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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Stunde 49 Minuten her - 1 Stunde 41 Minuten her
#12663
Geht's noch? Uhren sind doch konkrete Geräte und nicht die Zeit selbst.
Wer nicht will, der hat schon, es muss ja nicht jeder alles verstehen.

Die Synchronisierung ist nichts anderes als das symbolische Starten einer Stoppuhr.
Danach ist die Uhrzeit t zugleich die Zeitdifferenz t.

Wie ich gerade sehe, hat Eclipse es auch schon sehr ausführlich dargestellt:
Wie das gemacht wird spielt überhaupt keine Rolle. Es geht rein um die Theorie.
Letzte Änderung: 1 Stunde 41 Minuten her von Rainer Raisch.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Stunde 33 Minuten her - 55 Minuten her
#12664
die in ihrem Inertialsystem am wenigsten bewegte Uhr
Du meinst natürlich "die relativ zu einem IS bewegte Uhr".

Alledings scheinen Deine Vorstellungen von Uhren in der SRT zu implizieren, dass die Uhren gar nicht die richtige Zeit anzeigen. Tatsächlich sind sie wie gesagt nur ein Symbol für den tatsächlichen Zeitlauf, nur eben leichter aus der Ferne abzulesen.

Letztlich ist jede Fraunhoferlinie eine derartige Uhr. Bei der Beobachtung muss man natürlich den klassischen Doppler herausrechnen.
D.rel / D.klass = k = 1/γ EDIT: so ist es Standard
Letzte Änderung: 55 Minuten her von Rainer Raisch.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Stunde 20 Minuten her
#12665
die in ihrem Inertialsystem am wenigsten bewegte Uhr

 
Du meinst natürlich "die relativ zu einem IS bewegte Uhr".

Alledings scheinen Deine Vorstellungen von Uhren in der SRT zu implizieren, dass die Uhren gar nicht die richtige Zeit anzeigen. Tatsächlich sind sie wie gesagt nur ein Symbol für den tatsächlichen Zeitlauf, nur eben leichter aus der Ferne abzulesen.

Letztlich ist jede Fraunhoferlinie eine derartige Uhr. Bei der Beobachtung muss man natürlich den klassischen Doppler herausrechnen.
D.rel / D.klass = γ
Es geht doch nicht darum, Uhren abzulesen. Zum Zeitvergleich müssen sie exakt synchronisiert werden. Wie soll denn das aus der Ferne und vielleicht auch noch relativ zueinander bewegt, überhaupt exakt möglich sein.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Stunde 18 Minuten her - 30 Minuten her
#12666
Wie soll denn das aus der Ferne und vielleicht auch noch relativ zueinander bewegt, überhaupt exakt möglich sein.
Das ist für ein Gedankenexperiment grundsätzlich egal (solange es nicht theoretisch unmöglich ist), aber praktisch geht es mit den Fraunhoferlinien.

Die übliche Formel des Dopplers hat mich immer verwirrt, da bei der Frequenz Original/Beobachtung gerechnet wird, obwohl Verhältnisse in der Regel sonst immer auf das Original bezogen werden. Naja, das ist natürlich wieder für λ und f reziprok. In der Physik wird eben meist auf die Wellenlänge geschaut, während ich immer die Frequenz vor dem geistigen Auge habe.
k.rel = z+1 = f₀/f = T₀/T = λ/λ₀ = K.klass/γ
Letzte Änderung: 30 Minuten her von Rainer Raisch.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Stunde 13 Minuten her
#12667
Geht's noch? Uhren sind doch konkrete Geräte und nicht die Zeit selbst.
Wer nicht will, der hat schon, es muss ja nicht jeder alles verstehen.

Die Synchronisierung ist nichts anderes als das symbolische Starten einer Stoppuhr.
Danach ist die Uhrzeit t zugleich die Zeitdifferenz t.

Wie ich gerade sehe, hat Eclipse es auch schon sehr ausführlich dargestellt:
Wie das gemacht wird spielt überhaupt keine Rolle. Es geht rein um die Theorie.
Die Stoppuhren müssen sowohl synchronisiert gestartet als auch gestoppt werden. Um das wirklich genau und eindeutig zu machen, muss man die Uhren in einem Inertialsystem zusammen bringen. Nach deiner Theorie kann man den Uhrenvergleich allein durch draufschauen und Handzeichen aus verschiedenen Inertialsystemen heraus durchführen. Aber so geht das nicht, weil die Zeitunterschiede in unserer Umgebung winzig sind.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Stunde 10 Minuten her - 1 Stunde 5 Minuten her
#12668
Aber so geht das nicht, weil die Zeitunterschiede in unserer Umgebung winzig sind.
Das ändert doch nichts an der Physik und am Ergebnis.

Subjektive Zeitmessungen kann man nur durch die Beobachtung von Ereignissen vergleichen. Jedes Ereignis ist lorentzinvariant. Die Beobachtungen sind hingegen unterschiedlich, beobachterbezogen. Ob es Millisekunden oder Jahre sind, ist irrelevant.

Die gesamte SRT ist in der realen Raumzeit nur ein idealisiertes Gedankenexperiment, da real die Raumzeit immer gekrümmt ist. Aber für das Verständnis elementarer Vorgänge ist das genau ideal.
Letzte Änderung: 1 Stunde 5 Minuten her von Rainer Raisch.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

15 Minuten her
#12669
Aber so geht das nicht, weil die Zeitunterschiede in unserer Umgebung winzig sind.
Das ändert doch nichts an der Physik und am Ergebnis.

Subjektive Zeitmessungen kann man nur durch die Beobachtung von Ereignissen vergleichen. Jedes Ereignis ist lorentzinvariant. Die Beobachtungen sind hingegen unterschiedlich, beobachterbezogen. Ob es Millisekunden oder Jahre sind, ist irrelevant.

Die gesamte SRT ist in der realen Raumzeit nur ein idealisiertes Gedankenexperiment, da real die Raumzeit immer gekrümmt ist. Aber für das Verständnis elementarer Vorgänge ist das genau ideal.
Doch, winzige Zeitunterschiede erfordern genaues hinsehen. Bei einer oberflächlichen Beurteilung werden rasch wesentliche Dinge, wie z.B. die Symmetrie übersehen. Es ist gerade die Symmetrie, an der die relativistische Dichtetransformation scheitert. Aus einer Perspektive ergibt sich eine Zunahme der Ladungsdichte und aus der anderen Perspektive eine Abnahme. Beides kann nicht gleichzeitig richtig sein.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

8 Minuten her - soeben
#12670
Aus einer Perspektive ergibt sich eine Zunahme der Ladungsdichte und aus der anderen Perspektive eine Abnahme. Beides kann nicht gleichzeitig richtig sein.
Unsinn, genau das ist doch der Lorentzfaktor.
Beide sehen die andere Seite verdichtet.

Die Paradoxie entsteht hier nur, weil sich die Eigenabstände während der Beschleunigung verändern, während man naiv erwarten würde, dass sich die beobachteten Abstände verändern.

Da die Summe der Elektronen aber keinen Festkörper bilden, halten sie den Abstand nicht rigide konstant ein. Durch die externe gleiche Beschleunigung auf alle Elektronen ergibt sich hingegen zuletzt exakt der unveränderte Abstand im Laborsystem.

Dasselbe Ergbnis erhält man übrigens mit vorprogrammierten Raketen.
Letzte Änderung: soeben von Rainer Raisch.

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