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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

8 Stunden 4 Minuten her - 7 Stunden 42 Minuten her
#12581
Um das klarzustellen, Ladungsdichte ist eine interne Eigenschaft von Objekten, die dadurch, dass ein Beobachter am Objekt vorbeirauscht nicht im geringsten beeinflusst wird. Deshalb ändert sich die Ladungsdichte auch dann nicht wenn sich das Objekt am Beobachter vorbei bewegt.
 
Nach diesem Erklärungsansatz wird aber der stromdurchflossene Leiter in einen "ruhenden" und einen bewegten Teil aufgeteilt. "Ruhend" sind dabei die Atomrümpfe und "bewegt" die Leitungselektronen. In der Betrachtung wird angenommen, daß im Laborsystem der Leiter nicht geladen gemessen wird und im Ruhesystem sich durch unterschiedliche Längen der beiden Teile eine insgesamt positive Ladungsdichte ergibt. Das Ergebnis klingt zuerst einleuchtend, hat aber das Problem, daß etwa im von D' Abramo genannten supraleitenden langsam drehenden Ring dieser positiv geladen gemessen würde. Also man einen Widerspruch zur Ladungserhaltung hätte.

 
Das Problem mit der Rotation ist, dass rotierende magnetische oder elektrische Feldquellen prinzipiell keine rotierenden Felder produzieren. Kraftfelder können prinzipiell nicht rotieren sondern sich lediglich linear bewegen. Das hört sich zunächst widersprüchlich an, wird aber rasch klar wenn man einsieht, dass Kraftfelder, wenn auch stark abgeschwächt, bis ins unendliche reichen. Auch müssten z.B. rotierende elektrische Ladungen Energie abstrahlen, wenn ihre elektrischen Felder mit rotieren würden. Aber tatsächlich generieren rotierende elektrische Ladungen lediglich ein statisches Magnetfeld, das natürlich nicht rotiert.
D.h. der rotierende supraleitende Ring müsste auch theoretisch nicht als positiv geladen gemessen werden.
Letzte Änderung: 7 Stunden 42 Minuten her von Wolfgang24-1.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

7 Stunden 49 Minuten her
#12582
die umstrittene relativistische Kontraktion
Sie ist nicht umstritten. Wenn überhaupt, dann beträfe es die ganze Relativitätstheorie. Man könnte damit gar nichts erklären. SRT und ART wären schlicht falsch. Da fragt man sich natürlich, warum eine falsche Theorie so erfolgreich ist mit ihren Vorhersagen und Experimenten.
Das bedeutet, man braucht die [...] relativistische Kontraktion überhaupt nicht um irgend etwas zu erklären.
Um irgend etwas widersprüchlich und falsch erklären braucht man sie nicht. Man kann ersatzweise von widerlegten "bewegten Magnetfeldern" fantasieren, wie wir gesehen haben.

 
Nein, die SRT und ART sind nicht falsch. Nur diese angeblich existierende relativistische Kontraktion wird falsch als tatsächlich messbarer Prozess verstanden. Dieses Verständnis ist deshalb fundamental falsch, weil ein solcher Prozess der Kausalität widersprechen würde.
Linear bewegte Magnetfelder sind keineswegs widerlegt. Ein elektrischer Linearmotor zeigt das direkt. Lediglich symmetrisch rotierende Magnetfelder gibt es prinzipiell nicht. In elektrischen Motoren sorgen ebenfalls unsymmetrische bewegte Magnetfelder in Wechselwirkung mit elektrischen Spulen für die Kraftübertragung auf die Motorachse.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

7 Stunden 29 Minuten her
#12583
Das Problem mit der Rotation ist, dass rotierende magnetische oder elektrische Feldquellen prinzipiell keine rotierenden Felder produzieren. Kraftfelder können prinzipiell nicht rotieren sondern sich lediglich linear bewegen.
Man kann auch diesen Ring als Polygon etwa als Dreieck formen. Trotzdem sollte dann das Leitungsstück bei passender Geschwindigkeit positiv geladen sein. 

Gruß
Rudi Knoth

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

7 Stunden 4 Minuten her
#12584
Nein, die SRT und ART sind nicht falsch. Nur diese angeblich existierende relativistische Kontraktion wird falsch als tatsächlich messbarer Prozess verstanden.
Nun indirekt kann man aber eher bei hohen Geschwindigkeiten eine solche Kontraktion beobachten. Zum Beispiel werden  in diesem Text  solche Experimente wie etwa bei Schwerionen beschrieben.

Gruß
Rudi Knoth
Danke von: Eclipse4

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

3 Stunden 21 Minuten her
#12585
Das Problem mit der Rotation ist, dass rotierende magnetische oder elektrische Feldquellen prinzipiell keine rotierenden Felder produzieren. Kraftfelder können prinzipiell nicht rotieren sondern sich lediglich linear bewegen.
Man kann auch diesen Ring als Polygon etwa als Dreieck formen. Trotzdem sollte dann das Leitungsstück bei passender Geschwindigkeit positiv geladen sein.
 
