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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
13 Stunden 57 Minuten herWie stellst du dir denn die Synchronisation von Atomuhren vor? Meinst du wirklich, das geht so geschwind im Vorbeiflug? Um wirklich mit hoher Genauigkeit synchronisiert zu werden, muss man die Uhren zusammenführen und dann in einem gemeinsamen Inertialsystem auswerten.Eclipse4: Es werden keine Uhren verfrachtet. Sie werden nur verglichen, und zwar räumlich immer am selben Ort, wo sich beide gleichzeitig befinden und sich quasi die Hand geben können.
Ab wann und bis wann zählt denn jede einzelne Uhr? Festzulegen, dass beide Uhren ab den selben Zeitpunkt und bis zum selben Zeitpunkt zählen, das versteht man unter Synchronisation. Diese kann jeweils nur in einem gemeinsamen Inertialsystem erfolgen.Zwei solche Vergleiche in Folge zeigen dann ganz eindeutig und unsymmetrisch, welche der beiden Uhren inzwischen mehr Zeiteinheiten gezählt hat und welche weniger. Dazu müssen die beiden Vergleichsuhren nicht synchronisiert sein. Lediglich alle zueinander ruhenden Uhren in einem Ruhesystem müssen synchronisiert sein, d.h. alle gleichzeitig die gleiche Zeit anzeigen.
Die Symmetrie der Relativität ist eine unbestreitbare Grundregel, die einfach gilt und sich nicht zeigen muss. Nicht synchronisierte Uhren kann man überhaupt nicht vergleichen. Du musst bedenken dass Genauigkeiten im einstelligen Nanosekundenbereich erforderlich sind. Bei Kriechgeschwindigkeiten wären es sogar Picosekunden.Eine Symmetrie zeigt sich nur, wenn man die Zeitkoordinaten von Ereignissen vergleicht, die nicht gleichzeitig am selben Ort im Raum stattfinden. Es ist so: Während sich zwei Uhren voneinander entfernen, kann jede völlig zu recht sagen: "Die andere Uhr dort zeigt jetzt weniger Reisezeit an als ich selber."
Hiermit schilderst du den Synchronisationsprozess sehr seltsam. Was soll denn dabei unsymmetrisch sein? Bei der Synchronisation wird bei beiden Uhren lediglich Beginn und Ende des gemeinsamen Zählens des Uhrenzyklus festgelegt.Es liegt daran, dass das "jetzt" einer Uhr nicht gleichzeitig auch das "jetzt" der anderen Uhr ist (Relativität der Gleichzeitigkeit). Beim Treffen zweier Uhren kann das aber nicht passieren. Das "jetzt" der einen Uhr ist dann auch das "jetzt" der anderen Uhr, und so zeigt jede ihre wahre, sogenannte Eigenzeit in genau diesem Moment, ganz unsymmetrisch und invariant für jeden Beobachter, sei er nun bewegt oder unbewegt zu den beiden Vergleichsuhren.
Ich bestreite doch nicht diese Unterschiede sondern nur, dass sie physikalisch relevant seien.Ach, also doch? Es gibt Unterschiede in der Dichte, die vom Beobachter abhängen? Hattest du das bisher nicht permanent bestritten?
Der Uhrenvergleich ist doch gerade nicht objektiv. Es läuft stets die Uhr schneller, die nach und vor den Synchronisationsprozessen in ihrem Referenzsystem verblieben ist. Genau diese Willkür gibt es auch bei der Raumdilation, und genau diese willkürliche Feststellung ist doch grundsätzlich ungeeignet, einen physikalischen Zustand eindeutig zu beschreiben.Na genau so wie die zweifelsfrei objektiv gegebene Anzeige zweier Uhren, die sich gegeneinander bewegt am selben Ort im Raum treffen. Was jede anzeigt hängt vom Bezugsystem ab, in dem sie ruht und vor sich hin tickt, und dennoch sind die beiden Anzeigen beim Treffen ganz eindeutig, physikalisch real und ggf. unterschiedlich.
Schau dir doch mal in meinem vorherigen Beitrag genau an, was ChatGPT zu diesem Thema meint. Meiner Erfahrung nach ist in ChatGPT das aktuelle Wissen über die Relativitätstheorie sehr tiefgreifend implementiert.
