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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Tag 14 Stunden herAlso zusammengefasst:Die freien Ladungsträger werden doch nicht auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Sie werden nur solange beschleunigt, bis sie an etwas anstoßen.WL01:...Spannung bleibt bestehen. weil sie im Leiter nicht abfällt....
Und wenn Du den Schalter ausschaltest, bleibt die Spannung natürlich aufrecht und fällt nicht ab?? Und wo fließt nun der Strom? Oder anders ausgedrückt, wo werden die freien Landungsträger auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt?
- Im Zentrum des Leiters,
- am Rande des Leiters,
- oder um den Leiter im EM-Feld?
Nein, das hat doch mit dem Poynting-Vektor nichts zu tun. Trotz diesem "beschleunigt werden" und dann "durch Kollisionen wieder abgebremst werden" ergibt sich für die freien Ladungsträger nur eine recht langsame Driftgeschwindigkeit.
Das elektrische Feld versucht natürlich alle Ladungsträger zu beschleunigen. Aber nur bei den freien Ladungsträgern gelingt das. Aber ein Poynting Vektor spielt da nicht mit.
Du behauptest also, dass sich der Strom mit Driftgeschwindigkeit (1mm/s) IM Leiter ausbreitet? Wohlgemerkt vergleiche Zustand Schalter (egal ob beim Verbraucher, oder im Umspannwerk) ein/ausgeschaltet!
Wenn nicht, bitte beantworte die von mir gestellten Fragen!
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Tag 11 Stunden her - 1 Tag 11 Stunden herNein, der Strom breitet sich nicht aus. Er ist instantan überall dort vorhanden wo ein Spannungsgefälle existiert. Aber der Strom erlaubt keine Stauungen (Divergenzen), weil die sofort zu Spannungen führen würden. D.h. die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen, die breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Im Übrigen generiert der Strom das Magnetfeld, das sich dann im Poynting-Vektor um die Leiter herum befindet. Es ist nicht so, dass der Poynting-Vektor den Strom generiert.Also zusammengefasst:Die freien Ladungsträger werden doch nicht auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Sie werden nur solange beschleunigt, bis sie an etwas anstoßen.WL01:...Spannung bleibt bestehen. weil sie im Leiter nicht abfällt....
Und wenn Du den Schalter ausschaltest, bleibt die Spannung natürlich aufrecht und fällt nicht ab?? Und wo fließt nun der Strom? Oder anders ausgedrückt, wo werden die freien Landungsträger auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt?
- Im Zentrum des Leiters,
- am Rande des Leiters,
- oder um den Leiter im EM-Feld?
Nein, das hat doch mit dem Poynting-Vektor nichts zu tun. Trotz diesem "beschleunigt werden" und dann "durch Kollisionen wieder abgebremst werden" ergibt sich für die freien Ladungsträger nur eine recht langsame Driftgeschwindigkeit.
Das elektrische Feld versucht natürlich alle Ladungsträger zu beschleunigen. Aber nur bei den freien Ladungsträgern gelingt das. Aber ein Poynting Vektor spielt da nicht mit.
Du behauptest also, dass sich der Strom mit Driftgeschwindigkeit (1mm/s) IM Leiter ausbreitet? Wohlgemerkt vergleiche Zustand Schalter (egal ob beim Verbraucher, oder im Umspannwerk) ein/ausgeschaltet!
Wenn nicht, bitte beantworte die von mir gestellten Fragen!
Also, die Kausalitätskette ist:
E-Werk->elektrisches Feld->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät"->Magnetfeld->Poynting-Vektor
und nicht (!)
E-Werk->Poynting-Vektor->Energietransport->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät".
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Tag 9 Stunden her - 1 Tag 9 Stunden herEs ist sehr schwer deine Denkweise aus dir herauszuholen, aber ich möchts jetzt wissen:Nein, der Strom breitet sich nicht aus. Er ist instantan überall dort vorhanden wo ein Spannungsgefälle existiert. Aber der Strom erlaubt keine Stauungen (Divergenzen), weil die sofort zu Spannungen führen würden. D.h. die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen, die breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Im Übrigen generiert der Strom das Magnetfeld, das sich dann im Poynting-Vektor um die Leiter herum befindet. Es ist nicht so, dass der Poynting-Vektor den Strom generiert.
Also, die Kausalitätskette ist:
E-Werk->elektrisches Feld->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät"->Magnetfeld->Poynting-Vektor
und nicht (!)
E-Werk->Poynting-Vektor->Energietransport->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät".
Also noch einmal:
Auf der einen Seite ein EM-Feld, inklusive Spannung und Stromstärke, inklusive Poynting-Vektor, dann ein Schalter, auf der anderen Seite NICHTS.
