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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12745
Ja was meinst du denn? Die stromtragenden Elektronen bewegen sich doch mit Geschwindigkeit v relativ zum Leiter und sie bewegen ihr statisches Feld natürlich mit. Das Magnetfeld ist im Ruhesystem des Leiters definiert, und relativ zum Leiter ruht das Magnetfeld. Relativ zu den stromtragenden Elektronen bewegt sich das B-Feld natürlich ebenfalls mit der Geschwindigkeit v. Wenn du anderer Ansicht bist, dann schildere doch deine Ansicht und erkläre weshalb es genau so sein muss, wie du es schilderst.
Du faselst nur noch.

Die Gleichung B = E×v/c² ist eindeutig definiert.

Wenn Du meinst, dass sich die beiden Felder DIESER FORMEL voneinander entfernen, und die Distanz dabei keine Rolle spielt, na auf dieses Universum wäre ich aber gespannt.

Vor allem benötigt ein Magnetfeld keine zweite Ladung, woher nimmst Du denn dann das zweite Feld? Achso ja klar vom anderen Ende der Milchstraße, klaro.

Aber Spaß beiseite, B ~ E sagt Dir doch klipp und klar, dass sich B MIT E ändert, beide können sich ja nicht relativ zueinander bewegen.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Rainer Raisch.
Danke von: Eclipse4

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12747
Relativ zu den stromtragenden Elektronen bewegt sich das B-Feld natürlich ebenfalls mit der Geschwindigkeit v. Wenn du anderer Ansicht bist, dann schildere doch deine Ansicht und erkläre weshalb es genau so sein muss, wie du es schilderst.
Na ich bin anderer Ansicht, Richard Feynamn, Josef Gaßer und jede KI ebenfalls, und die Begründung habe ich schon vor über 14 Tagen geliefert. Dein "bewegtes Magnetfeld" ist Unsinn.
Was sind denn in deiner Begriffswelt bei B=vxE/c² die unterschiedlichen Objekte? In dieser Formel kommen genau drei Variablen, B-Feld, E-Feld und eine Relativgeschwindigkeit vor. Von welchem Objekt oder von welchen Objekten redest du denn hier?
Die Formel ergibt sich nur aus der Relativitätstheorie.
ChatGPT:
In der klassischen Maxwell-Theorie kann man die Formel zwar verwenden, aber dort erscheint sie eher als Näherung für das Magnetfeld einer langsam bewegten Ladung. Die klassische Theorie selbst erklärt jedoch nicht, warum genau der Faktor 1/c² auftaucht und warum elektrische und magnetische Felder ineinander übergehen.

Die Formel B=(vxE)/c² beschreibt den Zusammenhang zwischen elektrischem und magnetischem Feld bei einem Wechsel des Bezugssystems.
Sie hat ihre eigentliche Bedeutung in der Speziellen Relativitätstheorie.
Sie ergibt sich aus der Lorentz-Transformation des elektromagnetischen Feldes.

Physikalische Bedeutung:
Angenommen, eine Punktladung ruht in einem Bezugssystem S'
Dort gibt es nur ein elektrisches Feld: E' ≠ 0, B = 0
Beobachtet nun ein anderer Beobachter die Ladung aus einem System S, in dem sich die Ladung mit Geschwindigkeit v bewegt, dann erscheint zusätzlich ein Magnetfeld.
Für Geschwindigkeiten v≪c ergibt sich näherungsweise: B≈(vxE)/c²
Das Magnetfeld ist also eine Folge davon, dass elektrische Felder aus verschiedenen Inertialsystemen unterschiedlich wahrgenommen werden.
Also:

Im Ruhesystem S (Leiter) ist v die Geschwindigkeit der bewegten Ladung (Leitungselektronen). E≠0 ist ihr elektrisches Feld und B≠0 das erscheinende Magnetfeld.
=> Die parallel mit v bewegte externe Probeladung q erfährt im Magnetfeld B eine Lorentzkraft F = q( v x  B ).

Im Ruhesystem S' der mit v=0 ruhenden externen Probeladung ist B=0. Ruhende Elektronen erzeugen kein Magnetfeld.
Es erscheint dafür in S' das Magnetfeld B'≠0, welches von den in S' bewegten, positiven Atomrümpfen erzeugt wird.
Weil aber die Probeladung q in S' mit v=0 ruht, erfährt sie durch B' keine Lorentzkraft, F = q( v x  B ) = 0.