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- Wolfgang24-1
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
13 Stunden 43 Minuten herDie transienten Vorgänge beim Einschalten klingen doch innerhalb weniger Millisekunden vollständig ab. Transiente Vorgänge sind doch auch nicht ursächlich für die Uhrendesynchronisation. Um diese tatsächlich bei realistischen Geschwindigkeiten zu bestimmen, wird nach und bis zu der Uhrensynchronisation stundenlang gemessen.Es kommt immer auf das Bezugssystem an, das beobachtet.Bei den Elektronen bin ich mir da nicht so sicher. Eventuell ist da das Problem bei der Betrachtung mit der Längenkontraktion.
Aus Sicht der Elektronen sind die Atome dichter.
Tatsächlich haben sich beim Einschalten des Stroms die Abständer der Elektronen aus deren eigener Sicht vergrößert. Das ist keine Folge der Längenkontraktion als solche, sondern eine Folge der Beschleunigung beim Einschalten des Stroms. Die Elektronen wechseln dabei wie beim Zwillingsparadoxon ihr Inertialsystem. Hierdurch ändern sich unmittelbar auch ihre Eigenabstände, weil jedes Elektron unabhängig beschleunigt wird. Diese Beschleunigung ist nur aus Sicht des Laborsystems für alle Elektronen (quasi) gleich. Daher bleiben die Abstände aus Sicht des Laborsystems unverändert. Aus Sicht der Elektronen kann man es sich hingegen wie eine Welle der Beschleunigung vorstellen, die also minimal zeitlich versetzt auf jedes Elektron wirkt. Das entspricht der Uhrendesynchronisation in bewegten Körpern.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
13 Stunden 39 Minuten her - 13 Stunden 24 Minuten herDas ERGEBNIS ist unabhängig von der Dauer des Einschaltvorganges (Δv = a·t):Die transienten Vorgänge beim Einschalten klingen doch innerhalb weniger Millisekunden vollständig ab.
Δτ = γ·L·v/c²
Daraus ergibt sich dabei ein vergrößerter Eigenabstand von (ΔL = Δτ·v)
L' = L·γ
Das Ganze müsste man natürlich infinitesimal und als Integral rechnen. Die tatsächliche Ausbreitung der Spannung U bzw des Beschleunigungsfeldes E ist dabei zu vernachlässigen oder letztlich sogar irrelevant.
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- Wolfgang24-1
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
13 Stunden 19 Minuten her - 13 Stunden 18 Minuten herAch tatsächlich? Du meinst also, wenn sich beim Einschalten ein Ladungsungleichgewicht eingestellt hat, dass das dann sozusagen schockgefrostet wird und sich nicht mehr ändert?Das ERGEBNIS ist unabhängig von der Dauer des Einschaltvorganges (Δv = a·t):Die transienten Vorgänge beim Einschalten klingen doch innerhalb weniger Millisekunden vollständig ab.
Δτ = γ·L·v/c²
Daraus ergibt sich dabei ein vergrößerter Eigenabstand von
L' = L·γ
Ich will ja nicht unhöflich sein, aber hast du dir das mit deiner relativistischen Dauer des Einschaltvorgangs tatsächlich überlegt? Der nicht relativistische Wert ist eher L/c und entspricht in etwa der Laufzeit des Einschaltpulses entlang der Länge L des Leiters. Der Zusatz "γv/c" ist nicht nachvollziehbar und liefert einen extrem winzigen unrealistischen Wert.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
13 Stunden 4 Minuten her - 59 Minuten herDas hast Du missverstanden, Δτ ist nicht die Dauer des Einschaltvorganges, sondern die Uhrendesynchronisation über die Entfernung L.relativistischen Dauer des Einschaltvorgangs
Die Beschleunigungsdauer ist
t = v/(E·Rho) = v·D·me/(U·e)
Die resultierende Uhrendesynchronisation hängt davon aber nicht ab, sondern von der Endgeschwindigkeit v und dem Eigenabstand letztlich L'.
Es ist zwar richtig, dass der Leiter für die Elektronen positiv geladen ist, aber woher sollten neue kommen. Die Spannung pumpt genauso viele hinein wie heraus.wenn sich beim Einschalten ein Ladungsungleichgewicht eingestellt hat, dass das dann sozusagen schockgefrostet wird und sich nicht mehr ändert?