Dann lege ich den Schalter um: Es entsteht sofort ein Spannungsgefälle in der (zugeschaltenen) Leitung und es baut sich dort ein Elektrisches Feld auf, wobei dieser Aufbau (die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen) sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. Also kommt es somit IM LEITER zum Transport von Photonen (oder Elektronen mit LG?), die den Stromfluss vom Schalter zum Verbraucher tragen? Magnetfeld und Poynting-Vektor sind somit nur unnützes Beiwerk?
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Tag 8 Stunden her - 1 Tag 8 Stunden herEinzige Bedingung ist ein E-Feld.die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen, die breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Nehmen wir einen langen Draht mit einem Schalter:
Batterie ── Schalter ───────────────── Widerstand
Vor dem Einschalten fließt kein stationärer Strom.
Beim Schließen des Schalters breitet sich die Änderung des elektromagnetischen Feldes entlang der Leitung aus. Sie kann sich nicht instantan ausbreiten, sondern höchstens mit einer Geschwindigkeit in der Größenordnung der Lichtgeschwindigkeit im jeweiligen Leitungsmedium. Erst wenn die Feldänderung einen bestimmten Abschnitt erreicht, wird dort das elektrische Feld verändert und die Ladungsträger beginnen, ihre Driftbewegung entsprechend anzupassen.
Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir in #13674 schon erklärt :
Richtig, Magnetfeld und Poynting-Vektor existieren ebenfalls nur in dem Bereich um den Leiter, den das E-Feld bereits erreicht hat.Im Übrigen generiert der Strom das Magnetfeld, das sich dann [...] um die Leiter herum befindet.
Das ganze ist und bleibt ein dynamischer Vorgang, auch nachdem E-Feld und B-Feld den Widerstand erreicht haben und ein konstanter Strom im ganzen Leiter fließt. Du behauptetst zwar,
Die Spannung muss aber im Leiter permanent dynamisch aufrecht erhalten werden, eben weil sie im Widerstand abfällt. So wie sich die Spannung nach dem Einschalten zunächst vom Schalter zum Widerstand fortpflanzt (auch im idealen Leiter), muss sie sich am Anschluss zum Widerstand durch nachrückende Ladungen permanent zum Widerstand hin weiter fortpflanzen. Offenbar hast du Schwierigkeiten, dir diese Dynamik zu vergegenwärtigen.dass die Spannung zwischen den Leitungsenden bestehen bleibt, weil sie im Leiter nicht abfällt.
Die Spannung im E-Feld ist nur dort erhalten, wo sich gleich viele Ladungen befinden. Ladungen, die in den Widerstand eintreten, befinden sich aber nicht mehr am Anschluss der Zuleitung, was dort die Spannung senkt. Zum Ausgleich muss sie sozusagen nachfließen. Da spielt immer ein Zeitfaktor mit, denn Energie ist bekanntlich Leistung*Zeit.
Es verkörpert die Spannung zwischen Hin- und Rückleitung, auch direkt an den Anschlüssen zum Widerstand bzw. Verbraucher als Energieumwandler.Das elektrische Feld um die Leitungen herum hat dabei keinerlei Funktion.
Dann benötigt er wohl auch keine vollständige Beschreibung.Einen äußeren Poynting Vektor benötigt dieser Mechanismus nicht.
ZITAT KI:
Die elektrische Leistung, die der Widerstand aufnimmt, kann vollständig als elektromagnetischer Energiefluss durch den umgebenden Raum beschrieben werden.
Mathematisch ist genau das die Bedeutung des Poynting-Theorems.
Man sollte sich dabei nicht vorstellen, dass die Energie wie ein Stoff zwischen den Drähten entlangströmt. Der Poynting-Vektor beschreibt die lokale Energieflussdichte des elektromagnetischen Feldes. Die Energie befindet sich dabei nicht als „Substanz“ an bestimmten Punkten, sondern die elektromagnetische Feldenergie wird kontinuierlich übertragen.
ZITAT ENDE
Das hat auch nie jemand behauptet. Es ist ein Strohmann-Argument.Es ist nicht so, dass der Poynting-Vektor den Strom generiert.
