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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her... Jeder so wie er es gelernt hat. ...
Ein kleine Anekdote bevor wir zum Thema zurück kehren.
Ich habe mich mal auf eine Stelle als Werkstatt-Leiter in einer Ausbildungsstätte für Schwererziehbare Jugendliche beworben.
Ich musste eine schriftliche Prüfung machen. Die Ausbildungsstätte befand sich teilweise in der Renovierung deshalb musste
ich meine Prüfung in einem Schulungsraum machen der aber in der Zeit auch genutzt wurde.
Ein Ausbilder sollte einer Gruppe Halbstarker den Dreisatz beibringen und hat sie 1 Stunde lang mit Äpfel und Birnen zu getextet und dabei gar nichts erreicht.
Der Ausbilder ist irgendwann genervt und verzweifelt gegangen um Übungsblätter zu holen.
Ich habe die Jungs und Mädels in dieser kurzen Zeit nach ihren Hobbys auf der Straße gefragt und habe ihnen gesagt das jedes mal wenn der Ausbilder Äpfel sagt, sie an Grass denken sollen und jedes mal wenn er Birne sagt sollen sie an geklaute Autoradios denken.
Der Ausbilder ist zurück gekommen und hat die Übungsblätter verteilt, jeder der kleinen Kaputten war nach max. 15 min fertig und ALLE hatten die aufgaben gelöst.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen herMan kann leicht ins Metphysische abgleiten, wenn man "die Mutter aller Kräfte" irgendwie dingfest machen will."Warum sollte es bei der Gravitation eine Änderung im System geben?"
Ja genau das ist die richtige kritische Frage.
Die Gravitationskraft gehorcht genau dem selben Schema wie alle Kräfte auf unserer Welt. Grundlage ist das Gesetz "Energie=Kraft mal Weg", E=F*s. Wenn man das nach der Kraft auflöst, kommt man auf F=E/s oder infinitesimal F=dE/ds, Kraft als Änderung der Energie nach Änderung der Position s.
Der entscheidende Punkt ist, dass die Standardphysik diesen eigentlich sehr klaren und unkomplizierten Standpunkt konsequent ablehnt und stattdessen lieber alle mit hochkomplexen Theorien verwirrt.
"Energie=Kraft mal Weg", E=F*s wird eigentlich mechanische Arbeit W=F*s genannt, passend zur Definition von Energie auf den ersten Seiten hier im Thread (habe nicht alles gelesen) als "Fähigkeit Arbeit zu verrichten". Nach Umstellung auf F = W/s oder F=E/s oder infinitesimal F=dE/ds erkennt man, dass eine Kraft als Verhältnis einer Energiemenge und einem räumlichen Abstand s definiert werden kann. Soweit wohl offensichtlich und eigentlich trivial: Arbeit auf einer Strecke erfordert entsprechende Kraft.
Wenn nun eine Energiemenge allgemein anerkannt definiert ist als "Fähigkeit Arbeit zu verrichten", und Arbeit eine Energiemenge W=F*s ist, haben wir doch eine Art Zirkeldefinition. Ich sehe es so: Energie als abstrakte Fähigkeit ist quasi statisch, Arbeit dagegen ist dynamisch, d.h. es fehlt bei der bisherigen Betrachtung noch etwas Wichtiges: Die Zeit. Wenn man für eine Kraft F fundamental neben einer Energie E auch einen räumlichen Abstand s heranzieht, warum lässt man einen zeitlichen Abstand t unter den Tisch fallen? Nur damit manifestiert sich doch die "Fähigkeit" E physisch als Arbeit W, wenn entlang der Strecke s auch wirklich etwas geschieht.
An der Energieerhaltung gemäß Noether-Theorem erkennt man ebenfalls, dass eine Kraft F=E/s ganz fundamental auch mit einer Zeit t in Zusammenhang steht, eben wegen der Energie E in dem Term, der eigentlich W für Work heißen muss. Work als Energie in Aktion sozusagen, womit wir bei der kinetischen Energie W=½mv² sind.