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
11 Stunden 16 Minuten her - 1 Stunde 46 Minuten herBezogen auf unsere Ruhesysteme im stromdurchflossenen Leiter betrachten wir ein Volumen V = λ∙A mit Länge λ und Querschnittsfläche A:
Allen in S des Leiters ruhenden Leiter-Atomen geben wir eine Uhr, und alle diese Uhren zeigen synchron stets die gleiche Eigenzeit t als Zeitkoordinate in S, wie es sich für ein Inertialsystem gehört.
Das gleiche für die Elektronen, die durch das Atomgitter strömen und zueinander in S' ruhen. Jedes bekommt eine Uhr, und all diese Uhren zeigen synchron stets die gleiche Eigenzeit t' als Zeitkoordinate in S', wie es sich für ein Inertialsystem gehört.
In S bewegen sich die Elektronen samt Uhr entlang der ruhenden Atome, und in S' bewegen sich die Atome samt Uhr entlang der ruhenden Elektronen. Die Relativgeschwindigkeit v=s/t ist in beiden Systemen genau gleich.
Es befinde sich nun ein Elektron an der Stelle x=0 des Volumens V im Leiter, wo auch ein Leiter-Atom sitzt. Die Uhr des Atoms und die des Elektrons sind also gleichzeitig am selben Ort bei x=0 und ihre Uhren zeigen hier ganz eindeutig t und t' an. Jeder, der es beobachtet kann es bezeugen. Uhren lügen nicht. Es ist Fakt.
In S legt dann das Elektron von x=0 mit der Geschwindigkeit v=s/t den Weg λ = v∙Δt durch das Volumen V des Atomgitters zurück. Am Ende bei x=λ ruht ein Leiter-Atom mit seiner Uhr. Die Uhr aller Leiter-Atome haben inzwischen synchron genau Δt weiter gezählt, aber die Uhr dieses bewegten Elektrons hat lediglich Δt' = Δt / γ weiter gezählt. Der Uhrenvergleich ist eindeutig. Jeder, der das Treffen der Uhren bei x=λ beobachtet kann es bezeugen. Die bewegte Uhr des Elektrons ging anscheinend langsamer. Uhren lügen nicht. Es ist Fakt.
In S' wurde also mit v=s/t der Weg v∙Δt' = v∙Δt / γ zurück gelegt. Und der ist mit γ ≥ 0 eindeutig kürzer als λ = v∙Δt !
Fakt ist also: Ein- und dasselbe Raumvolumen V = λ∙A, das zweifellos vom bewegten Elektron in S durchquert wird, ist in S' kürzer als λ. Es ist faktisch zum Volumen V' = V/γ transformiert und sieht nicht nur so aus. In S' sind sämtliche Leiter-Atome, die sich darin befinden, in diesem kleineren Volumen verdichtet. Die Längenkontraktion ist physisch real. q.e.d.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
11 Stunden 14 Minuten herDie Uhrendesynchronisation der zweiten Uhr ist doch T(1- γ) wobei T die Zeitdauer nach der Synchronisation ist während der sich die zweite Uhr mit der Geschwindigkeit v relativ zur ersten Uhr bewegt. Hier verbleibt die erste Uhr in ihrem Referenzsystem, während die zweite Uhr relativ dazu bewegt wird.Das hast Du missverstanden, Δτ ist nicht die Dauer des Einschaltvorganges, sondern die Uhrendesynchronisation über die Entfernung L.relativistischen Dauer des Einschaltvorgangs
Die Beschleunigungsdauer ist
t = v/(E·Rho) = v·D·me/(U·e)
Die resultierende Uhrendesynchronisation hängt davon aber nicht ab, sondern von der Endgeschwindigkeit v und dem Eigenabstand letztlich L'.Es ist zwar richtig, dass der Leiter für die Elektronen positiv geladen ist, aber woher sollten neue kommen. Die Spannung pumpt genauso viele hinein wie heraus.wenn sich beim Einschalten ein Ladungsungleichgewicht eingestellt hat, dass das dann sozusagen schockgefrostet wird und sich nicht mehr ändert?
falsch, das gilt im Vakuum:
Die Driftgeschwindigkeit ist gar nicht so winzig wie ich immer dachte
vs = ²(2e·U/me)
Das mit der "positiven Ladung des Leiters" und mit "neuen Elektronen" verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht. Was meinst du damit genau? Was hat es mit Vakuum und mit dem durchgestrichenen Text auf sich?
