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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Tag 14 Stunden her
#13681
WL01:...Spannung bleibt bestehen. weil sie im Leiter nicht abfällt....
Und wenn Du den Schalter ausschaltest, bleibt die Spannung natürlich aufrecht und fällt nicht ab?? Und wo fließt nun der Strom? Oder anders ausgedrückt, wo werden die freien Landungsträger auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt?
  • Im Zentrum des Leiters,
  • am Rande des Leiters,
  • oder um den Leiter im EM-Feld?
Die freien Ladungsträger werden doch nicht auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Sie werden nur solange beschleunigt, bis sie an etwas anstoßen.
Nein, das hat doch mit dem Poynting-Vektor nichts zu tun. Trotz diesem "beschleunigt werden" und dann "durch Kollisionen wieder abgebremst werden" ergibt sich für die freien Ladungsträger nur eine recht langsame Driftgeschwindigkeit.
Das elektrische Feld versucht natürlich alle Ladungsträger zu beschleunigen. Aber nur bei den freien Ladungsträgern gelingt das. Aber ein Poynting Vektor spielt da nicht mit.
Also zusammengefasst:
Du behauptest also, dass sich der Strom mit Driftgeschwindigkeit (1mm/s) IM Leiter ausbreitet? Wohlgemerkt vergleiche Zustand Schalter (egal ob beim Verbraucher, oder im Umspannwerk) ein/ausgeschaltet!
Wenn nicht, bitte beantworte die von mir gestellten Fragen!
 

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Tag 11 Stunden her - 1 Tag 11 Stunden her
#13682
WL01:...Spannung bleibt bestehen. weil sie im Leiter nicht abfällt....
Und wenn Du den Schalter ausschaltest, bleibt die Spannung natürlich aufrecht und fällt nicht ab?? Und wo fließt nun der Strom? Oder anders ausgedrückt, wo werden die freien Landungsträger auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt?
  • Im Zentrum des Leiters,
  • am Rande des Leiters,
  • oder um den Leiter im EM-Feld?
Die freien Ladungsträger werden doch nicht auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Sie werden nur solange beschleunigt, bis sie an etwas anstoßen.
Nein, das hat doch mit dem Poynting-Vektor nichts zu tun. Trotz diesem "beschleunigt werden" und dann "durch Kollisionen wieder abgebremst werden" ergibt sich für die freien Ladungsträger nur eine recht langsame Driftgeschwindigkeit.
Das elektrische Feld versucht natürlich alle Ladungsträger zu beschleunigen. Aber nur bei den freien Ladungsträgern gelingt das. Aber ein Poynting Vektor spielt da nicht mit.
Also zusammengefasst:
Du behauptest also, dass sich der Strom mit Driftgeschwindigkeit (1mm/s) IM Leiter ausbreitet? Wohlgemerkt vergleiche Zustand Schalter (egal ob beim Verbraucher, oder im Umspannwerk) ein/ausgeschaltet!
Wenn nicht, bitte beantworte die von mir gestellten Fragen!


 
Nein, der Strom breitet sich nicht aus. Er ist instantan überall dort vorhanden wo ein Spannungsgefälle existiert. Aber der Strom erlaubt keine Stauungen (Divergenzen), weil die sofort zu Spannungen führen würden. D.h. die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen, die breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Im Übrigen generiert der Strom das Magnetfeld, das sich dann im Poynting-Vektor um die Leiter herum befindet. Es ist nicht so, dass der Poynting-Vektor den Strom generiert. 
Also, die Kausalitätskette ist:
E-Werk->elektrisches Feld->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät"->Magnetfeld->Poynting-Vektor
und nicht (!)
E-Werk->Poynting-Vektor->Energietransport->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät".
Letzte Änderung: 1 Tag 11 Stunden her von Wolfgang24-1.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Tag 9 Stunden her - 1 Tag 9 Stunden her
#13683
Nein, der Strom breitet sich nicht aus. Er ist instantan überall dort vorhanden wo ein Spannungsgefälle existiert. Aber der Strom erlaubt keine Stauungen (Divergenzen), weil die sofort zu Spannungen führen würden. D.h. die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen, die breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Im Übrigen generiert der Strom das Magnetfeld, das sich dann im Poynting-Vektor um die Leiter herum befindet. Es ist nicht so, dass der Poynting-Vektor den Strom generiert. 
Also, die Kausalitätskette ist:
E-Werk->elektrisches Feld->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät"->Magnetfeld->Poynting-Vektor
und nicht (!)
E-Werk->Poynting-Vektor->Energietransport->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät".
Es ist sehr schwer deine Denkweise aus dir herauszuholen, aber ich möchts jetzt wissen:
Also noch einmal:
Auf der einen Seite ein EM-Feld, inklusive Spannung und Stromstärke, inklusive Poynting-Vektor, dann ein Schalter, auf der anderen Seite NICHTS.
Dann lege ich den Schalter um: Es entsteht sofort ein Spannungsgefälle in der (zugeschaltenen) Leitung und es baut sich dort ein Elektrisches Feld auf, wobei dieser Aufbau (die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen) sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. Also kommt es somit IM LEITER zum Transport von Photonen (oder Elektronen mit LG?), die den Stromfluss vom Schalter zum Verbraucher tragen? Magnetfeld und Poynting-Vektor sind somit nur unnützes Beiwerk? 
Letzte Änderung: 1 Tag 9 Stunden her von WL01.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Tag 8 Stunden her - 1 Tag 8 Stunden her
#13684
die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen, die breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Einzige Bedingung ist ein E-Feld.