Langer Rede kurzer Sinn: Die im Zitat implizierte Gleichsetzung Energy = Work, mit der das Verhältnis F=dE/ds als "Ursache" jeder Kraft hergeleitet werden soll ist auf fundamentaler Ebene nicht schlüssig. Die Gleichung mag ja sogar universell stimmen, aber das Ganze hat etwas vom Henne-Ei-Problem. Denn man könnte auch sagen, dass eine Kraft F die fundamentale Ursache jeder Arbeit W oder Energie E ist. Dann hinterfragt man einfach die Kraft nicht weiter, so wie man jetzt die Energie nicht hinterfragt und einfach als gegeben annimmt. Irgendwo muss man anfangen, wenn man unendlichen Regress vermeiden will.
Ich denke es greift zu kurz, wenn man postuliert, dass statische Energie irgendwo ihren räumlichen Sitz hat, sei es nun im Feld oder im Objekt, und zusammen mit einem Abstand s die fundamentale "Ursache" einer Kraft ist. Energie manifestiert sich doch erst durch dynamisches Geschehen, und Kraft eigentlich auch^^.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her... Ich denke es greift zu kurz, wenn man postuliert, dass statische Energie irgendwo ihren räumlichen Sitz hat, sei es nun im Feld oder im Objekt, und zusammen mit einem Abstand s die fundamentale "Ursache" einer Kraft ist. Energie manifestiert sich doch erst durch dynamisches Geschehen, und Kraft eigentlich auch^^.
WOW! Schönes Ding! Willkommen Eclipse4 und Danke für deinen Beitrag. Das ist ein Punkt den ich auch als nächstes angesprochen hätte. Energie als Mutter aller Kräfte ist auch mir zu schwammig, Vor allem wenn dann noch jemand dazwischen schreit, das Masse auch eine Form von Energie ist. Dann wird das Henne-Ei-Problem wirklich zum Hamsterrad aus dem man nicht mehr entkommen kann. Aber es gibt eine Energieform die alle deine Bedenken auflösen kann, es ist zwar etwas Gewöhnungsbedürftig, aber sie löst alle deine fragen auf und entfernt auch den Statischen Eindruck.
Die rede ist von "Druck".
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- Wolfgang24-1
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen herWeshalb soll die Energie E denn nur statisch sein? Sie ist einfach vorhanden so wie sie ist und hängt unter anderem von der Position s eines Objekts ab. Das reicht bereits aus um die Kraft F=dE/ds auf genau dieses Objekt zu erzeugen.Man kann leicht ins Metphysische abgleiten, wenn man "die Mutter aller Kräfte" irgendwie dingfest machen will."Warum sollte es bei der Gravitation eine Änderung im System geben?"
Ja genau das ist die richtige kritische Frage.
Die Gravitationskraft gehorcht genau dem selben Schema wie alle Kräfte auf unserer Welt. Grundlage ist das Gesetz "Energie=Kraft mal Weg", E=F*s. Wenn man das nach der Kraft auflöst, kommt man auf F=E/s oder infinitesimal F=dE/ds, Kraft als Änderung der Energie nach Änderung der Position s.
Der entscheidende Punkt ist, dass die Standardphysik diesen eigentlich sehr klaren und unkomplizierten Standpunkt konsequent ablehnt und stattdessen lieber alle mit hochkomplexen Theorien verwirrt.
"Energie=Kraft mal Weg", E=F*s wird eigentlich mechanische Arbeit W=F*s genannt, passend zur Definition von Energie auf den ersten Seiten hier im Thread (habe nicht alles gelesen) als "Fähigkeit Arbeit zu verrichten". Nach Umstellung auf F = W/s oder F=E/s oder infinitesimal F=dE/ds erkennt man, dass eine Kraft als Verhältnis einer Energiemenge und einem räumlichen Abstand s definiert werden kann. Soweit wohl offensichtlich und eigentlich trivial: Arbeit auf einer Strecke erfordert entsprechende Kraft.
