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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
- Wolfgang24-1
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen herWas beschreibst du denn hier? Gleichung 19.18 spezifiziert doch lediglich die E/B Feldkomponenten des Feldstärketensors und keine Koordinaten. Wie sich diese Komponenten dann in einem sogenannten Boost (Bewegung in eine Koordinatenrichtung) transformieren, ist in Gleichung 19.26 angegeben und diese Gleichung entspricht exakt E=-vxB, B=vxE/c² für die Feldänderungen im Fall von kleinen Geschwindigkeiten.Natürlich funktioniert es. Die Transformation erledigt der Feldstärketensor Fμν hier in Gleichung (19.18) . Man erkennt deutlich die Feldstärken E und B mit ihren vier Koordinaten (Indizes).Bei elektromagnetischen Feldern funktioniert das so nicht. Eine reine Koordinatentransformation wird dem Verhalten von elektromagnetischen Feldern bei Relativgeschwindigkeiten nicht gerecht.Du hast eine völlig falsche Vorstellung von Feldern. Jedem Ort (=Raumzeitpunkt=Ereignis) ist ein Feldwert zugeordnet. Den verschiedenen Orten in einem Bezugsystem sind Koordinaten zugeordnet (koordinieren = zuordnen), die sich ausschließlich auf dieses System beziehen, und allein diese transformieren von einem Bezugsystem zum anderen, mitsamt der Zeitkoordinate, die ebenfalls dazu gehört. Damit transformiert das ganze Feld. Im anderen Bezugsystem, auf das sich die transformierten Koordinaten beziehen, ist das Feld dann ein anderes. Das ist alles.Das ist lediglich eine phänomenologische Beschreibung dessen, was sich messbar in verschiedenen Bezugsystemen mit der Transformation ergibt.Elektrische Felder generieren entsprechen der Relativgeschwindigkeit zusätzliche Magnetfelder und Magnetfelder generieren elektrische Felder.
Also zum mitschreiben: E=-vxB, B=vxE/c² für die Feldänderungen ist nicht nur eine phänomenologische Beschreibung sondern entspricht exakt der relativistischen Transformationsgleichung 19.26 für kleine (nicht relativistische) Geschwindigkeiten.
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- Wolfgang24-1
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen herDer Feldenergieansatz betrachtet stattdessen die Energie im gemeinsamen Feld (g(M)+g(m))²= g(M)²+2g(M)g(m)+g(m)². Der interessante Term ist der Kreuzterm, der vom Abstand zwischen M und m abhängt und zu der Wechselwirkungsenergie proportional zu M*m führt. D.h. der Feldenergieansatz führt zu einer fundamentalen Erklärung, wo die Standard-Theorie lediglich eine lapidare Behauptung vorzuweisen hat.
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- Rudi Knoth
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen herNun das sehen manche Leute anders. Ich hatte mal in einer Diskussion mit einem Physiklaien das Wort Schwerkraft er wähnt woraufhin er mir ins Wort fiel und erklärte, daß es Gravitation heissen müsste und die Gravitation nichts mit Energie zu tun hätte. Vermutlich hat er eher BWL als Naturwissenschaft studiert.Ich möchte hier noch einmal auf die Gravitationskraft zurückkommen, die als F=−dU/dr=−mdΦ/dr dargestellt wird. Dazu stellt sich die Frage: Woher kommt denn nun das "m", denn Φ wurde lediglich aus der zentralen Masse M konstruiert. Die Antwort darauf ist: Das Potential ist eine Eigenschaft des von M erzeugten Feldes. Die Probemasse koppelt mit dem Faktor m an dieses Feld. Aber diese Antwort wirkt tatsächlich etwas unbegründet.