So sieht es aus. Und weil dir das nicht gefällt, erklärst du B und B' einfach zum "bewegten Magnetfeld", das aber angeblich immer in S ruht, und beziehst v nach Belieben auf das Bezugsystem oder Objekt, das dir gerade in den Kram passt. Richard Feynman und Josef Gasser und wer weiß wer sonst noch alles begehen einen Denkfehler, weil sie deiner wirren Unlogik nicht folgen, so deine Aussage.

Es ist ja nicht so, dass man dir es dir nicht schon vor über 14 Tagen erklärt hätte:
Wenn das Magnetfeld im System der stromtragenden Elektronen stehen würde
Das statische Magnetfeld (konstante Flussdichte) um den stromführenden Leiter steht immer.
  • Im Ruhesystem der Atome steht es: Nur die Strom-Elektronen bewegen sich darin. Beobachtet wird eine Lorentzkraft auf mit bewegte Ladungen.
  • Im Ruhesystem der Elektronen steht es: Nur die Leiter-Atome bewegen sich darin. Beobachtet wird eine Lorentzkraft auf mit bewegte Ladungen.
Auf im Ruhesystem ruhende Ladungen wird keine Lorentzkraft durch ein vermeintlich "bewegtes" Magnetfeld konstanter Flussdichte beobachtet. Das ist ein lange bekanntes, allgemeingültiges Naturgesetz, bis zum Abwinken empirisch bestätigt.

wikipedia weiß dazu:
Während ein elektrisches Feld auf [zum Beobachter] bewegte und unbewegte Ladungen gleichermaßen wirkt, übt ein Magnetfeld Kraft nur auf  bewegte Ladungen  aus. [...]

Betrachtet man [...] als Lorentzkraft im engeren Sinne allein die magnetische Komponente [...], gilt für ihre Berechnung [...]:  
Dem kannst du nun widersprechen so lange du willst. Ich nehme dir nichts ab. 

Für mich ist klar: Dass du v=0 ==> F=0 in einem Inertialsystem nicht akzeptieren willst und meinst, einfach die Relativgeschwindigkeit v zu einem anderen Inertialsystem einsetzen zu dürfen, ist allein deine Sache. Für mich ist es unsinnig und es erübrigt sich jede weitere Diskussion.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Eclipse4.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12748
Ich kann jetzt nur noch vermuten, dass Du an ein Kraftgesetz gedacht has
F = E₁·Q₂ = E₁·B₂·(4r²π/μ°v )

Aber das was Du sagst, ist der absolute Kopfschuss
B₂ ~ E₁ 
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12749
Eclipse4: Also:

Im Ruhesystem S (Leiter) ist v die Geschwindigkeit der bewegten Ladung (Leitungselektronen). E≠0 ist ihr elektrisches Feld und B≠0 das erscheinende Magnetfeld.
=> Die parallel zum Beobachter S mit v bewegte externe Probeladung q erfährt im Magnetfeld B eine Lorentzkraft F = q( v x  B ).

Im Ruhesystem S' der mit v=0 ruhenden externen Probeladung ist B=0. Ruhende Elektronen erzeugen kein Magnetfeld.
Es erscheint dafür in S' das Magnetfeld B'≠0, welches von den in S' bewegten, positiven Atomrümpfen erzeugt wird.
Weil aber die Probeladung q in S' mit v=0 ruht, erfährt sie durch B' keine Lorentzkraft, F = q( v x  B ) = 0.