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
10 Stunden 56 Minuten herHast du die Symmetrie nicht verstanden? Aus Sicht des Elektrons geht die Uhr der Atomkerne langsamer und aus der Sicht der Atomkerne geht die Uhr der bewegten Elektronen langsamer.
Bezogen auf unsere Ruhesysteme im stromdurchflossenen Leiter betrachten wir ein Volumen V = λ∙A mit Länge λ und Querschnittsfläche A:
Allen in S des Leiters ruhenden Leiter-Atomen geben wir eine Uhr, und alle diese Uhren zeigen synchron stets die gleiche Eigenzeit t als Zeitkoordinate in S, wie es sich für ein Inertialsystem gehört.
Das gleiche für die Elektronen, die durch das Atomgitter strömen und zueinander in S' ruhen. Jedes bekommt eine Uhr, und all diese Uhren zeigen synchron stets die gleiche Eigenzeit t' als Zeitkoordinate in S', wie es sich für ein Inertialsystem gehört.
In S bewegen sich die Elektronen samt Uhr entlang der ruhenden Atome, und in S' bewegen sich die Atome samt Uhr entlang der ruhenden Elektronen. Die Relativgeschwindigkeit v=s/t ist in beiden Systemen genau gleich.
Es befinde sich nun ein Elektron an der Stelle x=0 des Volumens V im Leiter, wo auch ein Leiter-Atom sitzt. Die Uhr des Atoms und die des Elektrons sind also gleichzeitig am selben Ort bei x=0 und ihre Uhren zeigen hier ganz eindeutig t und t' an. Jeder, der es beobachtet kann es bezeugen. Uhren lügen nicht. Es ist Fakt.
In S legt dann das Elektron von x=0 mit der Geschwindigkeit v=s/t den Weg λ = v∙Δt durch das Volumen V des Atomgitters zurück. Am Ende bei x=λ ruht ein Leiter-Atom mit seiner Uhr. Die Uhr aller Leiter-Atome haben inzwischen synchron genau Δt weiter gezählt, aber die Uhr dieses bewegten Elektrons hat lediglich Δt' = Δt / γ weiter gezählt. Der Uhrenvergleich ist eindeutig. Jeder, der das Treffen der Uhren bei x=λ beobachtet kann es bezeugen. Die bewegte Uhr des Elektrons ging anscheinend langsamer. Uhren lügen nicht. Es ist Fakt.
In S' ist damit ebenso Fakt: Bei s=0 trat ein bewegtes Leiter-Atom ins Volumen V ein. Es hat sich mit v=s/t weiter bewegt und dabei seine Eigenzeit Δt weiter gezählt, bis es ein ruhendes Elektron mit der Eigenzeit und Δt' = Δt / γ erreicht hat. Dabei hat es den Weg v∙Δt' = v∙Δt / γ zurück gelegt. Und das ist mit γ ≥ 0 eindeutig ein kürzerer Weg ist als λ = v∙Δt !
Fakt ist also: Ein- und dasselbe Raumvolumen V = λ∙A, das zweifellos vom bewegten Elektron durchquert wird, ist in S' kürzer als λ. Es ist faktisch zum Volumen V' = V/γ transformiert und sieht nicht nur so aus. In S' sind sämtliche Leiter-Atome, die sich darin befinden, in diesem kleineren Volumen verdichtet. Die Längenkontraktion ist physisch real. q.e.d.
Wie kommst du denn dann noch darauf, dass die Länge, die ein Elektron in irgend einer Zeitspanne im Leiter zurücklegt, für die Ladungsdichte relevant sein könnte. In das Volumen V = λ∙A treten doch immer gleich viel Elektronen ein wie auf der anderen Seite herauskommen, egal wie schnell sie sind oder wie lange sie zum durchqueren des Volumens brauchen. Mit der Größe des Volumens hat das doch auch nichts zu tun.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
10 Stunden 56 Minuten her - 10 Stunden 54 Minuten herWas hast du denn immer mit der Synchronisation?Du musst bedenken dass Genauigkeiten im einstelligen Nanosekundenbereich erforderlich sind. Bei Kriechgeschwindigkeiten wären es sogar Picosekunden.
Wir sind bei der Theorie. Eine Uhr der SRT ist per Definition eine ideale Uhr. Die tickt immer 100% korrekt, ganz egal wie genau man es in der Praxis erreichen kann. In einem Inertialsystem ticken alle zueinander ruhenden Uhren synchron, d.h. sie zeigen stets gleichzeitig die gleiche Zeit. Das ist einfach Voraussetzung. Natürlich müssen sie in der Praxis zuerst so eingestellt werden.