Der Feldenergieansatz betrachtet stattdessen die Energie im gemeinsamen Feld (g(M)+g(m))²= g(M)²+2g(M)g(m)+g(m)². Der interessante Term ist der Kreuzterm, der vom Abstand zwischen M und m abhängt und zu der Wechselwirkungsenergie proportional zu M*m führt. D.h. der Feldenergieansatz führt zu einer fundamentalen Erklärung, wo die Standard-Theorie lediglich eine lapidare Behauptung vorzuweisen hat.
Gruß
Rudi KNoth
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- Wolfgang24-1
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen herJa, das sehen nicht nur Physiklaien anders. Selbst die Mehrzahl der Physiker sieht hier überhaupt keinen Handlungsbedarf. Aber dadurch sollte man sich nicht entmutigen lassen.Nun das sehen manche Leute anders. Ich hatte mal in einer Diskussion mit einem Physiklaien das Wort Schwerkraft er wähnt woraufhin er mir ins Wort fiel und erklärte, daß es Gravitation heissen müsste und die Gravitation nichts mit Energie zu tun hätte. Vermutlich hat er eher BWL als Naturwissenschaft studiert.Ich möchte hier noch einmal auf die Gravitationskraft zurückkommen, die als F=−dU/dr=−mdΦ/dr dargestellt wird. Dazu stellt sich die Frage: Woher kommt denn nun das "m", denn Φ wurde lediglich aus der zentralen Masse M konstruiert. Die Antwort darauf ist: Das Potential ist eine Eigenschaft des von M erzeugten Feldes. Die Probemasse koppelt mit dem Faktor m an dieses Feld. Aber diese Antwort wirkt tatsächlich etwas unbegründet.
Der Feldenergieansatz betrachtet stattdessen die Energie im gemeinsamen Feld (g(M)+g(m))²= g(M)²+2g(M)g(m)+g(m)². Der interessante Term ist der Kreuzterm, der vom Abstand zwischen M und m abhängt und zu der Wechselwirkungsenergie proportional zu M*m führt. D.h. der Feldenergieansatz führt zu einer fundamentalen Erklärung, wo die Standard-Theorie lediglich eine lapidare Behauptung vorzuweisen hat.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herWarum "zentrale" Masse? Newtons Gravitationsgesetz F = (M∙m)/r² ist allgemeingültig. Nach dem 3. Newtonschen Gesetz (Actio=Reactio) kann man auch das Potential Φ von m in die Formel einsetzen, ohne dass sich F ändert (abgesehen vom Vorzeichen). Es gilt doch mathematisch das Kommutativgesetz M∙m = m∙M.Ich möchte hier noch einmal auf die Gravitationskraft zurückkommen, die als F=−dU/dr=−mdΦ/dr dargestellt wird. Dazu stellt sich die Frage: Woher kommt denn nun das "m", denn Φ wurde lediglich aus der zentralen Masse M konstruiert. Die Antwort darauf ist: Das Potential ist eine Eigenschaft des von M erzeugten Feldes.
Die Frage woher m kommt finde ich ziemlich unsinnig. Ohne M oder m ist da auch keine Feldenergie. Die Energie kommt immer von einer Masse, oder im Fall von M und m eben von zwei Massen. E = mc² oder besser E² = m²c⁴ + p² bezweifelst du wohl nicht, nachdem du schon mehrfach damit argumentierst hast, wenn auch nur indirekt und vielleicht ohne es zu merken, z.B. mit deiner Aussage "dass Photonen Energie enthalten und deshalb auch eine Masse haben". Von einem Feld steht in der Formel nichts.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herIch möchte hier noch einmal auf die Gravitationskraft zurückkommen, die als F=−dU/dr=−mdΦ/dr dargestellt wird. Dazu stellt sich die Frage: Woher kommt denn nun das "m", denn Φ wurde lediglich aus der zentralen Masse M konstruiert. Die Antwort darauf ist: Das Potential ist eine Eigenschaft des von M erzeugten Feldes.
Du meinst wahrscheinlich das richtige drückst es aber falsch aus.
"...Das Potential ist eine Eigenschaft des von M erzeugten Feldes."