Nein, es gibt keine Aufladung, weil eine gleichförmige Bewegung nicht zu einem wie auch immer messbaren relativistischen Zusammenziehen führen kann.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

3 Stunden 17 Minuten her
#12586
Nein, die SRT und ART sind nicht falsch. Nur diese angeblich existierende relativistische Kontraktion wird falsch als tatsächlich messbarer Prozess verstanden.
Nun indirekt kann man aber eher bei hohen Geschwindigkeiten eine solche Kontraktion beobachten. Zum Beispiel werden  in diesem Text  solche Experimente wie etwa bei Schwerionen beschrieben.
 
Wie gesagt, beobachten kann man eine Kontraktion, man kann sie bloß nicht messen, weil sie nicht real passiert. Sie passiert nicht in einem aktiven Sinn, einem Prozess der tatsächlich stattfindet. Das Problem dabei ist die Kausalität. Was könnte einen solchen Prozess auslösen?

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

3 Stunden 1 Minute her
#12587
Nein, die SRT und ART sind nicht falsch. Nur diese angeblich existierende relativistische Kontraktion wird falsch als tatsächlich messbarer Prozess verstanden.
Nun indirekt kann man aber eher bei hohen Geschwindigkeiten eine solche Kontraktion beobachten. Zum Beispiel werden  in diesem Text  solche Experimente wie etwa bei Schwerionen beschrieben.

 
Wie gesagt, beobachten kann man eine Kontraktion, man kann sie bloß nicht messen, weil sie nicht real passiert. Sie passiert nicht in einem aktiven Sinn, einem Prozess der tatsächlich stattfindet. Das Problem dabei ist die Kausalität. Was könnte einen solchen Prozess auslösen?
 
Messen kann man sie schon. Denn "Beobachten" heisst wirklich messen. Der Grund dafür ist die Relativität der Gleichzeitigkeit. Wenn der Beobachter in seinem System die Überdeckung seines Maßstabes mit den Endpunkten der Strecke gleichzeitig misst, passiert dies im Ruhesystem nicht gleichzeitig. Daher wird eine kleinere Strecke gemessen.

Gruß
Rudi Knoth
Danke von: Eclipse4

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

41 Minuten her
#12588
Nein, die SRT und ART sind nicht falsch. Nur diese angeblich existierende relativistische Kontraktion wird falsch als tatsächlich messbarer Prozess verstanden.
Nun indirekt kann man aber eher bei hohen Geschwindigkeiten eine solche Kontraktion beobachten. Zum Beispiel werden  in diesem Text  solche Experimente wie etwa bei Schwerionen beschrieben.


 
Wie gesagt, beobachten kann man eine Kontraktion, man kann sie bloß nicht messen, weil sie nicht real passiert. Sie passiert nicht in einem aktiven Sinn, einem Prozess der tatsächlich stattfindet. Das Problem dabei ist die Kausalität. Was könnte einen solchen Prozess auslösen?

 
Messen kann man sie schon. Denn "Beobachten" heisst wirklich messen. Der Grund dafür ist die Relativität der Gleichzeitigkeit. Wenn der Beobachter in seinem System die Überdeckung seines Maßstabes mit den Endpunkten der Strecke gleichzeitig misst, passiert dies im Ruhesystem nicht gleichzeitig. Daher wird eine kleinere Strecke gemessen.
 
Selbst wenn zwischen bewegten Objekten im Ruhesystem ein kleinerer Abstand gemessen wird, dann bedeutet das nicht, dass auch zwischen den bewegten Objekten eine höhere Dichte gemessen werden kann. Was tatsächlich passiert, muss stets im Einklang mit der Kausalität sein.

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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

15 Minuten her
#12589
Nein, die SRT und ART sind nicht falsch. Nur diese angeblich existierende relativistische Kontraktion wird falsch als tatsächlich messbarer Prozess verstanden.
Nun indirekt kann man aber eher bei hohen Geschwindigkeiten eine solche Kontraktion beobachten. Zum Beispiel werden  in diesem Text  solche Experimente wie etwa bei Schwerionen beschrieben.



 
Wie gesagt, beobachten kann man eine Kontraktion, man kann sie bloß nicht messen, weil sie nicht real passiert. Sie passiert nicht in einem aktiven Sinn, einem Prozess der tatsächlich stattfindet. Das Problem dabei ist die Kausalität. Was könnte einen solchen Prozess auslösen?


 
Messen kann man sie schon. Denn "Beobachten" heisst wirklich messen. Der Grund dafür ist die Relativität der Gleichzeitigkeit. Wenn der Beobachter in seinem System die Überdeckung seines Maßstabes mit den Endpunkten der Strecke gleichzeitig misst, passiert dies im Ruhesystem nicht gleichzeitig. Daher wird eine kleinere Strecke gemessen.

 
Selbst wenn zwischen bewegten Objekten im Ruhesystem ein kleinerer Abstand gemessen wird, dann bedeutet das nicht, dass auch zwischen den bewegten Objekten eine höhere Dichte gemessen werden kann. Was tatsächlich passiert, muss stets im Einklang mit der Kausalität sein.
 
Es werden aber im gleichen Volumen mehr Teilchen der einen Ladung als der anderen Ladung gemessen.Aber nach meiner Ansicht ist diese Längenkontraktion-Argumentation eher eine einfache Erklärung als Ersatz für eine Transformation der elektrischen und magnetischen Felder.

Gruß
Rudi Knoth 

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