So sieht es aus. Und weil dir das nicht gefällt, erklärst du B und B' einfach zum "bewegten Magnetfeld", das aber angeblich immer in S ruht, und beziehst v nach Belieben auf das Bezugsystem oder Objekt, das dir gerade in den Kram passt. Richard Feynman und Josef Gasser und wer weiß wer sonst noch alles begehen einen Denkfehler, weil sie deiner wirren Unlogik nicht folgen, so deine Aussage.
Im Ruhesystem S' der mit v=0 ruhenden externen Probeladung ist B nicht gleich Null denn B aus dem System S verschwindet nicht einfach deshalb weil man von einem anderen Ruhesystem ausgeht. Das Magnetfeld des Stromes bleibt im System S einfach so wie es gerade ist. Relativ dazu bewegt sich das Elektron, neben dem Leiter mit der Geschwindigkeit v und erfährt deshalb die Lorentzkraft.
Ja, so sieht es aus. Und weil dir das nicht gefällt, erklärst du einfach B=0. Dass sich in S' dann Protonen bewegen würden und zusammen mit dem Leiter exakt das gleiche Magnetfeld erzeugen würden, das unterschlägst du einfach.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12750
Dass sich in S' dann Protonen bewegen würden und zusammen mit dem Leiter exakt das gleiche Magnetfeld erzeugen würden, das unterschlägst du einfach.
Blödsinn. Jetzt lügst du auch noch. Das Magnetfeld B' habe ich beschrieben, nicht unterschlagen.

Aber ruhende Ladung erfährt im Magnetfeld keine Lorentzkraft. Sonst müsste ja in der ruhenden Leiterschaukel ein Strom fließen und du hättest alle Energieprobleme gelöst. Wozu dann noch Kernfusion? Einfach einen Leiter ins statische Magnetfeld montieren, und gut.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12751
Ja was meinst du denn? Die stromtragenden Elektronen bewegen sich doch mit Geschwindigkeit v relativ zum Leiter und sie bewegen ihr statisches Feld natürlich mit. Das Magnetfeld ist im Ruhesystem des Leiters definiert, und relativ zum Leiter ruht das Magnetfeld. Relativ zu den stromtragenden Elektronen bewegt sich das B-Feld natürlich ebenfalls mit der Geschwindigkeit v. Wenn du anderer Ansicht bist, dann schildere doch deine Ansicht und erkläre weshalb es genau so sein muss, wie du es schilderst.
Du faselst nur noch.

Die Gleichung B = E×v/c² ist eindeutig definiert.

Wenn Du meinst, dass sich die beiden Felder DIESER FORMEL voneinander entfernen, und die Distanz dabei keine Rolle spielt, na auf dieses Universum wäre ich aber gespannt.

Vor allem benötigt ein Magnetfeld keine zweite Ladung, woher nimmst Du denn dann das zweite Feld? Achso ja klar vom anderen Ende der Milchstraße, klaro.

Aber Spaß beiseite, B ~ E sagt Dir doch klipp und klar, dass sich B MIT E ändert, beide können sich ja nicht relativ zueinander bewegen.
Sag mal, welche Vorstellung hast denn du von einem geraden stromführenden Leiter? Das elektrische Feld der stromtragenden Elektronen bewegt sich doch längs des Leiters und nicht von ihm weg. Die Relativgeschwindigkeit v der Elektronen führt doch hier nicht dazu, dass sich das B-Feld vom E-Feld entfernt. Für die Elektronen, die sich weiterbewegen strömen doch genau gleich viele ständig nach. 
Von welchem zweiten Feld sprichst du denn hier? Bei B=vxE/c² gibt es doch nur ein E-Feld, ein B-Feld und die Relativgeschwindigkeit v. Das ganze ist Elektrostatik. Alles verbleibt genauso wie es mit einem konstanten Strom eben ist. 
Du treibst hier ein wirklich schauerliches Verwirrspiel und behauptest dann auch noch ich würde hier Unsinn erzählen.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12752
Dass sich in S' dann Protonen bewegen würden und zusammen mit dem Leiter exakt das gleiche Magnetfeld erzeugen würden, das unterschlägst du einfach.
Blödsinn. Das Magnetfeld B' habe ich beschrieben, nicht unterschlagen.
Aber ruhende Ladung erfährt im Magnetfeld keine Lorentzkraft. Sonst müsste ja in der ruhenden Leiterschaukel ein Strom fließen und du hättest alle Energieprobleme gelöst. Wozu dann noch Kernfusion? Einfach einen Leiter ins statische Magnetfeld montieren, und gut.
Wieso sollte das Magnetfeld denn jetzt plötzlich im System S' der stromtragenden Elektronen ruhen? Es ruht doch im System S des Leiters. Relativ zum Leiter kann es sich doch gar nicht bewegen, weil dies im Leiter eine Spannung induzieren würde, die der Leiter dann sofort kurzschließt.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12753
Dass sich in S' dann Protonen bewegen würden und zusammen mit dem Leiter exakt das gleiche Magnetfeld erzeugen würden, das unterschlägst du einfach.
Blödsinn. Das Magnetfeld B' habe ich beschrieben, nicht unterschlagen.
Aber ruhende Ladung erfährt im Magnetfeld keine Lorentzkraft. Sonst müsste ja in der ruhenden Leiterschaukel ein Strom fließen und du hättest alle Energieprobleme gelöst. Wozu dann noch Kernfusion? Einfach einen Leiter ins statische Magnetfeld montieren, und gut.
Wieso sollte das Magnetfeld denn jetzt plötzlich im System S' der stromtragenden Elektronen ruhen?
Da steht, dass die Elektronen ruhen. Es ist ja ihr Ruhesystem. Probiere es doch einfach mal mit lesen und mitdenken.
Ruhende Ladung erfährt keine Lorentzkraft, Magnetfeld hin oder her. Das weiß jeder.