Wenn nun eine Energiemenge allgemein anerkannt definiert ist als "Fähigkeit Arbeit zu verrichten", und Arbeit eine Energiemenge W=F*s ist, haben wir doch eine Art Zirkeldefinition. Ich sehe es so: Energie als abstrakte Fähigkeit ist quasi statisch, Arbeit dagegen ist dynamisch, d.h. es fehlt bei der bisherigen Betrachtung noch etwas Wichtiges: Die Zeit. Wenn man für eine Kraft F fundamental neben einer Energie E auch einen räumlichen Abstand s heranzieht, warum lässt man einen zeitlichen Abstand t unter den Tisch fallen? Nur damit manifestiert sich doch die "Fähigkeit" E physisch als Arbeit W, wenn entlang der Strecke s auch wirklich etwas geschieht.
An der Energieerhaltung gemäß Noether-Theorem erkennt man ebenfalls, dass eine Kraft F=E/s ganz fundamental auch mit einer Zeit t in Zusammenhang steht, eben wegen der Energie E in dem Term, der eigentlich W für Work heißen muss. Work als Energie in Aktion sozusagen, womit wir bei der kinetischen Energie W=½mv² sind.
Langer Rede kurzer Sinn: Die im Zitat implizierte Gleichsetzung Energy = Work, mit der das Verhältnis F=dE/ds als "Ursache" jeder Kraft hergeleitet werden soll ist auf fundamentaler Ebene nicht schlüssig. Die Gleichung mag ja sogar universell stimmen, aber das Ganze hat etwas vom Henne-Ei-Problem. Denn man könnte auch sagen, dass eine Kraft F die fundamentale Ursache jeder Arbeit W oder Energie E ist. Dann hinterfragt man einfach die Kraft nicht weiter, so wie man jetzt die Energie nicht hinterfragt und einfach als gegeben annimmt. Irgendwo muss man anfangen, wenn man unendlichen Regress vermeiden will.
Ich denke es greift zu kurz, wenn man postuliert, dass statische Energie irgendwo ihren räumlichen Sitz hat, sei es nun im Feld oder im Objekt, und zusammen mit einem Abstand s die fundamentale "Ursache" einer Kraft ist. Energie manifestiert sich doch erst durch dynamisches Geschehen, und Kraft eigentlich auch^^.
Was gerne übersehen wird, ist dass Energie auch räumlich verteilt vorhanden sein kann, und dass die verteilte Energiemenge trotzdem von der Position des Objekts abhängen kann. Dies trifft auf Kraftfelder zu, die von Objekten ausgehen und sich mit einem Hintergrundfeld überlagern.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her?? Das habe ich doch ausführlich begründet.Weshalb soll die Energie E denn nur statisch sein?
Nochmal kürzer: Weil Energie nicht einfach Arbeit ist.
Dein Ausgangspunkt E=F*s ist die Formel für Arbeit, eigentlich W=F*s (W für Work).
Du setzt aber implizit Energie mit Arbeit gleich. Damit wird ihre Definition unsinnig zu "Energie ist die Fähigkeit
Das statische an der Energie gemäß der einfachen Definition kommt in der Potenziellen Energie zum Ausdruck, wo sie potenziell als Fähigkeit, als Möglichkeit gedacht ist. Aber ohne Kraft F=m*a, mit der sie sich überhaupt erst manifestiert, dynamisch als Arbeit, ist Energie nur statisch.
Besser kann ich es nicht erklären, tut mir leid.
Kraft als Mutter aller Arbeit würde auch passen. Da wird es eben philosophisch^^.
"Was gerne übersehen wird, ist dass Energie auch räumlich verteilt vorhanden sein kann, und dass die verteilte Energiemenge trotzdem von der Position des Objekts abhängen kann. Dies trifft auf Kraftfelder zu, die von Objekten ausgehen und sich mit einem Hintergrundfeld überlagern."
Räumlich verteilte Energiemenge klingt doch auch sehr statisch.
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- Wolfgang24-1
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen herSoll das heißen, dass irgend was nicht mehr gilt, wenn sich etwas bewegt, z.B. herunterfällt? Was ist denn in dynamischen Fällen anders?
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen herNaja ich denke, dass eine Energieverteilung im Raum, die eine Kraft verursacht, vielleicht gar nicht die richtige Vorstellung ist.Räumlich verteilte Energiemenge klingt doch auch sehr statisch.