Zueinander bewegte Uhren ticken grundsätzlich asynchron. Man kann sie gar nicht synchronisieren. Sobald sich eine Uhr in Bewegung setzt tickt sie nicht mehr synchron mit einer in Ruhe verbliebenen. Die Desynchronisierung geschieht mit der Beschleunigung.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
10 Stunden 47 Minuten herIch habe haarklein vorexerziert, wie ich darauf komme und warum so sein muss. Dass du es nicht verstehst wundert mich nicht mehr.Wie kommst du denn dann noch darauf, dass die Länge, die ein Elektron in irgend einer Zeitspanne im Leiter zurücklegt, für die Ladungsdichte relevant sein könnte.
Es ist völlig irrelevant wie viele es sind. Um zu zeigen was Sache ist reicht ein einziges. Sie tun eh alle das gleiche.In das Volumen V = λ∙A treten doch immer gleich viel Elektronen ein wie auf der anderen Seite herauskommen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
10 Stunden 40 Minuten herDu scheinst wirklich nicht zu wissen, wie so ein Abgleich von Atomuhren abläuft, bzw. ablaufen muss. Die Uhren stehen nebeneinander und werden über exakt gleich lange Leitungen von einem Triggerimpuls auf Zählerstand Null gestellt. Dann wird eine Uhr in ein anderes Bezugsystem gesteckt. Sie darf z.B. mit einem Flugzeug mitfliegen. Wenn sie wieder angekommen ist werden die beiden Uhren wieder nebeneinander gestellt und mit einem weiteren Triggerimpuls werden die Zählerstände gleichzeitig abgefragt.Was hast du denn immer mit der Synchronisation?Du musst bedenken dass Genauigkeiten im einstelligen Nanosekundenbereich erforderlich sind. Bei Kriechgeschwindigkeiten wären es sogar Picosekunden.
Wir sind bei der Theorie. Eine Uhr der SRT ist per Definition eine ideale Uhr. Die tickt immer 100% korrekt, ganz egal wie genau man es in der Praxis erreichen kann. In einem Inertialsystem ticken alle zueinander ruhenden Uhren synchron, d.h. sie zeigen stets gleichzeitig die gleiche Zeit. Das ist einfach Voraussetzung. Natürlich müssen sie in der Praxis zuerst so eingestellt werden.
Zueinander bewegte Uhren ticken grundsätzlich asynchron. Man kann sie gar nicht synchronisieren. Sobald sich eine Uhr in Bewegung setzt tickt sie nicht mehr synchron mit einer in Ruhe verbliebenen. Die Desynchronisierung geschieht mit der Beschleunigung.
Was du hier hingegen so bezüglich des Uhrenvergleichs und der Synchronität in verschiedenen Referenzsystemen schilderst, hat mit der Praxis nichts zu tun.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
10 Stunden 33 Minuten herNein, es ist nicht irrelevant wie viele es sind und ein einziges Elektron reicht keinesfalls. Damit ein Strom fließen kann werden extrem viele Elektronen benötigt. Der Elektronenstrom ist deshalb absolut kontinuierlich und in jedes Volumen treten exakt gleich viele Elektronen ein wie herauskommen.Ich habe haarklein vorexerziert, wie ich darauf komme und warum so sein muss. Dass du es nicht verstehst wundert mich nicht mehr.Wie kommst du denn dann noch darauf, dass die Länge, die ein Elektron in irgend einer Zeitspanne im Leiter zurücklegt, für die Ladungsdichte relevant sein könnte.
Es ist völlig irrelevant wie viele es sind. Um zu zeigen was Sache ist reicht ein einziges. Sie tun eh alle das gleiche.In das Volumen V = λ∙A treten doch immer gleich viel Elektronen ein wie auf der anderen Seite herauskommen.
Abgesehen davon hast du nichts handfestes vorexerziert sondern nur ein Paar unlogische Behauptungen aufgestellt.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
10 Stunden 18 Minuten her - 2 Stunden 23 Minuten herWas du so von der Praxis erzählst ist völlig irrelevant, nur wieder ein weiteres Spielchen zur Ablenkung. Synchronisierte Uhren sind Voraussetzung. Wie das gemacht wird spielt überhaupt keine Rolle. Es geht rein um die Theorie.Du scheinst wirklich nicht zu wissen, wie so ein Abgleich von Atomuhren abläuft [...]Wir sind bei der Theorie. [...]