Strom fließt auch im idealen Leiter ohne Leistungsabgabe dort.Also, die Kausalitätskette ist:
E-Werk->elektrisches Feld->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät"->Magnetfeld->Poynting-Vektor
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Tag 7 Stunden herIm Widerstand des zugeschalteten elektrischen Gerätes kommt es zur Beschleunigung von beweglichen Ladungsträgern durch die angelegte elektrische Spannung. Dies ist die Stromerzeugung. Was anderes, zusätzliches, passiert nicht. Lichtgeschwindigkeit kommt dabei nicht vor, und irgend eine Art von Photonen - oder Elektronentransport findet nicht statt. Bei Wechselspannung werden nicht einmal Ladungsträger im Kreis herum bewegt. Sie oszillieren nur hin und her um Strecken im Mikrometerbereich.Es ist sehr schwer deine Denkweise aus dir herauszuholen, aber ich möchts jetzt wissen:Nein, der Strom breitet sich nicht aus. Er ist instantan überall dort vorhanden wo ein Spannungsgefälle existiert. Aber der Strom erlaubt keine Stauungen (Divergenzen), weil die sofort zu Spannungen führen würden. D.h. die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen, die breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Im Übrigen generiert der Strom das Magnetfeld, das sich dann im Poynting-Vektor um die Leiter herum befindet. Es ist nicht so, dass der Poynting-Vektor den Strom generiert.
Also, die Kausalitätskette ist:
E-Werk->elektrisches Feld->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät"->Magnetfeld->Poynting-Vektor
und nicht (!)
E-Werk->Poynting-Vektor->Energietransport->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät".
Also noch einmal:
Auf der einen Seite ein EM-Feld, inklusive Spannung und Stromstärke, inklusive Poynting-Vektor, dann ein Schalter, auf der anderen Seite NICHTS.
Dann lege ich den Schalter um: Es entsteht sofort ein Spannungsgefälle in der (zugeschaltenen) Leitung und es baut sich dort ein Elektrisches Feld auf, wobei dieser Aufbau (die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen) sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. Also kommt es somit IM LEITER zum Transport von Photonen (oder Elektronen mit LG?), die den Stromfluss vom Schalter zum Verbraucher tragen? Magnetfeld und Poynting-Vektor sind somit nur unnützes Beiwerk?
Magnetfelder sind messbare Begleiterscheinungen. Der Poynting-Vektor ist ebenfalls eine Begleiterscheinung, die im stationären Betrieb nicht einmal messbar ist. Innerhalb eines Transformators ist der Poynting-Vektor jedoch durch Einbringen einer Sonde direkt messbar. Dort induzieren sich die elektrischen und magnetischen Felder gegenseitig.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Tag 6 Stunden herMeine Kommentare in Bold LettersEclipse4 post=13684 userid=21136
Einzige Bedingung ist ein E-Feld.Wolfgang24-1 post=13682 userid=21052
die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen, die breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Nehmen wir einen langen Draht mit einem Schalter:
Batterie ── Schalter ───────────────── Widerstand
Vor dem Einschalten fließt kein stationärer Strom.
Beim Schließen des Schalters breitet sich die Änderung des elektromagnetischen Feldes entlang der Leitung aus. Sie kann sich nicht instantan ausbreiten, sondern höchstens mit einer Geschwindigkeit in der Größenordnung der Lichtgeschwindigkeit im jeweiligen Leitungsmedium. Erst wenn die Feldänderung einen bestimmten Abschnitt erreicht, wird dort das elektrische Feld verändert und die Ladungsträger beginnen, ihre Driftbewegung entsprechend anzupassen.
Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir in #13674 schon erklärt :Deine Erklärung ist aber falsch, denn ohne den Stromfluss gibt es kein Magnetfeld und dann auch keinen Poynting Vektor.
Oberer Leiter
───────────────────┐
↓ S S S │
↓ E → → → R
↓ │
───────────────────┘
unterer LeiterRichtig, Magnetfeld und Poynting-Vektor existieren ebenfalls nur in dem Bereich um den Leiter, den das E-Feld bereits erreicht hat.Wolfgang24-1 post=13682 userid=21052
Im Übrigen generiert der Strom das Magnetfeld, das sich dann [...] um die Leiter herum befindet.
Das ganze ist und bleibt ein dynamischer Vorgang, auch nachdem E-Feld und B-Feld den Widerstand erreicht haben und ein konstanter Strom im ganzen Leiter fließt. Du behauptetst zwar,Die Spannung muss aber im Leiter permanent dynamisch aufrecht erhalten werden, eben weil sie im Widerstand abfällt. So wie sich die Spannung nach dem Einschalten zunächst vom Schalter zum Widerstand fortpflanzt (auch im idealen Leiter), muss sie sich am Anschluss zum Widerstand durch nachrückende Ladungen permanent zum Widerstand hin weiter fortpflanzen. Offenbar hast du Schwierigkeiten, dir diese Dynamik zu vergegenwärtigen.Wolfgang24-1 post=13675 userid=21052
dass die Spannung zwischen den Leitungsenden bestehen bleibt, weil sie im Leiter nicht abfällt.