Soll das heißen, dass irgend was nicht mehr gilt, wenn sich etwas bewegt, z.B. herunterfällt? Was ist denn in dynamischen Fällen anders?
F=dE/ds drückt einen Zusammenhang aus, aber nicht zwingend einen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang. Auf fundamentaler Ebene finden wir phänomenologisch immer Bewegung vor, Dynamik. Man kann argumentieren, dass Bewegung die fundamentale Ursache von praktisch allem ist, dass Kräfte einfach nur gegeben sind und nicht verursacht, wie du schreibst:
Mit einer statischen Betrachtung von etwas Energie hier im Feld, etwas Energie dort im Feld als Ausgangspunkt, was dann die Ursache einer Kraft ist, die wiederum die Ursache einer Bewegung ist, welche die Energie umverteilt, zäumt man das Pferd von hinten auf.Die Ursache der Gewichtskraft F auf ein Objekt im Schwerefeld der Erde ist die Abhängigkeit der Energie E im gemeinsamen Feld g=g(Erde)+g(Objekt) vom Abstand s des Objekts vom Erdmittelpunkt. F=dE/ds. [...] Das ist der Beweis für die Richtigkeit von F=dE/ds.
So gesehen ist der von dir verwendete Zusammenhang E=F*s mit mechanischer Arbeit als Ausgangspunkt schon ganz gut, aber dann sollte man eben außer dem räumlichen Abstand s auch den zeitlichen Abstand mit ins Boot nehmen, um der Dynamik Rechnung zu tragen, die mit mechanischer Arbeit verbunden ist. Im Fall der Gravitation wäre das E=m*a*s.
Hierbei stört dich vermutlich die Masse m, die den Zusammenhang auf Gravitation beschränkt, so dass er nicht universell für Kräfte aller Art gelten kann. Man kann sich vielleicht behelfen mit E=mc² und m rauskürzen.
Jedenfalls halte ich die Suche nach einer fundamentalen Ursache für Kräfte für ein eher philosophisches Problem. Physikalisch kann man Zusammenhänge formulieren, aber keine universelle Ursache.
Was ist die Ursache, wenn ein Apfel vom Baum fällt? Der Baum hat ihn losgelassen. Ja, aber was ist die Ursache, dass er dann fällt? Da gibt es eine Kraft. Ja, aber was verursacht die Kraft? usw. usf. bis man etwa bei der Frage nach einem Erstbeweger stecken bleibt^^.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her... F=dE/ds drückt einen Zusammenhang aus, aber nicht zwingend einen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang. Auf fundamentaler Ebene finden wir phänomenologisch immer Bewegung vor, Dynamik.
Die Dynamik wird bereits in E betrachtet.
Um E zu Berechnen wird g_ges^2 genutzt.
g_ges = g_1 + g_2
(g_1 + g_2)^2
g_1^2 + g_2^2 + 2 * g_1 * g_2
E_1 mit g_1^2 berechnet ist Statisch
E_2 mit g_2^2 berechnet ist Statisch
E_int mit 2 * g_1 * g_2 berechnet ist die Wechselwirkungsenergie
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen herWarum? Woher hast du das?Die Dynamik wird bereits in E betrachtet.
Um E zu Berechnen wird g_ges^2 genutzt.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen herDie Ursache dafür, dass der Apfel herunterfällt, ist ganz konkret, dass im gemeinsamen Schwerefeld von Apfel und Erde g=g(Apfel)+g(Erde) weiter unten weniger Energie steckt als weiter oben. Die dadurch entstehende Kraft F=dE/dh lässt den Apfel herunterfallen.Naja ich denke, dass eine Energieverteilung im Raum, die eine Kraft verursacht, vielleicht gar nicht die richtige Vorstellung ist.Räumlich verteilte Energiemenge klingt doch auch sehr statisch.
Soll das heißen, dass irgend was nicht mehr gilt, wenn sich etwas bewegt, z.B. herunterfällt? Was ist denn in dynamischen Fällen anders?