Was du hier hingegen so bezüglich des Uhrenvergleichs und der Synchronität in verschiedenen Referenzsystemen schilderst, hat mit der Praxis nichts zu tun.
Übrigens beschreibst du mit der Atomuhr und Flugzeug genau das, was ich mit Atom und Elektron beschreibe. Sie müssen zweimal zusammen kommen für einen brauchbaren Vergleich. Die Uhr vom Flugzeug zeigt am Ende immer weniger Zeit an als eine zurück gebliebene. Also nichts mit Symmetrie. q.e.d.
Falls du meinst ich hätte meinen Beweis des kontrahierten Volumens für dich geschrieben: Nein.
Es ist gedacht für Leute, die vielleicht noch an der physischen Realität der Längenkontraktion zweifeln und wenigstes die Realität der Zeitdilatation verstanden haben. Nicht für dich, der du dich als völlig beweisresistent gezeigt hast.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
2 Stunden 28 Minuten herDas ist tatsächlich eines der stärksten intuitiven Argumente gegen die populäre Darstellung der „Magnetismus ist nur relativistische Raumladung“-Geschichte.Man muss aber sehr genau unterscheiden zwischen:Die Diskussion kann man auf einen ganz kurzen Nenner bringen. Aus Sicht des Leiters ziehen sich die stromtragenden Elektronen zusammen und vergrößern so die negative Raumladung. Aus Sicht der stromtragenden Elektronen ziehen sich die Atomrümpfe zusammen und vergrößern so die positive Raumladung. Das ist doch ein klarer Widerspruch, der nur dadurch gelöst werden kann, dass keine Raumladung vergrößert wird.
- der populären Kurzfassung
- der vollständigen relativistischen Beschreibung
- Im Ruhesystem des Leiters sind die Atomrümpfe in Ruhe.
- Die Elektronen bewegen sich.
- Also würden sich die Elektronenabstände verkürzen.
- Daraus entstünde eine negative Raumladung.
- Im Ruhesystem der Elektronen sind die Elektronen in Ruhe.
- Die Atomrümpfe bewegen sich.
- Also würden sich die Atomabstände verkürzen.
- Daraus entstünde eine positive Raumladung.
Sondern sie betrachtet die gesamte Vorgeschichte des Systems.Insbesondere wird gefragt:„Die bewegte Spezies kontrahiert.“
- Wie wurde der Strom aufgebaut?
- Welche Dichte hatten die Elektronen vor dem Einschalten?
- Welche Randbedingungen gelten?
Und das stimmt.Diese einfache Argumentation ist tatsächlich nicht konsistent.Deshalb findet man in modernen Lehrbüchern normalerweise keine Herleitung mehr, die nur aus dem Satz besteht:Wenn die Existenz der Raumladung allein auf der Idee beruht, dass die jeweils bewegte Ladungssorte kontrahiert, dann kann dieselbe Logik je nach Bezugssystem positive oder negative Raumladung erzeugen.
Das reicht nicht.Der interessante Punkt für Physics 2.0 ist aber:Du brauchst diesen ganzen Apparat überhaupt nicht.Wenn die Kraft zwischen Strömen direkt aus uB=B²/(2μ0)und der Abhängigkeit der Gesamtfeldenergie vom Leiterabstand folgt, dann verschwindet die Notwendigkeit, überhaupt eine Raumladung als Ursache einzuführen.Dann wird die Diskussion:„Die bewegten Ladungen kontrahieren, also entsteht Raumladung.“
- positive Raumladung,
- negative Raumladung,
- Elektronenruhssystem,
- Leiterruhsystem,
Denn die Relativitätstheorie würde antworten, dass die vollständige Rechnung komplizierter ist als die naive Kontraktionsargumentation.Sondern:Der Widerspruch beweist, dass es keine Raumladung geben kann.