Sonst müsste ja in der ruhenden Leiterschaukel ein Strom fließen und du hättest alle Energieprobleme gelöst. Wozu dann noch Kernfusion? Einfach einen Leiter ins statische Magnetfeld montieren, und gut.

Mein Rat: Gleich morgen ein Patent anmelden. Nicht dass dir noch ein Mitleser zuvor kommt und steinreich wird mit deiner Schapsidee. 
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Danke von: Rainer Raisch

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12754
Dass sich in S' dann Protonen bewegen würden und zusammen mit dem Leiter exakt das gleiche Magnetfeld erzeugen würden, das unterschlägst du einfach.
Blödsinn. Das Magnetfeld B' habe ich beschrieben, nicht unterschlagen.
Aber ruhende Ladung erfährt im Magnetfeld keine Lorentzkraft. Sonst müsste ja in der ruhenden Leiterschaukel ein Strom fließen und du hättest alle Energieprobleme gelöst. Wozu dann noch Kernfusion? Einfach einen Leiter ins statische Magnetfeld montieren, und gut.
Wieso sollte das Magnetfeld denn jetzt plötzlich im System S' der stromtragenden Elektronen ruhen?
Da steht, dass die Elektronen ruhen. Es ist ja ihr Ruhesystem. Probiere es doch einfach mal mit lesen und mitdenken.
Ruhende Ladung erfährt keine Lorentzkraft, Magnetfeld hin oder her. Das weiß jeder.

Sonst müsste ja in der ruhenden Leiterschaukel ein Strom fließen und du hättest alle Energieprobleme gelöst. Wozu dann noch Kernfusion? Einfach einen Leiter ins statische Magnetfeld montieren, und gut.

Mein Rat: Gleich morgen ein Patent anmelden. Nicht dass dir noch ein Mitleser zuvor kommt und steinreich wird mit deiner Schapsidee. 
Entschuldigung, aber du behauptest hier vollkommenen Blödsinn. Die stromtragenden Elektronen bewegen sich relativ zum Leiter, aber das Magnetfeld ruht im System des Leiters und das Test-Elektron bewegt sich mit den stromtragenden Elektronen mit. Das Magnetfeld kann sich nicht längs des Leiters bewegen, weil das einen Strom im Leiter induzieren würde. Deshalb ist das Magnetfeld tatsächlich im Ruhesystem des Leiters festgetackert. Folglich ruht das Magnetfeld nicht relativ zu den stromtragenden Elektronen.
Auch wenn die Elektronen in ihrem Ruhesystem natürlich ruhen, gilt das nicht für das Magnetfeld. Das ruht immer im System des Leiters, wegen dessen Leitfähigkeit. Hast du das soweit verstanden?