- M erzeugt kein Feld!
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- Wolfgang24-1
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen herMan spricht vom Potential einer Masse und der potentiellen Energie einer zweiten Masse in diesem Potential. Das ist etwas anderes als der Energieinhalt im gemeinsamen Feld beider Massen, der vom Abstand der Massen abhängt.Warum "zentrale" Masse? Newtons Gravitationsgesetz F = (M∙m)/r² ist allgemeingültig. Nach dem 3. Newtonschen Gesetz (Actio=Reactio) kann man auch das Potential Φ von m in die Formel einsetzen, ohne dass sich F ändert (abgesehen vom Vorzeichen). Es gilt doch mathematisch das Kommutativgesetz M∙m = m∙M.Ich möchte hier noch einmal auf die Gravitationskraft zurückkommen, die als F=−dU/dr=−mdΦ/dr dargestellt wird. Dazu stellt sich die Frage: Woher kommt denn nun das "m", denn Φ wurde lediglich aus der zentralen Masse M konstruiert. Die Antwort darauf ist: Das Potential ist eine Eigenschaft des von M erzeugten Feldes.
Die Frage woher m kommt finde ich ziemlich unsinnig. Ohne M oder m ist da auch keine Feldenergie. Die Energie kommt immer von einer Masse, oder im Fall von M und m eben von zwei Massen. E = mc² oder besser E² = m²c⁴ + p² bezweifelst du wohl nicht, nachdem du schon mehrfach damit argumentierst hast, wenn auch nur indirekt und vielleicht ohne es zu merken, z.B. mit deiner Aussage "dass Photonen Energie enthalten und deshalb auch eine Masse haben". Von einem Feld steht in der Formel nichts.
Die Frage ist doch nicht woher m kommt, sondern weshalb die Wechselwirkung proportional zu m ist. Eine weitere Frage ist, wo sich genau die Energie befindet, die beim freien Fall als kinetische Energie an die Masse m abgegeben wird.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her... Die Frage ist doch nicht woher m kommt, sondern weshalb die Wechselwirkung proportional zu m ist. Eine weitere Frage ist, wo sich genau die Energie befindet, die beim freien Fall als kinetische Energie an die Masse m abgegeben wird.
Wo sitzt die Energie? Sie sitzt nach der modernen Feldtheorie (und im Einklang mit E=mc^2) als Feldenergiedichte im Raum zwischen den Massen. Wenn m im Potential von M fällt, "entspannt" sich das Gesamtfeld im Zwischenraum. Die Abnahme dieser im Feld gespeicherten Energie wird direkt vor Ort in die kinetische Energie von m umgewandelt. Die Energie steckte also zu keinem Zeitpunkt "in" den isolierten Massen.
Warum proportional zu m? Weil die Gravitationswirkung im modernen Bild keine Fernwirkung ist, sondern eine lokale Wechselwirkung. M gibt als dominante Masse die Struktur des Feldes vor. m ist in dieser Umgebung kein passiver Empfänger, sondern bringt ein eigenes, lokales Feld mit. Die resultierende Kraft ist das Produkt der Wechselwirkung beider Feldanteile – eine Störung, die sich innerhalb der dominanten Störung bewegt. Daher die mathematische Proportionalität zu beiden Massen (M * m).
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- Wolfgang24-1
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen herWo hast du das her? Das ist im Prinzip richtig aber noch nicht konkret genug. Es deckt sich aber mit dem Konzept der Feldenergie E proportional zu g². Das gemeinsame Feld g der Erde und einem Objekt ist g=g(Objekt)+g(Erde). Daraus ergibt sich g²=g(Objekt)²+2g(Objekt)*g(Erde)+g(Erde)². Der Kreuzterm hängt vom Abstand s zwischen Erde und Objekt ab. Diese Abhängigkeit führt zur Kraft F auf das Objekt F=dE/ds. Es ist tatsächlich so, dass F=dE/ds nicht im Widerspruch zur Standard-Physik ist sondern sämtliche quantitative Aussagen exakt bestätigt.... Die Frage ist doch nicht woher m kommt, sondern weshalb die Wechselwirkung proportional zu m ist. Eine weitere Frage ist, wo sich genau die Energie befindet, die beim freien Fall als kinetische Energie an die Masse m abgegeben wird.