F=dE/ds drückt einen Zusammenhang aus, aber nicht zwingend einen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang. Auf fundamentaler Ebene finden wir phänomenologisch immer Bewegung vor, Dynamik. Man kann argumentieren, dass Bewegung die fundamentale Ursache von praktisch allem ist, dass Kräfte einfach nur gegeben sind und nicht verursacht, wie du schreibst:Mit einer statischen Betrachtung von etwas Energie hier im Feld, etwas Energie dort im Feld als Ausgangspunkt, was dann die Ursache einer Kraft ist, die wiederum die Ursache einer Bewegung ist, welche die Energie umverteilt, zäumt man das Pferd von hinten auf.Die Ursache der Gewichtskraft F auf ein Objekt im Schwerefeld der Erde ist die Abhängigkeit der Energie E im gemeinsamen Feld g=g(Erde)+g(Objekt) vom Abstand s des Objekts vom Erdmittelpunkt. F=dE/ds. [...] Das ist der Beweis für die Richtigkeit von F=dE/ds.
So gesehen ist der von dir verwendete Zusammenhang E=F*s mit mechanischer Arbeit als Ausgangspunkt schon ganz gut, aber dann sollte man eben außer dem räumlichen Abstand s auch den zeitlichen Abstand mit ins Boot nehmen, um der Dynamik Rechnung zu tragen, die mit mechanischer Arbeit verbunden ist. Im Fall der Gravitation wäre das E=m*a*s.
Hierbei stört dich vermutlich die Masse m, die den Zusammenhang auf Gravitation beschränkt, so dass er nicht universell für Kräfte aller Art gelten kann. Man kann sich vielleicht behelfen mit E=mc² und m rauskürzen.
Nein mich stört hier nicht die Masse m. Für kinetische Energie E=mv²/2 gilt dE/ds=m*a.
Die Rechnung ist ganz einfach: d/ds(mv²/2)=mvdv/ds=mv*dv/dt*dt/ds=mv*a*(1/v)=m*a.
[v=ds/dt, 1/v=dt/ds]
Jedenfalls halte ich die Suche nach einer fundamentalen Ursache für Kräfte für ein eher philosophisches Problem. Physikalisch kann man Zusammenhänge formulieren, aber keine universelle Ursache.
Kausalität ist ein wichtiges Grundprinzip in der Physik. Es geschieht nichts ohne Ursache. Zustände sind zwar manchmal wie sie sind, ohne dass wir eine Ursache für den Zustand erkennen können. Aber alles was geschieht, d.h. jegliche Zustandsänderung, hat eine auch eine Ursache.
Was ist die Ursache, wenn ein Apfel vom Baum fällt? Der Baum hat ihn losgelassen. Ja, aber was ist die Ursache, dass er dann fällt? Da gibt es eine Kraft. Ja, aber was verursacht die Kraft? usw. usf. bis man etwa bei der Frage nach einem Erstbeweger stecken bleibt^^.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen herWarum? Woher hast du das?Die Dynamik wird bereits in E betrachtet.
Um E zu Berechnen wird g_ges^2 genutzt.
Aus der Feldtheorie.
In der Physik ist die Energiedichte eines Feldes (egal ob elektrisch, magnetisch oder eben gravitativ) immer proportional zum Quadrat der Feldstärke.
Das Gravitationsfeld g hat eine Richtung (es zeigt zum Massenzentrum). Energie hingegen ist eine ungerichtete Größe (ein Skalar). Um aus einem Vektor einen Skalar zu machen, der die "Stärke" oder "Intensität" an einem Punkt beschreibt, nutzt man das Skalarprodukt des Vektors mit sich selbst: g * g = |g|^2 = g^2
E_1 mit g_1^2 berechnet ist Statisch. Dies ist das Feld das ein Objekt erzeugt auch wenn kein zweites Objekt da ist.
E_2 mit g_2^2 berechnet ist Statisch. Dies ist das Feld das ein Objekt erzeugt auch wenn kein zweites Objekt da ist.
E_int mit 2 * g_1 * g_2 berechnet ist die Wechselwirkungsenergie. Nur in diesem Term Überlagern sich die Felder, nur hier hat s eine Auswirkung.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen herDann ist ja alles klar. Ich dachte es stört dich vielleicht, weil du die Energie im Feld verorten willst. Mit E=mv²/2 wäre der Ort eher die Masse m.Nein mich stört hier nicht die Masse m. Für kinetische Energie E=mv²/2 gilt dE/ds=m*a.
