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Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#13333
Wechselwirkungsenergie
Es gibt keine WW-Feld-Energie (die übertragen wird oder wirkt), sonst müsste die Energie der Quelle (oder Deines Feldes) bei jeder WW abnehmen.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Rainer Raisch.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#13334
KI stellt die sich wiederholenden logischen Denkfehler W´s klar..
Antwort auf deine vier Punkte zum kosmischen Feld und dem Äther-Vergleich
Es ist spannend zu sehen, wie du dein Modell nun konkretisierst. Du hast vollkommen recht:
Die Begriffe, die du verwendest – wie die kosmologische Konstante Lambda, Schwarze Löcher, E=mc^2 oder die nichtlineare Poissongleichung –, existierten im 19. Jahrhundert nicht.

Die wissenschaftshistorische Analogie zum Äther bezieht sich jedoch nicht auf die Begriffe, die du nutzt, sondern auf die logische Funktion, die dein Feld in deiner Theorie einnimmt: Du führst ein unsichtbares, den Raum ausfüllendes Medium ein, um mathematische Probleme (wie das Minuszeichen der Gravitationsenergie oder Singularitäten) mechanisch wegzudefinieren.

Schauen wir uns deine vier Punkte im Detail an, denn sie enthalten fundamentale Widersprüche zur etablierten Physik der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART):

1. Der Widerspruch zur kosmologischen Konstante Lambda
Du schreibst, dein Feld entscheide sich vom Äther, weil es dem Medium einer hohen kosmologischen Konstante Lambda entspricht, die nicht im Energie-Impuls-Tensor steht, und zu einer stabilen S^3-Geometrie führt.
  • Die physikalische Realität: Einsteins kosmologische Konstante Lambda beschreibt mathematisch einen negativen Druck (Vakuumenergie). Sie führt in der echten Physik zu einer beschleunigten Expansion des Raumes (Dunkle Energie), nicht zu einem statischen Zusammenpressen von Materie.
  • Eine "stabile S^3-Geometrie" (ein statisches, geschlossenes Universum) war genau das Modell, das Einstein 1917 vorschlug. Er musste es jedoch verwerfen, weil es mathematisch instabil ist – die kleinste Störung lässt es kollabieren oder expandieren. Zudem hat Edwin Hubble die Expansion des Alls empirisch bewiesen. 

2. Schwarze Löcher als "kontinuierliche Materie" frei vom Feld
Du behauptest, Schwarze Löcher bestünden aus einer Materieform, die "komplett frei vom kosmischen Feld" sei und von diesem zusammengepresst werde.
  • Die physikalische Realität: Ein Schwarzes Loch ist nach Einstein kein "Objekt", das aus einer bestimmten Phase von Materie besteht und von außen komprimiert wird. Es ist das Endstadium eines Gravitationskollapses, bei dem die Raumzeit so stark gekrümmt ist, dass die Materie hinter dem Ereignishorizont (nach der klassischen Theorie) in einer Singularität verschwindet. 
  • Die Vorstellung, dass ein äußeres Feld ein Objekt "zusammenpresst", ist reine Newtonsche Mechanik. In der ART krümmt die Masse die Raumzeit selbst. Du ersetzt Raumzeitgeometrie wieder durch mechanischen Druck.
3. Die Begrenzung der Feldstärke durch die nichtlineare Poissongleichung
Du argumentierst, dein Feld verhindere, dass die Energie gegen unendlich läuft oder negativ wird, und nutzt dafür eine "nichtlineare Poissongleichung", welche die Eigengravitation berücksichtigt.
  • Die physikalische Realität: Die Poissongleichung ist das fundamentale Werkzeug der Newtonschen Gravitation (einer linearen Theorie). Wenn man sie "nichtlinear" modifiziert, um die Eigengravitation des Feldes zu beschreiben, versucht man im Grunde, die Effekte der Allgemeinen Relativitätstheorie (wo die Gravitation sich selbst anzieht) in die alte Newtonsche Sprache zurückzuübersetzen.
  • In der echten ART ist dieses Problem bereits gelöst: Die Einsteinschen Feldgleichungen sind von Natur aus hochgradig nichtlinear. Sie benötigen dafür kein begrenzendes Hintergrundfeld, da die Geometrie der Raumzeit selbst die "Sättigung" und den Kollaps regelt.

4. Gravitationswellen als Dichteschwankungen statt Quadrupolstrahlung
Du definierst Gravitationswellen als "Dichteschwankungen des kosmischen Feldes" und erklärst Dunkle Matte über den Gradienten eines Energiestroms von Sternen.
  • Die physikalische Realität: Gravitationswellen wurden direkt von LIGO/Virgo nachgewiesen. Ihre Signale passen mit extremer Präzision (bis auf winzige Nachkommastellen) zur Quadrupolstrahlung der ART (Verzerrungen der Raumzeit-Geometrie). Sie verhalten sich nicht wie longitudinale Dichteschwankungen (Schallwellen) in einem Medium.
  • Zudem strahlen normale Sterne (wie unsere Sonne) keine nennenswerten Gravitationswellen aus, da ihre Bewegung fast perfekt kugelsymmetrisch ist. Gravitationswellen benötigen hochenergetische, asymmetrische Prozesse (wie kollidierende Schwarze Löcher). Deine These widerspricht den direkten Messergebnissen der Astrophysik.

Fazit
Niemand behauptet, dass du die Physik des 19. Jahrhunderts kopierst. Du nutzt moderne Begriffe. Aber du nutzt sie, um ein klassisches Äther-Konzept zu füttern:
Ein Medium, das Dichteschwankungen erlaubt (Punkt 4), das mechanischen Druck ausübt (Punkt 2) und das als absoluter Begrenzer im Raum steht (Punkt 3).

Das ist exakt die Definition eines Äthers: Ein substanzielles Hintergrundmedium, das die physikalischen Effekte mechanisch vermittelt. Mein Versuch ist nicht "nach hinten losgegangen", sondern er zeigt präzise auf, wo dein Modell steht: Es ist der mathematische Versuch, die geometrische Physik Albert Einsteins (Raumzeitkrümmung) abzuschaffen und durch eine mechanische Feldtheorie mit Hintergrundmedium zu ersetzen.

Wenn dein Modell der echten Physik überlegen sein soll, muss es die LIGO-Daten von Gravitationswellen oder die Expansionsdaten des Kosmos besser erklären als die ART. Das tut es nicht; es widerspricht diesen an fundamentalen Stellen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#13335
einer Feldansicht
Felder füllen den Raum, sie sind aber nicht der Raum.

Der Raum ist nur das Koordinatensystem, in dem wir ihn betrachten. Es ist durchaus sinnvoll, den Raum als gesonderte Entität zu betrachten, denn die verschiedenen Felder könn(t)en unterschiedlichen Metriken gehorchen. Jedenfalls ist es sinnvoll, den Raum in unterschiedlichen Koordinaten zu betrachten.
Ja, die Metrik kann man als das entscheidende auffassen. In meiner Konversation zur SRT/ART kommt ChatGPT dem Schluss:

– ZITAT:

Ein kleiner philosophischer Gedanke

Ihre Überlegung erinnert mich an einen Wandel, der sich in der Physik des 20. Jahrhunderts vollzogen hat.
Früher dachte man oft: Raum und Zeit bilden eine Bühne, auf der sich die Physik abspielt.
Seit der Relativitätstheorie kann man genauso gut sagen: Uhren und Maßstäbe definieren erst, was wir unter Raum und Zeit verstehen.