Wo sitzt die Energie? Sie sitzt nach der modernen Feldtheorie (und im Einklang mit E=mc^2) als Feldenergiedichte im Raum zwischen den Massen. Wenn m im Potential von M fällt, "entspannt" sich das Gesamtfeld im Zwischenraum. Die Abnahme dieser im Feld gespeicherten Energie wird direkt vor Ort in die kinetische Energie von m umgewandelt. Die Energie steckte also zu keinem Zeitpunkt "in" den isolierten Massen.
Warum proportional zu m? Weil die Gravitationswirkung im modernen Bild keine Fernwirkung ist, sondern eine lokale Wechselwirkung. M gibt als dominante Masse die Struktur des Feldes vor. m ist in dieser Umgebung kein passiver Empfänger, sondern bringt ein eigenes, lokales Feld mit. Die resultierende Kraft ist das Produkt der Wechselwirkung beider Feldanteile – eine Störung, die sich innerhalb der dominanten Störung bewegt. Daher die mathematische Proportionalität zu beiden Massen (M * m).
Dabei muss man jedoch die Vorzeichenkonvention beachten. Die Feldenergie nimmt ab, wenn die kinetische Energie des Objekts zunimmt oder umgekehrt. dE ist daher die übertragene Energie zwischen Feld und Objekt und nicht die im Feld enthaltene Energie. Mit der im Feld enthaltenen Energie gilt F=-dE/ds.
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- Rudi Knoth
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen herGruß
Rudi Knoth
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herWo hast du das her?
Die Quelle nennt sich „Selber Denken“ – zusammengefasst und konsequent hergeleitet in meiner OTX-These.
Dabei muss man jedoch die Vorzeichenkonvention beachten. Die Feldenergie nimmt ab, wenn die kinetische Energie des Objekts zunimmt oder umgekehrt. dE ist daher die übertragene Energie zwischen Feld und Objekt und nicht die im Feld enthaltene Energie. Mit der im Feld enthaltenen Energie gilt F=-dE/ds.
Völlig richtig, das ist der entscheidende Punkt der mathematischen Buchhaltung:
Wenn der Körper fällt, gewinnt er kinetische Energie (+dE_kin). Gleichzeitig verliert das Feld exakt diese Energie – das Feld entspannt sich im Zwischenraum, die Feldenergiedichte sinkt (-dE_feld).
Für die im Feld gespeicherte Energie gilt daher rein formal und im Sinne der Energieerhaltung:
F = - dE_feld/ds
Das ist kein Fehler in meiner physikalischen Logik, sondern genau das mathematische Minuszeichen, das dafür sorgt, dass die Bilanz auf dem Papier aufgeht. Die physikalische Realität bleibt exakt dieselbe: Die Energie wird lokal, direkt vor Ort, aus dem Feld in die Bewegung umgewandelt.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen herJa genau diese Sichtweise führt zu einem Problem, weil es die Symmetrie verletzt. Ein Objekt krümmt die Raumzeit und ein anderes Objekt wird durch die gekrümmte Raumzeit manipuliert. Tatsächlich wird aber nichts gekrümmt. Die Feldenergie E im gemeinsamen Feld von Objekten hängt vom Abstand der Objekte ab. Diese Abhängigkeit führt zur Übertragung eines Energiebetrags dW vom Feld auf die Objekte, wenn diese ihren Abstand um ds ändern. Es gilt dann dW=F*ds. Die Feldenergie ändert sich dabei um dE=-F*ds.Ist denn nach der ART die Gravitation nicht eine "Scheinkraft" wegen der Krümmung der Raumzeit?