Das halte ich für eine sehr starke Aussage.Und genau deshalb erscheint der Feldenergieansatz konzeptionell attraktiv: Die Wechselwirkungsenergie des kombinierten Feldes besitzt dieses Symmetrieproblem nicht. Sie hängt nicht davon ab, welche Ladungssorte man gerade als die „bewegte“ betrachtet, sondern nur vom tatsächlichen physikalischen Zustand des Gesamtsystems.Der Widerspruch zeigt, dass die naive Interpretation „die bewegte Ladungsverteilung kontrahiert und erzeugt dadurch die Raumladung“ keine konsistente fundamentale Erklärung sein kann.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
2 Stunden 6 Minuten her - 2 Stunden 4 Minuten herDie Uhr aus dem Flugzeug zeigt nicht immer weniger vergangene Zeit an, als die auf der Erde zurückgebliebene. Das hängt davon ab ob das Flugzeug mit der Erdrotation oder gegen die Erdrotation geflogen ist. Immer die Uhr zeigt, bei gleicher Gravitationswirkung, weniger Zeit an, die am ehesten in ihrem Inertialsystem geblieben ist.Was du so von der Praxis erzählst ist völlig irrelevant, nur wieder ein weiteres Spielchen zur Ablenkung. Synchronisierte Uhren sind Voraussetzung. Wie das gemacht wird spielt überhaupt keine Rolle. Es geht rein um die Theorie.Du scheinst wirklich nicht zu wissen, wie so ein Abgleich von Atomuhren abläuft [...]Wir sind bei der Theorie. [...]
Was du hier hingegen so bezüglich des Uhrenvergleichs und der Synchronität in verschiedenen Referenzsystemen schilderst, hat mit der Praxis nichts zu tun.
Übrigens beschreibst du mit der Atomuhr und Flugzeug genau das, was ich mit Atom und Elektron beschreibe. Sie müssen zweimal zusammen kommen für einen brauchbaren Vergleich. Die Uhr vom Flugzeug zeigt am Ende immer weniger Zeit an als eine zurück gebliebene. Also nichts mit Symmetrie. q.e.d.
Falls du meinst ich hätte meinen Beweis des kontrahierten Volumens für dich geschrieben: Nein.
Es ist gedacht für Leute, die vielleicht noch an der physischen Realität der Längenkontraktion zweifeln und wenigstes die Realität der Zeitdilatation verstanden haben. Nicht für dich, der du dich als völlig beweisresistent gezeigt hast.
Somit haben wir doch die Symmetrie.
Für Leute, die geneigt sind der von dir vorgebrachten physischen Realität der Längenkontraktion zu glauben, habe ich noch folgendes:
Aus Sicht des Leiters ziehen sich die stromtragenden Elektronen zusammen und vergrößern so die negative Raumladung. Aus Sicht der stromtragenden Elektronen ziehen sich die Atomrümpfe zusammen und vergrößern so die positive Raumladung. Das ist doch ein klarer Widerspruch, der nur dadurch gelöst werden kann, dass keine Raumladung vergrößert wird.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Stunde 26 Minuten her - 1 Stunde 1 Minute herNein, die zeigt mehr Zeit an. Aber auf das Heckmeck mit dir habe ich wirklich keine Lust mehr. Die SRT kann man überall lernen. Ich muss hier nicht weiter deinen Lehrer spielen.Immer die Uhr zeigt, bei gleicher Gravitationswirkung, weniger Zeit an, die am ehesten in ihrem Inertialsystem geblieben ist.
Wenn man mit der SRT argumentiert oder dagegen, dann muss man es konsistent machen und nicht mit Binsenweisheiten wie "gleich viele rein und raus" herum eiern. Dazu gehört dann auch die Entfernung der Elektronen voneinander beim Aufbau des Stroms. Halte dich z.B. an Rainer Raisch. Der scheint mir die SRT richtig verstanden zu haben.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
50 Minuten her - 44 Minuten herNachdem ich das eine zeitlang gepostet hatte, wollte ich es nicht sang- und klanglos löschen.dem durchgestrichenen Text
Die exakte Formel eines starren in sich synchronisierten Körpers ist wie oben gepostet für den relativ bewegten BeobachterDie Uhrendesynchronisation der zweiten Uhr ist doch T(1- γ) wobei T die Zeitdauer nach der Synchronisation ist während der sich die zweite Uhr mit der Geschwindigkeit v relativ zur ersten Uhr bewegt.
Δτ = Δx·v·γ/c²
In unserem Fall war die Beschleunigung "starr" und die Elektronen werden dabei desynchronisiert Daher kehrt sich die Formel exakt um.