Nehmen wir einen langen Draht mit einem Schalter:

Batterie ── Schalter ───────────────── Widerstand

Vor dem Einschalten fließt kein stationärer Strom.
Beim Schließen des Schalters breitet sich die Änderung des elektromagnetischen Feldes entlang der Leitung aus. Sie kann sich nicht instantan ausbreiten, sondern höchstens mit einer Geschwindigkeit in der Größenordnung der Lichtgeschwindigkeit im jeweiligen Leitungsmedium. Erst wenn die Feldänderung einen bestimmten Abschnitt erreicht, wird dort das elektrische Feld verändert und die Ladungsträger beginnen, ihre Driftbewegung entsprechend anzupassen.

Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir in #13674 schon erklärt :
  
Code:
Oberer Leiter ───────────────────┐ ↓     S S S        │ ↓ E   → → →        R​​​​ ↓                  │ ───────────────────┘   unterer Leiter
Im Übrigen generiert der Strom das Magnetfeld, das sich dann [...] um die Leiter herum befindet.
Richtig, Magnetfeld und Poynting-Vektor existieren ebenfalls nur in dem Bereich um den Leiter, den das E-Feld bereits erreicht hat. 

Das ganze ist und bleibt ein dynamischer Vorgang, auch nachdem E-Feld und B-Feld den Widerstand erreicht haben und ein konstanter Strom im ganzen Leiter fließt. Du behauptetst zwar,
dass die Spannung zwischen den Leitungsenden bestehen bleibt, weil sie im Leiter nicht abfällt.
Die Spannung muss aber im Leiter permanent dynamisch aufrecht erhalten werden, eben weil sie im Widerstand abfällt. So wie sich die Spannung nach dem Einschalten zunächst vom Schalter zum Widerstand fortpflanzt (auch im idealen Leiter), muss sie sich am Anschluss zum Widerstand durch nachrückende Ladungen permanent zum Widerstand hin weiter fortpflanzen. Offenbar hast du Schwierigkeiten, dir diese Dynamik zu vergegenwärtigen.

Die Spannung im E-Feld ist nur dort erhalten, wo sich gleich viele Ladungen befinden. Ladungen, die in den Widerstand eintreten, befinden sich aber nicht mehr am Anschluss der Zuleitung, was dort die Spannung senkt. Zum Ausgleich muss sie sozusagen nachfließen. Da spielt immer ein Zeitfaktor mit, denn Energie ist bekanntlich Leistung*Zeit.
Das elektrische Feld um die Leitungen herum hat dabei keinerlei Funktion.
Es verkörpert die Spannung zwischen Hin- und Rückleitung, auch direkt an den Anschlüssen zum Widerstand bzw. Verbraucher als Energieumwandler.
Einen äußeren Poynting Vektor benötigt dieser Mechanismus nicht.
Dann benötigt er wohl auch keine vollständige Beschreibung.

ZITAT KI:
Die elektrische Leistung, die der Widerstand aufnimmt, kann vollständig als elektromagnetischer Energiefluss durch den umgebenden Raum beschrieben werden.
Mathematisch ist genau das die Bedeutung des Poynting-Theorems.

Man sollte sich dabei nicht vorstellen, dass die Energie wie ein Stoff zwischen den Drähten entlangströmt. Der Poynting-Vektor beschreibt die lokale Energieflussdichte des elektromagnetischen Feldes. Die Energie befindet sich dabei nicht als „Substanz“ an bestimmten Punkten, sondern die elektromagnetische Feldenergie wird kontinuierlich übertragen.
ZITAT ENDE
Es ist nicht so, dass der Poynting-Vektor den Strom generiert.
Das hat auch nie jemand behauptet. Es ist ein Strohmann-Argument.
Also, die Kausalitätskette ist:
E-Werk->elektrisches Feld->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät"->Magnetfeld->Poynting-Vektor
Strom fließt auch im idealen Leiter ohne Leistungsabgabe dort.
Letzte Änderung: 1 Tag 8 Stunden her von Eclipse4.
Danke von: WL01