Mit dem Kraftgesetz F=dW/ds wird angeregt, statt einer Energieerhaltungsbilanz den Prozess der Energieübertragung aus den Feldern zur kinetischen Energie der Feldquellen und umgekehrt zu betrachten. Diese geänderte Betrachtungsweise ist gleichzeitig eine Abkehr von der Sicht auf eine Potentialdifferenz hin zu dem Mechanismus der Energieübertragung.
Die Unterscheidung wird dadurch ganz klar. Die Standard-Physik betrachtet primär die Energiebilanz, das heißt die Bilanz zwischen Potentieller Energie bzw. Energie im Feld und der kinetischen Energie der Feldquellen, während das Konzept F=dW/ds den Prozess des Austauschens von Energie betrachtet.
Beide Betrachtungsweisen in der Physik sind legitim und gleichberechtigt. Um diese Unterscheidung zu verdeutlichen wird zwischen der ausgetauschten Energie W und der Bestandsenergie E unterschieden.
Für den Energieaustausch dW=F*ds zwischen Feldenergie und kinetischer Energie der Feldquellen gilt nun, dass die Konzepte bei elektrischen, magnetischen und gravitativen Feldern exakt gleich sind. Auch die negative Energiedichte von Gravitationsfeldern ändert daran nichts.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herJa klar. Wolfgang will anscheinend nur die klassische Mechanik etc. revolutionieren.Ist denn nach der ART die Gravitation nicht eine "Scheinkraft" wegen der Krümmung der Raumzeit?
Für kleine Geschwindigkeiten "braucht" man zwar keine SRT/ART, aber das ändert ja nichts daran, dass die Relativitätstheorie trotzdem gilt. Dass wir im Alltag nichts davon bemerken liegt lediglich am extremen Schneckentempo der beobachteten Vorgänge im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit. Das ist auch das "Problem" mit der Geschwindigkeit von stromtragenden Elektronen im Leiter, wo man auf den ersten Blick meint, dass die winzige Längenkontraktion des Leiters keinen signifikanten Unterschied macht. Dennoch gibt es wohl einen winzigen Unterschied pro bewegter Elementarladung, und weil es sehr viele Ladungen sind, läppert es sich zu einem signifikanten Unterschied. Denn die elektrische Kraft zwischen zwei Elementarladungen ist um viele Größenordnungen stärker als ihre Gravitation. Ein mikroskopischer Unterschied in der Ladungsverteilung kann bereits einen großen makroskopischen Unterschied ausmachen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herHallo Rudi,völlig richtig beobachtet: Nach der reinen Lehre der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) ist die Gravitation keine Kraft im klassischen Sinne, sondern ein geometrischer Effekt einer gekrümmten Raumzeit. Ein frei fallender Körper folgt einfach nur der Geometrie des Raumes. Aber jetzt kommt der entscheidende Punkt, der mich zu meiner OTX-These geführt hat und den ich auch gerade mit Wolfgang diskutiere:Ist denn nach der ART die Gravitation nicht eine "Scheinkraft" wegen der Krümmung der Raumzeit?
Wenn wir die Gravitation rein als geometrische Scheinkraft betrachten, ignorieren wir die energetische Realität. Ein fallender Körper gewinnt unbestreitbar reale kinetische Energie. Wenn die Raumzeit aber nur "leere Geometrie" wäre, woher nimmt der Körper dann die Energie für seine Beschleunigung? Aus dem Nichts? Deshalb argumentiere ich auf Basis der Feldtheorie: Der Raum ist nicht leer, sondern besitzt eine reale Feldenergiedichte. Wenn ein Objekt im Feld einer großen Masse fällt, ist das keine Geisterbewegung in einer abstrakten Geometrie, sondern ein realer, lokaler Energieaustausch. Das Gesamtfeld im Zwischenraum entspannt sich (F = - {dE/ds)), und diese Energie wird direkt vor Ort in kinetische Energie umgewandelt. Die ART beschreibt die geometrische Auswirkung perfekt – aber die physikalische Ursache und die Energieerhaltung lassen sich nur über die reale Energiedichte des Feldes schlüssig erklären.