Mein Bild der sukzessiven Beschleunigung basiert nicht auf der Fortpflanzung des Beschleunigungsfeldes, sondern auf der dabei entstehenden Desynchronisation der Uhren. Die Elektronen werden subjektiv allmählich unterschiedlich beschleunigt, wodurch sich die Desynchronisation potenziert.
Die Dauer der Beschleunigung spielt sowieso keine Rolle, sondern immer das Endergebnis v → γ = 1/²(1-v²/c²)
Die Vergrößerung der Eigendistanz habe ich so noch nicht (quantitativ) modellgerechnet. Aber das exakte Ergebnis ist einfach davon abzulesen, welche Distanz man im Laborsystem misst, nämlich unverändert. Daraus folgt zwingend, dass sich die Eigendistanz um den Faktor γ vergrößert hat. DASS sich diese Distanz vergrößert, ergibt sich aber bereits (qualitativ) aus den obigen Ausführungen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
39 Minuten her - 24 Minuten herDu hast das mit den Uhren in der SRT noch gar nicht verstanden.Wie stellst du dir denn die Synchronisation von Atomuhren vor?
Diese "Uhren" sind die Zeit selber.
Die Synchronisierung ist eine reine Definition bzw Gedankenexperiment als Basis für Vergleiche. Es ist am Ende völlig egal, ob ein Elektron älter als das andere ist, das Einzige was zählt, sind Vergleiche von Zeitdifferenzen.
Ähnlich wie bei Spannung U und Potential Φ wäre es einfacher, wenn man Uhrzeit ot (Ortszeit) und Zeitdauer dt (Differenz) explizit unterscheiden würde, statt alles als t zu bezeichnen. Die "Uhrensynchronisation" soll nur Uhrzeit und Differenz gleichschalten, wie bei einer Stoppuhr. Wenn man am Ende von "synchronisiert" spricht, meint man in erster Linie die gleiche Ablaufgeschwindigkeit der Zeit, also gleiche Zeitdifferenzen der beiden Beobachter zwischen zwei Ereignissen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
33 Minuten herJa das stimmt, die in ihrem Inertialsystem am wenigsten bewegte Uhr zeigt am meisten abgelaufene Zeit an. Aber genau das ist die Symmetrie, und darum geht es. Die sachlichen Widersprüche, die diese Symmetrie in Sachen Raumladung auslöst, scheinen dich ja nicht im geringsten zu kümmern. Du spielst lieber beleidigte Leberwurst, wenn man deinen Argumenten widerspricht.Nein, die zeigt mehr Zeit an. Aber auf das Heckmeck mit dir habe ich wirklich keine Lust mehr. Die SRT kann man überall lernen. Ich muss hier nicht weiter deinen Lehrer spielen.Immer die Uhr zeigt, bei gleicher Gravitationswirkung, weniger Zeit an, die am ehesten in ihrem Inertialsystem geblieben ist.
Wenn man mit der SRT argumentiert oder dagegen, dann muss man es konsistent machen und nicht mit Binsenweisheiten wie "gleich viele rein und raus" herum eiern. Dazu gehört dann auch die Entfernung der Elektronen voneinander beim Aufbau des Stroms. Halte dich z.B. an Rainer Raisch. Der scheint mir die SRT richtig verstanden zu haben.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
24 Minuten herGeht's noch? Uhren sind doch konkrete Geräte und nicht die Zeit selbst. Wer hat denn irgend etwas vom Alter von Elektronen erzählt? Dass Synchronisation die Voraussetzung für einen quantitativen Vergleich liefert, sollte doch klar sein. Worauf du hier hinaus willst, ist jedenfalls völlig unklar.Du hast das mit den Uhren in der SRT noch gar nicht verstanden.Wie stellst du dir denn die Synchronisation von Atomuhren vor?
Diese "Uhren" sind die Zeit selber.
Die Synchronisierung ist eine reine Definition bzw Gedankenexperiment als Basis für Vergleiche. Es ist am Ende völlig egal, ob ein Elektron älter als das andere ist, das Einzige was zählt, sind Vergleiche von Zeitdifferenzen.
Ähnlich wie bei Spannung U und Potential Φ wäre es einfacher, wenn man Uhrzeit ot (Ortszeit) und Zeitdauer dt (Differenz) unterscheiden würde, statt alles als t zu bezeichnen. Die "Uhrensynchronisation" soll nur Uhrzeit und Differenz gleichschalten.
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