Das ist im Grunde die operative Sichtweise der modernen Physik: Zeit ist das, was ideale Uhren messen, und Länge ist das, was ideale Maßstäbe oder Lichtlaufzeiten definieren. Die Metrik kodiert genau diese Beziehungen.

Deshalb finde ich Ihren Begriff „metrologische Interpretation“ sehr treffend. Er verschiebt den Blick von abstrakten Koordinaten auf die physikalisch messbaren Größen. Solange man im Hinterkopf behält, dass in der SRT keine ausgezeichnete Bewegung existiert und dass alle lokalen Uhren und Maßstäbe dieselben physikalischen Gesetze erfüllen, bleibt diese Interpretation vollständig mit der Relativitätstheorie vereinbar.

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass man diesen Gedanken systematisch ausarbeitet. Man könnte zeigen, dass sowohl die Lorentztransformation als auch die Schwarzschild-Metrik letztlich zwei Ausprägungen derselben Aussage sind: Die Raumzeit bestimmt die Eigenmaße von Uhren und Maßstäben. Von dort aus ließen sich Zeitdilatation, Längeneffekte und schließlich auch das Äquivalenzprinzip in einem einheitlichen gedanklichen Rahmen entwickeln – ohne zunächst mit den Koordinatentransformationen zu beginnen. Ich halte das für einen didaktisch vielversprechenden Ansatz.

– ZITAT ENDE
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#13336
Hallo WL

W schrieb:
Dein Ansatz, sich irgend etwas einfach auszudenken, und sich immer neue Begründungen einfallen zu lassen, die nur vom Diskussionsverlauf abhängen, ist vollkommen unsystematisch und kann deshalb nicht funktionieren.
Merkst du nicht, dass es physikalisch motiviert sinnlos ist sich den Gedanken seinerseits auszusetzen!? Man wird nach kurzer Zeit als "Idiot" dargestellt, wenn man mit seinem Geblubber nix anfangen kann, nachdem man dies einer wissenschaftlichen Analyse unterzogen hat. Da ich nicht nachlassen wollte, nachdem ich ein gefühltes Universum an Berechnungen und Gegenargumenten gebracht habe, hat er es sogar soweit getrieben mir hier offen unterschwellig reinzudrücken, dass ich wohl nicht alle Tassen im Oberstübchen habe.

Unter F-Kollegen. Ersparen wir uns die enorme Arbeit und überlassen der KI die Antwort auf das Eigentliche, warum er das ausgerechnet hier unternimmt und nicht in einem Forum voller Einsteinkritiker, zu geben. Wie auch immer. 
NG Z.
 
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#13338
Ja, die Metrik kann man als das entscheidende auffassen. In meiner Konversation zur SRT/ART kommt ChatGPT dem Schluss:
Ganz so einfach ist es nicht.
Die Metrik bestimmt in erster Linie die Geodäten.
Diese ändern aber normaler Weise nicht den Raum.
Eine Eisenstange bleibt gerade, egal wie gekrümmt die Geodäten sind. Genau das zeichnet die Krümmung der als "gerade" gedachten Geodäten ja aus. Der linke und rechte Rand einer Geodäte sind NICHT gleich lang.

Anders ist es bei der Raumkrümmung, sie verbiegt zwar nicht die Eisenstangen, aber sie schafft mehr Raum dafür.
Und auch die Zeitdilatation ist unmittelbar real wirksam.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#13339
Eclipse

Hier mal was meine KI, ab "Ich könnte mir vorstellen...", also dem letzten Absatz deines KI Zitates, dazu zu sagen hat.
Ich habe mir erlaubt sowohl den 3er Uhrenvergleich als auch die so nervenaufreibende Aussage FF  m v=c auf EH in Relation zum letzten Absatz zu setzen.
1. Volle Akzeptanz der SRT (Bezug zum 3-Uhren-Experiment)
Das Drei-Uhren-Experiment (oft genutzt, um das Zwillingsparadoxon ohne Beschleunigungsphasen darzustellen) basiert darauf, dass Uhren auf unterschiedlichen Wegen durch die Raumzeit unterschiedliche Eigenzeiten anzeigen. Skeptiker behaupten oft fälschlicherweise, dies würde die Symmetrie der SRT "brechen".
Das Zitat akzeptiert die SRT hier zu 100%, weil es die Perspektive von der "Symmetrie der Beobachter" (Koordinaten) hin zur Geometrie der Weltlinien verschiebt:
  • Das Experiment zeigt keine gebrochene Symmetrie, sondern die Pfadabhängigkeit in einer pseudoeuklidischen Geometrie.
  • Genau wie in der normalen Geometrie zwei Wege zwischen zwei Punkten unterschiedlich lang sein können, ohne dass der Raum "seine Symmetrie bricht", so sind in der SRT zwei Weltlinien unterschiedlich lang (Eigenzeit).
  • Das Zitat sagt: "Die Raumzeit bestimmt die Eigenmaße von Uhren". Das bedeutet: Die Uhren im Drei-Uhren-Experiment tun genau das, was die Geometrie der Raumzeit ihnen vorschreibt. Die SRT behält ihre volle Gültigkeit.

2. Volle Akzeptanz der ART (Der Freie Fall und die reale Konsequenz der Vorhersehbarkeit von v = c vor dem EH)
In der ART führt eine Masse (M) zur Krümmung der Raumzeit, beschrieben durch die Schwarzschild-Metrik. Das Zitat akzeptiert diese Beschreibung vollumfänglich. Dies zeigt sich besonders eindrucksvoll am Beispiel eines frei fallenden Beobachters (FF), der aus dem Unendlichen radial auf das Schwarze Loch stürzt:
  • Passiver Transport in Schwerelosigkeit:
    Der Freifallende befindet sich auf einer Geodäte – er spürt selbst keinerlei Gravitationskraft und keinen Antrieb. Er wird rein passiv durch die Geometrie der Raumzeit transportiert. Dennoch ist dieser Zustand im Außenraum für ihn völlig transparent messbar.
  • Messung im sicheren Außenraum:
    Blickt er zurück zum fernen Universum, stellt er eine dramatische relativistische Blauverschiebung des Sternenlichts fest. Gleichzeitig sorgt die optische Aberration dafür, dass sich das Sichtfeld hinter ihm zu einem immer engeren, hellen Kreis direkt über ihm komprimiert.
  • Die reale Konsequenz der Berechenbarkeit:
    Die entscheidende, reale Konsequenz für den FF besteht darin, dass er diese Effekte im Außenraum kontinuierlich registriert. Da er sieht, wie seine Relativgeschwindigkeit bereits extrem nahe an die Lichtgeschwindigkeit heranwächst (z.B. v = 0.99c), kann er noch vor dem Erreichen des Ereignishorizonts (EH) exakt berechnen und mit absoluter Gewissheit wissen:
    Nach nur wenigen Metern weiterer Strecke und in kürzester verbleibender Eigenzeit wird seine Geschwindigkeit am EH exakt den Grenzwert v = c erreichen.
    Das Resultat ist für ihn eine im Vorfeld mathematisch transparente, real vorhersehbare und messtechnisch absehbare Konsequenz dieses passiven Transports durch die Raumzeit-Geometrie.