F=dE/ds ist praktisch eine Definition. Sie zeigt aber keine fundamentale Ursache, außer vielleicht Energie und Abstand.
Natürlich erklärt sich die Gravitationskraft aus der Beobachtung, dass zwei Massen mit räumlichem Abstand beschleunigt werden (oder auch zwei el. Ladungen), was Energie erfordert. Denn eine Masse allein im leeren Universum ändert ihren Bewegungszustand nicht, spätestens seit Newton eine Binsenweisheit der Mechanik. Offenbar haben wir verschiedene Auffassungen vom Begriff Ursache.Die Ursache der Gewichtskraft F auf ein Objekt im Schwerefeld der Erde ist die Abhängigkeit der Energie E im gemeinsamen Feld [...] vom Erdmittelpunkt. F=dE/ds.
Wenn F=dE/ds schon die ganze Erklärung sein soll, naja.Ich muss noch dazu sagen, dass es sich bei diesem Thema nicht um hochtrabende Wissenschaft handelt. Der bemerkenswerte Hintergrund ist dennoch, dass mit der hier behaupteten Erklärung aller Kräfte, die Aussage der Standard-Physik widerlegt ist, dass es keine schlüssige Erklärung für die Schwerkraft gäbe.
Was die klassische Physik nicht erklären kann ist die Ursache für diesen Zusammenhang. Newton konnte die Schwerkraft nicht erklären, aber immerhin formulieren. Mit F=dE/ds hast du jetzt eine Formulierung mit dem Energiebegriff gefunden. Damit ist keine Aussage der Standard-Physik widerlegt.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen herSie zeigt die Feldüberlagerung! Richtig interessant wird es wenn die frage nach r aufkommt.... F=dE/ds ist praktisch eine Definition. Sie zeigt aber keine fundamentale Ursache, außer vielleicht Energie und Abstand. ...
Dann stellen wir hier die Welt auf den Kopf!
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen herDas ist doch ein kurze, einprägsame und vor allem eine schlüssige Erklärung, die nicht im Widerspruch zur Standard-Physik ist. Es ist eher peinlich, dass die Standard-Physik sich diese Erklärung, die ausnahmslos für alle Kräfte gilt, nicht zu Eigen macht.Wenn F=dE/ds schon die ganze Erklärung sein soll, naja.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen her... Das ist doch ein kurze, einprägsame und vor allem eine schlüssige Erklärung, die nicht im Widerspruch zur Standard-Physik ist.
Es ist eine Physikalisch Oberflächliche Beschreibung, wenn du es unbedingt eine Erklärung nennen möchtest dann bitte mit der Mathematischen Einschränkung.
Physikalisch Oberflächliche Beschreibung = Mathematische Erklärung.
Es erklärt gut was wir sehen, erklärt aber so gut wie gar nicht wie es zu Stande kommt.
... Es ist eher peinlich, dass die Standard-Physik sich diese Erklärung, die ausnahmslos für alle Kräfte gilt, nicht zu Eigen macht.
Habe mir bisher eine Liste von mehr als 10 Einträgen erstellt die nach dieser Ansicht neu Definiert und umgeschrieben werden müssen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen herEine Erklärung ist es eben nicht, nur eine mathematische Formulierung der Tatsache, dass eine Kraft auf Entfernung wirkt und mit entsprechender Energiemenge einhergeht. Soweit ist es doch nichts Neues, das unbedingt in die Schulbücher gehört. Kurz und einprägsam ist es allerdings, das muss ich schon sagen. Also vielleicht doch etwas für Schulbücher, wenn es irgendwie zu besserem Verständnis beiträgt.Das ist doch ein kurze, einprägsame und vor allem eine schlüssige Erklärung, die nicht im Widerspruch zur Standard-Physik ist.Wenn F=dE/ds schon die ganze Erklärung sein soll, naja.
