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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Stunde 25 Minuten her
#12797
Ja klar. Wolfgang will anscheinend nur die klassische Mechanik etc. revolutionieren.

Nein, das ist mein Ziel.

Die OTX-These basiert auf den fundamentalen Prinzipien der klassischen Mechanik und Thermodynamik. Mein Anspruch ist es nicht, die Physik mit immer abstrakteren, mathematischen Hilfskonstrukten zu verkomplizieren, sondern sie auf das Wesentliche zu reduzieren.

Die Natur funktioniert im Kern einfach, mechanisch und logisch. Die OTX-These baut genau darauf auf – und zwar so bodenständig und anschaulich, dass sie in Zukunft ab der 6. Klasse gelehrt werden kann.

Während der Mainstream sich in Paywalls, elitären Zirkeln und abstrakten Geometrien verliert, hole ich die physikalische Realität zurück auf den Teppich: Greifbare Teilchenstrukturen, lokale Felder und saubere Energieerhaltung, die jeder nachvollziehen kann.
Wie kommst du darauf, dass die physikalische Realität zurück auf den Teppich geholt werden muss? Tatsächlich liefert die aktuelle Physik auf praktisch jeder Ebene einfache und nachvollziehbare Erklärungen, die quantitativ absolut korrekt sind.
Das einzige, und das ist es auch was ich kritisiere ist, dass die angebotenen Erklärungen nicht einheitlich sind, und nicht auf einem einzigen fundamentalen Prinzip basieren, obwohl ein solches Prinzip vorhanden ist. Dass die Betrachtung vieler spezieller Dinge in der Physik elitären Zirkeln vorbehalten bleiben, wird niemand ändern und liegt in der Natur der Sache.
Um jedoch dafür zu kämpfen, dass Sichtweisen in der Physik vereinheitlicht werden, muss man sehr behutsam und vor allem basierend auf den absoluten Grundlagen der Physik vorgehen. Dies setzt aber voraus, dass dabei diese Grundlagen und deren Konsequenzen vollständig gegenwärtig sind und zur Argumentation verfügbar sind.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Stunde 20 Minuten her
#12798
Wenn wir die Gravitation rein als geometrische Scheinkraft betrachten, ignorieren wir die energetische Realität. Ein fallender Körper gewinnt unbestreitbar reale kinetische Energie.
Real ist diese kinetische Energie nur im Bezugsystem des anderen Körpers. Im eigenen ist sie genau 0, denn der fallende Körper ruht darin und bewegt sich kein Stück. Er gewinnt und verliert nichts. Kinetische Energie ist nicht unabhängig vom Bezugsystem. Nur bestimmte Kombinationen, etwa die Gesamtenergie und der Gesamtimpuls eines abgeschlossenen Systems, transformieren nach den Gesetzen der Mechanik bzw. Relativitätstheorie.
Aus dem Blickwinkel der ausgetauschten Energie spielt der Wechsel des Bezugsystems keine Rolle. Das ist exakt der Grund weshalb ich die absolute Betrachtung der ausgetauschten Energie dW=F*ds vorschlage, anstelle die relativen Energiebilanzen in unterschiedlichen Bezugsystemen heranzuziehen.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Stunde 12 Minuten her - 39 Minuten her
#12799
Real ist diese kinetische Energie nur im Bezugsystem des anderen Körpers. Im eigenen ist sie genau 0, denn der Körper ruht darin und bewegt sich kein Stück. Kinetische Energie ist nicht unabhängig vom Bezugsystem.
Das ist das klassische, rein mathematische Argument der Kinematik. Und um ganz ehrlich zu sein: Ich persönlich hasse diese ständigen Beobachter-Wechsel. Das fühlt sich oft an wie ein theoretischer Hütchenspieler-Trick – man wechselt den Blickwinkel, und schwups, rechnet man auf dem Papier die Energie gegen Null.
Es ist keine Frage der persönlichen Vorliebe und keine reine Mathematik. Der tiefere Grund liegt einfach im Relativitätsprinzip. Ohne Sicht nach außen gibt es nun mal keinen absoluten Bewegungszustand, so sehr man sich den auch wünscht.

Die Naturgesetze sind einfach in jedem Inertialsystem gleich. Dein Kaffee im fahrenden Zug schwappt bei konstanter Geschwindigkeit nicht über, sondern verhält sich genau gleich wie im ruhenden Zug. Mit welchem Recht kannst du sagen, dass sich der Zug überhaupt bewegt? Das kannst du nicht. Nur außen am Gleis ist diese Bewegung Realität, und im Zug mit Sicht nach draußen ist nur die Bewegung der Außenwelt Realität. Es ist kein mathematischer Trick, sondern zwei Seiten der Medaille der physikalischen Realität, wie sie in jedem Inertialsystem nachweisbar ist.

Wie Einstein gezeigt hat, hat es sehr viel mit Raum und Zeit zu tun. In jedem Inertialsystem ist Ruhe, weil sich die räumlichen Abstände mit der Zeit nicht ändern oder sich pro Zeiteinheit konstant ändern. Entsprechend ist die Formulierung der Naturgesetze nachprüfbar gültig. Zwischen relativ zueinander bewegten Inertialsystemen ist es aber nicht mehr so. Wenn du im Zug um Punkt 17 Uhr einen Schluck Kaffee nimmst, dann geschieht das draußen am Gleis um 17:30. Der Unterschied ist real. Zum Beweis musst du nur aus dem Fenster schauen auf die dortige Bahnhofsuhr, die gerade vorbei rauscht. Bei der Abfahrt zeigten die Uhren noch die gleiche Zeit, und jetzt nicht mehr, obwohl es perfekte Uhren sind, die in ihrem eigenen Inertialsystem stets alle die gleiche Zeit haben.
Letzte Änderung: 39 Minuten her von Eclipse4.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Stunde 1 Minute her - 1 Stunde her
#12800
Aus dem Blickwinkel der ausgetauschten Energie spielt der Wechsel des Bezugsystems keine Rolle. Das ist exakt der Grund weshalb ich die absolute Betrachtung der ausgetauschten Energie dW=F*ds vorschlage...