Gruß
FabsOtX
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen herEs wird nur Galileis und Newtons Symmetrie mit absoluter Zeit verletzt. Die ist physikalisch nämlich nicht gegeben. Die SRT/ART zeigt die korrekte Symmetrie in Raum und Zeit.Ja genau diese Sichtweise führt zu einem Problem, weil es die Symmetrie verletzt.Ist denn nach der ART die Gravitation nicht eine "Scheinkraft" wegen der Krümmung der Raumzeit?
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen herJa klar. Wolfgang will anscheinend nur die klassische Mechanik etc. revolutionieren.
Nein, das ist mein Ziel.
Die OTX-These basiert auf den fundamentalen Prinzipien der klassischen Mechanik und Thermodynamik. Mein Anspruch ist es nicht, die Physik mit immer abstrakteren, mathematischen Hilfskonstrukten zu verkomplizieren, sondern sie auf das Wesentliche zu reduzieren.
Die Natur funktioniert im Kern einfach, mechanisch und logisch. Die OTX-These baut genau darauf auf – und zwar so bodenständig und anschaulich, dass sie in Zukunft ab der 6. Klasse gelehrt werden kann.
Während der Mainstream sich in Paywalls, elitären Zirkeln und abstrakten Geometrien verliert, hole ich die physikalische Realität zurück auf den Teppich: Greifbare Teilchenstrukturen, lokale Felder und saubere Energieerhaltung, die jeder nachvollziehen kann.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen herWir hatten doch gesehen, dass durch das Konzept der Längenkontraktion keine anziehenden Kräfte aufgebaut werden können, da sich beide kontrahierten Objekte dabei gleich aufladen würden. Wenn sie sich verschieden aufladen würden, dann müsste man sich fragen wie sich eines der Objekte positiv und das andere Objekt negativ aufladen könnte, obwohl beide Objekte identisch sind. Das Konzept der relativistischen Längenkontraktion ist daher prinzipiell ungeeignet die anziehenden Kräfte zwischen parallelen Strömen zu erklären.Ja klar. Wolfgang will anscheinend nur die klassische Mechanik etc. revolutionieren.Ist denn nach der ART die Gravitation nicht eine "Scheinkraft" wegen der Krümmung der Raumzeit?
Für kleine Geschwindigkeiten "braucht" man zwar keine SRT/ART, aber das ändert ja nichts daran, dass die Relativitätstheorie trotzdem gilt. Dass wir im Alltag nichts davon bemerken liegt lediglich am extremen Schneckentempo der beobachteten Vorgänge im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit. Das ist auch das "Problem" mit der Geschwindigkeit von stromtragenden Elektronen im Leiter, wo man auf den ersten Blick meint, dass die winzige Längenkontraktion des Leiters keinen signifikanten Unterschied macht. Dennoch gibt es wohl einen winzigen Unterschied pro bewegter Elementarladung, und weil es sehr viele Ladungen sind, läppert es sich zu einem signifikanten Unterschied. Denn die elektrische Kraft ist zwischen zwei Elementarladungen ist um viele Größenordnungen stärker als ihre Gravitation. Ein mikroskopischer Unterschied in der Ladungsverteilung kann bereits einen großen makroskopischen Unterschied ausmachen.