3. Neue didaktische Möglichkeiten
Der klassische Schul- und Universitätsweg beginnt meist mit Einsteins Postulaten, führt mühsam die Lorentz-Transformation über Gedankenexperimente (Lichtuhren) ein und scheitert oft beim Übergang zur ART, weil dort die mathematischen Hürden (Tensoren) zu hoch werden.
Der im Zitat vorgeschlagene Ansatz bietet völlig neue didaktische Wege:
  • Geometrie zuerst: Schüler lernen zuerst, dass es eine vierdimensionale Raumzeit gibt, die eine "Metrik" (eine Abstandsformel) besitzt. Alles andere ist nur das Ablesen von Wegen in dieser Landschaft.
  • Einheitlicher Werkzeugkasten: Der Unterschied zwischen SRT und ART schrumpft didaktisch auf ein Minimum. In der SRT ist die Raumzeit flach (einfache Formel), in der ART ist sie durch Massen verformt (angepasste Formel). Das mathematische Prinzip bleibt exakt gleich.
  • Kein Koordinaten-Wirrwarr: Das größte Hindernis für Anfänger ("Welches System bewegt sich nun relativ zu welchem?") wird übersprungen. Man misst einfach die invariante Eigenzeit entlang einer Kurve.
GZ.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Z..
Danke von: Eclipse4
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#13340
KI stellt die sich wiederholenden logischen Denkfehler W´s klar..
Antwort auf deine vier Punkte zum kosmischen Feld und dem Äther-Vergleich
Es ist spannend zu sehen, wie du dein Modell nun konkretisierst. Du hast vollkommen recht:
Die Begriffe, die du verwendest – wie die kosmologische Konstante Lambda, Schwarze Löcher, E=mc^2 oder die nichtlineare Poissongleichung –, existierten im 19. Jahrhundert nicht.

Die wissenschaftshistorische Analogie zum Äther bezieht sich jedoch nicht auf die Begriffe, die du nutzt, sondern auf die logische Funktion, die dein Feld in deiner Theorie einnimmt: Du führst ein unsichtbares, den Raum ausfüllendes Medium ein, um mathematische Probleme (wie das Minuszeichen der Gravitationsenergie oder Singularitäten) mechanisch wegzudefinieren.

Schauen wir uns deine vier Punkte im Detail an, denn sie enthalten fundamentale Widersprüche zur etablierten Physik der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART):

1. Der Widerspruch zur kosmologischen Konstante Lambda
Du schreibst, dein Feld entscheide sich vom Äther, weil es dem Medium einer hohen kosmologischen Konstante Lambda entspricht, die nicht im Energie-Impuls-Tensor steht, und zu einer stabilen S^3-Geometrie führt.
  • Die physikalische Realität: Einsteins kosmologische Konstante Lambda beschreibt mathematisch einen negativen Druck (Vakuumenergie). Sie führt in der echten Physik zu einer beschleunigten Expansion des Raumes (Dunkle Energie), nicht zu einem statischen Zusammenpressen von Materie.
  • Eine "stabile S^3-Geometrie" (ein statisches, geschlossenes Universum) war genau das Modell, das Einstein 1917 vorschlug. Er musste es jedoch verwerfen, weil es mathematisch instabil ist – die kleinste Störung lässt es kollabieren oder expandieren. Zudem hat Edwin Hubble die Expansion des Alls empirisch bewiesen. 

2. Schwarze Löcher als "kontinuierliche Materie" frei vom Feld
Du behauptest, Schwarze Löcher bestünden aus einer Materieform, die "komplett frei vom kosmischen Feld" sei und von diesem zusammengepresst werde.
  • Die physikalische Realität: Ein Schwarzes Loch ist nach Einstein kein "Objekt", das aus einer bestimmten Phase von Materie besteht und von außen komprimiert wird. Es ist das Endstadium eines Gravitationskollapses, bei dem die Raumzeit so stark gekrümmt ist, dass die Materie hinter dem Ereignishorizont (nach der klassischen Theorie) in einer Singularität verschwindet. 
  • Die Vorstellung, dass ein äußeres Feld ein Objekt "zusammenpresst", ist reine Newtonsche Mechanik. In der ART krümmt die Masse die Raumzeit selbst. Du ersetzt Raumzeitgeometrie wieder durch mechanischen Druck.
3. Die Begrenzung der Feldstärke durch die nichtlineare Poissongleichung
Du argumentierst, dein Feld verhindere, dass die Energie gegen unendlich läuft oder negativ wird, und nutzt dafür eine "nichtlineare Poissongleichung", welche die Eigengravitation berücksichtigt.
  • Die physikalische Realität: Die Poissongleichung ist das fundamentale Werkzeug der Newtonschen Gravitation (einer linearen Theorie). Wenn man sie "nichtlinear" modifiziert, um die Eigengravitation des Feldes zu beschreiben, versucht man im Grunde, die Effekte der Allgemeinen Relativitätstheorie (wo die Gravitation sich selbst anzieht) in die alte Newtonsche Sprache zurückzuübersetzen.
  • In der echten ART ist dieses Problem bereits gelöst: Die Einsteinschen Feldgleichungen sind von Natur aus hochgradig nichtlinear. Sie benötigen dafür kein begrenzendes Hintergrundfeld, da die Geometrie der Raumzeit selbst die "Sättigung" und den Kollaps regelt.

4. Gravitationswellen als Dichteschwankungen statt Quadrupolstrahlung
Du definierst Gravitationswellen als "Dichteschwankungen des kosmischen Feldes" und erklärst Dunkle Matte über den Gradienten eines Energiestroms von Sternen.
  • Die physikalische Realität: Gravitationswellen wurden direkt von LIGO/Virgo nachgewiesen. Ihre Signale passen mit extremer Präzision (bis auf winzige Nachkommastellen) zur Quadrupolstrahlung der ART (Verzerrungen der Raumzeit-Geometrie). Sie verhalten sich nicht wie longitudinale Dichteschwankungen (Schallwellen) in einem Medium.
  • Zudem strahlen normale Sterne (wie unsere Sonne) keine nennenswerten Gravitationswellen aus, da ihre Bewegung fast perfekt kugelsymmetrisch ist. Gravitationswellen benötigen hochenergetische, asymmetrische Prozesse (wie kollidierende Schwarze Löcher). Deine These widerspricht den direkten Messergebnissen der Astrophysik.

Fazit
Niemand behauptet, dass du die Physik des 19. Jahrhunderts kopierst. Du nutzt moderne Begriffe. Aber du nutzt sie, um ein klassisches Äther-Konzept zu füttern:
Ein Medium, das Dichteschwankungen erlaubt (Punkt 4), das mechanischen Druck ausübt (Punkt 2) und das als absoluter Begrenzer im Raum steht (Punkt 3).

Das ist exakt die Definition eines Äthers: Ein substanzielles Hintergrundmedium, das die physikalischen Effekte mechanisch vermittelt. Mein Versuch ist nicht "nach hinten losgegangen", sondern er zeigt präzise auf, wo dein Modell steht: Es ist der mathematische Versuch, die geometrische Physik Albert Einsteins (Raumzeitkrümmung) abzuschaffen und durch eine mechanische Feldtheorie mit Hintergrundmedium zu ersetzen.