Die Spannung im E-Feld ist nur dort erhalten, wo sich gleich viele Ladungen befinden. Ladungen, die in den Widerstand eintreten, befinden sich aber nicht mehr am Anschluss der Zuleitung, was dort die Spannung senkt. Zum Ausgleich muss sie sozusagen nachfließen. Da spielt immer ein Zeitfaktor mit, denn Energie ist bekanntlich Leistung*Zeit.
Der Strom fließt gleichmäßig überall in den Leitungen und verursacht lediglich den stationären Spannungsabfall R*I entsprechend den lokalen Widerstandsverhältnissen.Es verkörpert die Spannung zwischen Hin- und Rückleitung, auch direkt an den Anschlüssen zum Widerstand bzw. Verbraucher als Energieumwandler.Wolfgang24-1 post=13675 userid=21052Das elektrische Feld um die Leitungen herum hat dabei keinerlei Funktion.
Ja, das ist richtig, aber nur die Spannung zwischen den Leitungsenden hat eine Funktion, wenn etwas Leitfähiges daran angeschlossen wird.Dann benötigt er wohl auch keine vollständige Beschreibung.Wolfgang24-1 post=13676 userid=21052
Einen äußeren Poynting Vektor benötigt dieser Mechanismus nicht.
"Elektrisches Feld trifft auf freie Ladungsträger" ist eine vollständige Beschreibung für die Stromerzeugung.
ZITAT KI:
Die elektrische Leistung, die der Widerstand aufnimmt, kann vollständig als elektromagnetischer Energiefluss durch den umgebenden Raum beschrieben werden.
Mathematisch ist genau das die Bedeutung des Poynting-Theorems.
Man sollte sich dabei nicht vorstellen, dass die Energie wie ein Stoff zwischen den Drähten entlangströmt. Der Poynting-Vektor beschreibt die lokale Energieflussdichte des elektromagnetischen Feldes. Die Energie befindet sich dabei nicht als „Substanz“ an bestimmten Punkten, sondern die elektromagnetische Feldenergie wird kontinuierlich übertragen.
ZITAT ENDE
Ja das ist eine Erklärung, bei der rein mathematische Formeln eine völlig unbegründete allgemeine physikalische Bedeutung bekommen. Die Bedingung, dass sich dafür die Felder gegenseitig induzieren müssen, ist auf der Strecke geblieben.Das hat auch nie jemand behauptet. Es ist ein Strohmann-Argument.Wolfgang24-1 post=13682 userid=21052
Es ist nicht so, dass der Poynting-Vektor den Strom generiert.
Ja was macht denn dann der Poynting Vektor?Strom fließt auch im idealen Leiter ohne Leistungsabgabe dort.Wolfgang24-1 post=13682 userid=21052
Also, die Kausalitätskette ist:
E-Werk->elektrisches Feld->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät"->Magnetfeld->Poynting-Vektor
Die Leistungsabgabe ist RI².
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Tag 4 Stunden herKontextuell doch eher... Strommann-Argument.Das hat auch nie jemand behauptet. Es ist ein Strohmann-Argument.
GZ.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Tag 1 Stunde her - 1 Tag 1 Stunde herWieso denn ohne Stromfluss? Da steht: "Es entsteht ein Strom", und zwar durch das sich ausbreitende E-Feld, mit dem Strom auch das Magnetfeld, und beide bilden zusammen den Poynting-Vektor. Begreifst du das wirklich nicht?Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir in #13674 schon erklärt :Deine Erklärung ist aber falsch, denn ohne den Stromfluss gibt es kein Magnetfeld und dann auch keinen Poynting Vektor.Meine Kommentare in Bold Letters
Aber direkt nach dem Einschalten nicht instantan überall im Leiter. Es dauert, bis die Elektronen beim räumlich entfernten Verbraucher ein E-Feld "spüren" und dann anfangen zu driften.Der Strom fließt gleichmäßig überall in den Leitungen und verursacht lediglich den stationären Spannungsabfall R*I entsprechend den lokalen Widerstandsverhältnissen.
Was soll denn jetzt diese Binsenweisheit? Eine Wirkung zeigt sich natürlich im angeschlossenen Verbraucher zwischen den Leitungsenden.Es verkörpert die Spannung zwischen Hin- und Rückleitung, auch direkt an den Anschlüssen zum Widerstand bzw. Verbraucher als Energieumwandler.Das elektrische Feld um die Leitungen herum hat dabei keinerlei Funktion.