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Tag 7 Stunden her
#13685
Nein, der Strom breitet sich nicht aus. Er ist instantan überall dort vorhanden wo ein Spannungsgefälle existiert. Aber der Strom erlaubt keine Stauungen (Divergenzen), weil die sofort zu Spannungen führen würden. D.h. die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen, die breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Im Übrigen generiert der Strom das Magnetfeld, das sich dann im Poynting-Vektor um die Leiter herum befindet. Es ist nicht so, dass der Poynting-Vektor den Strom generiert. 
Also, die Kausalitätskette ist:
E-Werk->elektrisches Feld->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät"->Magnetfeld->Poynting-Vektor
und nicht (!)
E-Werk->Poynting-Vektor->Energietransport->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät".
Es ist sehr schwer deine Denkweise aus dir herauszuholen, aber ich möchts jetzt wissen:
Also noch einmal:
Auf der einen Seite ein EM-Feld, inklusive Spannung und Stromstärke, inklusive Poynting-Vektor, dann ein Schalter, auf der anderen Seite NICHTS.
Dann lege ich den Schalter um: Es entsteht sofort ein Spannungsgefälle in der (zugeschaltenen) Leitung und es baut sich dort ein Elektrisches Feld auf, wobei dieser Aufbau (die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen) sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. Also kommt es somit IM LEITER zum Transport von Photonen (oder Elektronen mit LG?), die den Stromfluss vom Schalter zum Verbraucher tragen? Magnetfeld und Poynting-Vektor sind somit nur unnützes Beiwerk? 
Im Widerstand des zugeschalteten elektrischen Gerätes kommt es zur Beschleunigung von beweglichen Ladungsträgern durch die angelegte elektrische Spannung. Dies ist die Stromerzeugung. Was anderes, zusätzliches, passiert nicht. Lichtgeschwindigkeit kommt dabei nicht vor, und irgend eine Art von Photonen - oder Elektronentransport findet nicht statt. Bei Wechselspannung werden nicht einmal Ladungsträger im Kreis herum bewegt. Sie oszillieren nur hin und her um Strecken im Mikrometerbereich.
Magnetfelder sind messbare Begleiterscheinungen. Der Poynting-Vektor ist ebenfalls eine Begleiterscheinung, die im stationären Betrieb nicht einmal messbar ist. Innerhalb eines Transformators ist der Poynting-Vektor jedoch durch Einbringen einer Sonde direkt messbar. Dort induzieren sich die elektrischen und magnetischen Felder gegenseitig.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Tag 6 Stunden her
#13686
Eclipse4 post=13684 userid=21136
Meine Kommentare in Bold Letters
Wolfgang24-1 post=13682 userid=21052
die Bedingungen, die zu einem Stromfluss führen, die breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Einzige Bedingung ist ein E-Feld.

Nehmen wir einen langen Draht mit einem Schalter:

Batterie ── Schalter ───────────────── Widerstand

Vor dem Einschalten fließt kein stationärer Strom.
Beim Schließen des Schalters breitet sich die Änderung des elektromagnetischen Feldes entlang der Leitung aus. Sie kann sich nicht instantan ausbreiten, sondern höchstens mit einer Geschwindigkeit in der Größenordnung der Lichtgeschwindigkeit im jeweiligen Leitungsmedium. Erst wenn die Feldänderung einen bestimmten Abschnitt erreicht, wird dort das elektrische Feld verändert und die Ladungsträger beginnen, ihre Driftbewegung entsprechend anzupassen.

Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir in #13674 schon erklärt :Deine Erklärung ist aber falsch, denn ohne den Stromfluss gibt es kein Magnetfeld und dann auch keinen Poynting Vektor.  
Oberer Leiter
───────────────────┐
↓     S S S        │
↓ E   → → →        R​​​​
↓                  │
───────────────────┘  
unterer Leiter
Wolfgang24-1 post=13682 userid=21052
Im Übrigen generiert der Strom das Magnetfeld, das sich dann [...] um die Leiter herum befindet.
Richtig, Magnetfeld und Poynting-Vektor existieren ebenfalls nur in dem Bereich um den Leiter, den das E-Feld bereits erreicht hat. 

Das ganze ist und bleibt ein dynamischer Vorgang, auch nachdem E-Feld und B-Feld den Widerstand erreicht haben und ein konstanter Strom im ganzen Leiter fließt. Du behauptetst zwar,
Wolfgang24-1 post=13675 userid=21052
dass die Spannung zwischen den Leitungsenden bestehen bleibt, weil sie im Leiter nicht abfällt.
Die Spannung muss aber im Leiter permanent dynamisch aufrecht erhalten werden, eben weil sie im Widerstand abfällt. So wie sich die Spannung nach dem Einschalten zunächst vom Schalter zum Widerstand fortpflanzt (auch im idealen Leiter), muss sie sich am Anschluss zum Widerstand durch nachrückende Ladungen permanent zum Widerstand hin weiter fortpflanzen. Offenbar hast du Schwierigkeiten, dir diese Dynamik zu vergegenwärtigen.