Wenn dein Modell der echten Physik überlegen sein soll, muss es die LIGO-Daten von Gravitationswellen oder die Expansionsdaten des Kosmos besser erklären als die ART. Das tut es nicht; es widerspricht diesen an fundamentalen Stellen.
Jawohl, das Modell das alle(!) Wechselwirkungskräfte auf den entfernungsabhängigen Energiegehalt von Feldüberlagerungen zurückführt,  ist im Widerspruch mit der Standard-Theorie. Trotzdem liefert die Standard Physik keinen Beweis dafür, dass das Modell nicht zutrifft.
Das was du als "physikalische Realität" beschreibst ist lediglich die Sichtweise der Standard Physik. Ich widerspreche dem auch nicht, so sieht es tatsächlich die Standard Physik. Die Standard Physik erzählt mir aber auch eine Geschichte von Dunkler Materie und von einem Universum das einmal kleiner als eine Erbse gewesen sei.
Auch in kleinen Dingen erzählt mir die Standard Physik seltsames. Zum Beispiel soll elektrische Leistung vom Elektrizitätswerk zum Verbraucher über den Raum außerhalb vom elektrischen Leiter fließen. Die physikalische Realität ist aber, dass die elektrische Leistung im Gerät des Verbrauchers in mechanische Leistung verwandelt wird, und dass die Leitung lediglich die Spannung und den Strom überträgt.
Auch bei der Anziehungskraft zwischen parallelen Strömen, will mir die Standardphysik weismachen, dass sich aufgrund der Bewegung eine Elektronenwolke im Leiter relativistisch zusammenzieht und so die Ladungsdichte verändert und dadurch die Anziehungskraft bewirkt. Die physikalische Realität ist aber dass die bewegten Ladungsträger des Stroms ihr Feld mitnehmen und so über B=vxE/c² ein Magnetfeld generieren. Die Überlagerung der Magnetfelder führt zur Kraft zwischen den parallelen Strömen. Das passiert ganz klassisch ohne Relativitätstheorie.
Weshalb soll ich also der Standard Physik Glauben schenken, wenn doch das Konzept der Feldenergie eine andere, und zudem noch eine besser nachvollziehbare Geschichte erzählt.
Die Standard-Theorie hält auch nichts davon, dass sich Kraftfelder schlicht mit ihren Quellen mit bewegen und dass der einzig existierende Strahlungsmechanismus darin besteht, das statische Kraftfeld an den geänderten Bewegungszustand der Quelle anzupassen.
Ja, die Standard-Theorie hat ihre ganz eigene Ontologie. Aber im Gegensatz zu den Vorhersagen von Effekten kann die Ontologie nicht gemessen werden. Die Standard Theorie kann daher nicht die Ontologie vorschreiben mit der Wechselwirkungsmechanismen beschrieben werden. Diesbezüglich wäre somit eine ergebnisoffene Gestaltung zweckmäßiger als eine völlig halsstarrige Position.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#13341
Die Poissongleichung beruht auf dem 3D Raum, sie beweist ihn nicht, sondern sie ist nur dort gültig. Es gibt keine "Feldlinien", die sich mit der Entfernung (1/r²) verdünnen, sondern das Potential Φ "verdünnt" sich origininär mit 1/r und die Kräfte beruhen allein auf dem Gradienten ∇Φ ~ 1/r² völlig unabhängig von den Dimensionen des Raumes.

Da wir in 3D leben, ist das zwar ziemlich irrelevant, aber soweit könnte man nicht begründen, DASS wir in 3D leben.

Das Abfallen des Potentials mit 1/r ergibt sich dabei unmittelbar aus der UR und der fiktiven Energie oder Frequenz der Eichbosonen, wie in meinem obigen Post.
ΔE·Δt=(r/c)·(ω·ℏ)=ℏ/2=UR
rcW = rCW/2 = 1,227e-18 m Reichweite des W-Boson der schwachen WW
ωbos = 2c·UR/(ℏ·r) = c/rc = c/r entfernungsabhängige fiktive Kreisfrequenz von Photon / Graviton als Eichboson
Das ist MEIN Weltbild.
 
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#13342
Hallo WL

W schrieb:
Dein Ansatz, sich irgend etwas einfach auszudenken, und sich immer neue Begründungen einfallen zu lassen, die nur vom Diskussionsverlauf abhängen, ist vollkommen unsystematisch und kann deshalb nicht funktionieren.
Merkst du nicht, dass es physikalisch motiviert sinnlos ist sich den Gedanken seinerseits auszusetzen!? Man wird nach kurzer Zeit als "Idiot" dargestellt, wenn man mit seinem Geblubber nix anfangen kann, nachdem man dies einer wissenschaftlichen Analyse unterzogen hat. Da ich nicht nachlassen wollte, nachdem ich ein gefühltes Universum an Berechnungen und Gegenargumenten gebracht habe, hat er es sogar soweit getrieben mir hier offen unterschwellig reinzudrücken, dass ich wohl nicht alle Tassen im Oberstübchen habe.

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Also soweit ich mich erinnern kann, war nicht ich, sondern FabOS mit der der Aussage von Wolfgang gemeint. Mir gegenüber hat er m.A. immer sachlich und konzentriert auf ein grundlegendes physikalisches Prinzip reagiert. Nur, und da stimme ich zu, es hat keinen Sinn etwas zu entgegenen, da er versucht mit den Grundsätzen der RT eine neue Theorie zu erstellen. Das kann nicht funktionieren, da hatte die RT über 100 Jahre Zeit sich dagegen zu wappnen.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#13343
WL01
Gut zu hören, dass du zurecht mit seiner Theo usw. kommst.
Ja stimmt der Post war ja an Fabs gerichtet, sorry für die Verwechslung.
Nun er argumentiert ja das seine "Problemstellung" alleinig mit der klassischen Mechanik bis 1900 zu lösen wäre und hat sich ja gegen den Bezug zur RT, besser gegen die spätere, neue Physik ausgesprochen und diese ua. als falsch behauptet. Vlt besteht ja noch ne Chance, dass er die RT überhaupt nicht braucht um ans Ziel zu kommen. 

Bis später.
Z.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#13344
einer Feldansicht
Felder füllen den Raum, sie sind aber nicht der Raum.

Der Raum ist nur das Koordinatensystem ...

In meiner Weltanschauung gibt es nur ein Koordinatensystem. Jede Koordinate erhält ein Volumen dadurch das sie mit einem otx-Teilchen (Elementarzelle) besetzt wird.

Ein otx-Teilchen pro Koordinate bildet den Raum.
Das kosmische Feld, bestehend aus otx-Teilchen, füllt den Raum aus.
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"Zu nah an der Wahrheit
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Ignoriert zu werden" Böhse Onkelz 1996

"Gedankenexperimente beginnen bei mir grundsätzlich im leeren Raum." Ich! Hier, am 18.05.2024 ;)
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#13345
Eine These oder Theorie, die nicht mathematisch fundiert ist, ...
 