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12755
Das Magnetfeld kann sich nicht längs des Leiters bewegen
Das Magnetfeld wird klassisch im Laborsystem definiert. Die Handregel bezieht sich auf den im Labor ruhenden Leiter. Dieser wird ständig vom Strom durchflossen. Das Magnetfeld ist überall gleich, egal ob mitbewegt oder nicht.
Stell Dir ein einzelnes Elektron vor, meinst Du wirklich, das Feld würde sich nicht um die Bewegung des Elektrons scheren? Natürlich ist es mit seiner Quelle mitbewegt.
Aber von der Quelle aus betrachtet existiert es gar nicht, sondern immer nur aus Sicht eines externen Beobachters mit relativ v ≠ 0.
v = 0 also
B = E×v/c² = 0
Dafür genügt Galilei.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12756
Das Magnetfeld kann sich nicht längs des Leiters bewegen
Das Magnetfeld wird klassisch im Laborsystem definiert. Die Handregel bezieht sich auf den im Labor ruhenden Leiter. Dieser wird ständig vom Strom durchflossen. Das Magnetfeld ist überall gleich, egal ob mitbewegt oder nicht.
Stell Dir ein einzelnes Elektron vor, meinst Du wirklich, das Feld würde sich nicht um die Bewegung des Elektrons scheren? Natürlich ist es mit seiner Quelle mitbewegt.
Aber von der Quelle aus betrachtet existiert es gar nicht, sondern immer nur aus Sicht eines externen Beobachters mit relativ v ≠ 0.
v = 0 also
B = E×v/c² = 0
Dafür genügt Galilei.
Das Magnetfeld B existiert in jedem System, aufgrund einer Geschwindigkeit v relativ zu einem elektrischen Feld E. Das elektrische Feld ist das Feld der stromtragenden Elektronen. Dieses Feld bewegt sich mit den stromtragenden Elektronen mit. Im System des Leiters gilt daher B=vxE/c². Bei einer Bewegung v relativ zum Magnetfeld B entsteht nach E=-vxB wiederum ein elektrisches Feld. Die Felder selbst verschwinden ja nicht in relativ dazu bewegten Systemen. Sie transformieren sich nur. Die Felder transformieren sich dabei nicht einmal relativistisch sondern bei den überschaubaren Geschwindigkeiten rein klassisch.
Jedenfalls sieht eine externe Ladung, die sich mit den stromtragenden Elektronen mit bewegt das elektrische Feld E=-vxB und tatsächlich kein Magnetfeld. Aber das elektrische Feld sorgt für die Faraday'sche Anziehungskraft.
Das einzelne externe Elektron bewirkt natürlich nichts. Die ganze Wirkung geht von den stromtragenden Elektronen aus, die ihre statischen Felder tatsächlich relativ zum Leiter bewegen. 

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12757
Folgender Vorschlag zu dieser Diskussion.  Wenn man die Lorentz-Transformation vom Ruhesystem des Leiters auf das Ruhesystem der Probeladung anwendet, solle doch  nach der Formel 19:26 in diesem Dokument  das Magnetfeld Ruhesystem des Leiters transformiert in das Ruhesystem der Probeladung ein elektrisches Feld erzeugen. Wenn man wegen der kleinen Geschwindigkeiten den Faktor Gamma mit 1 ersetzt, hätte man doch die Anziehungskraft zum Leiter hin ohne eine Längenkontraktion. Oder liege ich da falsch?

Gruß
Rudi Knoth

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12758
Folgender Vorschlag zu dieser Diskussion.  Wenn man die Lorentz-Transformation vom Ruhesystem des Leiters auf das Ruhesystem der Probeladung anwendet, solle doch  nach der Formel 19:26 in diesem Dokument  das Magnetfeld Ruhesystem des Leiters transformiert in das Ruhesystem der Probeladung ein elektrisches Feld erzeugen. Wenn man wegen der kleinen Geschwindigkeiten den Faktor Gamma mit 1 ersetzt, hätte man doch die Anziehungskraft zum Leiter hin ohne eine Längenkontraktion. Oder liege ich da falsch?
 
Ja die genannten Formeln sagen genau die klassischen Feldänderungen E=vxB und B=-vxE/c² aus. Sie verwenden jedoch ein Einheitensystem bei dem B und E die selbe Einheit haben. Mit den klassischen Formeln ergibt sich dann die Anziehungskraft völlig zwanglos ohne Relativitätstheorie.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12759
Die Felder selbst verschwinden ja nicht in relativ dazu bewegten Systemen. Sie transformieren sich nur.
Was soll dieser Unsinn denn bedeuten? Wenn ich A zu B transformiere, dann habe ich B und A ist weg, verschwunden. Wenn ich B zurück zu A transformiere, dann habe ich A und B ist weg, verschwunden.