Die Spannung im E-Feld ist nur dort erhalten, wo sich gleich viele Ladungen befinden. Ladungen, die in den Widerstand eintreten, befinden sich aber nicht mehr am Anschluss der Zuleitung, was dort die Spannung senkt. Zum Ausgleich muss sie sozusagen nachfließen. Da spielt immer ein Zeitfaktor mit, denn Energie ist bekanntlich Leistung*Zeit.

Der Strom fließt gleichmäßig überall in den Leitungen und verursacht lediglich den stationären Spannungsabfall R*I entsprechend den lokalen Widerstandsverhältnissen.
Wolfgang24-1 post=13675 userid=21052Das elektrische Feld um die Leitungen herum hat dabei keinerlei Funktion.
Es verkörpert die Spannung zwischen Hin- und Rückleitung, auch direkt an den Anschlüssen zum Widerstand bzw. Verbraucher als Energieumwandler.
Ja, das ist richtig, aber nur die Spannung zwischen den Leitungsenden hat eine Funktion, wenn etwas Leitfähiges  daran angeschlossen wird.
Wolfgang24-1 post=13676 userid=21052
Einen äußeren Poynting Vektor benötigt dieser Mechanismus nicht.
Dann benötigt er wohl auch keine vollständige Beschreibung.
"Elektrisches Feld trifft auf freie Ladungsträger" ist eine vollständige Beschreibung für die Stromerzeugung.

ZITAT KI:
Die elektrische Leistung, die der Widerstand aufnimmt, kann vollständig als elektromagnetischer Energiefluss durch den umgebenden Raum beschrieben werden.
Mathematisch ist genau das die Bedeutung des Poynting-Theorems.

Man sollte sich dabei nicht vorstellen, dass die Energie wie ein Stoff zwischen den Drähten entlangströmt. Der Poynting-Vektor beschreibt die lokale Energieflussdichte des elektromagnetischen Feldes. Die Energie befindet sich dabei nicht als „Substanz“ an bestimmten Punkten, sondern die elektromagnetische Feldenergie wird kontinuierlich übertragen.
ZITAT ENDE
Ja das ist eine Erklärung, bei der rein mathematische Formeln eine völlig unbegründete allgemeine physikalische Bedeutung bekommen. Die Bedingung, dass sich dafür die Felder gegenseitig induzieren müssen, ist auf der Strecke geblieben.
Wolfgang24-1 post=13682 userid=21052
Es ist nicht so, dass der Poynting-Vektor den Strom generiert.
Das hat auch nie jemand behauptet. Es ist ein Strohmann-Argument.
Ja was macht denn dann der Poynting Vektor?
Wolfgang24-1 post=13682 userid=21052
Also, die Kausalitätskette ist:
E-Werk->elektrisches Feld->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät"->Magnetfeld->Poynting-Vektor
Strom fließt auch im idealen Leiter ohne Leistungsabgabe dort.
Die Leistungsabgabe ist RI².

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Tag 4 Stunden her
#13687
Eclipse
Das hat auch nie jemand behauptet. Es ist ein Strohmann-Argument.
Kontextuell doch eher... Strommann-Argument.