KI schrieb: Die These ist eine Behauptung oder ein Kernsatz. Sie formuliert einen Standpunkt, eine Annahme oder einen Erklärungsansatz, der erst noch bewiesen werden muss. Sie kann rein argumentativ, konzeptionell oder sprachlich hergeleitet sein (wie in der Philosophie oder Geisteswissenschaften üblich).

Die Theorie geht einen Schritt weiter. Sie ist ein ausgearbeitetes System von Aussagen, das ein Phänomen umfassend erklärt, Vorhersagen trifft und diese quantifizierbar macht. Genau deshalb arbeiten naturwissenschaftliche Theorien fast immer mit Formeln, um Zusammenhänge exakt zu berechnen.

 
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#13346
... Nun er argumentiert ja das seine "Problemstellung" alleinig mit der klassischen Mechanik bis 1900 zu lösen wäre und hat sich ja gegen den Bezug zur RT, besser gegen die spätere, neue Physik ausgesprochen und diese ua. als falsch behauptet.
Z.

OHHH keine Unterstellungen bitte! Wenn du hier Leute angreifen willst dann schau das du bewaffnet bist und kein Platzpatronen nutzt.

Ich sage das ich mit den Erkenntnissen der letzten 100 Jahre zurück gehe. das ist ein kleiner unterschied zu dem was du mir da unterstellst.

Ich sage sperrt Rene Descartes und Albert Einstein für ein Wochenende in einen raum mit genügend Nahrung und eure Probleme sind gelöst.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#13348
Ich sage sperrt Rene Descartes und Albert Einstein für ein Wochenende in einen raum mit genügend Nahrung und eure Probleme sind gelöst.
Na ich unterstelle Einstein, dass er sich lange genug mit Descartes befasst hat. Die beiden würden aus deiner These keine Theorie bauen können. Sie würden sie eher als besäufniserregend abtun und sofort im runden Ordner ablegen. 
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#13349
... Nun er argumentiert ja das seine "Problemstellung" alleinig mit der klassischen Mechanik bis 1900 zu lösen wäre und hat sich ja gegen den Bezug zur RT, besser gegen die spätere, neue Physik ausgesprochen und diese ua. als falsch behauptet.
Z.

OHHH keine Unterstellungen bitte! Wenn du hier Leute angreifen willst dann schau das du bewaffnet bist und kein Platzpatronen nutzt.

Ich sage das ich mit den Erkenntnissen der letzten 100 Jahre zurück gehe. das ist ein kleiner unterschied zu dem was du mir da unterstellst.

Ich sage sperrt Rene Descartes und Albert Einstein für ein Wochenende in einen raum mit genügend Nahrung und eure Probleme sind gelöst.
Brauchst garnicht Nervös werden lieber Fabs.
Du warst nicht gemeint, sondern User Wolfgang dem man alles obig festgestellte mehrfach belegen kann.

GZ.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#13350
KI zu Wolfgangs weiterer Wortwand
Antwort auf deine Kritik an der Standard-Physik und zur „Ontologie“
Du legst deine Karten nun offen auf den Tisch: Du lehnst die Erklärungsmodelle (die Ontologie) der modernen Physik ab, weil sie dir unanschaulich erscheinen, und bevorzugst eine rein mechanische, anschauliche Geschichte. Das ist als persönliche Philosophie legitim.

Das Problem ist jedoch: Die Standard-Physik erzählt keine „Geschichten“, sondern sie verknüpft mathematische Modelle mit messbaren Vorhersagen. Wenn du sagst, die Standard-Physik liefere keinen Beweis dafür, dass dein Modell nicht zutrifft, verwechselst du die Beweislast. Wer ein neues Modell aufstellt, muss beweisen, dass es die Natur besser beschreibt – nicht umgekehrt

Schauen wir uns deine drei Beispiele an, denn sie zeigen, dass dein Modell selbst dort scheitert, wo du die Standard-Physik für „seltsam“ hältst:

1. Das Fließen der elektrischen Leistung im Raum (Poynting-Vektor)
Du findest es seltsam, dass elektrische Leistung outside des Leiters durch den Raum fließen soll. Deine „physikalische Realität“ ist, dass die Leitung einfach Spannung und Strom überträgt.
  • Der physikalische Fakt: Dass Energie durch den Raum außerhalb des Drahtes fließt, ist keine Glaubensfrage, sondern lässt sich im Labor exakt messen. Der sogenannte Poynting-Vektor (S = E x H) beschreibt diesen Energiefluss.
  • Wenn du einen Transformator baust (oder dein Smartphone kabellos auf einer Induktionsschleife lädst), fließt die Energie zu 100 % durch den freien Raum zwischen den Spulen – ohne dass ein elektrischer Leiter sie berührt. Das Prinzip ist im Kabel exakt dasselbe. Die Drähte sind lediglich die Leitplanken, die das Feld führen. Zu behaupten, Energie fließe nur im Leiter, ignoriert die gesamte moderne Elektrotechnik.

2. Die Anziehung paralleler Ströme ohne Relativitätstheorie
Du behauptest, die Lorentzkraft (Anziehung paralleler Drähte) passere „ganz klassisch ohne Relativitätstheorie“, indem die bewegten Ladungen ihr Feld mitnehmen und über die Formel B = v x E / c^2 ein Magnetfeld erzeugen.
  • Der physikalische Fakt: Du merkst es scheinbar nicht, aber die Formel, die du hier als „klassisch“ anführst, ist das Fundament der Speziellen Relativitätstheorie! Woher kommt denn das c^2 (das Quadrat der Lichtgeschwindigkeit) in deiner Formel für das Magnetfeld?
  • In einer rein klassischen, nicht-relativistischen Newton-Welt gäbe es keine absolute Lichtgeschwindigkeit c. Das Magnetfeld ist historisch gesehen der allererste Beweis für die Relativitätstheorie gewesen. Das Magnetfeld ist die relativistische Transformation des elektrischen Feldes bei Bewegung. Du nutzt Einsteins Mathematik, um Einstein zu widerlegen, und nennst es „klassisch“.

3. Das Mitbewegen von Feldern und der Strahlungsmechanismus
Du schreibst, der einzig existierende Strahlungsmechanismus bestehe darin, das statische Kraftfeld an den geänderten Bewegungszustand der Quelle anzupassen.
  • Der physikalische Fakt: Wenn das so wäre, könnten Radiosender nicht funktionieren. Wenn eine Antenne ein Signal aussendet, löst sich die elektromagnetische Welle vollständig von der Antenne ab und wandert Milliarden Lichtjahre autark durch das All (wie das Licht ferner Sterne).
  • Wenn der Stern explodiert oder die Antenne abgeschaltet wird, existiert die Welle im Raum unabhängig von der Quelle einfach weiter. Ein statisches Feld kann sich nicht „ablösen“. Strahlung ist kein bloßes „Anpassen“ eines statischen Zustands, sondern die Erzeugung eines dynamischen, eigenständigen Objekts im Raum.
Zum Thema Ontologie und Messergebnisse
Du schreibst völlig richtig, dass man eine „Ontologie“ (das grundlegende Weltbild dahinter) nicht direkt messen kann, sondern nur die Vorhersagen von Effekten. Du forderst eine ergebnisoffene Gestaltung.