Mit der Lorentztransformation ist es genau so, wobei A im eigenen Bezugsystem immer A bleibt und B im anderen Bezugsystem immer B bleibt. So gesehen verschwinden weder A noch B, nur hat A im anderen Bezugsystem nie existiert und umgekehrt.
Jedenfalls sieht eine externe Ladung, die sich mit den stromtragenden Elektronen mit bewegt das elektrische Feld E=-vxB und tatsächlich kein Magnetfeld. Aber das elektrische Feld sorgt für die Faraday'sche Anziehungskraft.
Was soll eine "Faraday'sche Anziehungskraft" sein? Wohl mal wieder eine Nebelkerze. Die elektrische Anziehungskraft heißt Coulombkraft. Und "tatsächlich kein Magnetfeld" heißt, dass es weg ist, verschwunden, oder besser gesagt hat es in diesem Bezugsystem nie existiert.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Eclipse4.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12760
Eclipse4: Was soll dieser Unsinn denn bedeuten? Wenn ich A zu B transformiere, dann habe ich B und A ist weg, verschwunden. Wenn ich B zurück zu A transformiere, dann habe ich A und B ist weg, verschwunden.
Nein, elektrodynamische Transformationen gehen nicht so sondern: E'=E+vxB, B'=B-vxE/c². Dabei kommen zu den originalen E-Feldern B-Feldanteile und zu den originalen B-Feldern E-Feldanteile hinzu. Aber die Originalfelder verschwinden dabei nicht. Bei relativistischer Transformation kommt der Gamma-Faktor dann ins Spiel und Zusatzterme mit (1-Gamma).
Es ist dann tatsächlich nicht so, dass wenn ich A transformiere A verschwindet und zu B wird. Nein A bleibt fast vollständig erhalten und B ist im wesentlichen A, mit einem kleine Zusatz. Der Grenzfall bei kleinen Geschwindigkeiten ist doch sowieso A=B, da verschwindet doch nicht A und wird zu B. Du hast hier eine komplett falsche Vorstellung von der Transformation.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12761
Du hast hier eine komplett falsche Vorstellung von der Transformation.
Und du sowohl von Bezugsystemen als auch von der Transformation.

Es werden lediglich Koordinaten transformiert. Die ursprünglichen von S haben keinerlei Bedeutung in S'. In S' gilt physikalisch das, was sich mit den transformierten Koordinaten ergibt. Und wenn sich z.B. B=0 ergibt, dann ist da eben kein Magnetfeld, kapiert? Im Inertialsystem S' greifen dann die Naturgesetze für B=0 und nichts anderes.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Eclipse4.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12762
Du hast hier eine komplett falsche Vorstellung von der Transformation.
Und du sowohl von Bezugsystemen als auch von der Transformation.

Es werden lediglich Koordinaten transformiert. Die ursprünglichen von S haben keinerlei Bedeutung in S'. In S' gilt physikalisch das, was sich mit den transformierten Koordinaten ergibt. Und wenn sich z.B. B=0 ergibt, dann ist da eben kein Magnetfeld, kapiert? Im Inertialsystem S' greifen dann die Naturgesetze für B=0 und nichts anderes.
Es geht doch um die Wirkung von Strömen und elektrischen und magnetischen Feldern. Da kommt man mit reinen Koordinatentransformationen nicht weiter. Man muss schon die Felder transformieren um deren Wirkung in anderen Koordinatensystemen festzustellen. 
Denkst du denn die Transformationsvorschriften für die Felder sind nicht richtig? Bei stationären Strömen kommt mit den gültigen Transformationsvorschriften B=0 einfach nicht heraus. Die Feldtransformationen sind die Naturgesetze, die hier greifen. Mit welchem Naturgesetz willst du denn auf B=0 kommen, wenn doch ein Strom fließt. Biot-Savart sagt da auch klar etwas anderes.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12763
Mit welchem Naturgesetz willst du denn auf B=0 kommen
Der Wert ist nur ein Beispiel, steht doch da. Der konkrete Wert ist nicht der Punkt.
Du hast hier eine komplett falsche Vorstellung von der Transformation.
Und du sowohl von Bezugsystemen als auch von der Transformation.