Ja, das ist richtig, aber nur die Spannung zwischen den Leitungsenden hat eine Funktion, wenn etwas Leitfähiges daran angeschlossen wird.
Nein, die Bedingung ist selbstverständlich: Ohne E-Feld kein Strom, ohne Strom kein induziertes B-Feld, ohne beide Felder kein Poynting-Vektor. Das Poynting-Theorem heißt Theorem, weil es zwangsläufig aus den Maxwellschen Gleichungen folgt.Ja das ist eine Erklärung, bei der rein mathematische Formeln eine völlig unbegründete allgemeine physikalische Bedeutung bekommen. Die Bedingung, dass sich dafür die Felder gegenseitig induzieren müssen, ist auf der Strecke geblieben.ZITAT KI:
[...] Der Poynting-Vektor beschreibt die lokale Energieflussdichte des elektromagnetischen Feldes. Die Energie befindet sich dabei nicht als „Substanz“ an bestimmten Punkten, sondern die elektromagnetische Feldenergie wird kontinuierlich übertragen.
ZITAT ENDE
Strom erzeugen jedenfalls nicht. Nochmal: "Der Poynting-Vektor beschreibt die lokale Energieflussdichte des elektromagnetischen Feldes."Das hat auch nie jemand behauptet. Es ist ein Strohmann-Argument.Es ist nicht so, dass der Poynting-Vektor den Strom generiert.
Ja was macht denn dann der Poynting Vektor?
E-Feld und B-Feld sind am stärksten in der Nähe der stromführenden Leitungen, und dort ist lokal auch die Energieflussdichte am größten.
Ja, im idealen Leiter mit R=0 dann P=0. Die Ladungstrennung und damit das E-Feld an der Quelle kann keine instantane Wirkung beim räumlich weit entfernten Verbraucher haben. Das wäre eine spukhafte Fernwirkung. Die Energie als "Fähigkeit Arbeit zu verrichten" muss zum Verbraucher gelangen, also irgendwie fließen. Den Energiefluss beschreibt der Poynting-Vektor. Er ist überall im elektromagnetischen Feld definiert, nicht nur in den Leitungen, denn die Felder existieren im ganzen Raum zwischen den getrennten Ladungen, nicht nur in den Leitungen.Also, die Kausalitätskette ist:
E-Werk->elektrisches Feld->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät"->Magnetfeld->Poynting-VektorDie Leistungsabgabe ist RI².Strom fließt auch im idealen Leiter ohne Leistungsabgabe dort.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
23 Stunden 59 Minuten her - 23 Stunden 54 Minuten herHier ist die Rede von der Ausbreitungsrichtung des elektrischen Feldes. Solange sich erst das elektrische Feld ausbreitet, fließt noch kein Strom. Daher gibt es noch kein Magnetfeld und keinen Poynting Vektor.Eclipse4:Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir in #13674 schon erklärt :
Ja, beschreiben schon, aber nicht machen! Der geführte Poynting-Vektor beschreibt einen Energietransport, aber er führt keinen durch weil er ja den Strom, der überall die Leistung RI² abgibt, nicht antreibt. Der Poynting-Vektor heißt hier geführt, weil die Leitungen die Flussrichtung bestimmen.Strom erzeugen jedenfalls nicht. Nochmal: "Der Poynting-Vektor beschreibt die lokale Energieflussdichte des elektromagnetischen Feldes."
Nur das elektrische Feld treibt den Strom an. RI² ist die einzige Leistung die erbracht wird. Diese Leistung wird nicht durch den Strom oder durch das elektrische Feld transportiert. Sie entsteht lokal im Widerstand. Und sie entsteht dort nicht, weil der Poynting Vektor hineinfließt und dann dort das Material aufheizt. Nein die Leistung entsteht dadurch, dass das elektrische Feld freie Ladungsträger beschleunigt.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
23 Stunden 18 Minuten her - 23 Stunden 16 Minuten herNa sicher fließt Strom, während sich das E-Feld ausbreitet.Hier ist die Rede von der Ausbreitungsrichtung des elektrischen Feldes. Solange sich erst das elektrische Feld ausbreitet, fließt noch kein Strom. Daher gibt es noch kein Magnetfeld und keinen Poynting Vektor.Eclipse4:Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir in #13674 schon erklärt
Man schließe zwei offene Drähte gleichzeitig mit einem Ende an die Pole einer Batterie an, dann fließen Elektronen vom Minuspol der Batterie in den einen Draht, entlang seiner ganzen Länge, und es fließen Elektronen vom anderen Draht in den Pluspol der Batterie, ebenfalls entlang der ganzen Länge.