GZ.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Tag 1 Stunde her - 1 Tag 1 Stunde her
#13688
Meine Kommentare in Bold Letters
Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir in #13674 schon erklärt :Deine Erklärung ist aber falsch, denn ohne den Stromfluss gibt es kein Magnetfeld und dann auch keinen Poynting Vektor. 
Wieso denn ohne Stromfluss? Da steht: "Es entsteht ein Strom", und zwar durch das sich ausbreitende E-Feld, mit dem Strom auch das Magnetfeld, und beide bilden zusammen den Poynting-Vektor. Begreifst du das wirklich nicht?
Der Strom fließt gleichmäßig überall in den Leitungen und verursacht lediglich den stationären Spannungsabfall R*I entsprechend den lokalen Widerstandsverhältnissen.
Aber direkt nach dem Einschalten nicht instantan überall im Leiter. Es dauert, bis die Elektronen beim räumlich entfernten Verbraucher ein E-Feld "spüren" und dann anfangen zu driften.
Das elektrische Feld um die Leitungen herum hat dabei keinerlei Funktion.
Es verkörpert die Spannung zwischen Hin- und Rückleitung, auch direkt an den Anschlüssen zum Widerstand bzw. Verbraucher als Energieumwandler.
Ja, das ist richtig, aber nur die Spannung zwischen den Leitungsenden hat eine Funktion, wenn etwas Leitfähiges daran angeschlossen wird.
Was soll denn jetzt diese Binsenweisheit? Eine Wirkung zeigt sich natürlich im angeschlossenen Verbraucher zwischen den Leitungsenden.
ZITAT KI:
[...] Der Poynting-Vektor beschreibt die lokale Energieflussdichte des elektromagnetischen Feldes. Die Energie befindet sich dabei nicht als „Substanz“ an bestimmten Punkten, sondern die elektromagnetische Feldenergie wird kontinuierlich übertragen.
ZITAT ENDE
Ja das ist eine Erklärung, bei der rein mathematische Formeln eine völlig unbegründete allgemeine physikalische Bedeutung bekommen. Die Bedingung, dass sich dafür die Felder gegenseitig induzieren müssen, ist auf der Strecke geblieben.
Nein, die Bedingung ist selbstverständlich: Ohne E-Feld kein Strom, ohne Strom kein induziertes B-Feld, ohne beide Felder kein Poynting-Vektor. Das Poynting-Theorem heißt Theorem, weil es zwangsläufig aus den Maxwellschen Gleichungen folgt.
Es ist nicht so, dass der Poynting-Vektor den Strom generiert.
Das hat auch nie jemand behauptet. Es ist ein Strohmann-Argument.
Ja was macht denn dann der Poynting Vektor?
Strom erzeugen jedenfalls nicht. Nochmal: "Der Poynting-Vektor beschreibt die lokale Energieflussdichte des elektromagnetischen Feldes."
E-Feld und B-Feld sind am stärksten in der Nähe der stromführenden Leitungen, und dort ist lokal auch die Energieflussdichte am größten.
Also, die Kausalitätskette ist:
E-Werk->elektrisches Feld->"Strom bei Leistungsabgabe im Elektrogerät"->Magnetfeld->Poynting-Vektor
Strom fließt auch im idealen Leiter ohne Leistungsabgabe dort.
Die Leistungsabgabe ist RI².
Ja, im idealen Leiter mit R=0 dann P=0. Die Ladungstrennung und damit das E-Feld an der Quelle kann keine instantane Wirkung beim räumlich weit entfernten Verbraucher haben. Das wäre eine spukhafte Fernwirkung. Die Energie als "Fähigkeit Arbeit zu verrichten" muss zum Verbraucher gelangen, also irgendwie fließen. Den Energiefluss beschreibt der Poynting-Vektor. Er ist überall im elektromagnetischen Feld definiert, nicht nur in den Leitungen, denn die Felder existieren im ganzen Raum zwischen den getrennten Ladungen, nicht nur in den Leitungen.
Letzte Änderung: 1 Tag 1 Stunde her von Eclipse4.
Danke von: WL01

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

23 Stunden 59 Minuten her - 23 Stunden 54 Minuten her
#13689
Eclipse4:Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir  in #13674 schon erklärt  :
Hier ist die Rede von der Ausbreitungsrichtung des elektrischen Feldes. Solange sich erst das elektrische Feld ausbreitet, fließt noch kein Strom. Daher gibt es noch kein Magnetfeld und keinen Poynting Vektor.
Strom erzeugen jedenfalls nicht. Nochmal: "Der Poynting-Vektor beschreibt die lokale Energieflussdichte des elektromagnetischen Feldes."
Ja, beschreiben schon, aber nicht machen! Der geführte Poynting-Vektor beschreibt einen Energietransport, aber er führt keinen durch weil er ja den Strom, der überall die Leistung RI² abgibt, nicht antreibt. Der Poynting-Vektor heißt hier geführt, weil die Leitungen die Flussrichtung bestimmen.
Nur das elektrische Feld treibt den Strom an. RI² ist die einzige Leistung die erbracht wird. Diese Leistung wird nicht durch den Strom oder durch das elektrische Feld transportiert. Sie entsteht lokal im Widerstand. Und sie entsteht dort nicht, weil der Poynting Vektor hineinfließt und dann dort das Material aufheizt. Nein die Leistung entsteht dadurch, dass das elektrische Feld freie Ladungsträger beschleunigt.
 
Letzte Änderung: 23 Stunden 54 Minuten her von Wolfgang24-1.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

23 Stunden 18 Minuten her - 23 Stunden 16 Minuten her
#13690
Eclipse4:Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir  in #13674 schon erklärt
Hier ist die Rede von der Ausbreitungsrichtung des elektrischen Feldes. Solange sich erst das elektrische Feld ausbreitet, fließt noch kein Strom. Daher gibt es noch kein Magnetfeld und keinen Poynting Vektor.
Na sicher fließt Strom, während sich das E-Feld ausbreitet.

Man schließe zwei offene Drähte gleichzeitig mit einem Ende an die Pole einer Batterie an, dann fließen Elektronen vom Minuspol der Batterie in den einen Draht, entlang seiner ganzen Länge, und es fließen Elektronen vom anderen Draht in den Pluspol der Batterie, ebenfalls entlang der ganzen Länge.