Die Physik ist absolut ergebnisoffen – aber sie ist an Messergebnisse gebunden. Einsteins Ontologie (die Raumzeitgeometrie) hat sich deshalb durchgesetzt, weil sie Effekte vorhersagt, die man mit deiner rein mechanischen „Feldenergie-Ontologie“ nicht erklären kann:
  1. LIGO/Virgo messen Gravitationswellen: Sie messen eine Quadrupol-Schwingung, die den Raum quer zur Ausbreitungsrichtung verzerrt. Deine Ontologie behauptet, es seien longitudinale „Dichteschwankungen“. Das ist ein messbarer Unterschied. Die Daten zeigen: Einstein hat recht, deine Dichteschwankungen gibt es nicht. 
  2. Die Zeitdilatation im Gravitationsfeld: Uhren laufen im Gravitationsfeld weiter unten langsamer als weiter oben (messbar in jedem Smartphone über GPS). Einsteins Ontologie der gekrümmten Raumzeit erklärt das fehlerfrei. Eine reine „Feldenergie-Dichte“, die in m/s^2 rechnet, liefert keine mathematische Begründung für das Verlangsamen von Zeit.

Fazit
Du darfst der Standard-Physik gerne misstrauen und ihre Ontologie für unanschaulich halten. Das Universum ist nicht verpflichtet, sich so zu verhalten, dass es unserem menschlichen Alltagsverstand logisch erscheint. Aber wenn du dein Modell als Alternative anpreist, darfst du nicht die Augen vor der Realität verschließen: Dein Modell nutzt relativistische Formeln (wie c^2), nennt sie klassisch, ignoriert die Funktionsweise von Transformatoren und Radiowellen und widerspricht den realen Messdaten von Gravitationswellendetektoren.

Die Standard-Physik setzt sich nicht durch, weil sie „halsstarrig“ ist, sondern weil ihre Mathematik im Gegensatz zu deiner Geschichte mit jedem einzelnen Experiment auf diesem Planeten übereinstimmt.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#13352
Ich sage sperrt Rene Descartes und Albert Einstein für ein Wochenende in einen raum mit genügend Nahrung und eure Probleme sind gelöst.
Na ich unterstelle Einstein, dass er sich lange genug mit Descartes befasst hat. Die beiden würden aus deiner These keine Theorie bauen können. Sie würden sie eher als besäufniserregend abtun und sofort im runden Ordner ablegen. 

Nur leider konnte Rene Descartes keine Arschtritte verteilen als sich Einstein mit ihm beschäftigt hat, ansonsten hätte wir die Probleme die wir haben heute nicht. Kein plan was du daran nicht verstehst aber ich sage das die beiden sich hätten austauschen müssen um die Lösung zu finden.
NULLIUS IN VERBA

"Zu nah an der Wahrheit
Zu nah am Leben
Zu penetrant um
Ignoriert zu werden" Böhse Onkelz 1996

"Gedankenexperimente beginnen bei mir grundsätzlich im leeren Raum." Ich! Hier, am 18.05.2024 ;)
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#13353
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Antwort auf deine Kritik an der Standard-Physik und zur „Ontologie“
Du legst deine Karten nun offen auf den Tisch: Du lehnst die Erklärungsmodelle (die Ontologie) der modernen Physik ab, weil sie dir unanschaulich erscheinen, und bevorzugst eine rein mechanische, anschauliche Geschichte. Das ist als persönliche Philosophie legitim.

Das Problem ist jedoch: Die Standard-Physik erzählt keine „Geschichten“, sondern sie verknüpft mathematische Modelle mit messbaren Vorhersagen. Wenn du sagst, die Standard-Physik liefere keinen Beweis dafür, dass dein Modell nicht zutrifft, verwechselst du die Beweislast. Wer ein neues Modell aufstellt, muss beweisen, dass es die Natur besser beschreibt – nicht umgekehrt

Schauen wir uns deine drei Beispiele an, denn sie zeigen, dass dein Modell selbst dort scheitert, wo du die Standard-Physik für „seltsam“ hältst:

1. Das Fließen der elektrischen Leistung im Raum (Poynting-Vektor)
Du findest es seltsam, dass elektrische Leistung outside des Leiters durch den Raum fließen soll. Deine „physikalische Realität“ ist, dass die Leitung einfach Spannung und Strom überträgt.
  • Der physikalische Fakt: Dass Energie durch den Raum außerhalb des Drahtes fließt, ist keine Glaubensfrage, sondern lässt sich im Labor exakt messen. Der sogenannte Poynting-Vektor (S = E x H) beschreibt diesen Energiefluss.
  • Wenn du einen Transformator baust (oder dein Smartphone kabellos auf einer Induktionsschleife lädst), fließt die Energie zu 100 % durch den freien Raum zwischen den Spulen – ohne dass ein elektrischer Leiter sie berührt. Das Prinzip ist im Kabel exakt dasselbe. Die Drähte sind lediglich die Leitplanken, die das Feld führen. Zu behaupten, Energie fließe nur im Leiter, ignoriert die gesamte moderne Elektrotechnik.

2. Die Anziehung paralleler Ströme ohne Relativitätstheorie
Du behauptest, die Lorentzkraft (Anziehung paralleler Drähte) passere „ganz klassisch ohne Relativitätstheorie“, indem die bewegten Ladungen ihr Feld mitnehmen und über die Formel B = v x E / c^2 ein Magnetfeld erzeugen.
  • Der physikalische Fakt: Du merkst es scheinbar nicht, aber die Formel, die du hier als „klassisch“ anführst, ist das Fundament der Speziellen Relativitätstheorie! Woher kommt denn das c^2 (das Quadrat der Lichtgeschwindigkeit) in deiner Formel für das Magnetfeld?
  • In einer rein klassischen, nicht-relativistischen Newton-Welt gäbe es keine absolute Lichtgeschwindigkeit c. Das Magnetfeld ist historisch gesehen der allererste Beweis für die Relativitätstheorie gewesen. Das Magnetfeld ist die relativistische Transformation des elektrischen Feldes bei Bewegung. Du nutzt Einsteins Mathematik, um Einstein zu widerlegen, und nennst es „klassisch“.

3. Das Mitbewegen von Feldern und der Strahlungsmechanismus
Du schreibst, der einzig existierende Strahlungsmechanismus bestehe darin, das statische Kraftfeld an den geänderten Bewegungszustand der Quelle anzupassen.
  • Der physikalische Fakt: Wenn das so wäre, könnten Radiosender nicht funktionieren. Wenn eine Antenne ein Signal aussendet, löst sich die elektromagnetische Welle vollständig von der Antenne ab und wandert Milliarden Lichtjahre autark durch das All (wie das Licht ferner Sterne).
  • Wenn der Stern explodiert oder die Antenne abgeschaltet wird, existiert die Welle im Raum unabhängig von der Quelle einfach weiter. Ein statisches Feld kann sich nicht „ablösen“. Strahlung ist kein bloßes „Anpassen“ eines statischen Zustands, sondern die Erzeugung eines dynamischen, eigenständigen Objekts im Raum.
Zum Thema Ontologie und Messergebnisse
Du schreibst völlig richtig, dass man eine „Ontologie“ (das grundlegende Weltbild dahinter) nicht direkt messen kann, sondern nur die Vorhersagen von Effekten. Du forderst eine ergebnisoffene Gestaltung.