Danke, Wolfgang! Genau das ist der Punkt. Wenn wir die Physik an der realen, energetischen Substanz messen, bricht das Hütchenspiel der Bezugssystem-Wechsel in sich zusammen. Der Energieaustausch ist absolut. Schön, dass wir uns da einig sind.
Das einzige, und das ist es auch was ich kritisiere ist, dass die angebotenen Erklärungen nicht einheitlich sind, und nicht auf einem einzigen fundamentalen Prinzip basieren...

Deine Kritik trifft den Nagel auf den Kopf. Der Mainstream ist ein unvereinbarer Flickenteppich. Und genau hier setzt meine OTX-These an: Sie reimt sich die Grundlagen nicht nachträglich zusammen, sondern leitet sie von Grund auf her. Die OTX-These beschreibt die Vorgänge im Universum ab dem absoluten Nullpunkt (T=0) auf rein mechanische Weise. Wo der Mainstream bei T=0 in mathematischen Unendlichkeiten kapituliert, baut OTX die physikalische Realität kausal auf.
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Letzte Änderung: 1 Stunde her von FabsOtX.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

55 Minuten her
#12801
Dein Kaffee im fahrenden Zug schwappt bei konstanter Geschwindigkeit nicht über... Mit welchem Recht kannst du sagen, dass sich der Zug überhaupt bewegt? Das kannst du nicht.

Dein Zug-Beispiel beschreibt eine unbeschleunigte Bewegung auf gerader Strecke – das ist klassische Kinematik. Ein fallender Körper im Gravitationsfeld ist aber etwas völlig anderes: Er wird beschleunigt.

Möchtest du hier ernsthaft behaupten, dass ich den Absturz überlebe, nur weil ich parallel mit dem Stein nach unten stürze?

Wenn ich mit dem Stein mitfliege, kann ich mir im Flug gerne mathematisch einreden: „Meine kinetische Energie im Bezugssystem des Steins ist Null, also passiert mir nichts.“ Aber die Naturgesetze scheren sich nicht um dieses Koordinaten-Hütchenspiel. Wenn der Boden kommt, schlägt die Thermodynamik gnadenlos zu.

Beim Aufprall wird die Energie, die vorher im gemeinsamen Feld gespeichert war, schlagartig in Deformationsenergie, Schall und extreme Wärme (Teilchenschwingung) umgewandelt. Diese thermische Energie und die Zerstörung sind beim Aufschlag in jedem Bezugssystem absolut real und messbar. Ich werde ganz real zerquetscht – völlig egal, wie nett sich der Kaffee vorher im Flug verhalten hat.

Der Wechsel des Bezugssystems beschreibt nur, wie ein Beobachter die Bewegung sieht. Aber er kann die physische Energie, die im Raum zwischen den Massen (in der Feldenergiedichte) gespeichert ist und beim Aufprall frei wird, nicht wegrechnen. Die Energie ist da. Und sie entlädt sich, egal aus welchem Winkel man zuschaut.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

7 Minuten her
#12802
Aus dem Blickwinkel der ausgetauschten Energie spielt der Wechsel des Bezugsystems keine Rolle. Das ist exakt der Grund weshalb ich die absolute Betrachtung der ausgetauschten Energie dW=F*ds vorschlage...

Danke, Wolfgang! Genau das ist der Punkt. Wenn wir die Physik an der realen, energetischen Substanz messen, bricht das Hütchenspiel der Bezugssystem-Wechsel in sich zusammen. Der Energieaustausch ist absolut. Schön, dass wir uns da einig sind.
Das einzige, und das ist es auch was ich kritisiere ist, dass die angebotenen Erklärungen nicht einheitlich sind, und nicht auf einem einzigen fundamentalen Prinzip basieren...

Deine Kritik trifft den Nagel auf den Kopf. Der Mainstream ist ein unvereinbarer Flickenteppich. Und genau hier setzt meine OTX-These an: Sie reimt sich die Grundlagen nicht nachträglich zusammen, sondern leitet sie von Grund auf her. Die OTX-These beschreibt die Vorgänge im Universum ab dem absoluten Nullpunkt (T=0) auf rein mechanische Weise. Wo der Mainstream bei T=0 in mathematischen Unendlichkeiten kapituliert, baut OTX die physikalische Realität kausal auf.
Das Problem dabei ist jedoch dass der absolute Nullpunkt (T=0) kein realistischer Ausgangspunkt ist, um irgend etwas, geschweige denn die Vorgänge im Universum, aufzubauen. Das liegt daran, dass der absolute Nullpunkt (T=0K) nicht erreichbar ist und auch niemals vorlag, und vor allem nicht überall im Universum vorliegen konnte.
Das nächste Problem ist, dass man die Grundlagen grundsätzlich nicht neu herleiten muss, da diese in der aktuellen Physik alle konsistent bekannt sind. Lediglich komplexere Vorstellungen basieren nicht mehr direkt auf den Grundlagen sondern teilweise auch auf nicht fundamentalen Zusatzannahmen oder Hilfsgrößen. Den Bezug zu diesen unnötigen Hilfsgrößen gilt es zu eliminieren bzw. überflüssig zu machen. Die potentielle Energie ist das Paradebeispiel für eine Hilfsgröße, die eliminiert werden kann.

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