Der Elektronen-Strom beginnt jeweils bei der Batterie und setzt sich durch die Drähte fort, und zwar mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit des E-Felds. Dieses ist an jeder Stelle nur durch die verschiedene Ladungsdichte gegeben. Die Drähte werden mit der Zeit geladen wie ein Kondensator, bis die Kapazität erreicht ist. Sie sind de facto ein Kondensator. Kondensatoren kann man nicht instantan laden und das E-Feld ist nicht instantan homogen im ganzen Zwischenraum.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
21 Stunden 59 Minuten herJa, elektrotechnisch fließen bei Schaltvorgängen in der Tat Blindströme entsprechend der Kapazitäten und Induktivitäten der Bauelemente. Aber mit dem technischen Betriebsstrom hat das nichts zu tun. Für diese Blindströme ist sogar der Poynting-Vektor anwendbar. Aber die Energiemenge die er tatsächlich transportiert ist winzig und technisch irrelevant.Na sicher fließt Strom, während sich das E-Feld ausbreitet.Hier ist die Rede von der Ausbreitungsrichtung des elektrischen Feldes. Solange sich erst das elektrische Feld ausbreitet, fließt noch kein Strom. Daher gibt es noch kein Magnetfeld und keinen Poynting Vektor.Eclipse4:Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir in #13674 schon erklärt
Man schließe zwei offene Drähte gleichzeitig mit einem Ende an die Pole einer Batterie an, dann fließen Elektronen vom Minuspol der Batterie in den einen Draht, entlang seiner ganzen Länge, und es fließen Elektronen vom anderen Draht in den Pluspol der Batterie, ebenfalls entlang der ganzen Länge.
Der Elektronen-Strom beginnt jeweils bei der Batterie und setzt sich durch die Drähte fort, und zwar mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit des E-Felds. Dieses ist an jeder Stelle nur durch die verschiedene Ladungsdichte gegeben. Die Drähte werden mit der Zeit geladen wie ein Kondensator, bis die Kapazität erreicht ist. Sie sind de facto ein Kondensator. Kondensatoren kann man nicht instantan laden und das E-Feld ist nicht instantan homogen im ganzen Zwischenraum.
Ein wichtiger Aspekt ist, dass Blindwiderstände frequenzabhängig sind, und dass die Frequenz bei Schaltvorgängen sehr hoch ist. Aber wie bereits gesagt, alles was mit den Schaltvorgängen zusammenhängt, ist für die Energiebilanz unerheblich.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
10 Stunden 51 Minuten her - 10 Stunden 36 Minuten herNa also, geht doch.[...] Aber mit dem technischen Betriebsstrom hat das nichts zu tun. Für diese Blindströme ist sogar der Poynting-Vektor anwendbar.Na sicher fließt Strom, während sich das E-Feld ausbreitet. [...]Hier ist die Rede von der Ausbreitungsrichtung des elektrischen Feldes. Solange sich erst das elektrische Feld ausbreitet, fließt noch kein Strom. Daher gibt es noch kein Magnetfeld und keinen Poynting Vektor.Eclipse4:Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir in #13674 schon erklärt
Aber "Blindstrom" ist technisch etwas anderes.
Keep it simple und bleiben wir elementar beim idealen Leiter: Nach einem Schaltvorgang und fließt Strom während sich das E-Feld ausbreitet. Tatsache ist,KI:
In der Wechselstromtechnik bedeutet Blindstrom normalerweise einen Stromanteil, der mit der Spannung um 90° phasenverschoben ist und im Mittel keine Wirkleistung überträgt. Der anfängliche Strom einer sich aufladenden Leitung ist dagegen zunächst ein transienter Wellen-/Einschaltstrom. Ihn „Blindstrom“ zu nennen, kann leicht zu einer falschen Vorstellung führen.
- dass es Strom ist (EMF im Leiter),
- dass sich ein E-Feld ausbreitet (zwischen den Leitern),
- dass sich ein Magnetfeld ausbreitet (um die Leiter und dazwischen),
- dass sich mit den Feldern der Poynting-Vektor ergibt,
Dass diese Fakten mit dem Betriebsstrom nichts zu tun haben ist falsch, denn ohne diesen transienten Strom kann es gar keinen Betriebsstrom geben. Der Betriebsstrom ist lediglich die Fortsetzung davon, wenn am Ende der Leitungen ein Verbraucher (Widerstand) angeschlossen ist, nachdem die Felder sich bis dorthin ausgebreitet haben.