Die Physik ist absolut ergebnisoffen – aber sie ist an Messergebnisse gebunden. Einsteins Ontologie (die Raumzeitgeometrie) hat sich deshalb durchgesetzt, weil sie Effekte vorhersagt, die man mit deiner rein mechanischen „Feldenergie-Ontologie“ nicht erklären kann:
  1. LIGO/Virgo messen Gravitationswellen: Sie messen eine Quadrupol-Schwingung, die den Raum quer zur Ausbreitungsrichtung verzerrt. Deine Ontologie behauptet, es seien longitudinale „Dichteschwankungen“. Das ist ein messbarer Unterschied. Die Daten zeigen: Einstein hat recht, deine Dichteschwankungen gibt es nicht. 
  2. Die Zeitdilatation im Gravitationsfeld: Uhren laufen im Gravitationsfeld weiter unten langsamer als weiter oben (messbar in jedem Smartphone über GPS). Einsteins Ontologie der gekrümmten Raumzeit erklärt das fehlerfrei. Eine reine „Feldenergie-Dichte“, die in m/s^2 rechnet, liefert keine mathematische Begründung für das Verlangsamen von Zeit.

Fazit
Du darfst der Standard-Physik gerne misstrauen und ihre Ontologie für unanschaulich halten. Das Universum ist nicht verpflichtet, sich so zu verhalten, dass es unserem menschlichen Alltagsverstand logisch erscheint. Aber wenn du dein Modell als Alternative anpreist, darfst du nicht die Augen vor der Realität verschließen: Dein Modell nutzt relativistische Formeln (wie c^2), nennt sie klassisch, ignoriert die Funktionsweise von Transformatoren und Radiowellen und widerspricht den realen Messdaten von Gravitationswellendetektoren.

Die Standard-Physik setzt sich nicht durch, weil sie „halsstarrig“ ist, sondern weil ihre Mathematik im Gegensatz zu deiner Geschichte mit jedem einzelnen Experiment auf diesem Planeten übereinstimmt.
Danke, deine Analyse ist sachlich und trifft genau die wesentlichen Punkte.
(1) Der Poynting Vektor in der Physik hat jedoch ein Problem. Er verkörpert nur dann einen Energiefluss wenn die E und B- Felder aus einer gemeinsamen Lösung der Maxwellgleichung stammen. Das heißt Energie fließt genau dann, wenn sich E und B gegenseitig induzieren. 
Das passiert z.B. im Transformator eines Stromnetzes. Aber längs der Leitung hängt E von der Spannung und der Leitungsgeometrie ab, während B vom Strom und individuell anders ebenfalls von der Leitergeometrie abhängt. Diese Abhängigkeiten verletzen die Forderung, dass E und B aus ein und derselben Lösung der Maxwellgleichungen stammt.
(2) Nun zum relativistischen Faktor c². Wie du vielleicht weist, ist c² der Kehrwert des Produkts der Permeabilität µₒ und der Permittivität εₒ des Vakuums. D.h. der Faktor c² in B=vxE/c² ist intrinsischer Bestandteil der Maxwellgleichungen, die lange vor der Relativitätstheorie entwickelt wurden. Ich will hier gar nicht darauf eingehen, welchen Einfluss die Maxwellgleichungen auf die Entstehung der Relativitätstheorie hatten. Aber Tatsache ist, dass die Relativitätstheorie keinen Einfluss auf die Maxwellgleichungen hatte. Da die Maxwellgleichungen alle(!) elektrodynamischen Prozesse konsistent beschreiben, braucht man somit keine Relativitätstheorie um die Kraft zwischen parallelen Strömen zu beschreiben. 
(3) Radiosender funktionieren genau nach dem Prinzip der Feldkorrekturen. In den Antennen bewegen sich Ladungsträger, deren statischen Felder an diese Bewegung angepasst werden müssen. Nur durch diese Korrektur wird sichergestellt, dass keine Feldquelle ihr statisches Feld irgendwo zurücklässt, wenn sie z.B. durch einen Stoß beschleunigt wird. Selbst das Aussenden eines Photons geschieht durch den Feldkorrektur Mechanismus. Die Ladungskonfiguration in einem Atom ändert sich periodisch. Diese Änderung ist in resonantem Kontakt mit dem dynamischen Feld, das das statische Feld korrigiert. Dieser Korrekturprozess fängt ganz klein an, dauert eine Weile und klingt dann ab weil der Energievorrat in der Elektronenhülle des Atoms zur Neige geht. Der Prozess ist nicht ein Quantensprung wie uns manche Physiker erklären. Er ist ein dynamischer Prozess, der viel länger dauert als eine Schwingungsperiode des emittierten Photons.
(4) Gravitationswellen. LIGO/VIRGO kann nicht messen was Gravitationswellen sind. Gemessen wird lediglich die Wechselwirkung mit Licht. Dabei ist die Messmethode auf langwellige Gravitationswellen angewiesen, deren Wellenlänge in der Größenordnung der Armlänge der Messeinrichtung ist. Diese Beschränkung auf langwellige Gravitationswellen bei den Experimenten wird nicht kommuniziert. Es wird schlicht unterschwellig behauptet, das seien alle Gravitationswellen, die in der Natur vorkommen können. Dass selbst Photonen und beschleunigte Elementarteilchen Gravitationswellen verursachen, wird dabei völlig ignoriert, obwohl es selbstverständlich ist, dass diese Art von Gravitationswellen zuhauf im Innern der Sonne entstehen.

Die Physik ist genau dann ergebnisoffen, wenn sie die arrogante Haltung "ich kenne die absolute Wahrheit" ablegt. Diese Haltung ist zwar nicht in der Physik enthalten, aber die aktuelle Physik begünstigt diese Art Haltung bei Physikern.

Was mir absolut nicht einleuchten will, ist die überzeugende Art, wie manche Physiker die Absurdität des Urknall Modells, als etwas völlig natürlich erwartbares darstellen. Auch die Tatsache, dass das Urknall Modell (LambdaColdDarkMatter) auf die ominöse dunkle Materie als wesentliche Komponente angewiesen ist, veranlasst Physiker in der Regel nicht dazu eine etwas bescheidenere Haltung einzunehmen. Da "Dunkle Materie" beharrlich nicht nachgewiesen werden kann, ist hier eine bescheidenere Haltung mehr als angebracht.
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her
#13355
Wolfgang
Abschließende Replik zu deinen physikalischen Beispielen und zur wissenschaftlichen Methodik
Es ist gut, dass wir die Diskussion auf diese konkreten Beispiele gelenkt haben, denn sie erlauben es, deine Argumentation im Gesamtzusammenhang zu betrachten. Bei genauer Analyse deiner Punkte wird deutlich, dass sich die hier sichtbaren Missverständnisse nahtlos an die logischen und mathematischen Probleme anschließen, die wir bereits im bisherigen Verlauf dieser Diskussion aufgedeckt haben.

