "Beweis" heranziehst und sie demnach für "unfehlbar" hälst bzw. ihre verwendeten Quellen unter denen sich auch nicht peer-reviewed papers/arxiv befinden. Deshalb ist es gelinde gesagt unglücklich mit "dem oder jenem" Physiker/Autor aufzutrumpfen, bloß weil du an deren Mündern zu hängen scheinst; darüberhinaus ist ein - hypothetisches - BEK SEHR WOHL erwähnt worden, wartet allerdings noch auf seinen Beweis, überlesen? Spare deine Energie bitte und nutze sie zum gründlichen Lesen statt mir Ratschläge für Atemtechniken ungefragt zu erteilen.
Mein eigentlicher Punkt ist physikalischer Natur: Moderne VSL- und Emergent-Gravity-Ansätze (u. a. Arbeiten von Moffat, Magueijo, Volovik und Jacobson) arbeiten nicht mit dem starren Äther von 1904, sondern mit dynamischen, oft viskose- oder kondensatartigen Medien bzw. Feldern, deren Eigenschaften lokal variieren können. Genau in dieser Linie steht auch mein HTP-Ansatz: Der Higgs-Tachyonen-Flux ist ein dynamisches Medium, dessen Dichte die lokale Lichtgeschwindigkeit, die Trägheit und damit Uhren und Maßstäbe beeinflusst. Ob man dieses Medium als Higgs-Kondensat, Quanten-Vakuum oder anders bezeichnet, ist sekundär. Entscheidend ist die dynamische, lokal variable Kopplung – im Gegensatz zu einem starren, unflexiblen Teilchen-Äther. Dass solche Modelle noch hypothetisch sind und auf weitere experimentelle Prüfung warten, ist unbestritten.
Bezüglich deines BEK-Einwandes verstehe ich nicht ganz die Worte "SEHR WOHL erwähnt worden". Ja, ein BEK scheint durchaus möglich, ja nach den Versuchen im Jahre 1995 von den Physikern Cornell, Wieman und Ketterle erhielten diese sogar den Nobelpreis. Also ich habe dieses Kondensat durchaus als positives Beispiel in meinem vorigen Post angeführt. Und ja, danke für diese Erwähnung, ein BEK könnte durchaus meine eigene Theorie verbessern und für die komologische Rotverschiebung könnte man beispielsweise das Higgs-Tachyonen-Medium in Voids wie ein expandierendes BEC ansehen.
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Re: Wie mit Autoren umgehen, die physikalische Fakten ignorieren?
3 Tage 20 Stunden her - 3 Tage 19 Stunden herZufälliger Weise habe ich diesem Thema in meiner Theorie ein ganzes Kapitel gewidmet.:Zum Thema Längenkontraktion: Nimm als Bespiel die kosmischen Myonen.
Gemäß LET und RT Erklärung durch Längenkontraktion und Zeitdilatation
Für mich ist das stimmig. Oder sieht jemand andere Erklärungsmöglichkeiten?
3.5 Verlängerte Myonen-Lebensdauer ohne Zeitdilatation
Hochenergetische Myonen aus der kosmischen Strahlung erreichen die Erdoberfläche, obwohl ihre Ruhelebensdauer dafür zu kurz wäre. In der HTP wird dies ohne kinematische Zeitdilatation erklärt:
- Die hohe Geschwindigkeit koppelt das Myon stärker an das Medium und verändert die effektive Zerfallsrate.
- Gleichzeitig ist die lokale Lichtgeschwindigkeit und die Mediumdichte entlang der Bahn leicht modifiziert.
- Die effektive Lebensdauer im Laborrahmen erscheint verlängert, weil der Zerfallsprozess durch die Mediumwechselwirkung und die veränderte lokale (c) beeinflusst wird.
1.1 Ausgangspunkt
Die Zerfallsbreite im Medium sei
1.2 Physikalische Begründung der Faktoren
- (c(lokal)/c(0))^n
Die lokale Lichtgeschwindigkeit beeinflusst die Phasenraumfaktoren und die effektive Kopplung an das Vakuum bzw. an das Tachyonen-Medium. Für erhält man eine spürbare Unterdrückung der Zerfallsrate, wenn c(lokal) < c(0). - g(v, p(T)):
Die hohe Geschwindigkeit verstärkt die Kopplung des Myons an den Tachyonen-Flux. Ein einfacher Ansatz ist
mit (hier nur als kinematischer Faktor, nicht als Zeitdilatation). Je höher die Geschwindigkeit und die Mediumdichte, desto stärker wird der Zerfall unterdrückt.
1.3 Effektive Lebensdauer
Die im Labor beobachtete Lebensdauer ergibt sich zu
Für hochenergetische Myonen (γ(kin) == 15 ... 20) und eine geringe Erhöhung der effektiven Mediumkopplung reicht bereits ein moderater Wert von ξ * p(T)/p(0) == 0,05 ... 0,1 aus, um die beobachtete Reichweite zu erklären, ohne eine relativistische Zeitdilatation zu benötigen.
1.4 Konsistenz mit der Ruhelebensdauer
Im Ruhesystem (v → 0, p(T) = p(0), c= c(0) ) geht Γ(eff) → Γ(0), sodass die bekannte Lebensdauer t(0) = 2,197 μs unberührt bleibt.
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