Der Elektronen-Strom beginnt jeweils bei der Batterie und setzt sich durch die Drähte fort, und zwar mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit des E-Felds. Dieses ist an jeder Stelle nur durch die verschiedene Ladungsdichte gegeben. Die Drähte werden mit der Zeit geladen wie ein Kondensator, bis die Kapazität erreicht ist. Sie sind de facto ein Kondensator. Kondensatoren kann man nicht instantan laden und das E-Feld ist nicht instantan homogen im ganzen Zwischenraum.
Letzte Änderung: 23 Stunden 16 Minuten her von Eclipse4.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

21 Stunden 59 Minuten her
#13691
Eclipse4:Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir  in #13674 schon erklärt
Hier ist die Rede von der Ausbreitungsrichtung des elektrischen Feldes. Solange sich erst das elektrische Feld ausbreitet, fließt noch kein Strom. Daher gibt es noch kein Magnetfeld und keinen Poynting Vektor.
Na sicher fließt Strom, während sich das E-Feld ausbreitet.

Man schließe zwei offene Drähte gleichzeitig mit einem Ende an die Pole einer Batterie an, dann fließen Elektronen vom Minuspol der Batterie in den einen Draht, entlang seiner ganzen Länge, und es fließen Elektronen vom anderen Draht in den Pluspol der Batterie, ebenfalls entlang der ganzen Länge.

Der Elektronen-Strom beginnt jeweils bei der Batterie und setzt sich durch die Drähte fort, und zwar mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit des E-Felds. Dieses ist an jeder Stelle nur durch die verschiedene Ladungsdichte gegeben. Die Drähte werden mit der Zeit geladen wie ein Kondensator, bis die Kapazität erreicht ist. Sie sind de facto ein Kondensator. Kondensatoren kann man nicht instantan laden und das E-Feld ist nicht instantan homogen im ganzen Zwischenraum.
Ja, elektrotechnisch fließen bei Schaltvorgängen in der Tat Blindströme entsprechend der Kapazitäten und Induktivitäten der Bauelemente. Aber mit dem technischen Betriebsstrom hat das nichts zu tun. Für diese Blindströme ist sogar der Poynting-Vektor anwendbar. Aber die Energiemenge die er tatsächlich transportiert ist winzig und technisch irrelevant.
Ein wichtiger Aspekt ist, dass Blindwiderstände frequenzabhängig sind, und dass die Frequenz bei Schaltvorgängen sehr hoch ist. Aber wie bereits gesagt, alles was mit den Schaltvorgängen zusammenhängt, ist für die Energiebilanz unerheblich.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

10 Stunden 51 Minuten her - 10 Stunden 36 Minuten her
#13695
Eclipse4:Es entsteht also ein Strom nur im Bereich zwischen Schalter und den Punkten im Leiter, den das E-Feld bzw. die Spannungsänderung bereits erreicht hat. Die Ausbreitungsrichtung ist die des Poynting-Vektors S (Das habe ich dir  in #13674 schon erklärt
Hier ist die Rede von der Ausbreitungsrichtung des elektrischen Feldes. Solange sich erst das elektrische Feld ausbreitet, fließt noch kein Strom. Daher gibt es noch kein Magnetfeld und keinen Poynting Vektor.
Na sicher fließt Strom, während sich das E-Feld ausbreitet. [...]
[...] Aber mit dem technischen Betriebsstrom hat das nichts zu tun. Für diese Blindströme ist sogar der Poynting-Vektor anwendbar.
Na also, geht doch.

Aber "Blindstrom" ist technisch etwas anderes.
KI:
In der Wechselstromtechnik bedeutet Blindstrom normalerweise einen Stromanteil, der mit der Spannung um 90° phasenverschoben ist und im Mittel keine Wirkleistung überträgt. Der anfängliche Strom einer sich aufladenden Leitung ist dagegen zunächst ein transienter Wellen-/Einschaltstrom. Ihn „Blindstrom“ zu nennen, kann leicht zu einer falschen Vorstellung führen.
Keep it simple und bleiben wir elementar beim idealen Leiter: Nach einem Schaltvorgang und fließt Strom während sich das E-Feld ausbreitet. Tatsache ist, 
  • dass es Strom ist (EMF im Leiter),
  • dass sich ein E-Feld ausbreitet (zwischen den Leitern),
  • dass sich ein Magnetfeld ausbreitet (um die Leiter und dazwischen),
  • dass sich mit den Feldern der Poynting-Vektor ergibt,
und zwar alles während der Ausbreitung nur in dem Bereich der Leitungen, wo die Felder bereits existieren. Deine Aussage oben in rot ist somit widerlegt.

Dass diese Fakten mit dem Betriebsstrom nichts zu tun haben ist falsch, denn ohne diesen transienten Strom kann es gar keinen Betriebsstrom geben. Der Betriebsstrom ist lediglich die Fortsetzung davon, wenn am Ende der Leitungen ein Verbraucher (Widerstand) angeschlossen ist, nachdem die Felder sich bis dorthin ausgebreitet haben.