KI bestätigt es mir:
Ich sage: Der Verbraucher (Widerstand) wirkt wie zwei unendlich lange offene Leitungen. Darin würde der transiente Strom ewig fließen und permanent Energie im elektromagnetischen Feld speichern. Ein Verbraucher wandelt sie allerdings permanent in Wärme, Licht, mechanische Energie oder was immer um. Denn die Kapazität der endlichen Leitung ist begrenzt.1. Der Einschaltvorgang
Eine Leitung kann man bei schnellen Änderungen tatsächlich als System aus verteiltenpro Längeneinheit betrachten. Beim Einschalten breitet sich eine elektromagnetische Welle entlang der Leitung aus. Dabei gibt es zunächst tatsächlich einen Strom, der noch nicht der stationäre Betriebsstrom ist. Man könnte ihn daher meinetwegen Einschalt- oder Wellenstrom nennen. Er ist aber nicht grundsätzlich ein „Blindstrom“ im üblichen elektrotechnischen Sinn.
- Induktivitäten L′ und
- Kapazitäten C′
2. Ohne diesen transienten Vorgang gibt es keinen stationären Betriebsstrom
Das ist dagegen ein sehr guter Gedanke. Nehmen wir eine lange Leitung und schalten am Anfang eine Gleichspannungsquelle an:
Die Information „Spannung liegt jetzt an“ erreicht den entfernten Teil der Leitung erst nach einer endlichen Laufzeit. Dort stellen sich dann E-Feld und B-Feld ein, und entsprechend entsteht dort ein Strom.
Wenn am Ende ein Widerstand angeschlossen ist, wird aus dem zunächst transienten Vorgang der stationäre Zustand: P = UI = I²R.
In diesem Sinn ist der stationäre Betriebsstrom tatsächlich die Fortsetzung des sich ausbreitenden elektromagnetischen Vorgangs.
Und die KI bestätigt es mir:
Wenn du die Energie also irgendwo hinstecken willst, dann "steckt" sie eindeutig im elektromagnetischen Feld.Man muss nur sauber zwischen Energie in der Leitung und Energiefluss entlang der Leitung unterscheiden.
Unendlich lange offene Leitung
Stellen wir uns vor, die Quelle wird bei t=0 angeschlossen:
Quelle
│
├──────────────────────────────────────────────→ ∞
│
└──────────────────────────────────────────────→ ∞
Es gibt kein Ende, an dem die Welle reflektiert werden könnte. Die elektromagnetische Welle breitet sich deshalb immer weiter aus. Für jeden endlichen Zeitpunkt t ist nur ein endlicher Abschnitt der unendlich langen Leitung vom Einschaltvorgang erreicht:
t₁:
Quelle ───────────────→ │
Feld vorhanden
t₂:
Quelle ─────────────────────────→ │
Feld vorhanden
t₃:
Quelle ─────────────────────────────────→ │
Feld vorhanden
Der Bereich rechts von der Front befindet sich weiterhin im ursprünglichen Zustand. Und tatsächlich fließt dort dauerhaft Energie.
Wenn die Leitung verlustlos ist, wird die von der Quelle gelieferte Energie nicht in Wärme umgewandelt. Sie wird vielmehr immer weiter in der Leitung gespeichert: Egespeichert(t) = Pt.
Die Energie wächst also linear mit der Zeit. Das ist keineswegs paradox, obwohl die Leitung unendlich lang ist. Zu jedem endlichen Zeitpunkt wurde nur ein endlicher Abschnitt erreicht.
Wenn beispielsweise die Leitung eine charakteristische Impedanz Z0 besitzt, gilt für die laufende Welle
Diese Leistung fließt permanent nach „rechts“, obwohl es dort niemals einen Verbraucher gibt.
Und hier wird Ihre ursprüngliche Idee sehr interessant
Man kann tatsächlich sagen: Bei einer unendlich langen verlustlosen Leitung wird die elektrische Energie der Quelle permanent in elektromagnetischer Feldenergie der Leitung umgewandelt. Dabei wechseln elektrische und magnetische Feldenergie nicht etwa ständig am selben Ort hin und her. Die elektromagnetische Welle transportiert die Energie mit der Wellenfront nach außen.
Der Poynting-Vektor zeigt dabei entlang der Leitung:
und
Das ist sogar ein besonders klares Gedankenexperiment für den Poynting-Vektor: Es gibt keinen Verbraucher, keine Wärmeentwicklung und keine Reflexion. Trotzdem wird von der Quelle kontinuierlich Leistung abgegeben. Diese Leistung muss irgendwohin gehen — und sie geht in die zunehmende Feldenergie der immer länger werdenden angeregten Leitungsstrecke.