Selbstverständlich gilt die Relativitätstheorie exakt und hochgenau bezüglich all ihrer physikalisch messbaren Effekten. Aber die relativistische Dichteänderung ist kein physikalisch messbarer Effekt. Es ist lediglich ein theoretisch postulierter Effekt, den es anscheinend als realen Effekt überhaupt nicht gibt.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen herBezüglich Kräften geht es aber nicht um die Symmetrie in Raum und Zeit sondern um energetische Wechselwirkung und um die Symmetrie des Energie-Austauschs. Die allgemeine Relativitätstheorie betrachtet keine Energie und schon gar nicht einen Energie-Austausch. Kräfte F sind jedoch mit dW=F*ds direkt mit der ausgetauschten Energie dW verbunden.Es wird nur Galileis und Newtons Symmetrie mit absoluter Zeit verletzt. Die ist physikalisch nämlich nicht gegeben. Die SRT/ART zeigt die korrekte Symmetrie in Raum und Zeit.Ja genau diese Sichtweise führt zu einem Problem, weil es die Symmetrie verletzt.Ist denn nach der ART die Gravitation nicht eine "Scheinkraft" wegen der Krümmung der Raumzeit?
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herReal ist diese kinetische Energie nur im Bezugsystem des anderen Körpers. Im eigenen ist sie genau 0, denn der fallende Körper ruht darin und bewegt sich kein Stück. Er gewinnt und verliert nichts. Kinetische Energie ist nicht unabhängig vom Bezugsystem. Nur bestimmte Kombinationen, etwa die Gesamtenergie und der Gesamtimpuls eines abgeschlossenen Systems, transformieren nach den Gesetzen der Mechanik bzw. Relativitätstheorie.Wenn wir die Gravitation rein als geometrische Scheinkraft betrachten, ignorieren wir die energetische Realität. Ein fallender Körper gewinnt unbestreitbar reale kinetische Energie.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte
1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen herReal ist diese kinetische Energie nur im Bezugsystem des anderen Körpers. Im eigenen ist sie genau 0, denn der Körper ruht darin und bewegt sich kein Stück. Kinetische Energie ist nicht unabhängig vom Bezugsystem.
Das ist das klassische, rein mathematische Argument der Kinematik. Und um ganz ehrlich zu sein: Ich persönlich hasse diese ständigen Beobachter-Wechsel. Das fühlt sich oft an wie ein theoretischer Hütchenspieler-Trick – man wechselt den Blickwinkel, und schwups, rechnet man auf dem Papier die Energie gegen Null.
Das hat mit anschaulicher, handfester Physik nichts zu tun. Wechsel des Bezugssystems ändern nur die Perspektive des Beobachters, aber niemals die physikalische Realität des Gesamtsystems.
Machen wir das Gedankenexperiment im Sinne der OTX-Thesis handfest und so drastisch, dass es jeder begreift:
Wenn ich mich mit dem fallenden Stein mit bewege, kann ich mir mathematisch gerne einreden, dass meine kinetische Energie im eigenen Bezugssystem exakt Null ist. Aber diese mathematische Definition schützt mich beim Aufprall auf der Erde vor absolut gar nichts:
Ich werde mit meiner angeblichen E_kin = 0 beim Aufschlag ganz real zerquetscht. Warum?
Weil beim Aufprall die Realität der Thermodynamik zuschlägt. Die Energie wird schlagartig in reale Wärme (Teilchenschwingung), Deformation und Schall umgewandelt.
Diese thermische Energie und der Krater im Boden sind beim Aufprall in jedem Bezugssystem absolut real, messbar und identisch – völlig egal, welche Hütchenspiele man vorher mit den Koordinaten getrieben hat.
Diese Energie ist nicht aus dem Nichts entstanden und sie war auch vorher nicht "virtuell" oder subjektiv. Sie steckte als reale potentielle Energie im gemeinsamen Raum zwischen den Körpern – genauer gesagt in der Feldenergiedichte. Wenn sich die Massen annähern, baut sich dieses Feld lokal ab und die Energie wird physisch umgewandelt.
Das Bezugssystem ist nur ein Werkzeug, wie wir eine Bewegung messen, aber die OTX-Thesis beschreibt, wo die Energie tatsächlich im Raum gespeichert ist, bevor es knallt.
Die Energieerhaltung ist absolut, nicht relativ.
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