KI bestätigt es mir:
1. Der Einschaltvorgang

Eine Leitung kann man bei schnellen Änderungen tatsächlich als System aus verteilten
  • Induktivitäten L′ und
  • Kapazitäten C′
pro Längeneinheit betrachten. Beim Einschalten breitet sich eine elektromagnetische Welle entlang der Leitung aus. Dabei gibt es zunächst tatsächlich einen Strom, der noch nicht der stationäre Betriebsstrom ist. Man könnte ihn daher meinetwegen Einschalt- oder Wellenstrom nennen. Er ist aber nicht grundsätzlich ein „Blindstrom“ im üblichen elektrotechnischen Sinn.

2. Ohne diesen transienten Vorgang gibt es keinen stationären Betriebsstrom

Das ist dagegen ein sehr guter Gedanke. Nehmen wir eine lange Leitung und schalten am Anfang eine Gleichspannungsquelle an:

Die Information „Spannung liegt jetzt an“ erreicht den entfernten Teil der Leitung erst nach einer endlichen Laufzeit. Dort stellen sich dann E-Feld und B-Feld ein, und entsprechend entsteht dort ein Strom.

Wenn am Ende ein Widerstand angeschlossen ist, wird aus dem zunächst transienten Vorgang der stationäre Zustand: P = UI = I²R​.
In diesem Sinn ist der stationäre Betriebsstrom tatsächlich die Fortsetzung des sich ausbreitenden elektromagnetischen Vorgangs.
Ich sage: Der Verbraucher (Widerstand) wirkt wie zwei unendlich lange offene Leitungen. Darin würde der transiente Strom ewig fließen und permanent Energie im elektromagnetischen Feld speichern. Ein Verbraucher wandelt sie allerdings permanent in Wärme, Licht, mechanische Energie oder was immer um. Denn die Kapazität der endlichen Leitung ist begrenzt.

Und die KI bestätigt es mir:
Man muss nur sauber zwischen Energie in der Leitung und Energiefluss entlang der Leitung unterscheiden.

Unendlich lange offene Leitung

Stellen wir uns vor, die Quelle wird bei t=0 angeschlossen:
Quelle

├──────────────────────────────────────────────→ ∞

└──────────────────────────────────────────────→ ∞
Es gibt kein Ende, an dem die Welle reflektiert werden könnte. Die elektromagnetische Welle breitet sich deshalb immer weiter aus. Für jeden endlichen Zeitpunkt t ist nur ein endlicher Abschnitt der unendlich langen Leitung vom Einschaltvorgang erreicht:

 t₁:
Quelle ───────────────→ │
                  Feld vorhanden
t₂:
Quelle ─────────────────────────→ │
                                  Feld vorhanden
t₃:
Quelle ─────────────────────────────────→ │
                                           Feld vorhanden

Der Bereich rechts von der Front befindet sich weiterhin im ursprünglichen Zustand. Und tatsächlich fließt dort dauerhaft Energie.
Wenn die Leitung verlustlos ist, wird die von der Quelle gelieferte Energie nicht in Wärme umgewandelt. Sie wird vielmehr immer weiter in der Leitung gespeichert: Egespeichert​(t) = Pt.

Die Energie wächst also linear mit der Zeit. Das ist keineswegs paradox, obwohl die Leitung unendlich lang ist. Zu jedem endlichen Zeitpunkt wurde nur ein endlicher Abschnitt erreicht.

Wenn beispielsweise die Leitung eine charakteristische Impedanz Z0​ besitzt, gilt für die laufende Welle 

Diese Leistung fließt permanent nach „rechts“, obwohl es dort niemals einen Verbraucher gibt.

Und hier wird Ihre ursprüngliche Idee sehr interessant

Man kann tatsächlich sagen: Bei einer unendlich langen verlustlosen Leitung wird die elektrische Energie der Quelle permanent in elektromagnetischer Feldenergie der Leitung umgewandelt. Dabei wechseln elektrische und magnetische Feldenergie nicht etwa ständig am selben Ort hin und her. Die elektromagnetische Welle transportiert die Energie mit der Wellenfront nach außen.

Der Poynting-Vektor zeigt dabei entlang der Leitung: 
  
und 

Das ist sogar ein besonders klares Gedankenexperiment für den Poynting-Vektor: Es gibt keinen Verbraucher, keine Wärmeentwicklung und keine Reflexion. Trotzdem wird von der Quelle kontinuierlich Leistung abgegeben. Diese Leistung muss irgendwohin gehen — und sie geht in die zunehmende Feldenergie der immer länger werdenden angeregten Leitungsstrecke.
Wenn du die Energie also irgendwo hinstecken willst, dann "steckt" sie eindeutig im elektromagnetischen Feld.
Aber die Energiemenge die er tatsächlich transportiert ist winzig und technisch irrelevant.
Das sind doch nur Ausflüchte. Die Energiemenge fließt im elektromagnetischen Feld und ist keineswegs irrelevant.
Letzte Änderung: 10 Stunden 36 Minuten her von Eclipse4.
Danke von: WL01