Es könnte daran liegen, dass es eine Binse ist und nichts wirklich vereinfacht. Oder vereinfachen sich damit bekannte Formeln und Berechnungen? Welche könnten das sein?Es ist eher peinlich, dass die Standard-Physik sich diese Erklärung, die ausnahmslos für alle Kräfte gilt, nicht zu Eigen macht.
Okay gut, die verschiedenen Kräfte werden auf einen Nenner gebracht, oder Zähler in dem Fall. Das hat schon einen gewissen Chic.Damit werden sämtliche möglichen Kräfte mit dem elementarsten Begriff in der Mechanik, der Energie, erklärt.
Schade finde ich nur, dass Energie als elementarster Begriff der Mechanik mit "Fähigkeit Arbeit zu verrichten" kaum schwammiger definiert sein könnte. Daran sieht man auch, dass es keine schlüssige Erklärung gibt, nur eine Beschreibung oder Umschreibung. Etwas konkreter ist die Definition als die Erhaltungsgröße, die sich bei symmetrischer Zeit ergibt.
Ich sollte vielleicht dazusagen, dass ich kein ausgebildeter Physiker bin, habe mir nur autodidaktisch einige Kenntnisse angeeignet. Bei höherer Mathematik über Abi-Niveau muss ich passen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen herKannst du Beispiele geben? Dann könnte man schauen, ob etwas einfacher und klarer wird.Habe mir bisher eine Liste von mehr als 10 Einträgen erstellt die nach dieser Ansicht neu Definiert und umgeschrieben werden müssen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen herNa siehst Du, Du hast selbst erkannt, dass F=dE/ds alle Kräfte mit einer gemeinsamen Ursache erklärt und dadurch mit der seltsamen (unerklärbaren) Sonderrolle der Gravitation ein für allemal aufräumt. F=dE/ds ist auch keine höher Mathematik über ABI-Niveau. Diese Gesetz besagt einfach, wenn sich eine Energiemenge mit der Änderung der Position ds eines Objekts um den Betrag dE ändert dann führt das zu der Kraft F. Dabei ist ds sowohl als Skalar als auch als Vektor mit den Komponenten (dsx,dsy,dsz) zu verstehen, und die Ableitung damit als Ableitungsvektor nach den Komponenten. Dies ist elementarste Mechanik und Schulmathematik.Okay gut, die verschiedenen Kräfte werden auf einen Nenner gebracht, oder Zähler in dem Fall. Das hat schon einen gewissen Chic.
Die physikalische Erklärung mit der Raumkrümmung das ist höchste Mathematik (Differentialgeometrie). Darüber kannst Du dich echt beschweren. So eine Erklärung unters Volk zu bringen, ist im Grunde genommen eine Zumutung.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen herKlar, die Bedeutung dieser Formel verstehe schon, auch wenn das Abi schon eine Weile her ist. Sonst würde ich hier nicht mitreden wollen.F=dE/ds ist auch keine höher Mathematik über ABI-Niveau.
Unters Volk wird das doch nicht gebracht. Für Interessierte, die nicht gerade theoretische Physik studieren, gibt es populärwissenschaftliche Erklärungen mit bewegten Uhren (SRT), Gummituch-Analogie (ART) usw. Das reicht zum Staunen und zum groben Verständnis. Auch wenn ich als Laie die Tensorrechnung nicht beherrsche, reicht es doch wenigstens zum Verständnis der SRT-Mathematik und auch ein bisschen ART mit gravitativer Zeitdilatation und so.Die physikalische Erklärung mit der Raumkrümmung das ist höchste Mathematik (Differentialgeometrie). Darüber kannst Du dich echt beschweren. So eine Erklärung unters Volk zu bringen, ist im Grunde genommen eine Zumutung.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 3 Wochen herKannst du Beispiele geben? Dann könnte man schauen, ob etwas einfacher und klarer wird.Habe mir bisher eine Liste von mehr als 10 Einträgen erstellt die nach dieser Ansicht neu Definiert und umgeschrieben werden müssen.
Wir könnten uns die Trägheit anschauen:
Standard: Innere Eigenschaft der Materie.
Feld-Theoretisch: Widerstand gegen Feld-Verschiebung.
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