Das sind doch nur Ausflüchte. Die Energiemenge fließt im elektromagnetischen Feld und ist keineswegs irrelevant.Aber die Energiemenge die er tatsächlich transportiert ist winzig und technisch irrelevant.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
8 Stunden 49 Minuten herEs gibt keine unendlich lange offene Leitungen. Nach ein paar hundert km ist immer Schluss. D.h. die transienten Vorgänge dauern nur Millisekunden. Ein Verbraucher kann mit der Spannung erst dann etwas anfangen, wenn sie stabil ist, d.h. wenn die Einschaltschwingungen abgeklungen sind.Eclipse 4: Ich sage: Der Verbraucher (Widerstand) wirkt wie zwei unendlich lange offene Leitungen. Darin würde der transiente Strom ewig fließen und permanent Energie im elektromagnetischen Feld speichern. Ein Verbraucher wandelt sie allerdings permanent in Wärme, Licht, mechanische Energie oder was immer um. Denn die Kapazität der endlichen Leitung ist begrenzt.
Ich habe nicht behauptet, dass Einschaltströme das seien, was man technisch unter Blindstrom versteht. Ich hatte geschrieben:Aber "Blindstrom" ist technisch etwas anderes.
"Elektrotechnisch fließen bei Schaltvorgängen in der Tat Blindströme entsprechend der Kapazitäten und Induktivitäten der Bauelemente....Ein wichtiger Aspekt ist, dass Blindwiderstände frequenzabhängig sind, und dass die Frequenz bei Schaltvorgängen sehr hoch ist.
Der klassische Blindstrom entsteht durch die Blindwiderstände bei der Wechselstromfrequenz. Die Schaltfrequenzen sind viel höher und umfassen ein großes Frequenzspektrum. Aber grundsätzlich sind alle Ströme durch Blindwiderstände "Blindströme". Du hast somit meine Aussage nicht widerlegt, sondern lediglich die stark eingeschränkte Sicht der künstlichen Intelligenz bestätigt.
Im Übrigen breitet sich das relevante E-Feld nicht um die Leiter herum aus. Das relevante E-Feld breitet sich im Leiter aus, wird dort jedoch sofort durch die beweglichen Ladungsträger kompensiert. Diese Kompensation endet am Leitungsende, weshalb dort die volle Spannung anliegt. Der Rückleiter sorgt nur für eine Kapazität. Die ist aber beliebig, weil die Leitungsführung des Rückleiters beliebig ist. Am Ende des Rückleiters liegt das Spannungsniveau des E-Werks an. Der Rückleiter tritt jedoch erst dann in Aktion, wenn der Arbeitsstrom fließt. Durch den Strom verschiebt sich der Spannungsunterschied zwischen hin- und Rückleitung um R*I.
Kurz gesagt, alles was sich außerhalb der Leitungen abspielt, ist für den Betriebsstrom irrelevant. Nur die Vorgänge innerhalb der Leitungen und der Bauteile der elektrischen Geräte sind für den Betriebsstrom von Belang. Beim Betriebsstrom gibt es weder einen Energiefluss aus den Leitungen heraus in den Freiraum noch einen Energiefluss zurück aus dem Freiraum.
Bei Sende- und Empfangsantennen ist es jedoch tatsächlich anders. Da ist der Poynting-Vektor nicht geführt und repräsentiert so tatsächlich die über den Freiraum übertragene Leistung. Im Gegensatz zum geführten Poynting-Vektor kann man diesen Übertragungsweg jedoch beeinflussen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
6 Stunden 21 Minuten her - 3 Stunden 9 Minuten herAch, damit hast du mich jetzt total desillusioniert. Das ist wirklich fies.Es gibt keine unendlich lange offene Leitungen.Eclipse 4: Ich sage: Der Verbraucher (Widerstand) wirkt wie zwei unendlich lange offene Leitungen. Darin würde der transiente Strom ewig fließen und permanent Energie im elektromagnetischen Feld speichern. Ein Verbraucher wandelt sie allerdings permanent in Wärme, Licht, mechanische Energie oder was immer um. Denn die Kapazität der endlichen Leitung ist begrenzt.
Da ist die zugrunde liegend Physik also gaaanz anders. Ja nee, ist klar.Bei Sende- und Empfangsantennen ist es jedoch tatsächlich anders. Da ist der Poynting-Vektor nicht geführt und repräsentiert so tatsächlich die über den Freiraum übertragene Leistung. Im Gegensatz zum geführten Poynting-Vektor kann man diesen Übertragungsweg jedoch beeinflussen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
35 Minuten her - 34 Minuten herZiemlich spät... klar.Da ist die zugrunde liegend Physik also gaaanz anders. Ja nee, ist klar.
Gefühlte 3 Imperien weiter.
Z.Der beste Lehrer eigenes Versagen ist.
Yoda
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