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

8 Stunden 49 Minuten her
#13698
Eclipse 4: Ich sage: Der Verbraucher (Widerstand) wirkt wie zwei unendlich lange offene Leitungen. Darin würde der transiente Strom ewig fließen und permanent Energie im elektromagnetischen Feld speichern. Ein Verbraucher wandelt sie allerdings permanent in Wärme, Licht, mechanische Energie oder was immer um. Denn die Kapazität der endlichen Leitung ist begrenzt.
Es gibt keine unendlich lange offene Leitungen. Nach ein paar hundert km ist immer Schluss. D.h. die transienten Vorgänge dauern nur Millisekunden. Ein Verbraucher kann mit der Spannung erst dann etwas anfangen, wenn sie stabil ist, d.h. wenn die Einschaltschwingungen abgeklungen sind. 
Aber "Blindstrom" ist technisch etwas anderes.
Ich habe nicht behauptet, dass Einschaltströme das seien, was man technisch unter Blindstrom versteht. Ich hatte geschrieben:
"Elektrotechnisch fließen bei Schaltvorgängen in der Tat Blindströme entsprechend der Kapazitäten und Induktivitäten der Bauelemente....Ein wichtiger Aspekt ist, dass Blindwiderstände frequenzabhängig sind, und dass die Frequenz bei Schaltvorgängen sehr hoch ist.
Der klassische Blindstrom entsteht durch die Blindwiderstände bei der Wechselstromfrequenz. Die Schaltfrequenzen sind viel höher und umfassen ein großes Frequenzspektrum. Aber grundsätzlich sind alle Ströme durch Blindwiderstände "Blindströme". Du hast somit meine Aussage nicht widerlegt, sondern lediglich die stark eingeschränkte Sicht der künstlichen Intelligenz bestätigt.
Im Übrigen breitet sich das relevante E-Feld nicht um die Leiter herum aus. Das relevante E-Feld breitet sich im Leiter aus, wird dort jedoch sofort durch die beweglichen Ladungsträger kompensiert. Diese Kompensation endet am Leitungsende, weshalb dort die volle Spannung anliegt. Der Rückleiter sorgt nur für eine Kapazität. Die ist aber beliebig, weil die Leitungsführung des Rückleiters beliebig ist. Am Ende des Rückleiters liegt das Spannungsniveau des E-Werks an. Der Rückleiter tritt jedoch erst dann in Aktion, wenn der Arbeitsstrom fließt. Durch den Strom verschiebt sich der Spannungsunterschied zwischen hin- und Rückleitung um R*I.
Kurz gesagt, alles was sich außerhalb der Leitungen abspielt, ist für den Betriebsstrom irrelevant. Nur die Vorgänge innerhalb der Leitungen und der Bauteile der elektrischen Geräte sind für den Betriebsstrom von Belang. Beim Betriebsstrom gibt es weder einen Energiefluss aus den Leitungen heraus in den Freiraum noch einen Energiefluss zurück aus dem Freiraum.
Bei Sende- und Empfangsantennen ist es jedoch tatsächlich anders. Da ist der Poynting-Vektor nicht geführt und repräsentiert so tatsächlich die über den Freiraum übertragene Leistung. Im Gegensatz zum geführten Poynting-Vektor kann man diesen Übertragungsweg jedoch beeinflussen.
 

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

6 Stunden 21 Minuten her - 3 Stunden 9 Minuten her
#13700
Eclipse 4: Ich sage: Der Verbraucher (Widerstand) wirkt wie zwei unendlich lange offene Leitungen. Darin würde der transiente Strom ewig fließen und permanent Energie im elektromagnetischen Feld speichern. Ein Verbraucher wandelt sie allerdings permanent in Wärme, Licht, mechanische Energie oder was immer um. Denn die Kapazität der endlichen Leitung ist begrenzt.
Es gibt keine unendlich lange offene Leitungen.
Ach, damit hast du mich jetzt total desillusioniert. Das ist wirklich fies.
Bei Sende- und Empfangsantennen ist es jedoch tatsächlich anders. Da ist der Poynting-Vektor nicht geführt und repräsentiert so tatsächlich die über den Freiraum übertragene Leistung. Im Gegensatz zum geführten Poynting-Vektor kann man diesen Übertragungsweg jedoch beeinflussen.
Da ist die zugrunde liegend Physik also gaaanz anders. Ja nee, ist klar.
Letzte Änderung: 3 Stunden 9 Minuten her von Eclipse4.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

35 Minuten her - 34 Minuten her
#13702
Da ist die zugrunde liegend Physik also gaaanz anders. Ja nee, ist klar.
Ziemlich spät... klar.
Gefühlte 3 Imperien weiter.
Der beste Lehrer eigenes Versagen ist.
Yoda
Z.
Letzte Änderung: 34 Minuten her von Z..

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