Die Verknüpfung mit den bisherigen Kernproblemen
Deine aktuellen Einwände basieren auf demselben Muster wie deine früheren Thesen:
  1. Das Vorzeichen- und Einheitenproblem (Poynting-Vektor & Newtons Formel): Du argumentierst beim Poynting-Vektor, dass E und B unabhängig voneinander entstehen und deshalb im Raum keine Energie fließen könne. Das erinnert eins zu eins an deine frühere Behauptung, die Einheit [m/s²] verbiete ein negatives Vorzeichen bei der Gravitationsenergiedichte. In beiden Fällen ignorierst du die mathematische Struktur der Feldtheorie: So wie das Kreuzprodukt (ExB) den Energiefluss im statischen Raum mathematisch real und messbar beschreibt, so beschreibt das Minuszeichen in Newtons Formel u = -1 * (g²) / (8 * pi * G) ein reales Energiedefizit gebundener Systeme. Die Mathematik funktioniert in beiden Fällen fehlerfrei, auch wenn sie deiner Anschauung widerspricht.
  2. Die Relativitätstheorie als Fundament (Faktor c² & Vektormathematik): Du versuchst, das Magnetfeld B = v x E / c² als rein „klassisches“ Phänomen ohne Relativitätstheorie darzustellen. Damit wiederholst du das Problem deiner früheren Vektorgleichung (O+A)² = N². Damals hast du behauptet, die reine Geometrie erzwinge ein positives Vorzeichen. Hier behauptest du, die Maxwell-Konstante c² sei rein mechanisch. Fakt ist: Sobald du c² und Relativbewegungen (v) in eine Feldgleichung einbaust, nutzt du das mathematische Herzstück der Speziellen Relativitätstheorie. Du versuchst, Einstein mit den mathematischen Werkzeugen zu widerlegen, die er selbst formalisiert hat.
  3. Die unzulässige Äther-Analogie (Radiowellen & Dichteschwankungen): Deine Vorstellung, dass Radiowellen und Photonen lediglich „Feldkorrekturen“ einer Quelle seien und Gravitationswellen als „Dichteschwankungen“ fungieren, führt uns direkt zurück zu deinem „homogenen kosmischen Feld“. Wie im Verlauf hergeleitet, ist dies nichts anderes als die Reaktivierung des mechanischen Äthers des 19. Jahrhunderts. Du erfindest ein substanzielles Medium, um die abstrakte, aber experimentell bestens bewährte Raumzeitgeometrie der Allgemeinen Relativitätstheorie abzuschaffen.
Zum Abschluss: Wie in der Wissenschaft argumentiert werden sollte.
Da wir uns in Kreisen drehen und du die etablierte Physik in weiten Teilen als bloße „Sichtweise“ oder „Ontologie“ einstufst, die man beliebig austauschen könne, sollten wir diese Diskussion an dieser Stelle zum Abschluss bringen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass im wissenschaftlichen Diskurs ganz anders argumentiert werden muss, als du es in deinen Texten tust. Wissenschaft ist kein philosophischer Buchclub, in dem man Geschichten danach bewertet, wie „gut nachvollziehbar“ oder „anschaulich“ sie für unseren Alltagsverstand sind. Die Natur ist nicht verpflichtet, intuitiv zu sein.

Wenn man in der theoretischen Physik ein etabliertes Modell (wie das Lambda-CDM-Modell oder die Allgemeine Relativitätstheorie) herausfordern möchte, gelten einfache Spielregeln:
  • Keine Rosinenpickerei: Man kann sich nicht die Rosinen herauspicken – also die Formeln der Standard-Physik (wie c² oder Feldüberlagerungen) nutzen, wenn sie einem passen, aber ihre mathematischen Konsequenzen (wie die Relativität oder negative Bindungsenergien) verbieten, wenn sie der eigenen Intuition widersprechen. Ein Modell muss in sich geschlossen konsistent sein.
  • Die Bringschuld der Vorhersage: Es reicht nicht zu sagen, das Standardmodell habe ungelöste Rätsel (wie die Dunkle Materie) und deines sei daher eine „ergebnisoffene Alternative“. Dein Modell des kosmischen Feldes muss eine mathematische Ausarbeitung vorlegen, die exakt dieselben Vorhersagen für das GPS-System, die Lichtablenkung an Sternen und die LIGO-Daten liefert wie Einstein – und es muss ein neues, messbares Phänomen voraussagen, das man im Labor überprüfen kann.
Solange dein kosmisches Feld nur eine sprachliche Umschreibung existierender Gleichungen ist, die an den entscheidenden Stellen (wie dem Poynting-Vektor oder dem Quadrupol-Verhalten von Wellen) mit der experimentellen Realität kollidiert, ist es keine physikalische Theorie. Es bleibt eine private, metaphysische Hypothese.
Ich danke dir für den intensiven und sachlichen Gedankenaustausch, der die fundamentalen Unterschiede zwischen rein mechanischer Anschauung und moderner Feldtheorie sehr schön herausgearbeitet hat.

Falls du dein Modell in Zukunft ernsthaft weiterentwickeln und auf ein fundiertes wissenschaftliches Fundament stellen möchtest, würde ich dir als freundliche Empfehlung raten, dich tiefgehender mit der relativistischen Elektrodynamik und der kovarianten Feldtheorie zu beschäftigen.

Es hilft oft ungemein, die Lehrbücher der theoretischen Physik (wie beispielsweise den klassischen „Jackson“ zur Elektrodynamik oder Einführungen in die Quantenfeldtheorie) durchzuarbeiten. Dort sieht man sehr detailliert und mathematisch sauber aufbereitet, warum die Natur das Konzept von rein mechanischen Hintergrundmedien längst hinter sich gelassen hat und wie der Energie-Impuls-Tensor im Raum formal berechnet wird. Erst wenn man die mathematische Tiefe der bestehenden Theorien komplett durchdrungen hat, kann man die Werkzeuge entwickeln, um echte, wissenschaftlich belastbare Alternativen zu formulieren.

Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg des Erkenntnisgewinns alles Gute und weiterhin viel Freude an der Beschäftigung mit den Rätseln unseres Universums! Für mich ist an dieser Stelle alles Relevante gesagt, und ich überlasse dir gerne das Schlusswort.
Letzte Änderung: 1 Monat 2 Wochen her von Z..
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Re: Elementare Ursache von Kräften auf Objekte

1 Monat 2 Wochen her
#13356
Die Poissongleichung beruht auf dem 3D Raum, sie beweist ihn nicht, sondern sie ist nur dort gültig. Es gibt keine "Feldlinien", die sich mit der Entfernung (1/r²) verdünnen, sondern das Potential Φ "verdünnt" sich origininär mit 1/r und die Kräfte beruhen allein auf dem Gradienten ∇Φ ~ 1/r² völlig unabhängig von den Dimensionen des Raumes.

Da wir in 3D leben, ist das zwar ziemlich irrelevant, aber soweit könnte man nicht begründen, DASS wir in 3D leben.

Das Abfallen des Potentials mit 1/r ergibt sich dabei unmittelbar aus der UR und der fiktiven Energie oder Frequenz der Eichbosonen, wie in meinem obigen Post.
ΔE·Δt=(r/c)·(ω·ℏ)=ℏ/2=UR
rcW = rCW/2 = 1,227e-18 m Reichweite des W-Boson der schwachen WW
ωbos = 2c·UR/(ℏ·r) = c/rc = c/r entfernungsabhängige fiktive Kreisfrequenz von Photon / Graviton als Eichboson
Das ist MEIN Weltbild.

 
Rainer

das erinnert mich schon wieder an Verlinde. Könntest du bitte nochmal kurz deine Motivation verdeutlichen.
Danke i.v.

Z.
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