Es werden lediglich Koordinaten transformiert. Die ursprünglichen von S haben keinerlei Bedeutung in S'. In S' gilt physikalisch das, was sich mit den transformierten Koordinaten ergibt. Und wenn sich z.B. B=0 ergibt, dann ist da eben kein Magnetfeld, kapiert? Im Inertialsystem S' greifen dann die Naturgesetze für B=0 und nichts anderes.
Es geht doch um die Wirkung von Strömen und elektrischen und magnetischen Feldern. Da kommt man mit reinen Koordinatentransformationen nicht weiter. Man muss schon die Felder transformieren um deren Wirkung in anderen Koordinatensystemen festzustellen.
Du hast eine völlig falsche Vorstellung von Feldern. Jedem Ort (=Raumzeitpunkt=Ereignis) ist ein Feldwert zugeordnet. Den verschiedenen Orten in einem Bezugsystem sind Koordinaten zugeordnet (koordinieren = zuordnen), die sich ausschließlich auf dieses System beziehen, und allein diese transformieren von einem Bezugsystem zum anderen, mitsamt der Zeitkoordinate, die ebenfalls dazu gehört. Damit transformiert das ganze Feld. Im anderen Bezugsystem, auf das sich die transformierten Koordinaten beziehen, ist das Feld dann ein anderes. Das ist alles.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Eclipse4.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#12766
Du hast hier eine komplett falsche Vorstellung von der Transformation.
Und du sowohl von Bezugsystemen als auch von der Transformation.

Es werden lediglich Koordinaten transformiert. Die ursprünglichen von S haben keinerlei Bedeutung in S'. In S' gilt physikalisch das, was sich mit den transformierten Koordinaten ergibt. Und wenn sich z.B. B=0 ergibt, dann ist da eben kein Magnetfeld, kapiert? Im Inertialsystem S' greifen dann die Naturgesetze für B=0 und nichts anderes.
Es geht doch um die Wirkung von Strömen und elektrischen und magnetischen Feldern. Da kommt man mit reinen Koordinatentransformationen nicht weiter. Man muss schon die Felder transformieren um deren Wirkung in anderen Koordinatensystemen festzustellen.
Du hast eine völlig falsche Vorstellung von Feldern. Jedem Ort (=Raumzeitpunkt=Ereignis) ist ein Feldwert zugeordnet. Den verschiedenen Orten in einem Bezugsystem sind Koordinaten zugeordnet (koordinieren = zuordnen), die sich ausschließlich auf dieses System beziehen, und allein diese transformieren von einem Bezugsystem zum anderen, mitsamt der Zeitkoordinate, die ebenfalls dazu gehört. Damit transformiert das ganze Feld. Im anderen Bezugsystem, auf das sich die transformierten Koordinaten beziehen, ist das Feld dann ein anderes. Das ist alles.
Bei elektromagnetischen Feldern funktioniert das so nicht. Eine reine Koordinatentransformation wird dem Verhalten von elektromagnetischen Feldern bei Relativgeschwindigkeiten nicht gerecht. Elektrische Felder generieren entsprechen der Relativgeschwindigkeit zusätzliche Magnetfelder und Magnetfelder generieren elektrische Felder.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#12767
Du hast eine völlig falsche Vorstellung von Feldern. Jedem Ort (=Raumzeitpunkt=Ereignis) ist ein Feldwert zugeordnet. Den verschiedenen Orten in einem Bezugsystem sind Koordinaten zugeordnet (koordinieren = zuordnen), die sich ausschließlich auf dieses System beziehen, und allein diese transformieren von einem Bezugsystem zum anderen, mitsamt der Zeitkoordinate, die ebenfalls dazu gehört. Damit transformiert das ganze Feld. Im anderen Bezugsystem, auf das sich die transformierten Koordinaten beziehen, ist das Feld dann ein anderes. Das ist alles.
Bei elektromagnetischen Feldern funktioniert das so nicht. Eine reine Koordinatentransformation wird dem Verhalten von elektromagnetischen Feldern bei Relativgeschwindigkeiten nicht gerecht.
Natürlich funktioniert es. Die Transformation erledigt der Feldstärketensor Fμν   hier in Gleichung (19.18) . Man erkennt deutlich die Feldstärken E und B mit ihren vier Koordinaten (Indizes).
Elektrische Felder generieren entsprechen der Relativgeschwindigkeit zusätzliche Magnetfelder und Magnetfelder generieren elektrische Felder.
Das ist lediglich eine phänomenologische Beschreibung dessen, was sich messbar in verschiedenen Bezugsystemen mit der Transformation ergibt.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Eclipse4.

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